Devastating.
Wollte weinen, schreien und lachen. Crazy emotional 😭
📚📖 Kitap / Book: ヘヴン / Heaven / Cennet — Mieko Kawakami, 2009 🔮 Tür / Genre: Psikolojik roman, çağdaş edebiyat Psychological fiction, contemporary literature 📅 Dönem / Period: Contemporary Japanese Literature – Japan Çağdaş Japon edebiyatı – Japonya 📝 Kısa Özet / Short Summary: 🇹🇷 Heaven, okulda zorbalığa maruz kalan iki gencin kurduğu sıra dışı bağ üzerinden acı, dayanıklılık ve insanın dünyayı algılama biçimini sorgular. 🇬🇧 Heaven explores pain, resilience, and perception through the connection between two students who are victims of bullying. 💬 Yorum / Review: 🇹🇷 Bu kitapla ilk defa bir insanın mentalitesi ve bakış açısının ne kadar belirleyici ve sarsıcı olabileceğini fark ettim. Bizim için bariz görünen şeylerin, başkaları tarafından tamamen farklı algılanabileceğini güçlü bir şekilde gösteriyor. Kitaptaki bir tartışma, şimdiye kadar okuduğum en etkileyici diyaloglardan biriydi. Hayatın ne kadar bireysel yaşandığını ve bakış açımızın kaçınılmaz şekilde dünyamızı şekillendirdiğini çok derin bir biçimde hissettiriyor. 🇬🇧 This book made me realize for the first time how profound and decisive one’s mindset and perspective can be. Things that seem obvious to us can be perceived entirely differently by others. One particular discussion in the book is among the most impactful dialogues I’ve ever read. It powerfully conveys how individual life truly is and how inevitably our perspective shapes our reality. #Heaven #MiekoKawakami #JapaneseLiterature

Zwischen Schmerz und Hoffnung – wenn Nähe im Dunkeln entsteht
"Heaven" ist ein stilles, aber erschütterndes Buch über Schmerz, Einsamkeit und die Suche nach Bedeutung in einer grausamen Welt. Im Mittelpunkt stehen zwei Jugendliche, die beide auf ihre eigene Weise Außenseiter sind und durch ihre Verletzlichkeit miteinander verbunden werden. Besonders eindrücklich ist, wie schonungslos Mieko Kawakami das Thema Mobbing darstellt – ohne zu beschönigen, ohne einfache Antworten zu liefern. Was mich am meisten beschäftigt hat, ist die Frage, die das Buch immer wieder aufwirft: Muss Leid einen Sinn haben? Oder existiert es einfach – roh und ungerecht? Diese philosophische Tiefe macht die Geschichte so intensiv. Trotz der Härte liegt in den leisen Momenten zwischen den Figuren etwas Zartes, fast Hoffnungsvolles. Genau dieser Kontrast macht das Buch so besonders. Ein Roman, der weh tut – und gerade deshalb so wichtig ist.
In dem kurzen Roman Heaven begleiten wir einen namenlosen Ich-Erzähler und das Mädchen Koijama. Beide werden von ihren Mitschülern auf schmerzhafte Weise drangsaliert und ausgegrenzt. Trotz ihres Kontakts gehen sie sehr unterschiedlich mit dieser Gewalt um. Während ich mich in die Gedankenwelt des Erzählers gut hineinversetzen konnte, fiel mir das bei Koijama schwerer – vermutlich, weil ich selbst nie eine vergleichbare Erfahrung gemacht habe. Kawakami's Art zu Schreiben konnte mich auch in diesem Roman völlig umhauen - sie hat eine nachdenklich, poetisch und zarte Weise zu schreiben. Und das bei einen solchen gewaltvollen Thema. Leider hat mich die Antwort auf die Frage: "Warum werden wir zum "Mobbing-Opfer?" und das Ende selbst sehr unbefriedigt zurück gelassen, sodass ich dem Buch nicht mehr Sterne geben konnte.
Bewegend, erschütternd und tief unter die Haut gehend
„Sie denken nicht. Sie denken einfach nicht. Laufen einfach irgendwem nach und tun, was er tut, ohne sich jemals zu fragen, warum oder wozu, und wir sind ihr Ventil.“ S. 75
Mobbing ist leider ein Thema, welches viele Menschen tagtäglich in allen Altersgruppen betrifft. „Heaven“ stellt die Grausamkeiten und Grenzüberschreitungen in der Schule dar. Mir fiel es teilweise sehr schwer das Buch zu lesen, weil die Szenarien so brutal waren. Dennoch ist es wichtig, sich mit der Thematik zu beschäftigen und auch andere zu sensibilisieren. Eine absolute Empfehlung!

Harter Toback
Ich kann mir nicht vorstellen, dieses Buch jemandem zu empfehlen. Es ist unglaublich hart, ungemütlich und schmerzhaft zu lesen. Der Schreibstil ist zwar exquisit, aber er lässt einen nachdenken und schmerzt gleichzeitig.

Unglaublich 😦
Ich habe von diesem Buch nichts erwartet doch alles gekriegt. Es war traurig schön Bemitleidenswert zugleich. Die Ansichten der verschiedenen Personen (zmb Momose) waren sehr interessant und egal wie oberflächlich sie waren sie haben dem Buch tiefe gegeben. Kirojima liebe ich einfach. Und das Ende tat weh. Bitte Lest es.
„If there’s hell, we’re in it. If there’s a heaven, we‘re already in there. This is it.“
made me think about my beliefs and left me empty when i finished the book. i think i will never forget these two.
This is my New fav. I absolutely love This Book with all my heart
Das Buch bleibt im Kopf
Heaven ist ein starkes, grafisch detailliertes Buch. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, aber dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben. Das Ende fand ich wirklich brutal, abrupt und traurig. Weiterempfehlen würde ich es auf jeden Fall. Es ist ein Buch über das man viel nachdenken muss. Bewertung: Plot: 4 Charaktere: 3,5 Beziehungen: 4 Ende: 3,5 Durchschnitt: 3,75 (abgerundet 3,5 Sterne)

3,5 ☆
In Heaven erzählt Mieko Kawakami die Geschichte eines 14-jährigen Jungen, der aufgrund seines Schielens zum Ziel von Mobbing wird. Der Protagonist bleibt über das gesamte Buch hinweg namenlos, womit ich mich lange schwergetan habe. Es entsteht eine leise, zerbrechliche (Brief-)Freundschaft mit Kojima, einem Mädchen, das ein ähnliches Schicksal erleidet. Beide sind Außenseiter, verbunden durch Schmerz, Einsamkeit und den Versuch, ihrer Situation irgendeinen Sinn abzuringen. Der Einstieg fiel mir nicht leicht. Ich empfand das Buch zunächst als schleppend, der Schreibstil war nicht zu 100 % meiner und gerade die Namenslosigkeit des Protagonisten brachte für mich eher Distanz als Nähe. Was ich jedoch besonders kritisch sehe: Die Triggerwarnung hat gefehlt! Das Mobbing wird sehr klar, detailliert und schonungslos beschrieben, ebenso werden Suizidgedanken offen thematisiert. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) ist Heaven ein ungewöhnliches, schmerzhaftes und bewegendes Buch. Besonders das Gespräch mit einem der Täter hat mich wütend zurückgelassen. Kojimas Gedanken konnte ich nicht immer nachvollziehen; oft hatte ich Fragezeichen im Kopf. Doch auch das scheint Teil der Erzählung zu sein: Nicht alles Leid lässt sich logisch erklären oder einordnen. Das Ende empfand ich als sehr abrupt und fast ernüchternd. Nach all der emotionalen Intensität hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, etwas mehr Raum zum Atmen und zum Verarbeiten. Eine klare Empfehlung auszusprechen, fällt mir schwer. Heaven ist kein Buch, das man „gern“ liest. Und doch bin ich trotz aller Kritik sehr froh, es gelesen zu haben. Es bleibt im Kopf, es schmerzt, es fordert heraus.
Mobbing, Zerfall und Aufstieg
Sehr wichtiges Thema was hier äußerst bildhaft umschrieben wird. Hier erwartet ein: Mobbing, psychische Erkrankungen, Scheidungskinder, Gewalt, Freundschaft, Abhängigkeitsverhältnis und Verlust Ein Buch was zum nachdenken anregt und ein paar offene Fragen hinterlässt - das macht es gut und irgendwo aber auch unfertig zu gleich. Eines der wenigen Bücher was wirklich schockt, Aufatmen lässt und zugleich traurig und schön ist. Daher ist es nahezu schon künstlerisch. Mir hat die Aufklärung gefehlt, einiges fand ich zu oberflächlich oder zu ähnlich woraus ich nicht schlau geworden bin. Daher nur 3 Sterne
URGH MY SHAYLAS
Unglaublich echt und nah am Leben. Dieses Buch hat durch seine brutale Echtheit alle Emotionen eines jungen teenagers gespiegelt, absolut beeindruckend wie ein so tragisches Buch so kunstvoll geschrieben sein kann.
Berührendes und aufwühlendes Buch
Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Im Allgemeinen würde ich aber sagen, dass die Perspektive und die Gedanken eines Mobbingopfers bildhaft und realistisch dargestellt wurden. Sprachlich ist es leicht zu lesen, doch die Szenen sind teilweise brutal und verstörend. An ein paar Stellen kamen mir die Tränen, wie grausam und für einige wirklich real das doch ist! Das Ende war aber leider etwas "enttäuschend".
Harter Tobak. Es viel mir schwer, vieles nachzuvollziehen, wahrscheinlich weil ich es selbst nicht erlebt habe aber ich habe versucht mich in alle Charaktere hineinzuversetzen. Ich habe sehr gehofft, dass mal irgendeine Erwachsenen Person etwas mit kriegt und gleichzeitig wollte ich selbst für den Namenlosen-Ich Erzähler da sein. Die Reaktion von der Mutter am Ende, fand ich ziemlich schwach. Ich glaube als Mutter, egal ob leiblich oder nicht, würde man noch schokierter auf so etwas reagieren aber jeder ist da ja anders. Das Buch endete unerwartet und hat ziemlich viel offen gelassen, was ich aber sehr gelungen finde. So kann sich jeder sein eigenes Ende ausmalen, es bleibt viel Interpretation und das finde ich das schöne daran.
Was war das für ein Ende? Ich habe so viele Fragen.
„Heaven“ von Mieko Kawakami ist ein leiser, eindringlicher Roman über Gewalt, Ausgrenzung und die Suche nach menschlicher Verbindung. Erzählt wird aus der Perspektive eines 14-jährigen Jungen, der aufgrund seines Schielens regelmäßig Opfer brutaler Mobbingattacken wird. Erst durch eine heimlich geschriebene Nachricht seiner Mitschülerin Kojima (die ebenfalls ausgegrenzt wird) entsteht zwischen den beiden eine fragile, aber tiefgehende Beziehung. Die Stärke des Romans liegt in seiner Schonungslosigkeit: Kawakami beschreibt psychische wie physische Gewalt mit sprachlicher Nüchternheit, die beklemmend wirkt, dabei aber nie ins bloßstellende abgleitet. Gleichzeitig wirft sie existenzielle Fragen auf: nach Leidensfähigkeit, Gerechtigkeit, Selbstwert und den Ursachen menschlicher Grausamkeit. Kawakamis Stil ist präzise, fast zurückhaltend. Die Sprache bleibt ruhig, fast kühl, was der emotionalen Wucht der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Im Gegenteil: Gerade durch die sachliche Darstellung wirken viele Szenen umso intensiver. Die Dialoge zwischen dem Ich-Erzähler und Kojima sind schlicht, aber vielschichtig. Immer wieder öffnen sich kurze Fenster zu tiefen philosophischen Gedanken, ohne dass der Text belehrend wirkt. Was „Heaven“ nicht ist: eine klassische Überwindungs- oder Heilungsgeschichte. Es gibt keine einfache Lösung, keine klare Auflösung. Das kann je nach Leseerwartung als Stärke oder Schwäche empfunden werden. Der Roman lässt bewusst vieles offen und fordert Leser:innen heraus, eigene Antworten auf das Gelesene zu finden. Kritisch sehe ich vor allem, dass die Entwicklung einiger Nebenfiguren oberflächlich bleibt, viele Konstellationen wirken eher symbolisch als lebendig. Besonders schade fand ich jedoch, dass Kojimas Handlungsstrang gegen Ende nicht weitergeführt wird. Nach der Szene im Wald verliert sich ihre Figur fast vollständig, obwohl sie zuvor eine zentrale Rolle im Roman eingenommen hat. Gerade weil Kojima als starker, komplexer Charakter dargestellt wird, hätte ich gerne erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Ihr Verschwinden wirkt schmerzlich abrupt und hinterlässt eine inhaltliche wie emotionale Leerstelle, die der Roman nicht mehr füllt. Heaven ist ein eindrucksvoller Roman, der viel Stärke ausstrahlt, sprachlich überzeugt und wichtige Themen verhandelt. Vor allem aber zeigt er schonungslos, wie grausam Jugendliche einander begegnen können und wie einsam es ist, wenn kein Ausweg in Sicht ist. 4 von 5 Sternen.

Es wird dir das Herz so wundervoll brechen
Dieses Buch war eine schwere Lektüre und emotional wirklich sehr herausfordernd. Das Ende trieb mir die Tränen in die Augen, aber es hat sich so gelohnt, es zu lesen! Heaven wird mir wahrscheinlich noch sehr lange im Herzen bleiben.
Naja
Ich bin ehrlich schlecht was das Buch an sich nicht, aber nochmal lesen würde ich es trotzdem nicht. Zu Beginn fand ich die Story noch echt gut, es war angenehm zu lesen aber umso weiter man Kamm umso mehr hatte ich das Gefühl das es sich einfach nur zieht und nicht wirklich Inhalt vorhanden ist. Ab der Mitte müsste ich mich dann wirklich zwingen das Buch fertig zu lesen. Gegen Ende war es dann aber wieder okay. Aber das Ende, war zwar überraschend, jedoch nicht wirklich zufriedenstellend.. Aber trotzdem muss ich sagen, es hat das Thema Mobbing sehr gut aufgegriffen und gezeigt wie wichtig doch Freunde zu so einer Zeit sind

This was such an interesting read!
The book is really worth a read, I think it could change your perspective on how you treat and perceive others. While I was sad about the open ending it still was so brilliant. I think you need to read the book to understand and I def recommend reading it. Some scenes might be disturbing, heartbreaking and maddening but at the end you feel fulfilled but at the same time not. It def made an impression on me!!
A solid good book. Leaves you thinking about the perspective of things.
3⭐️
Ich fand es gut geschrieben und kam auch gut im Buch voran. Die eigentliche Geschichte hat jedoch nicht meinen „Geschmack“ getroffen bzw. konnte sie mich nicht so berühren wie ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt hätte ich einfach mehr erwartet.
Wirklich gutes Buch
Das Buch hat mir sehr gefallen. Aber das nach 132 Seiten auf meinem eBook Schluss war und die restlichen 60 Werbung sowie Leseprobe war muss nicht sein.
I have started this book twice before and only ever managed to read no more than a couple of pages. Now I finished it and I'm sure the timing wasn't quite right before. I was excited and intrigued to read this and the book didn't disappoint!!! The story is so beautiful, yet sad at the same time. And it makes me so angry at humanity, because bullying like this and WORSE exists. As someone who has been bullied throughout school, even if it wasn't to this extend… why people have the need/urge to do this to others, I will never be able understand.
- 2.75 ⭐ Umm... that was something. Although many people seemed to love it, I didn’t. It was very weird, and, um, yeah, I don’t know what else to say. What I can say is that I guess I wouldn’t really recommend the book if you’re easily triggered.
Es war okay. Ich hab es "deeper" erwartet. Schnell gelesen - guter Schreibstil. Kann man machen.
Ein tiefberührendes, erschütterndes Lesehighlight! Ein sehr wichtiges Thema eindringlich erzählt.
tolles kurzes buch mit einem schwierigen thema.
Eins meiner liebsten Bücher, denke oft an die zwei
Ich bin absolut verwirrt und auch ein bisschen verstört. Das Buch war bis zum Ende echt traurig, aber es hat mich trotzdem irgendwie gepackt. Ich checke Momoses Gedankengang überhaupt nicht. Der hat einfach so viel Müll gelabert.
3,5/5 ⭐ "It's kind of stupid. Human beings are the only ones talking all the time and making problems and everything." Das Buch war so hart zu lesen. Bei dem Mobbing teilen war es teilweise sehr detailliert, dass ich manchmal Angst hatte weiter zu lesen ehrlich gesagt. Die Gespräche zwischen Kojima und "Eyes" waren oft spannend und schön, weil sie sich einander als einzige verstanden, auch wie sie sich gefunden haben, genauer gesagt wie Kojima ihn bemerkt hat. Kojima hat etwas Philosophisches an sich und ist mutiger als er. Gegen Ende wurde es sehr, sehr heftig, aber das Ende generell war verwirrend, hab es ehrlich gesagt nicht verstanden, was da los war. Auch als ich die Bewertungen gelesen habe, gab es niemanden, der es richtig erklärt hat. Das Ende hätte besser sein können.
Fesselndes Buch
Ein Buch was einen schnell in seinen Bann zieht. Das Thema ist nicht grade einfach. An einigen Stellen brauchte ich ne kurze Pause. Die Unterhaltung mit Momose hat mich so wütend gemacht. Am liebsten wäre ich ins Buch getaucht und hätte ihn erwürgt. Das Ende ist sehr abrupt. Ich hätte mir irgendwie etwas anderes gewünscht. Es war etwas unbefriedigend. Kojima war interessant aber ich konnte ihre Gedanken nicht ganz verstehen.
Das Buch zu bewerten fällt mir unglaublich schwer. Das Thema ist so wichtig und gut dargestellt, schmerzhaft realistisch und sehr bewegend. Der Schreibstil jedoch war nicht ganz so mein Fall. Viele Dialoge kamen mir unrealistisch vor, irgendwie zu gestellt. Auch viele Szenen wirkten auf mich irgendwie befremdlich, da ich manche Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Die Sätze sind insgesamt sehr kurz und einfach gehalten. Demnach habe ich auch recht lange für die 200 Seiten gebraucht. Ich finde es sehr gut, wie das Thema Mobbing dargestellt wurde und wie wichtig die Freundschaft zwischen den Betroffenen für beide war. Auch das Gespräch mit einem der Täter über Schuldgefühle und die Gründe "warum" fand ich unglaublich gut dargestellt. Demnach fällt es mir wirklich schwer zu beschreiben, wie ich das Buch fand. Es ist auf jeden Fall ein wichtiges Buch und ich denke, das es für viele was sein könnte, wenn man mit dem Schreibstil gut zurecht kommt.
The path through sadness is paved with lost companionships (and can lead to happiness)
›Heaven‹ von Mieko Kawakami ist der wohl erste Roman einer Person, die nicht in einer (überwiegend) westlich geprägten Kultur aufgewachsen ist, dementsprechend neugierig war ich auf dieses Werk, um eventuelle Unterschiede bezüglich der Schreibstile zu betrachten. Mit dem Inhalt von Mobbing greift die Autorin ein schwieriges Thema auf. An dieser Stelle muss ich eindeutig loswerden, dass dieses Buch definitiv nichts für Personen ist, die (selbst) betroffen sind (oder waren oder betroffen reagieren) und mit der Thematik nicht umgehen können. Ich wünsche mir für dieses Buch, wie auch für jedes andere Buch, dass derartig an die Substanz gehen kann, eine Triggerwarnung. Es werden unglaublich viele gewaltvolle Situationen sehr detailreich beschrieben, die fast schon unerträglich zu lesen sind. Auch wenn beim Lesen des Klappentexts deutlich hervorgeht, dass Mobbing in diesem Buch Thema ist, so ist mensch dennoch nicht auf die absolut brutalen und meines Erachtens nach regelrecht verstörenden Inhalte vorbereitet. Leider konnte ich dem Buch nicht sonderlich viel abgewinnen. Ich habe versucht, Mieko Kawakamis Buch ›Heaven‹ zu mögen, aber leider ist es nichtsdestotrotz nicht der Fall. Ich konnte die Handlungen der Charaktere wenig nachvollziehen, was nicht zuletzt auch zu einem großen Teil daran liegt, dass ich nicht den Schuhen der Charaktere gelaufen bin und mir somit nicht anmaßen kann zu sagen, was eine ›angemessene‹ Reaktion auf die Geschehnisse wäre. Und dennoch - der Protagonist, der namenlose Ich-Erzähler, bleibt das gesamte Buch über distanziert und in gewisser Weise oberflächlich. Es mag (ohne vorurteilsbehaftet klingen zu wollen) der Mentalität und den Werten einer Gesellschaft geschuldet sein, mit der ich nicht vertraut bin. Im Großen und Ganzen wirkt es zu unpersönlich auf mich. Auch wenn die Leserschaft einige interessante, durchaus aufwühlende Einblicke in das Leben eines Mobbingopfers gewährt bekommt, so konnte ich zu keinem Zeitpunkt sagen, dass mich die Geschichte emotional ergriffen hat. Abschließend lässt sich sagen, dass das Ende des Buchs sehr befremdlich für mich war und ich nicht weiß, was ich mitnehmen soll oder mitnehmen kann.
Zweifel an der Menschheit
Das Buch hat mich die letzten Tage aufgewühlt, wütend gemacht und lässt mich mit Zweifeln an der Menschheit zurück. Leider ist das Thema Mobbing in Japan noch einmal deutlich grausamer und unmenschlicher, als bei uns in Deutschland. Es ist einfach beklemmend zu wissen, dass sowas wirklich täglich passiert. Ich frage mich immer wieder, wie Menschen mit so einer Schuld leben können. Schade, dass das Ende des Buches etwas überstürzt wirkte und ich nicht wusste, wie ich es interpretieren sollte. Zitat: "Einmal gerufen, nahm dieser Selbstmord jedoch merkwürdigerweise nach und nach Gestalt an. Tief im Inneren wurde mir bewusst, dass es nichts war, was irgendjemand beging, sondern etwas, was auch ich begehen konnte, wenn ich wollte."
Heaven ist ein kurzer Roman, der es aber in sich hat. Es geht um Mobbing und derem Auswirkungen. Aber auch um Familie. Der Ich- Erzähler ist 14 Jahre alt und lebt ein einsames Leben mit seiner Stiefmutter. Sein Vater ist immer Abwesend. Er findet eines Tages Nachrichten von seiner Mitschülerin Kojima die auch Mobbing erlebt . So finden die beiden Trost in der Gesellschaft des anderen. Man konnte die Angst und Gewalt ziemlich gut in den Zeilen spüren. Gerade auch bei den körperlichen Angriffen. Mit dem Ende bin ich etwas zwiegespalten, da es rüber kommt ob das Schielen der Grund von alles ist. Dabei kam an einen andere Stelle auf das die Täter immer einen Grund für Mobbing finden. Wobei auf der andererseite, wäre damit ein Angriffspunkt weniger der ihn belastet.
Das Buch ist ein must read, wenn man etwas mit einem lasting impact lesen möchte. Dieses Buch hat mich auf eine Art und Weise gefesselt, die ich nicht vorher kannte...
muss ich gar nichts zu sagen
unpleasant reality
The book was interesting to read. It has shown you the ugly reality in a society. How often people look away and how everyone somehow lives in their own world with their own norms and values. An emotional ride. The hard time the characters go through in school is hard to read. Seeing detailed bullying described and knowing that something like this really happens makes you really doubt humanity. As you can see, the book makes you think haha. I definitely thought it was good to read
"Wir gehören zur selben Sorte" Der vierzehnjährige namenlose Ich-Erzähler lebt ein einsames Leben bei seiner Stiefmutter – sein Vater fällt vor allem durch Abwesenheit auf. Von seinen Mitschülern wird er unerbittlich gequält, weil er eine Fehlstellung der Augen hat. Anstatt sich zu wehren, resigniert er und leidet stumm. Eines Tages findet er eine Nachricht in seinem Federmäppchen: »Wir gehören zur selben Sorte.« Es folgen weitere Botschaften; plötzlich ist da jemand, der ihn nach seiner Lieblingsfarbe fragt, nach seiner Leibspeise, der das Wetter kommentiert. Bald stellt sich heraus, dass die Nachrichten von seiner Klassenkameradin Kojima kommen, die selbst gemobbt wird. Die beiden Jugendlichen finden Trost in der Gesellschaft des anderen, doch ihre Freundschaft bleibt von ihren Peinigern nicht unbemerkt. Vielschichtig, fesselnd, philosophisch – mit ihrem Roman ›Heaven‹ unternimmt Mieko Kawakami eine literarische Tour de Force und erzählt von Einsamkeit und Ausgrenzung, von Gewalt und Hilflosigkeit, aber auch von Freundschaft, Hoffnung und dem Mut der Verzweifelten. Ich hatte anhand der Bewertungen hohe Erwartungen aber letztendlich war ich froh, dass Buch durchgelesen zu haben. Es ist auf gewisser Weise interessant und etwas für zwischendurch aber abgeholt es mich leider nicht. Nicht weil es um Mobbing handelt, von Gewalt bis zu Suizidgedanken einiges dabei war, sondern weil ich Kojima seltsam fand. Es ist ihre Art zu Reden und vor allem ihre Sichtweise, worüber man sich streiten könnte. Ansonsten wurde das Thema mit lauter (guten) Fragen behandelt, als das man eine klare Antwort fand aber das Thema an sich wurde gut geschrieben und ließ sich flüßig lesen. Abgesehen von dem Mädchen, fand ich die länge der Kapitel echt lang, allerdings wurden Abschnitte mit Sternchen getrennt, weshalb es letztendlich halb so schlimm war. Ich bin nun mal persönlich ein Fan von kürzeren Kapiteln! Die Dialoge zwischen den Charakteren…die Art und Weise…war "anders" als man vielleicht gewöhnt ist. Kann es schwer in Worte fassen. Ich hätte mir ebenfalls mehr Input der Mutter gewünscht, dass sie näher auf das Mobbing eingegangen wäre, auch wenn sie es sehr spät erfahren hatte. Das letzte Kapitel wurde schnell mit ein paar Zeitsprüngen durchlaufen aber mit einem glücklichen Ende. Ich wusste nicht wie viele Sterne ich dem geben sollte, denn es war nicht sonderlich stark aber auch nicht schlecht!
TW: bullying, graphic violence, suicidal thoughts This book follows a young boy with a lazy eye who gets bullied in school every day. Through letters, he forms a friendship with another victim of massive bullying. Wow, this was a lot rougher than expected. In the beginning, HEAVEN was a bit reminiscient of MS ICE SANDWICH, but that feeling went away soon. Its place took a weird melancholic, sad, but also hopeful feeling that was utterly shattered as the bullying gets rougher and rougher--you'll definitely need a trigger warning--or three. Bur despite the circumstances, our two characters never lost hope and went through all of this. Kawakami's writing was beautiful as ever, even in depicting very graphic violence. This book also deals with thoughts about why bad things always seem to happen to certain people and why bullies so often are able to get away with this. My verdict: Keep your eyes peeled for this one if you can stomach above mentioned topics!
"Suicide wasn't something that happened to strangers. I could make it happen, if I wanted to"
This book explores nihilism through its painful story of bullying and the deep sadness that leads to thoughts of suicide. It shows the heavy feeling of meaninglessness when facing constant cruelty.
Mieko Kawakami achieved a great portraition of bullying.
Overall, it's a great book. It was an easy read, though the topics sometimes made me stare blankly at the wall for a few minutes. I loved the writing style. The story developed wonderfully, with greatly written characters but the end was more than disappointing. I'm a fan of open endings, but here it just seems like the story isn't complete. Then there are also the very unnecessary parts that don't add to the story and "heaven" that has barely been mentioned at all.
Emotionale Geschichte über Mobbing und Freundschaft. Ich fand das Ende kam ziemlich abrupt.
3,5⭐️ Nihilismus der im Absurdismus mündet, prallt auf den kategorischen Imperativ und sorgt für mächtig Verwirrung im Mobbingwahnsinn auf einer japanischen Schule. Gekrönt wird das Ganze mit einer spirituell/religiöse anmutenden Auslegung, die Opferrolle und das Annehmen dieser, als Stärke auszulegen. Diese Verdichtung der Konflikte endet in einer sehr grotesken Schlussszene. Das wäre mir alles 5 Sterne wert gewesen, wenn diese tolle Idee nicht in solch banale und offensichtliche Sprache gepackt worden wäre. Ich finde, dass die Autorin sich hier mehr hätte trauen dürfen, wie Sayaka Murata im Seidenraupenzimmer.
A great story. I enjoyed reading every single page, didn't quite like the ending tho but that's ok. Truly excited to read the rest of Kawakami's work!


















































