
Leise, puristisch erzählt und viel stärker, als man bei 70 Seiten erwartet.
Meine erste Murakami Geschichte Honigkuchen hat mich wirklich überrascht und es wird nicht die letzte sein 😅 Nach Ein wenig Leben war das genau das richtige Buch für mich. Es hat sich einfach gut angefühlt. Ruhiger, leichter, aber trotzdem nicht leer. 😍 Mit gerade mal 70 Seiten ist es super kurz, aber trotzdem steckt so viel drin. Ich war direkt in der Geschichte drin. Jedes Wort hat mich gezogen. Man begleitet Junpei, Sayoko, Takatsuki und später auch Sara. Alles wirkt ruhig und unspektakulär, aber zwischen den Zeilen passiert so viel. Es geht um verpasste Liebe, Freundschaft und dieses Gefühl von was wäre gewesen, wenn. Ich mochte die Geschichte von den beiden Bären total gern. So einfach erzählt und gleichzeitig so passend für alles, was da eigentlich passiert. 😊 Der Schreibstil ist so puristisch, fein und einfach. Kein großes Drumherum, aber genau dadurch fühlt man es umso mehr. Auch die Illustrationen haben mir richtig gut gefallen. Die passen einfach perfekt zur Stimmung. Es ist kein lautes Buch. Aber eins, das leise bleibt und trotzdem hängen bleibt. Und genau das hat mir richtig gut getan.

































