21. Mai
Rating:4.5

„Bald würden auch die Schwalben und Mauersegler aus Nordafrika zurückkehren, um hier zu übersommern, dem Mittelpunkt

der Welt, Nordengland, dem grünsten Land, das es je gab, so stark und saftig, dass es einen jungen Mann schwindelig machen konnte.“ Es war fantastisch! Die Naturbeschreibungen so schön wie bei Lucy Maud Montgomery und das perfekte Buch für April und Mai, wenn das Grün aus allen Nähten platzt und das Leben wieder voller Leben ist. Das erste Drittel hat mir dabei besonders gut gefallen, danach ließ es für mich etwas an Spannung nach. Da der Roman aber nicht hauptsächlich von der Spannung lebt, habe ich ihn trotzdem gerne weiter gelesen und war auch traurig als er dann zu Ende war. Vielleicht wäre Robert ja eine verwandte Seele.

Offene See
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15. Mai
Rating:3

Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 13: Großbritannien Benjamin Myers' Stil ist nicht meine Sache. Diese Tatsache hat mir den Einstieg in den Roman erschwert und auch später bin ich immer wieder darüber gestolpert. Der 16-jährige Robert ist froh, endlich der langweiligen Schule entkommen zu sein. Bevor sein Vater ihn nötigt, auch unter Tage zu arbeiten, macht er erstmal etwas, was man heute work and travel nennt. Während seiner Wanderreise trifft er auf die Erwachsene Dulcie, bei der er zunächst zum Essen bleibt. Die Menge und Art des Essens sind neu für ihn und für die Zeit nach dem 2. Weltkrieg unüblich. Ab dem Aufeinandertreffen von Robert und Dulcie mochte ich den Roman mehr, denn Dulcie ist eine coole und lebenserfahrene Frau, die Robert viele Gedankenanstöße gibt und ihm die Augen für Literatur, insbesondere Lyrik, öffnet. Ich wusste nicht, dass dies ein Roman über Schriftstellerei und Literatur ist, sonst hätte ich ihn nicht ausgesucht. Irgendwie spricht mich diese Thematik nicht mehr an. Ich habe das Gefühl, schon zu oft Ähnliches gelesen zu haben. Und obwohl Dulcies Leben noch Überraschungen parat hält, hat mich der Roman leider erst im letzten Kapitel gekriegt. [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Albanien, Belgien, Bosnien, Deutschland, Italien, Island, Irland, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien.]

Offene See
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1. Mai
Rating:2

„Das Café am Rande der Welt“ - nur in lang

Das ganze Buch über habe ich mich an „das Café am Rande der Welt“ erinnert gefühlt. Ein Mentor - ein Schüler Jemand steht in seinem Leben vor lebensverändernden Entscheidungen - und ganz zufällig trifft die Person auf jemanden, der ihm sagt wo es langgeht. Ich mochte das Bild der Landschaft und der Umgebung, die das Buch in meinem Kopf erzeugt hat. Man erfährt nur leider viel zu spät, worauf die Geschichte hinaus will. Nichts ist so richtig passiert, es basiert eigentlich nur auf den Dia- / Monologen der Charaktere. Leider bin ich auch mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden. Vielleicht lag es daran, dass mir beide zu klischeehaft gezeichnet wurden, nach dem Mentor-Schüler Bild. Eine geheimnisvolle Frau - ein Junge der noch grün hinter den Ohren ist. Der Schreibstil und die Lyrik haben mir am Anfang sehr gefallen. Alles ist sehr bildhaft umschrieben und ausgeschmückt. Am Ende hat es mich nur noch genervt und ich hab es beim Lesen eher als störend empfunden. Es wirkte fast wie erzwungen und nicht natürlich eingeflossen und unterbrach die Dialoge der Hauptcharaktere. Alles in allem eine Geschichte, die man auch auf weniger Seiten hätte schreiben können. Ein unaufgeregtes Buch. Eigentlich zu unaufgeregt für meinen Geschmack.

Offene See
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16. Apr.
Rating:2.5

Dieses Buch hat etwas märchenhaftes - junger Mann aus Arbeitermilieu mit wenig Bildung - trifft auf wohlhabende, gebildete, alte Frau, die ihm Bildung, Bücher und Lyrik zugänglich macht. Die Geschichte wird nett erzählt, mit recht vielen poetischen Landschafts- und Naturbeschreibungen. Sowas muss man mögen. Die Dialoge wirken häufig gekünstelt, als ob es ein Bühnenstück wäre. Einzig die Passagen in denen Dulcie von ihrer Geschichte erzählt (ich will nicht spoilern) und wo der Erzähler als alter Mann erzählt, wirken stimmig. Ich habe das Buch quasi als „Pflichtlektüre „ für den Lesekreis gelesen und war froh als ich endlich durch war.

Offene See
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9. Apr.
Langatmig aber tiefgründig und mit einem starken, gelungenen Ende.
Rating:3.5

Langatmig aber tiefgründig und mit einem starken, gelungenen Ende.

Das Buch hat bei mir einen eher gemischten Eindruck hinterlassen. Über weite Strecken – ich würde sagen etwa 75 % – zog sich die Handlung ziemlich und wirkte oft langweilig. Besonders im Mittelteil hatte ich das Gefühl, kaum voranzukommen. Gleichzeitig muss man dem Buch zugutehalten, dass es sich mit Themen auseinandersetzt, die aktueller denn je sind. Es steckt eine gewisse Tiefe darin, die zum Nachdenken anregt und die Geschichte über eine rein oberflächliche Handlung hinaushebt. Richtig überzeugt hat mich jedoch das Ende: Es war überraschend stark, emotional und rundete die Geschichte auf eine sehr gelungene Weise ab. Das Happy End hat dem Ganzen eine positive Wendung gegeben und mir am Ende ein wirklich gutes Gefühl vermittelt. Besonders schön fand ich die Botschaft, die hängen bleibt: das Leben in vollen Zügen zu genießen und sich weniger darum zu kümmern, was andere denken. Trotz der Längen im Verlauf lohnt sich das Buch wegen dieser starken Aussage und des gelungenen Abschlusses.

Offene See
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8. Apr.
Rating:4

Ruhiges, schönes Buch mit Tiefgang

Ich muss gestehen, dass mir die Landschaftsbeschreibungen - so wunderschön sie auch beschrieben waren - etwas zu lange waren. Die Wandlung der Protagonisten fand ich wunderschön! Das Ende fand ich dann wesentlich packender, als den Rest des Buches. Trotzdem fand ich das Buch gut 👍

Offene See
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7. Apr.
Rating:4

Wer Bücher mag, die zum Nachdenken anregen und eine besondere Stimmung transportieren, wird hier viel finden.

„Offene See“ hat mich total entschleunigt 🌊📖 Eine ruhige, poetische Geschichte über Freiheit, Begegnung und die kleinen Dinge im Leben. Besonders die Naturbeschreibungen und die besondere Freundschaft haben mich berührt. Kein spannendes Drama, sondern ein Buch zum Nachdenken und Genießen. 4 von 5 ⭐️ – absolut lesenswert!

Offene See
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21. März
Rating:4.5

Ein Buch zum Wohlfühlen

Ein wundervolles Buch. Ganz unaufgeregt und mit soviel Liebe zum Detail in der Beschreibung von Natur und Umgebung. Das Buch vermittelt, dass man einfach mal den Alltagsstress beiseite legen sollte und einfach mal das Leben genießen. Ich empfehle das Buch jedem, der mal wieder ein wenig Positivität vermittelt bekommen möchte.

Offene See
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19. März
Rating:5

Ein Sommer und ein Leben ✨

Ich habe sehr lange gebraucht, um mich an dieses Buch zu trauen, aber es hat mich in einer Zeit erwischt, in der es perfekt zu sein scheint. Ein margerer Junge aus einer Kohlestadt im Nordengland zieht kurz nachm Krieg durch Landschaft, um nochmal Luft zu schnuppern, bevor er seinen Vater in die Kohleminen folgen soll. Dabei trifft er auf Dulcie, die so eigen, lustig und lebendig ist, wie man es kaum kennt. Sie gibt ihm den Stubs in eine Richtung voll Lyrik und Poesie. Auch eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort auf eine Art. Das Buch ist so schön geschrieben, dass man das Gefühl hat man sitzt neben den Beiden am Tisch im Garten des Cottage. Eine sommerliche Umarmung und eine Ode an das Leben, dass man nur lebt, wenn man sich den starren Weg der Erwartungen nicht hingibt. Klare Leseempfehlung ✨🫂

Offene See
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18. März
Rating:2

Der Schreibstil von ‚Offene See‘ ist ganz angenehm, aber inhaltlich passiert kaum etwas. Ich bin mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden und fand das Buch insgesamt eher langweilig. Sicherlich gibt es Leser, die die meditative Seite zu schätzen wissen, für mich war es jedoch definitiv nichts.

Offene See
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17. März
*„Eine Begegnung am Meer, die ein ganzes Leben verschiebt.
Und die zeigt, wie viel ein Sommer verändern kann.“*
Rating:5

*„Eine Begegnung am Meer, die ein ganzes Leben verschiebt. Und die zeigt, wie viel ein Sommer verändern kann.“*

Klappentext: Eine zeitlose und geradezu zärtliche Geschichte über die Bedeutung und Kraft menschlicher Beziehungen. Der junge Robert weiß schon früh, dass er wie alle Männer seiner Familie Bergarbeiter sein wird. Dabei ist ihm Enge ein Graus. Er liebt Natur und Bewegung, sehnt sich nach der Weite des Meeres. Daher beschließt er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sich zum Ort seiner Sehnsucht, der offenen See, aufzumachen. Fast am Ziel angekommen, lernt er eine ältere Frau kennen, die ihn auf eine Tasse Tee in ihr leicht heruntergekommenes Cottage einlädt. Eine Frau wie Dulcie hat er noch nie getroffen: unverheiratet, allein lebend, unkonventionell, mit sehr klaren und für ihn unerhörten Ansichten zu Ehe, Familie und Religion. Aus dem Nachmittag wird ein längerer Aufenthalt, und Robert lernt eine ihm vollkommen unbekannte Welt kennen. In den Gesprächen mit Dulcie wandelt sich sein von den Eltern geprägter Blick auf das Leben. Als Dank für ihre Großzügigkeit bietet er ihr seine Hilfe rund um das Cottage an. Doch als er eine wild wuchernde Hecke stutzen will, um den Blick auf das Meer freizulegen, verbietet sie das barsch. Ebenso ablehnend reagiert sie auf ein Manuskript mit Gedichten, das Robert findet. Gedichte, die Dulcie gewidmet sind, die sie aber auf keinen Fall lesen will. Rezension: Offene See ist ein Roman über Übergänge. Zwischen Jugend und Erwachsensein, zwischen Enge und Freiheit, zwischen dem, was man kennt, und dem, was möglich ist. Benjamin Myers erzählt von Einsamkeit, von Begegnungen, die tragen, und von der Bedeutung von Zeit – nicht als etwas, das man misst, sondern als etwas, das man erlebt. Das Meer steht dabei nicht nur für Weite, sondern auch für Offenheit: für Gedanken, für Möglichkeiten, für ein anderes Leben. Mich hat dieser Roman sofort erreicht. Die Sprache ist ruhig, präzise, klar und dich sehr poetisch. Kein Satz wirkt überflüssig. Die Beziehung zwischen Robert und Dulcie ist das Herz des Buches. Unaufgeregt, ehrlich und ohne große Gesten – und genau deshalb so berührend. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, nicht weil es kompliziert ist, sondern weil es so viel in der Einfachheit liegt. Ein Buch, das leise erzählt und trotzdem sehr viel auslöst, auch eine Träne am Ende. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ „Man muss nicht weit gehen, um etwas zu finden. Man muss nur offen sein.“ #OffeneSee #BenjaminMyers #ComingOfAge #LeiseLiteratur #Begegnungen

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14. März
Rating:4

Reread

Als ich dieses Buch vor 4 Jahren las, hat es keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Im Rahmen unserer Leserunde habe ich es nun noch einmal gelesen & dieses Mal ganz langsam, um die Atmosphäre besser auf mich wirken zu lassen. Dieses Mal fand ich es besser. ☺️ Obwohl aus Robert's Sicht geschrieben, war für mich Dulcie die Hauptfigur dieser Geschichte. Durch ihre Erfahrungen und die Weitergabe, durch ihren Zuspruch konnte auch Robert seinen Weg finden. Ich hätte mir auch einen Mentor wie Dulcie gewünscht. Teilweise sind mir Robert's Gedanken zu sehr ins Philosophische abgeschweift, seinem Alter und Herkunft unangemessen. Das Buch hat mich gut unterhalten. Mal schauen, wie lange es diesmal widerhallt.

Offene See
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4. März
Konnte mich nicht erreichen
Rating:3

Konnte mich nicht erreichen

Hat mir irgendwie einfach gar nichts gegeben. Fand es wirklich auch zu langweilig und hab die hälfte des Buches irgendwann nur noch überflogen weil ich keine Lust auf die ewig langen Beschreibung über die Umgebung mehr hatte. War für mich leider nichts.

Offene See
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25. Feb.
Rating:5

Der Anfang dieses Buches hat mich zuerst etwas abgeschreckt, kam mir trocken und langweilig vor. Dennoch habe ich weiter gelesen und zugelassen das sich die Geschichte entfalten kann. Die Worte, die Art und das Setting... diese Ruhe welche jede Seite ausstrahlt hat mich zuerst überrumpelt und dann mein ganzes Selbst eingenommen. Beim lesen dieses Buches bin ich dem, was ich "Inneren Frieden" nenne am nächsten gekommen.

Offene See
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21. Feb.
Rating:3.5

Eine lehrreiche Geschichte über das Leben

Das Cover hat mich total angesprochen und irgendwie hat mich das Buch in der Buchhandlung sehr oft angezogen, sodass ich es dann irgendwann gekauft habe. Dass es in den 40er Jahren in England spielt, habe ich beim Kauf irgendwie nicht so richtig bemerkt. Ich konnte mich mit diesem Setting einfach nicht so richtig anfreunden. Mit Dulcie hingegen hätte ich mich gerne auch im realen Leben angefreundet. Sie ist wirklich ein Schatz und jeder junge und auch alte Mensch kann sicher viel von ihr lernen. Das Prinzip des Buches - ein weiser Mensch gibt hilfreiche Tipps für alle Lebenslagen - hat mir eigentlich auch gut gefallen. Mir fehlte nur irgendwie eine gewissen Spannung und etwas mehr Handlung. Das Ende war wirklich schön und auch der Schreibstil war toll. Aber endlose Begeisterung verspüre ich leider nicht, obwohl ich es gerne vollkommen gemocht hätte.

Offene See
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19. Feb.
„Offene See“ von Benjamin Myers ist für mich ein schöner, stimmungsvoller Roman über einen Sommer, der alles verändert – zugleich aber oft so rührselig erzählt, dass er für meinen Geschmack gefährlich nah an den Kitsch gerät.

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Rating:3

„Offene See“ von Benjamin Myers ist für mich ein schöner, stimmungsvoller Roman über einen Sommer, der alles verändert – zugleich aber oft so rührselig erzählt, dass er für meinen Geschmack gefährlich nah an den Kitsch gerät. .

Der 16‑jährige Robert verlässt nach dem Krieg sein englisches Arbeiterdorf und wandert ans Meer, wo er zufällig auf die exzentrische Dulcie trifft, die allein an der Küste lebt. Aus ein paar Tagen werden Wochen: Er arbeitet im Garten, sie bekocht ihn, schenkt ihm Gedichte und Geschichten, und zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft. Diese Ausgangsidee fand ich sehr reizvoll, und viele Szenen – etwa die Gespräche über Literatur und die langen Küstenspaziergänge – haben eine starke, ruhige Atmosphäre. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass das Buch diese besondere Begegnung sehr stark romantisiert. Die Naturbeschreibungen sind poetisch und detailreich, aber für meinen Geschmack manchmal zu üppig; immer wieder gleitet die Sprache in eine sanfte Verklärung, in der alles ein bisschen zu golden, zu bedeutungsvoll, zu symbolisch wirkt. Auch die Figuren – der sensible Junge aus einfachen Verhältnissen und die kluge, lebensweise, leicht geheimnisvolle ältere Frau – wirken sehr idealisiert. Dulcie bleibt oft fast zu perfekt in ihrer Mischung aus Exzentrik, Schlagfertigkeit und Warmherzigkeit, während Robert in seiner Entwicklung vom unsicheren Arbeiterjungen zum „erwachten“ jungen Mann recht glatt gezeichnet wird. Berührend sind viele Momente trotzdem, besonders wenn Dulcies eigene Verletzungen und Verluste zur Sprache kommen und deutlich wird, wie sehr der Krieg in den Biografien nachwirkt. Aber gerade in diesen Passagen kippt der Ton für mich gelegentlich ins sehr Rührselige: große Lebensweisheiten, perfekt gesetzte symbolische Bilder, sehr runde Schlusspointen. Das wirkt zwar emotional, nimmt der Geschichte aber ein Stück Glaubwürdigkeit und Rauheit. Insgesamt habe ich „Offene See“ gerne gelesen – wegen der Stimmung, der Küstenlandschaft und der Grundidee einer lebensverändernden Begegnung. Gleichzeitig blieb bei mir der Eindruck, dass der Roman seine Themen Freiheit, Bildung und Neubeginn etwas zu weichzeichnet und oft näher am gefälligen Wohlfühlroman als an einer wirklich kantigen Coming‑of‑Age‑Geschichte ist. Wer poetische, sanft melancholische Bücher mag, wird sich hier wohlfühlen; ich hätte mir an einigen Stellen weniger Rührseligkeit und ein wenig mehr Widerstand gewünscht.

Offene See
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18. Feb.
Post image
Rating:3.5

Der Roman besticht durch einen sehr poetischen Schreibstil, der sich aber wirklich toll lesen lässt. Er malte mir wunderschöne Bilder in den Kopf, denn was das Buch echt gut kann, sind Landschaftsbeschreibungen, sodass ich mich direkt an die englische Küste versetzt fühlte. Die Handlung ist sehr ruhig und eher eindimensional. Robert war ein angenehmer Geselle und gemeinsam mit Dulcie, die in seiner Gegenwart richtig aufblüht, waren die beiden ein tolles Duo. Dafür, dass Robert nur dort im Garten arbeitet, Dulcie leckere Gerichte kocht und sie sich unterhalten, wachsen die beiden eng zusammen und helfen sich gegenseitig. Von mir gibt's ⭐️⭐️⭐️, 5 Sterne.

Offene See
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16. Feb.
Ungewöhnlich und doch bezaubernd
Rating:4

Ungewöhnlich und doch bezaubernd

Ich brauchte einige Kapitel bis ich richtig in der Geschichte drinnen war. Durchgehend habe ich die wortgewandten Zeilen genossen und fühlte mich wie vor Ort in der englischen Natur. Wirklich mal was anderes - total faszinierend! 🌊

Offene See
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25. Jan.
Rating:5

Offene See erzählt von dem jungen Robert, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu Fuß durch England reist. Unterwegs trifft er auf Dulcie Piper, eine ältere, unabhängige Frau, bei der er eine Zeit lang bleibt. Zwischen den beiden entstehen Gespräche über das Leben, Freiheit, Bücher und die Suche nach dem eigenen Weg. Wunderschönes Buch ♥️ „Dann musst du dein Netz weiter auswerfen. Was du ja wohl schon tust, einfach, indem du hier bist. Ja, wirf dein Netz aus und hol es ein. Der Fischer wartet nicht ab, bis die Fische aus dem Meer in sein Boot springen. Er fährt raus zu den Laichgebieten.“ „… Romantik ist nämlich nicht gleichbedeutend mit Herzschmerz und Rosen. Romantik ist ein Gefühl, und Romantik ist Freiheit. Romantik ist Abenteuer und Natur und Wanderlust. Sie ist Meeresrauschen und der Regen auf der Zeltplane und ein Bussard hoch über einer Wiese und das morgendliche Erwachen mit der Frage, was der Tag wohl bringen mag, um dann loszuziehen und das herauszufinden. Das ist Romantik.“ „Bienen sind wahre Wunderwesen, die unermüdlich Pollen in Gold verwandeln.“

Offene See
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18. Jan.
“… wichtig ist das du wirklich lebst.”
Rating:5

“… wichtig ist das du wirklich lebst.”

Dieses Zitat bringt die Aussage von Offene See gut auf den Punkt. Der Roman erzählt von Robert, der nach dem Krieg aus seinem festen, vorherbestimmten Leben ausbricht und sich auf den Weg zum Meer macht, um herauszufinden, was er eigentlich will. Die Begegnung mit der älteren Dulcie zeigt ihm, dass Leben mehr bedeutet als Arbeit und Erwartungen zu erfüllen. Durch ihre Gespräche lernt Robert, selbst zu denken und seinen eigenen Weg zu suchen. Benjamin Myers schreibt ruhig und klar. Das Buch lebt von Stimmungen, einfachen Bildern und ehrlichen Gedanken. Offene See ist eine leise Geschichte darüber, den Mut zu haben, das eigene Leben wirklich zu leben.

Offene See
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1. Jan.
Rating:4.5

Jeder Nagel, der heraussticht wird mal eingeschlagen alles auf Kampf bewegungslos am heißen Strand im Kreis gedreht, den Kopf im Sand Luft kommt noch dran ​Fische, die sich nicht ins Meer trau'n, Bäume, die tief in die Erde krauch'n Kräfte, dahinstraucheln Doch wenn's brennt, kommt alles ans Licht, was gäb' ich bloß für deine Durchhörsicht Klopfe am Fenster der offenen See nass und wunderbar weltgewandter Zaubergriff gegen quantumbeknackt hilft nur: Lesekur auf dem Bücherschiff.

Offene See
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12. Dez.
Rating:5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Für mich ist es das literarische Highlight 2025.

Ein Buch voller Poesie und Sanftheit – und zugleich voller Tiefe, Verbundenheit und stiller Kraft. 🌊 Ich bin so dankbar, dieses Buch hat mich tief berührt.

Offene See
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6. Dez.
Rating:4

4.5 ⭐️ „Dieses Buch wurde größtenteils mit Stift und Papier im Bibliotheken verfasst. Es ist Bibliothekaren überall auf der Welt sowie Buchhändlern und Lehrern und allen gewidmet, die sich darum bemühen, anderen ihre Leidenschaft für die Kraft des geschriebenen Wortes zu vermitteln.“

Offene See
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3. Dez.
Rating:4

"Hier war Leben, geschah überall um mich herum und in mir und durch mich hindurch, in dieser neuen Zeit des Wachsens und Werdens, dieser Phase des ungehemmten Entstehens." Der Zweite Weltkrieg ist gerade vorbei, als der 16-jährige Robert, dessen Schicksal als Bergarbeiter vorherbestimmt ist, beschließt, vorher noch die offene See erleben zu wollen. Er bricht zur Küste Englands auf, ganz allein, ohne Pläne, mit nichts als dem Wunsch nach Freiheit. Dort lernt er die deutlich ältere Dulcie kennen - eine Frau, wie er sie noch nie getroffen hat: unkonventionell, direkt, leidenschaftlich und den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Dulcie nimmt Robert unter ihre Fittiche und zeigt ihm, wie viel das Leben bereithält, wenn man nur hinschaut. Ich hatte vorab schon sehr viel Gutes über “Offene See” gehört, bevor ich es selbst gelesen habe. Mir hat sehr gefallen, wie atmosphärisch Benjamin Myers schreibt. Jede Mahlzeit wirkt real, jede Laune des Meeres wird zu einem umfassenden Bewegtbild im Kopf. Das Highlight ist jedoch die besondere Freundschaft zwischen Dulcie und Robert - zwei Personen, die erst einmal nichts verbindet und die doch miteinander und durch einander das Leben auf ganz neue, intensivere Art kennenlernen. Wer einen Roman mit einem komplexen, abwechslungsreichen Plot sucht, wird hier nicht fündig. Das Buch ist unaufgeregt und hat wenig Handlung. Außer man betrachtet einen ausgedehnten Spaziergang als Handlung, Gartenarbeit, das gemeinsame Sinnieren über das Leben. “Offene See” ist ein sinnliches Buch für ruhige Stunden. Übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. CN: Tierl3id, Kr1eg, Z-Wort, Abl3ismus

Offene See
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5. Nov.
Rating:5

Sehr schönes, poetisches Buch

Ich lese ansonsten nicht viele Romane, aber dieser hier hat mich sehr überzeugt. Sehr poetisch und mit viel Gefühl geschrieben. Die Geschichte ist eingängig, der Schreibstil erfordert manchmal etwas mehr Konzentration, um die gemalten Bilder gänzlich zu sehen. Mir hat er große Freude bereitet und ich würde ihn definitiv empfehlen! :)

Offene See
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3. Nov.
Mein Lesehighlight im Jahr 2025
Rating:5

Mein Lesehighlight im Jahr 2025

Mein Lese-Highlight im Jahr 2025: Coming-of-Age im England der frühen 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der junge Robert bricht in seinem Sommer auf vom bergbaudominierten englischen Norden Richtung Süden, Richtung Meer. Seine Reise endet und beginnt bei Dulcie, einer unkonventionellen, unverheirateten und unerhört eigenständigen Frau mittleren Alters, die Robert ermutigt, zu denken, zu fühlen, zu verstehen und erfassen. Die detaillierten, atmosphärischen Naturbeschreibungen sind bestechend, ebenso die einmalig traurige Beschreibung von tiefer Freundschaft und Verbundenheit. Wer den Mut hat, sich auf die ambitioniert mit Lyrik gespickte Prosa einzulassen, wird belohnt mit dieser berührenden Geschichte und einem unspektakulären, aber absolut bewegenden Ende. Ich wünschte, ich könnte dieses Buch noch einmal von Neuem lesen 👍👍👍👍👍

Offene See
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3. Nov.
Rating:4

Das da draußen ist die offene See. Dieser ferne Streifen Meer, wo Himmel und Wasser eins werden.

Ein junger Mann auf Reisen bevor der Ernst des Arbeitslebens beginnt. Er möchte gerne das Meer sehen, das schöne Meer, nicht das Meer seiner Heimat wo die Kohle der Gruben das Meer grau färbt. Und dabei entdeckt er die Welt der Gedichte für sich. „Ich wusste gar nicht, dass Sie rauchen, Dulcie.“ „Nur in Verbindung mit Lyrik.“ Dulcie - die ältere Dame die er trifft & bei der er verweilt - hat ein ganz schön zügelloses und derbes Mundwerk 😂 „ (…) Und genau das musst du tun. Leben und alle Münder und feuchte Löcher lieben, in die du dich zwängen kannst, und dann, wenn du einen Menschen findest, der auch deine Seele befriedigt, dann gibst du dich ihm ganz hin.“ Ophelia wird nicht nur metaphorisch in diesem Buch genannt, sie hinterlässt hier nicht nur ihre Jungfrauenkrone sondern auch ein Gedichtband. Die genannte Dichterin die ins Zentrum der Geschichte rückt entstammt keiner Fantasie sondern gab es wirklich. Ein Buch über das Erwachsen werden. Wenn man beginnt die Haut des Kindseins abzustreifen und sich neu entdeckt. Von einem der auszog England zu erkunden und durch die Lyrik ein Tor zur einer Welt fand die ihm sonst verborgen geblieben wäre. Aber auch ein Buch um von einer langen Phase der Apathie wieder in das Leben zurückzufinden. Durch Lachen gestärkt, durch Liebe beschwingt, bin ich für immer in deinen Atomen.

Offene See
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24. Okt.
"Reisen ist die Suche nach sich selbst, glaub mir. Und manchmal genügt schon allein das Suchen."
Rating:5

"Reisen ist die Suche nach sich selbst, glaub mir. Und manchmal genügt schon allein das Suchen."

Mit »Offene See« hat Myers einen wunderbar atmosphärischen Roman geschaffen. Der Schreibstil ist poetisch, und einfach passend. Die Beziehung zwischen Dulcie und Robert wird im Verlauf des Romans immer inniger. Nicht auf körperliche Weise, sondern auf eine viel tiefgründigere. Dulcie zeigt Robert nicht nur, dass er seine eigenen Wege gehen und Fußstapfen hinterlassen kann, sondern auch, dass er nicht die Erwartungen anderer erfüllen muss. Er beginnt durch sie ganz neue Möglichkeiten für sein Leben zu sehen. Dulcie ist ein Freigeist, eigensinnig und hält nichts von gesellschaftlichen Normen. Sie lebt ihr Leben so wie es ihr gefällt, richtet sich nicht nach der Uhr, sondern nach ihrem Gefühl. Robert kennt eine solche Art zu leben nicht. Zumindest nicht, bis er auf Dulcie trifft. Und plötzlich will er mehr. Mehr vom Leben. Mehr von sich selbst. Und mehr für Dulcie. Durch Robert kann Dulcie endlich Frieden mit einem so schmerzlichen Ereignis ihrer Vergangenheit schließen. Was das Meer ihr genommen hat, konnte es Robert geben. Max Frisch sagte einmal, Worte verbänden nur da, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmten. Dieses Gefühl hatte ich bei Robert und Dulcie den ganzen Roman über. Die beiden verstehen sich trotz aller Unterschiedlichkeiten und tun einander einfach gut. Dieser Roman ist so viel tiefgründiger, als ich zuerst dachte. Ich kann nicht recht beschreiben, was er mit mir gemacht hat. Allerdings kann ich jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen :)

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18. Okt.
Rating:4

Ein erfrischender, nahezu philosophischer Roman über die Freuden des Lebens und den Wert guter Gespräche

Der 16 jährige Robert, welcher im Nachkriegsengland seiner trostlosen Bergarbeiterhmat entflieht, um die Welt zu entdecken, trifft zufällig auf die fantastische und unglaublich liebenswerte Protagonistin Ducie. Letztere ist eine etwas betagtere Frau von Welt mit sehr viel Wissen, Weisheit und Bildung, an der sie den anfangs recht einfachen Robert viel teilhaben hasst und es ist eine Freude zu sehen, wie er daran wächst. Ducie ist zudem sehr humorvoll und teils zynisch, was sie zu einem sehr spannenden Charakter macht. Der Leser merkt aber schnell, dass sie ein trauriges Geheimnis verbirgt… Myers gelingt ein stimmungsvoller und spannender Roman, der sehr viel philosophisch wertvolles enthält und zum immer wieder Innehalten einlädt. Seine Protagonistin Ducie mit ihrem trockenen Zynismus gepaart mit ihrer großen Weisheit macht Spaß, vor allem die hierdurch entstehenden Dialoge mit Robert sind oft gelungen. Einen Stern Abzug gibt es für die sehr ausschweifenden Beschreibungen von Landschaften und Objekten oder Räumen. Diese erzeugen zwar eine gewisse Stimmung, sind aber für meinen persönlichen Geschmack sehr ausufernd. Wer dies mag, kommt hingegen voll auf seine Kosten.

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14. Okt.
Rating:5

Poesie verpackt in einem Roman über das lebenslange Lernen über sich selbst und andere.

England Nach dem 2. Weltkrieg Der 16-jährige Robert hat Prüfungen geschrieben und wartet nun auf seine Ergebnisse. Es scheint als würde er seine Zukunft, wie sein Vater und alle anderen im Dorf im Kohlebergwerk verbringen und beschließt zumindest für die Zwischenzeit etwas durchs Land zu reisen und wandert Richtung Süden. Er sieht die Folgen, die der Krieg im Land hinterlassen hat und wie noch immer spürbar ist. Auf seinem Weg trifft er auf Dulcie - eine ältere Dame die abseits in einer Hütte lebt. Und da beginnt Robert seine Reise zu sich selbst. Er lernt diese außergewöhnliche Frau und ihre genauso außergewöhnliche Geschichte und Vergangenheit kennen und erfährt so auch immer mehr über sein eigenes Potenzial. Benjamin Myers hat es geschafft jede Seite des Buches mit seiner Poesie zum Leben zu erwecken und schreibt so wunderschön bildhaft. Es ist nicht nur das Erzählen einer wunderschönen Geschichte - er verleiht seinem Buch eine Seele.

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1. Okt.

Aufschub, Aufschub, Aufschub

Es geht um Robert, dessen ganze Familie im Norden Englands im Kohleschacht arbeitet. Es ist kurz nach dem Krieg und England ist immer noch davon gezeichnet. Rober wandert nach Süden und trifft auf Dulcie, eine ältere, seltsame Dame, die alleine mit ihrem Hund auf einem Cottage wohnt. Robert will nur einen Tag bleiben, bleibt aber dann länger, will nur eine Woche und bleibt länger und sein Aufbruch wird immer aufgeschoben, schiebt sich zwingend auf, weil Dulcie selbst noch ihre Vergangenheit aufarbeiten muss - die mit Dichtung zu tun hat. Wenn die Charaktere über Poesie reden, driftet das meistens in eine Welt- und Herzschmerz-Richtung (und wäre das nicht so zentral für die Story könnte man leichter darüber hinwegsehen), aber die Beschreibungen sind grandios und die Geschichte des Aufschubs eines Sommers, der erst enden darf, wenn die Geschichte auserzählt ist, ist ebenfalls elegant gemacht.

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15. Sept.
Rating:5

Ein poetisches Kleinod! Eine einfache und trotzdem bewegende Story, liebevolle Charaktere, atmosphärische Naturbeschreibungen. Ein Buch, von dem ich mir gewünscht hätte, es wäre mindestens doppelt so lang. Absolut lesenswert!

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7. Sept.
Herr Myers, wir begegnen uns garantiert wieder!
Rating:5

Herr Myers, wir begegnen uns garantiert wieder!

Schon nach den ersten Seiten hat mich die Art, wie der Autor schreibt, in den Bann gezogen. Durch seinen Stil konnte ich mir die Landschaft sofort lebhaft vorstellen. Das Buch hat mich richtig gepackt – weglegen war kaum möglich. Jetzt will ich definitiv mehr von Benjamin Myers lesen und vielleicht wage ich mich sogar mal an eine Originalausgabe.

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5. Sept.
Rating:5

"Du kannst mir glauben, alles, was du je gefühlt hast, wurde vor dir schon von einem anderen menschlichen Wesen gefühlt. Vielleicht kannst du dir das nicht vorstellen, aber es ist die Wahrheit. Darum geht es in der Lyrik." Und ein jegliches menschliches Wesen benötigt unbedingt eine Dulcie Piper als Mentorin und Freundin. Ach, was habe ich sie ins Herz geschlossen. Ihre Art, ihre Weisheit und ihre Liebe zu den essentiellen Dingen. Eine große Empfehlung dieser Roman. Für Lesende der leisen und poetischen Literatur. Für alle, die mit ihren Sinnen in der Natur unterwegs sind und weise Worte zu schätzen wissen.

Offene See
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30. Aug.
Rating:5

Ruhiger und schöner Roman

Der gesamte Roman ist sehr ruhig geschrieben und perfekt zum runterkommen. Mir ist die ein oder andere Träne gekullert, weil es stellenweise sehr berührend war. Super schöner und sehr ruhiger Roman.

Offene See
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