Wenn die eigene Nachbarschaft zum rassistischen Schlachtfeld wird.
In diesem Buch setzt sich die historische Tiefe fort. Es sind zwei Jahre vergangen seit den Ereignissen in „Darktown“, aber irgendwie hat sich nicht besonders viel für die Polizisten verändert. Rassistische Unruhen werden immer akuter, seit schwarze Familien in weiße Viertel umziehen, und auch die Spannungen innerhalb der Polizeieinheit werden immer stärker; der Frust über die eingeschränkten Möglichkeiten und die fehlende Gerechtigkeit nimmt immer mehr zu. Das Buch macht vieles genau so gut wie der erste Teil der Trilogie. Auch hier ist die allergrößte Stärke die Atmosphäre und die Welt, die geschaffen bzw. in diesem Teil erweitert wird. Auch das übergeordnete Thema der Hoffnungslosigkeit und der ewige und aussichtslose Kampf gegen Windmühlen – und dass man es eigentlich keiner Seite recht machen kann – ist sehr stark herauszulesen. Trotz aller Bemühungen wird der Hass auf den Straßen von Atlanta immer größer.



