Dies Buch hat mein Herz erreicht
Ich habe dieses wunderbare Büchlein einerseits mit Wehmut, andererseits mit einem unausprechlichen, nachhaltigen Glücksgefühl gerade beendet. Es ist die Geschichte von dem Anfang 20-jährigen Restaurator Tom Birkin, der vom ersten Weltkrieg völlig traumatisiert in das kleine Städtchen Oxgodby kommt und durch die Freude an der Arbeit, Freundschaften und nicht zuletzt durch die Liebe, wieder zur Ruhe kommt und sich selber findet. Diese wundervolle Geschichte ist spannend, ruhig erzählt, voller sprachlicher Schätze, poetisch und kar. Ich habe als Leserin gerne an diesem Ort verweilt, hörte in Gedanken, Tom Birkin zu und schloss auch Freundschaft mit den wenigen Charakteren, die in Beziehung zum Hauptprotagonisten standen. Da ist der Pfarrer Keach und seine schöne Frau Alice. Die Familie Ellerbeck die Tom warmherzig in ihrem Kreis aufnimmt. Und Moon der Archäologe, der auch gebeutelt vom Krieg mit einem Geheimnis aufwartet. Sie alle habe ich in mein Herz geschlossen. Und auch wenn das Ende der Geschichte offen bleibt, weiß ich dass Tom Birkins Leben weiterhin glücklich verlaufen wird. Dieses Glücksgefühl und die gefundene Ruhe haben sich auf meinen Gemütszustand übertragen und ich weiß, dass dieses Buch nicht das Letzte sein wird, welches ich von J.L. Carr lesen werde.















