Was für ein Glück, dass ich über diese kurze Geschichte in das Leben von Hr. Glück gestolpert bin und die ersten Seiten eines sprachlich wunderbar ausgearbeiteten, aus meiner Sicht aber dennoch eintönigen, Alltags durchgehalten habe. Ansonsten hätte ich einiges verpasst! Unter anderem die folgenden zwei Thesen eines Oberbürokraten, der bei Momo einen ausgezeichneten grauen Herren abgegeben und den Menschen statt der Zeit ihr kleines Glück gestohlen hätte: "Dieses Volk, unser geliebtes deutsches Volk, ist nicht so weit gekommen, weil es glücklich ist, sondern weil es unglücklich ist. Weil es Furcht hat und immerzu hofft, dass noch etwas Besseres kommt. Es ist niemals zufrieden, niemals glücklich, das unterscheidet uns von den meisten anderen Völkern und darum stehen wir an der Spitze der Nahrungskette." "Das Streben nach Glück ist eine gewaltige Kraft! Doch nur das Unglück hat uns Reichtum und Macht gebracht!"
Wer "kein guter Mann" von Andreas Izquierdo mochte, wird wird auch das Glücksbüro mögen!
Viel Herz, viel Humor und eine Prise zu wenig Ende – absolut lesenswert! ⭐️⭐️⭐️⭐️
Das Glücksbüro“ – Aktenzeichen: Wohlfühlen! 📑✨ Wer hätte gedacht, dass Behörden wahnsinnig charmant sein können? In „Das Glücksbüro“ begleiten wir einen Protagonisten, dessen Leben eigentlich so geordnet ist wie ein gut sortierter Aktenordner – bis das Schicksal beschließt, mal ordentlich Konfetti in die Ablage zu werfen. Mein Eindruck: • Lesefluss: Das Buch liest sich weg wie eine Tüte Gummibärchen (nur ohne das schlechte Gewissen danach). Ein toller, leichter Schreibstil, der perfekt ist, um den Kopf auszuschalten. • Gefühlsfaktor: Achtung, Pipi-Gefahr in den Augen! Die Geschichte hat mich an Stellen berührt, an denen ich es gar nicht erwartet hatte. Es ist eine wunderbare Erinnerung daran, dass das Glück oft in den kleinsten Stempeln... äh, Momenten steckt. • Das "Aber": Einziger Wermutstropfen war für mich der Feierabend. Das Ende kam mir ein bisschen zu flott um die Ecke. Während ich noch in der Geschichte schwelgen wollte, hat das Buch quasi schon das Licht ausgemacht. Da hätte ich mir noch ein paar „Überstunden“ in Form von mehr Details gewünscht! Fazit: Ein wunderbarer Roman für alle, die eine Pause vom Alltag brauchen. Wer hätte gedacht, dass Bürokratie so viel Herz haben kann?
Albert Glück arbeitet seit über 20 Jahren im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Er ist der geborene Beamte, arbeitet nach Vorschrift, macht keine Überstunden, kennt alle Abläufe auswendig. Er lebt sogar im Amt. Dann landet der Antrag E45 auf seinem Tisch, aber diesen Antrag gibt es eigentlich gar nicht. Nun muss er den Antragsteller ausfindig machen und trifft auf Anna Sugus, eine sehr alternative Künstlerin, die ein ganz anderes Leben führt, als Albert. Ich muss sagen, Albert war mir am Anfang trotz seiner verschrobenen Art sehr sympathisch. Ich musste über seine absolut klischeehaften Eigenarten schmunzeln. Aber dann hat mich das Buch irgendwo im letzten Drittel verloren. Diese "Konferenz" und weitere Vorfälle wollten irgendwie nicht so wirklich zum Rest der Handlung passen. Auch das Ende hat es leider nicht wieder richten können. Schade, ich hatte mir etwas mehr erhofft.
Mal wieder ein kleiner Glücksfund aus dem öffentlichen Bücherregal. Ich liebe Geschichten über etwas eigenwillige Menschen, "komischen Käuzen" und der wundervolle Schreibstil von Andreas Izquierdo ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Albert ist mir so unglaublich ans Herz gewachsen und seine Entwicklung ging mir so nahe. Dieses Buch ist wirklich etwas fürs Herz und regt einen auch sehr zum Nachdenken an. Meine Empfehlung!
Dies ist mein erstes Buch von Andreas Izquierdo und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr humorvoll. Das mit dem Klopapierhimmel werde ich bspw. nicht mehr vergessen. 😂 Und auch Albert Glück als schrullige Hauptfigur kann man einfach nur gern haben. Er zeigt, was Mut mit einem Menschen machen kann. Einziges Manko für mich ist, dass das Büchlein zu kurz ist. Das Ende ist für mich etwas zu plötzlich gekommen, daher glaube ich, dass 100 Seiten mehr der Geschichte gut getan hätten.
Andreas Izquierdo hat mich wieder einmal begeistert. So ein klasse Buch. Humorvoll, einfühlsam, weise. Empfehlenswert!
"Das Glücksbüro" ist ein wundervolles Buch, von einem Mann der seit Jahren sein Amt nicht verlies und eine Frau kennenlernt, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Der Plottwist kurz vor dem Ende stellt jedoch auch noch die Welt des Lesers komplett auf den Kopf, ein liebevolles Ende gibt es jedoch trotzdem, wenn auch etwas anders als erwartet :)
Ich fand Albert anfangs als Person wahnsinnig symphatisch und doch hat mich am ganzen Buch einiges gestört. Albert verändert sich rasant, was für mich nicht sonderlich gut greifbar war. Dennoch eine nette Geschichte für zwischendurch, die bei mir leider nicht die großen Emotionen hervorgerufen hat.
Ich liebe die Art zu schreiben vom Autor sehr! Allerdings ist das nicht mein Lieblingsbuch. Dennoch habe ich es gerne gelesen.
Ich mag für Zwischendurch so leichte skurrile Geschichten, mit ein wenig Witz und Ernsthaftigkeit. Mit dem Ende habe ich null gerechnet und obwohl es traurig war, war es auf eine Weise wieder schön. Es wirkt wie eine zusammenhanglose erzählte Geschichte und doch steckt zwischen den Zeilen eine gewisse Bedeutung. Es ist nicht spannend, sondern plätschert vor sich hin, aber das muss auch mal sein.
Ein bisschen zu viele Schwarz-weiß Beamtenklischees, ansonsten eine sehr schöne, überraschende Story
Emotionale hochs und tiefs

Ich weiß nicht, warum mich Titel und Klappentext mit einem Mal so angesprochen haben, dass ich es unbedingt hören musste. Das Büchlein ist nicht besonders dick, hat mich aber absolut verzaubert. Es ist eine Geschichte über einen grauen Mann. Grau in seinem Auftreten, seinen Gedanken, seinem Alltag, in seinem gesamten Sein. Ein grauer Mann, der in einem nicht näher benannten Amt arbeitet und dort jeden Ablauf kennt, jeden Antrag, jeden Moment eines ganzen Tages. Und mit einem Mal erhält er einen Antrag, mit dem er nichts anfangen kann und dieser Antrag stellt sein ganzes Leben auf den Kopf. Das Buch ist voller zuckersüßer Momente, Betrachtungen alltäglicher Dinge, die ihre ganz eigene Magie haben, stellt Fragen zu Themen, über die man als Erwachsener kaum noch nachdenkt. Ist sprachlich simpel, aber schön, zeitweise poetisch. Und am Ende ist es herzzerreißend und traurig. Das Buch schafft, was nicht viele Bücher schaffen. Es geht mir auf wenigen Seiten sehr ans Herz und lässt mich zufrieden und nachdenklich und ein klein wenig verzaubert und mit der Welt versöhnt zurück. Das Ende lässt offen, wie die Geschichte zu lesen ist. Näher kann ich das nicht erklären, ohne zu spoilern. Aber ich empfehle es jedem, der ein klein bisschen Zauber in seinem alltäglichen Leben braucht. Eine kleine Erinnerung, dass die Welt nicht so grau ist, wie sie sich manchmal anfühlt
Keine Liebesgeschichte, eher erinnert es mich an Mister Rossi sucht sein Glück.
Ein Beamter, wie er im Buche steht. Und hier ist ja tatsächlich sein Leben und Arbeiten wieder gegeben. Dann raus aus der Komfortzone und alles kommt positiv durcheinander. Anna hat für mich bis ziemlich zum Schluss eine Nebenrolle. Mut wird belohnt und das Buch hat eine Moral. Entdeckt sie gerne selbst.
Eine wunderschöne, berührende und ungewöhnliche Liebesgeschichte 🥹
Eine ganz tolle, skurrile und herzerwärmende Liebesgeschichte, die mich mehr als einmal zum Lachen und am Ende auch zum Weinen gebracht hat. So ehrliche, authentische, tiefgründige Figuren und eine außergewöhnliche Geschichte, die mich nach dem Lesen noch lange begleitet. 🤍 Ich kann bisher alle Bücher des Autors jedem ans Herz legen, der emotionale, tiefgründige und authentische Geschichte mag mit Charakteren, die weit entfernt von „perfekt“, aber dafür umso liebenswerter sind.
Die Erzählung nimmt nur langsam Fahrt auf und fesselt zunächst durch ihre Sprache. Dann entfaltet der Autor jedoch eine ergreifende Geschichte mit Tiefgang, wunderbar geschrieben und einfühlsam vorgetragen - absoluter Hörgenuss!
Wunderbar zart und liebevoll! Ich habe es verschlungen!
Albert Glück - was für ein Glück! Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Sie ist lustig, romantisch, macht nachdenklich und auch wütend auf unsere Welt. Vorallem die Unaufgeregtheit, das zarte und in seiner Einfachheit total poetische Schreiben macht das Buch für mich zu einer absoluten Empfehlung!
Ui, was für ein schönes Buch! Ich könnte eigentlich auch fünf Sterne - ach, ich vergebe fünf Sterne, hat mir wirklich gut gefallen! Die Athmosphäre im "Amt für Verwaltungsangelegenheiten" wird wirklich gut beschrieben, ich hatte immer die Stadtverwaltung in Dortmund vor Augen (da gab es Anfang der 1990ger-Jahre noch einen Paternoster! Gibt es den noch?) Bei der Beschreibung von Alberts Sektfrühstücken hätte ich mir auch immer gern ein Pikkolo aufgemacht und die Entwicklung vom völlig verknöcherten Beamten zum nicht mehr ganz so verknöcherten Behördendschungelführer fand ich auch glaubhaft. Schade, dass Alberts Zeit mit Anna so kurz ist - den beiden hätte ich sehr gerne noch länger beim Reisen zugesehen. Ich werde Herrn Izquierdo definitiv auf meinem Autorenzettel weit nach oben packen, zum Glück hat er ja noch einige Bücher geschrieben, die ich noch nicht kenne.
Das Glücksbüro hat für mich sehr stark begonnen. Ich hatte ein schönes, leicht zu lesendes Sommerbuch erwartet und das in der ersten Hälfte auch bekommen. Es werden viele Klischees verwendet, aber (zu Beginn) hat mich das nicht gestört. In der zweiten Hälfte hat der Autor leider seine Sympathien bei mir verspielt. Die Klischees wurden immer schlimmer und ein relativ problematisches Thema sexuelle Belästigung wurde als Plottwist verwendet. Und die Geschichte hätte ohne genauso funktioniert. Dann wurden einige unglaublich schlaue Einsichten des Protagonisten für mich sehr unglaubwürdig. Aus meiner Sicht passten diese Einblicke einfach nicht dazu, wie er in der ersten Hälfte präsentiert wurde. Ein paar "Verschwörungen" hätten eigentlich ein eigenes Buch füllen können, wurden hier aber einfach in einem Nebensatz angehandelt ohne wirklich Einfluss auf die Story zu haben. Am Ende gab es mir zu viel Drama (das irgendwie auch nicht so recht zur Story gepasst hat und das mir auch nicht gefallen hat). Es wirkte einfach hinten angefügt. Daher war ich ein wenig enttäuscht.
Was für ein zauberhaftes Buch: magisch, zum Nachdenken, witzig, traurig, menschlich. Ein bisschen wie "Momo" von Michael Ende für Erwachsene. "Ein Impuls verpuffte nicht. Vielleicht war er nicht immer stark genug, um eine Reaktion zu verursachen, aber er hinterließ immer Spuren. Das galt für die Physik, das galt in gleichen Maß für die Menschen." "Nicht die Reibung ließ die Sternschnuppe leuchten, sondern die heimlichen Wünsche der Menschen, die zu ihr aufsahen. Das ist Magie, Albert."




















