Ich lieb‘s von Alexander Herrmann aus dem #dkverlag 🥣 Dieses Kochbuch fällt im Regal auf. Es ist größer und schwerer als meine anderen Alltagskochbücher. . Genau das hat mich zögern lassen. Ich koche öfter Alltagsessen anstatt Perfekte Dinner. Es muss öfter allen schmecken anstatt feinschmecken. Ihr wisst vielleicht, was ich damit meine ☺️. . Dieses Kochbuch ist für mich zwar etwas besonderes. Aber machbar und kochbar! Das Besondere ist oft eine andere Nuance, die das Gericht verändert und interessanter macht… Aber nicht unmöglich macht, nicht zu kompliziert daherkommt. Puh zum Glück für mich. Das mag ich. . Zwei Beispiele: scharfes Huhn mit Cashew und Maracuja-Chutney oder Carbonara mit Rosmarin. 😋. . Es gibt schöne und auf das wesentliche reduzierte Bilder. Ein Zutatenregister. Platz für die Rezepte. Und ganz viele Möglichkeiten zu kochen. . Dann mal ab in die Küche. . Na gut… ich habe doch etwas zu meckern… kein Rezeptregister. Beispiel ich suche das Carbonara Rezept…wo würdet ihr das suchen? Ei? Nein, gibt es beim Zutatenregister nicht. Nudeln? Nein, gibt es auch nicht. Rosmarin? Auch nicht. Speck? Da steht etwas anderes…. Also ich habe es noch nicht gefunden 😅 . 4 Kochmützen .

Zu Tisch mit Erinnerungen
An einem Sonntagnachmittag, wenn die Küche nach Butter und warmen Äpfeln duftet, schlägt dieses Buch ein wie ein vertrauter Gast, der die besten Rezepte aus dreißig Jahren mitbringt. Die Seiten sind eine Einladung: rustikale Rinderrouladen mit Omas Hand, zärtlich abgeschmeckte Fischvarianten und überraschende Kombinationen wie Trüffel mit Apfelchutney — alles so angelegt, dass Leidenschaft und Verlässlichkeit Hand in Hand gehen. Die Fotos sind opulent, jede Platte wirkt wie ein kleines Fest, das man sofort nachbauen möchte; die Kochschule-Seiten schenken Sicherheit, und die Hacks sind ehrliche Helfer für diejenigen, die Perfektion suchen, ohne Sterneausrüstung. Oft wünsche ich mir nur eine noch schlankere Einkaufsliste und an manchen Stellen eine Alternative für Zutaten, die nicht überall zu finden sind, doch das schmälert das Vergnügen kaum. Am stärksten berührt, dass Herrmann hier nicht nur Rezepte, sondern Erinnerungen und kleine Geschichten serviert — das macht aus einem Kochbuch ein Zuhausebuch. Für alle, die gern mit Herz, Mut zu Geschmacksexperimenten und trotzdem bodenständiger Handwerkskunst kochen, ist „Ich lieb’s“ eine liebevolle und verlässliche Begleitung.

