Schöne Erstkontaktgeschichte. Passend zur gerade laufenden Artemis 2 Mission startet Resonanz mit der Artemis 5 Mission. Leider kommt es zu einem schweren Unfall. Der Deutsche Max Altmann soll die Ursache finden und beseitigen Das ist SF wie ich sie gerne lese
Spannende Story vom Seraph-Nominierten
Sobald die Handlung losgeht ist das Buch so spannend, dass es kaum aus der Hand gelegt werden kann. Über die relativ kurzen Kapitel jagt die Story von einem Cliffhanger zum nächsten. Zusätzlich strotzt das Buch vor wissenschaftlichen Fakten, die im Glossar gut erklärt sind, und Anspielungen auf Science-Fiction-Nerdtum. Völlig zurecht gab es die für den Autor für dieses Werk die dritte Nominierung für den Seraphen. Klare Empfehlung!
Hard Science Fiction Roman über eine geheimnisvolle, außerirdische Energiequelle auf dem Mond
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive des NASA-Wissenschaftlers Max erzählt, der nach dem katastrophalen Fehlschlag einer Mondmission Mitglied des Analyseteams ist, das die Ursache herausfinden soll. Gemeinsam mit seiner Kollegin Natalie findet er eine Anomalie, die weder natürlich noch menschlichen Ursprungs sein kann und die Existenz der gesamten Menschheit bedroht. Bei den Protagonisten handelt es sich um ein Team von Wissenschafts-Nerds, die sehr authentisch beschrieben sind. Insbesondere die Protagonisten überzeugen auch durch ihre Hintergrundgeschichte, die den Figuren Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht. Die Handlung ist temporeich und spannend erzählt, die Kapitel bzw. Abschnitte sind entsprechend kurz. Genretypisch gibt es sehr viele Fachbegriffe, die meistens in Dialogen zwischen den Figuren auch für die Lesenden erklärt werden, sodass ich der Geschichte und der Logik der Handlung gut folgen konnte. Ich fand die Idee um eine außerirdische Energiequelle sehr interessant, allerdings blieben für mich auch viele Fragen offen, die zu besprechen ich spannender gefunden hätte als die gewählte Auflösung, die wiederum ebenfalls mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Trotz der Auflösung um den Ursprung der Energiequelle, die absolut nicht mein Fall war, fand ich das Buch durchgehend fesselnd und kann es für Fans von Hard Science Fiction Romanen definitiv empfehlen.
Ein kurzweiliges Sci-Fi-Erlebnis mit Tiefgang und kleinen Schwächen
„Resonanz“ bietet eine erfrischende und gedankenanregende Geschichte im Sci-Fi-Genre. Wer sich für Kosmologie interessiert oder gerne über die Frage philosophiert, wie ein Erstkontakt mit außerirdischem Leben aussehen könnte, der findet hier eine realistische, fachlich gut recherchierte und zugleich fantasiereiche Geschichte. Auch wenn einige Handlungselemente an bekannte Sci-Fi-Filme erinnern, verliert das Buch nicht an Spannung. Besonders gelungen ist, dass der Autor es auf nur rund 350 Seiten schafft, Charaktere, Beziehungen und Ereignisse ausgewogen und detailreich auszuarbeiten. Einziger Wermutstropfen sind einige Tippfehler, Textdopplungen und kleinere Formatierungsfehler, die den Lesefluss gelegentlich stören.



