Ein Roman, der das Fernweh schürt und ermutigt, das Leben mit den Menschen zu verbringen, die einem am Herzen liegen. Ebenso ein sehr berührender Roman, der gleichzeitig aufführt auf wie viele Menschen im engen Umfeld eigene Entscheidungen Auswirkungen haben können und daran appelliert, jeden Tag neu zu entscheiden, ob man bei einer getroffenen Entscheidung bleiben möchte.
Die Idee zum Buch gefällt mir wirklich gut. Ich habe mich gerne in die Ferne mitnehmen lassen. An manchen Stellen hätte ich mir eine etwas malerische Beschreibung der Situationen gewünscht, um noch mehr in die Umgebung Südamerikas eintauchen zu können. Hin und wieder wurde mir inhaltlich und teilweise wortwörtlich zu detailliert Bezug auf bereits beschriebenes genommen. Hier hätte Barbara von Thum den Leser/innen mehr zu trauen können, dass sie sich dran erinnern. Womöglich wird hieran deutlich, dass sie das Buch selbst korrigiert und lektoriert hat.


