Ein Wohlfühl-Krimi mit Spannung, Charakter und historischem Tiefgang.
Zurück in Berlin beim Team der neunten Mordkommission und Kommissarin Lisa Heynrichs.
Wieder hat mich dieses Buch mit dem harmonisch flüssig-leichtem Schreibstil, der einzigartigen Kulisse Berlins und den sympathischen Charaktere begeistert.
Besonders beeindruckt hat mich das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart. Verpackt in kurzen präzisen Kapiteln an den richtigen Stellen , baut die Autorin das Motiv der Taten auf, ohne es zu komplex zu machen.
Und auch wenn sich so einige Seiten vor Ende herauskristallisiert wer hier Böses im Schilde führt, tut es der Spannung kein Abbruch.
Im Gegenteil. Die Beweggründe deuten auf menschliche Abgründe hin, die gar nicht abwegig sind…
Ein guter Krimi muss nicht zwingend dauerhaft blutrünstig und vollgepackt sein mit Horrorszenarien, wobei dies hier nicht zu kurz kommt, es reicht auch eine außergewöhnlich gut geschriebene Geschichte mit viel Wahrheit, sympathisch-authentische Hauptfiguren und ein Ort an dem das alles nachvollziehbar und echt ist.
Dieses Buch ist zwar bereits der dritte Teil der Berlin-Krimis, kann aber auch einzeln gelesen werden.
Ich wünsche mir, dass es noch nicht der letzte Fall für Lisa Heynrichs und ihr Team in Berlin war.
„Lisa Heynrichs: Der Abgrund vor uns“ von Anke Schläger bekommt 4/5 Sterne – ein solider Krimi mit starkem Täter‑Twist am Ende.
Der Einstieg in diesen dritten Band der Reihe um Hauptkommissarin Lisa Heynrichs wirkt anfangs etwas schleppend, während das Team sich sortiert und die ersten Morde an Berliner Orten mit NS‑Vergangenheit aufgedeckt werden.
Die Verbindung von moderner Überwachungstechnik mit Mikrochips und historischen Traumata baut sich langsam auf, und Lisas persönliche Konflikte sowie die von Kollegin Jule sorgen für zusätzliche Spannung im Team.
Schlussendlich fügt sich aber alles sehr stimmig zusammen: Die Ermittlungen gewinnen Tempo, und der Twist um den Täter ist richtig stark – er bringt alles auf eine neue Ebene und rundet die Geschichte clever ab.
Auf dem alten Tempelhofer Flughafen wird eine Tote gefunden. Mit Migrationshintergrund. Aber was bedeutet dieser Koffer mit den alten Fotos, der bei der Toten gefunden wurde? Da die Tote zuletzt vor ihrem gewalttätigen Mann in ein Frauenhaus geflüchtet ist, gerät dieser sofort ins Visier der Ermittlungen.
Doch als die nächste Tote, getötet nach einem vergleichbaren Muster, gefunden wird, wird Lisa und ihrem Team schnell klar, dass hier noch was anderes dahinterstecken muss.
Lisa Heynrichs wurde erst vor kurzem zur Chefin der neunten Berliner Mordkommission befördert, jedoch zunächst nur auf Probe. Also heißt es jetzt, dass sie sich beweisen muss. Dadurch verliert sie das ein oder andere Mal auch aus den Augen, dass sie die Lösung des Falles nur gemeinsam mit ihrem Team finden kann.
Als das dritte Opfer Annika, eine ehemalige Klassenkameradin von Jule, der Jüngsten im Team der Mordkommission, gefunden wird, stellen sich alle Anzeichen wieder in Frage. Jules Kontakte in der Computer-Branche eröffnen plötzlich ganz andere Anhaltspunkte, bei denen es um eine neue und sehr gefährliche Technik geht. Was hat Jules Verlobter damit zu tun?
Man bekommt schnell das Gefühl, dass den Ermittlerin die Zeit davon läuft. Wird es noch mehr Tote geben, bevor der Täter gefunden wird?
Mit „Der Abgrund vor uns“ liefert die Autorin Anke Schläger wieder einen spannenden Krimi rund um die Hauptkommissarin Lisa Heynrichs ab. Der Krimi führt den Leser an interessante Orte in Berlin mit NS-Vergangenheit.
Ich habe mit Spannung auf den dritten Band der „Lisa Heynrichs“-Reihe gewartet. Jedoch habe ich zu Anfang den Eindruck gehabt, dass Lisa mit der Herausforderung, die Mordkommission zu leiten, etwas überfordert war. Irgendwie vermittelt sie den Eindruck, dass nur sie allein den Fall lösen kann. Aber durch gutes Zureden ihres Partners Sascha und ihres Lieblingskollegen Meinolf, besinnt sie sich auf ihre Kollegialität und merkt, dass sie nur mit ihrem Team zum Ziel gelangen kann.
Der Spannungsbogen ist wieder sehr gelungen und die Gänsehaut hat mich bis zum Schluss verfolgt! Ich würde mich freuen mehr von Lisa Heynrichs und ihrem Team zu lesen!
Was hab ich mich auf den 3. und letzten Teil der Krimireihe von Anke Schläger gefreut. Mit "Lisa Heynrichs. Der Abrund vor uns" nimmt die Trilogie ein perfektes und absolut spannendes Ende in dieser Reihe ein.
Es ist spannend gewesen, hier erneut in einen Fall von Lisa Heynrichs einzutauchen. Dabei war ich überrascht, welch Wende ihre Art und Weise gegenüber ihren Kollegen nahm...
Doch das alleine ist ja nicht alles.... Anke Schläger ist ihrem Schreibstil wieder sehr treu geblieben und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen. Dabei hab ich meinen Gefallen an diesem Fall gefunden und wurde mehr als einmal überrascht, was sich hier so ereignet... und wie alles so zusammen kommt. Ausserdem war ich das ein oder andere mal total auf der falschen Fährte... was ich richtig klasse fand :) .
Macht gleich noch mehr Spaß in solche Storys einzutauchen, wenn nicht alles vorhersehbar ist.
Ich hab die Reihe komplett sehr gerne gelesen ... kann sie auch nur wärmstens weiterempfehlen und hoffe, dass sie auch viele Leser findet.
Anke Schläger hat hier bewiesen, dass sie nicht nur wundervolle tiefgründige Romane schreiben kann ... sondern dass sie auch mit Spannung und mitreißenden Krimis nicht hinter dem Berg halten muss.
Also... wer es spannend mag und Krimis nicht abgeneigt ist, der sollte sich die Reihe um Lisa Heynrichs nicht entgehen lassen.
Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen und umso tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso schwerer kann man es noch weglegen.
Der Abgrund vor uns ist der dritte Band aus der Reihe rund um die Kommissarin Lisa Heynrichs.
Für mich das erste Buch aus der Reihe.
In Berlin tauchen Leichen auf, gut platziert mit einem Koffer und einer Nummer auf dem Unterarm. Die Toten sind immer an Orten platziert, die NS-Vergangenheit haben. Die Nummer am Unterarm erinnert an die Nummern der Opfer in den Konzentrationslagern. Auch der Inhalt der Koffer zeigt auf die NS-Zeit.
Welche Geschichte will der Täter erzählen?
Ein spannender Thriller, der Vergangenheit und Gegenwart vereint. Die Geschichte erzählt und uns auf neuste technische Spuren bringt.
Die Geschichte ist vielseitig und Anke Schläger schafft es geschickt, Elemente miteinander zu verbinden, die man so nicht gemeinsam sieht.
Obwohl man gefühlt zwischen Vergangenheit und Zukunft schwebt, zeigt der Thriller realistische Gefahren unserer Zeit.
Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen und umso tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso schwerer kann man es noch weglegen.
Mich hat hier auch überzeugt, wie gut das Buch recherchiert war und wie ein sehr wichtiges und heikles Thema behandelt wurde, ohne zu polarisieren.
Absolute Leseempfehlung und bei mir sind noch am selben Tag die anderen beiden Bücher der Reihe eingezogen.
Lisa Heynrichs hat es geschafft, zum ersten Mal ist sie als Leiterin der Berliner Mordkommission im Einsatz. Noch wirkt sie stellenweise etwas unsicher und der neue Posten drückt, doch gleichzeitig ist sie durch und durch kompetent.
Es hat mir wieder große Freude bereitet, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Beim Lesen merkt man deutlich, wie gut der Krimi recherchiert ist, zeitweise hatte ich fast das Gefühl, selbst Teil des Teams zu sein.
Mit dieser Trilogie wollte die Autorin den nicht immer einfachen Weg der Kommissarin nachzeichnen. Als ich nun den letzten Band zuklappte, dachte ich nur: ‚Das kann doch noch nicht alles gewesen sein.‘ Ich würde mich sehr freuen, wenn die Geschichte von Lisa Heynrichs weitergeht, denn sie ist mir im Laufe der Reihe wirklich ans Herz gewachsen.
Lisas Debüt
Lisa hat es geschafft. Sie hat Theos Posten übernehmen dürfen und ist nun die Chefin der 9. Doch die Freude währt nicht lang. Eine Tote wurde am Flughafen Tempelhof gefunden, neben sich einen kleinen Koffer mit Bildern aus der dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte. Die Tote soll nicht die einzige bleiben und irgendwie rückt ihre Kollegin Jule immer mehr in den Fokus der Ermittlungen.
„Lisa Heynrichs - Der Abgrund vor uns“ von Anke Schläger ist der letzte Band der Trilogie um Hauptkommissarin Lisa.
Zum Abschluss der Trilogie muss ich mal sagen, dass mir die Cover alle richtig gut gefallen haben. Sie spiegeln alle ihre Zusammengehörigkeit wider, stehen aber dennoch für die Thematik jedes einzelnen Bandes.
Ich habe mich riesig auf diesen letzten Band gefreut, da mich der zweite wirklich gefesselt und begeistert hat. Aber irgendwie war ich schnell ernüchtert. Lisa und mein zarter Annäherungsversuch aus eben dem letzten Band ist schnell wieder erkaltet. Sie hat mich als Führungspersönlichkeit sehr enttäuscht. Ich hätte diese Art und Weise, die Abläufe, diese Abweisen und den allgemeinen Umgang, den sie mit ihren Mitarbeitern pflegt, nicht erwartet. Ich muss ehrlich sagen, dass sie mir zeitweise wirklich auf die Nerven ging.
Was ich aber sagen muss, genau wie in Band 2, hat mir auch hier wieder der Nebenstrang um eine ihrer Kolleginnen, in dem Fall Jule, gut gefallen. Auch wenn man bei deren Handlungen manchmal ihr Alter und die damit verbundene Naivität bemerkt hat, kam dennoch oft genug die junge, aufstrebende Polizistin durch. Ganz besonders hat mir aber das menschliche an ihr gefallen.
Auch die Nähe zu Elena, die sich durch den zweiten Band aufgebaut hat, ist bei mir geblieben.
Auch Sascha hatte es im Verlauf nicht gerade einfach und hat viel Geduld bewiesen.
Aber genug zu den Charakteren: Die Handlung war spannend von Anfang bis zum Ende, wie man das aus den vorherigen Büchern kennt. Auch hier habe ich lange im Dunkeln getappt und konnte mir nicht zusammenreimen, wer hinter allem steckt. Die Verstrickungen haben sehr oft Fährten gelegt, denen ich versucht habe, zu folgen. Was das Ende betrifft, kann ich nur sagen, manchmal kann man sich auch auf sein Bauchgefühl verlassen, dennoch war es überraschend, denn scheinbar war ich zwischendurch mal auf der falschen Fährte unterwegs. ;-)
Auch hier bleibt Anke Schläger ihrem Schreibstil treu und berichtet aus der Perspektive der Polizei, also aus Lisas oder Jules und aus einer dritten Perspektive, die sich der Leser erschließen muss.
Die Technik, die hier im Mittelpunkt steht, fand ich wirklich interessant. Mir war gar nicht klar, was das alles für Ausmaße annehmen kann und ich denke, diese Thematik ist mehr als realitätsnah. Da wir auf Arbeit auch über die Einführung dieser Technik diskutieren, war mir das Ganze auch schon geläufig, aber dass es im privaten eine so negative Bedeutung haben kann, sehe ich hier als ein gewisses Wachrütteln.
Fazit: Ein spannender Krimi, dessen Protagonistin leider zum Großteil enttäuscht und erst zum Ende hin ihr wahres Potential als Führungspersönlichkeit zeigt.
Die Thematik ist absolut aktuell und regt zum Nachdenken an. Auch der Blick zurück ist kein einfacher.
Ich kann dieses Buch nur allen Fans von Anke empfehlen und auch allen Krimiliebhabern. Aufgrund der oben beschriebenen Aspekte gibt es meinerseits 4 Sterne.