Erinnerungen - die ewig im Gedächtnis bleiben
Ich kann es jedem von Euch wirklich herzlichst empfehlen.
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Rezension zu "Flüsternde Erinnerungen"
Erinnerungen - die ewig im Gedächtnis bleiben❤️❤️❤️❤️❤️
Auf mich wirkt es wie ein feinfühlig erzählter Roman über Verlust, Schuld und auch die leise Kraft der Versöhnung. Mit sehr poetischer Sprache und atmosphärischer Dichte zeichnet die Geschichte das Porträt einer Protagonistin, die sich ihrer nicht einfachen Vergangenheit stellen muss.
Ganz besonders gelungen finde ich die sanften Perspektivwechsel und die detailreichen Naturbeschreibungen, die den inneren Konflikt dabei auch wirklich widerspiegeln. Was man dabei beim Lesen auch durchaus intuitiv bemerkt.
Einige Passagen wirken auf mich auch etwas ausschweifend, doch insgesamt überzeugt das ebook durch die ganze emotionale Tiefe darin und auch eine echte nachhaltige Eindringlichkeit. Ich bin jetzt noch sehr begeistert davon und schwelge dabei auch noch mit meinen Gedanken darin. So unendlich schön wirkt es.
Ich kann es jedem von Euch wirklich sehr liebevoll weiterempfehlen. Wenn ihr individuell Zeit habt, erkundet es bitte. Mich hat es auf jeden Fall sehr fasziniert.❤️❤️❤️❤️❤️
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Zum Inhalt:
Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein.
Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht.
Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Doch als erneut Menschen an derselben Stelle verschwinden, beginnt sich Jojo zu fragen: Was hat er damals wirklich in den Wäldern gesehen? Und was hat er getan?
Während alte Schuld, neue Bedrohungen und verstörende Träume ihn jagen, stößt er auf eine Wahrheit , die besser im Waldboden geblieben wäre.
Meine Meinung:
Der Klappentext weckte mein Interesse denn es hörte sich nach einem spannenden Thriller an. Leider bekam ich den dann nicht. Ins Buch kam ich gut, denn schließlich braucht man ja am Anfang ein bisschen Infos zu Charakteren usw. Ich merkte aber dann schnell, daß der Schreibstil mir nicht so ganz zusagt da der Autor es gut meinte mit ausladenden Beschreibungen die für mich unnötig waren und nicht unbedingt zur Story beigetragen haben und zu den Charakteren konnte ich auch keinen Bezug aufbauen, so dass ich anfing quer zu lesen. Spannung kam somit bei mir keine auf und auch wenn es am Ende Wendungen gab konnte es mich nicht überzeugen, dafür war die Durststrecke für mich zu einfach lang.
Die Idee ansich ist gut, die Umsetzung hat mir nur nicht zugesagt, dennoch werden sich Leser finden, denen das Buch zusagt,denn zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden.
„Flüsternde Erinnerungen“ startet mit einer grundsätzlich spannenden Idee rund um verdrängte Erinnerungen, Schuld und eine düstere Atmosphäre im Harz. Leider wird dieses Potenzial nur teilweise ausgeschöpft.
Die Kapitellängen sind insgesamt recht lang, was den Lesefluss stellenweise ausbremst. Vor allem das Anfangskapitel wirkt sehr ausschweifend und verliert sich in Details, die für die eigentliche Handlung nur bedingt relevant sind. Hier hätte man den Einstieg deutlich straffer gestalten können, um Leser:innen schneller abzuholen.
Der Spannungsbogen bleibt über weite Strecken eher seicht. Zwar ist die Grundstimmung konstant düster, echte Spannungsspitzen oder überraschende Plot-Twists bleiben jedoch aus – der typische Thriller-Sog stellt sich nur selten ein.
Am Ende kippt das Tempo dann ins Gegenteil: Der finale Plot wirkt fast zu gewollt und wird im Vergleich zum ausführlichen Anfang sehr schnell abgehandelt. Gerade hier hätte man sich mehr Raum für Entwicklung und emotionale Tiefe gewünscht.
Sprachlich ist das Buch solide. Das Wording ist angenehm zu lesen, aber nicht besonders herausstechend oder stilistisch prägend.
Fazit: Eine Idee mit erkennbarem Potenzial, die in der Umsetzung leider nur semi überzeugen kann. Mit strafferem Aufbau, kürzeren Kapiteln und einem konsequenteren Spannungsbogen hätte der Thriller deutlich mehr Wirkung entfalten können.
Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein. Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht. Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Doch als erneut Menschen an derselben Stelle verschwinden, beginnt sich Jojo zu fragen: Was hat er damals wirklich in den Wäldern gesehen? Und was hat er getan? Während alte Schuld, neue Bedrohungen und verstörende Träume ihn jagen, stößt er auf eine Wahrheit , die besser im Waldboden geblieben wäre. Ein düsterer Psychothriller über Erinnerung, Schuld und dem Grauen, das im Harz lauert.
Ein guter Thriller der sich super zwischendurch lesen lässt kein absolutes Highlight. Aber als spannendes Buch für zwischendurch gut geeignet.
Diese Rezension hat sehr lange auf sich warten lassen, aber besser später als nie.
Mit dem Schreibstil bin ich ehrlich gesagt nicht so warm geworden.
Er ist sehr einfach, was an sich angenehm zu lesen ist, aber dadurch ging für mich ein bisschen Tiefe verloren. Besonders die Dialoge klangen oft ziemlich künstlich und damit eher wie aus einem Drehbuch, als aus einem echten Gespräch. Man merkt manchmal, dass sie dazu bestimmt sind, dem Leser etwas zu erklären, statt wirklich natürlich zu wirken. Zudem blieb bei mir die Spannung auch etwas aus. Es wurde immer wieder ein dunkles Geheimnis erwähnt und dargestellt, dass es für den Protagonisten ganz schlimm ist, was damals passiert ist, aber so richtig hat mir dann dieser mysteriöse Flair gefehlt. Ebenso wie andere Thrillerelemente. Mir kam es eher wie ein langsamer Kriminalroman vor - und Krimis sind leider gar nicht mein Fall.
Das Ende hatte dann doch nochmal einen Twist, den ich nicht kommen gesehen habe. Das hat mir dann doch noch ganz gut gefallen. Insgesamt konnte mich das Buch als Psychothriller leider nicht überzeugen. Ich vergebe 3 Sterne für die Idee, die ich eigentlich gut finde und das Ende.
Ein richtig gutes Buch, das mega spannend ist und tolle Twists hat. Ich hab es so geliebt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Man will einfach immer weite lesen, um herauszufinden was da passiert ist und das Ende ist einfach der Hammer. Ganz klare Empfehlung
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein. Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht. Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Doch als erneut Menschen an derselben Stelle verschwinden, beginnt sich Jojo zu fragen: Was hat er damals wirklich in den Wäldern gesehen? Und was hat er getan? Während alte Schuld, neue Bedrohungen und verstörende Träume ihn jagen, stößt er auf eine Wahrheit , die besser im Waldboden geblieben wäre. Ein düsterer Psychothriller über Erinnerung, Schuld und dem Grauen, das im Harz lauert.
Rezension: Flüsternde Erinnerungen von Monalishan Santhalingam
In Flüsternde Erinnerungen nimmt uns Monalishan Santhalingam mit auf eine tiefgehende Reise in die Vergangenheit und in die menschliche Psyche. Hauptfigur Jojo ist Physiotherapeut in einem Altenheim in Hamburg und führt auf den ersten Blick ein ruhiges, geordnetes Leben. Schon früh wird jedoch deutlich, dass Jojo ein Geheimnis mit sich trägt, das niemand erfahren darf. Etwas in seiner Vergangenheit liegt im Dunkeln und drei seiner Freunde gelten seit jener Zeit als vermisst.
Die Geschichte entfaltet sich zunächst ruhig und unauffällig. Doch mit jeder Seite wächst die Spannung. Jojo wirkt authentisch, greifbar und gleichzeitig rätselhaft. Ich habe mit ihm mitgefühlt, seine innere Zerrissenheit verstanden und ihn doch immer wieder hinterfragt. Warum erinnert er sich nicht? Was verdrängt er wirklich? Stück für Stück bringt Monalishan die Wahrheit ans Licht und diese hat es wirklich in sich.
Der Schreibstil ist eindrucksvoll: bildhaft, emotional und zugleich angenehm flüssig. Die Story wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der die Geschichte noch intensiver und lebendiger macht. Man hat beim Lesen fast das Gefühl, selbst mitten in Jojos Erinnerungen gefangen zu sein, zwischen Realität und Erinnerung, zwischen Schuld und Wahrheit.
Was Flüsternde Erinnerungen so besonders macht, ist das psychologische Spiel mit dem Leser. Monalishan sät Zweifel und weckt verschiedenen Emotionen.
🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝
zu
Monalishan Santhalingam - Flüsternde Erinnerungen
Preis: 16,99 €
Seiten: 323
Genre: Psychothriller
Verlag: Books on Demand
Meine Meinung:
Erstmal vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar.
Zunächst einmal ein paar Worte zum Cover. Ich liebs! Die Farben, die Augen, der einsame Wanderer. Toll. Von mir da schon mal 5 von 5 👍.
Auch die Geschichte konnte mich überzeugen und das auch von Anfang an.
Der Schreibstil ist flüssig und packend, man fliegt quasi durch die Seiten. Die Story ist spannend und düster, es gibt immer mal wieder Kapitel aus der Vergangenheit. Dadurch wurde einiges nach für nach aufgedeckt. Und auch die Erinnerungsfetzen von Jojo macht es noch interessanter.
Mit der Auflösung habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich fand es sehr aufregend und für mich war das wirklich ein tolles Ende. Alle offenen Fragen wurden beantwortet und das Buch lässt einen dann doch recht staunend zurück.
Fazit:
Ein düsterer Psychothriller, der aufregend und spannend ist. Klare Leseempfehlung von mir.
5/5 👍
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MEINE MEINUNG ⤵️
Der Anfang beginnt sehr ruhig, eigentlich schon viel zu ruhig. Ich war mir nicht sicher, ob es sich hierbei wirklich um einen Psychothriller handelt. Allerdings fand ich auch keinen Bezug zu den jeweiligen Personen, auch nicht zu Jojo. Obwohl ich ihn und seine Situation gut verstehen konnte, war er mir bislang nicht greifbar.
Aber ...
... das sollte sich ab der Mitte des Buches ändern. Hier begann sich die Story langsam zu entwickeln.
Aber ....
.. sie blieb für mich weiterhin unspektakulär. Ich kam einfach nicht rein in die Geschichte. Auch nach 200 Seiten nicht. Aber AUFGEBEN war für mich KEINE OPTION.
FAZIT:
Das war leider kein Buch für mich. Wie ich anhand vieler Rezensionen sehen konnte, kam das Buch bei vielen Lesern sehr gut an.
Ich bin da wohl eher die Ausnahme. Irgendwo hatte mich die Geschichte verloren und konnte mich leider nicht mehr einfangen.
Was hat mir gefallen?
Die Story wurde aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus dem hier und jetzt und zugleich aus den Geschehnissen von vor sieben Jahren. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist einfach, aber gut.
[Rezensionsexemplar, unbezahlte Werbung]
Bei FLÜSTERNDE ERINNERUNGEN handelt es sich um den zweiten Jugend-Psychothriller von Monalishan Santhalingam. Der Autor ist von sich aus auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich sein Buch lesen und rezensieren möchte. Und weil ich gerne auch mal was Neues lese, nichts gegen Selfpublishing habe und der Klappentext sich gut angehört hat, habe ich zugesagt. Wer Anfragen an mich richtet, weiß aber auch, dass ich ehrlich meine Meinung sage. Das fällt mir nicht immer leicht. Und so einen Fall habe ich jetzt hier mal wieder. Leider hat das Buch nämlich nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen.
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Darum geht’s: Auf einer Wandertour durch den Harz vor sieben Jahren sind Jojos Freunde spurlos verschwunden. Jojo selbst wurde blutüberströmt im Wald gefunden – ohne Erinnerung an das, was passiert ist. Als er wieder in seine Heimat zurückkehrt, kommt er weiteren mysteriösen Vermisstenfällen auf die Spur. Langsam kehrt die Erinnerung zurück…
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Die Grundidee ist gut. Trotzdem hat mich die Story gleich an mehreren Punkten verloren. Der Psychothriller mit düsterer Atmosphäre und Spannung hat sich mir hier nicht vermittelt. Dabei wird eigentlich alles sehr ausführlich und eingehend beschrieben. Für mich war es aber zu ausladend. Der Handlungsverlauf hat sich für mein Empfinden doch sehr gezogen und ist nicht so richtig auf den Punkt gekommen. Außerdem bin ich immer wieder über den Schreibstil gestolpert, bei dem ich einige Formulierungen recht seltsam fand. Mein Sprachgebrauch ist da ein anderer.
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Das Buch war leider nicht meins. Ein Blick auf andere Rezensionen zeigt allerdings, dass ich mit meiner Meinung wohl ein vereinzelter Ausreißer nach unten bin. Andere Bewertungen fallen jedenfalls sehr positiv aus. Das macht mir die Sache etwas leichter und zeigt, dass sich jeder eben sein eigenes Bild machen sollte. Was ich sage, ist nicht der Maßstab aller Dinge. Probiert es einfach aus, wenn euch das Buch interessiert.
Meine Meinung zu „Flüsternde Erinnerungen“ von Monalishan Santhalingam
Ein toller Psychothriller.
Am Anfang ist der mir der Einstieg in dieses Buch etwas schwer gefallen.
Das hatte jetzt nichts mit dem Schreibstil zu tun, denn der ist super und hat mich dran bleiben lassen.
In den ersten Seiten passierst einfach nichts. Das war für mich etwas langatmig.
Aber dann ging es so richtig los.
Als Jojo in seine Heimatstadt zurück kommt nimmt die Handlung Fahrt auf.
Jojo ist ein sehr bildhaft beschriebener Charakter. Ich habe mit ihm mitgefühlt und mitgerätselt. Der Arme hatte ja eine Erinnerungen mehr an den Tag, als seine Freunde verschwunden sind.
Hat er etwas damit zu tun ? Kehren seine Erinnerungen zurück ?
Das waren sehr spannende Fragen für mich.
Was mich auch sehr mitgenommen hat war das Misstrauen gegenüber Jojo.
Ich konnte alles mit ihm mitfühlen.
Mit Jojo zusammen habe ich mich auf die Suche nach Antworten gemacht.
Und diese haben es in sich.
Boah, was war das für ein Ende. Never ever habe ich damit gerechnet.
Ganz grosse Klasse.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Inhaltsangabe:
Sieben Jahre ist es her, dass Jojo blutend im Wald gefunden wurde - allein. Seine Freunde? Spurlos verschwunden. Seine Erinnerungen? Ausgelöscht.
Alarmiert durch eine bedrohliche Nachricht kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Doch als erneut Menschen an derselben Stelle verschwinden, beginnt sich Jojo zu fragen: Was hat er damals wirklich in den Wäldern gesehen? Und was hat er getan?
Während alte Schuld, neue Bedrohungen und verstörende Träume ihn jagen, stößt er auf eine Wahrheit , die besser im Waldboden geblieben wäre.
Ein atmosphärisch dichter Psychothriller, der Erinnerung, Schuld und die Suche nach Wahrheit kunstvoll miteinander verwebt. Sieben Jahre nach einem traumatischen Erlebnis kehrt die Hauptfigur in ihre Heimat zurück. Mit einer klaffenden Erinnerungslücke und düsteren Vorahnungen entfaltet sich die Handlung als spannungsgeladene Reise durch die Schatten der Vergangenheit, inmitten der geheimnisvollen Kulisse des Harzes. Verschwundene Freunde, flüsternde Träume und ein Wald, der mehr weiß, als er preisgibt.
Vielen Dank an @r.e.d.2 für den wundervollen Buddyread🥰 Es war wieder mega lustig und spannend, es mit dir zu erleben🥰
"Flüsternde Erinnerungen" ein Psychothriller durch den Harz von Monalishan Santhaligam. Ein Buch zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Wahrheit und Fiktion.
Aber zuerst, wie immer zur Story: Vor 7 Jahren verschwunden bei einer Wanderung Joho seine Freunde. Jetzt kehrt er zurück und will die Wahrheit erfahren.
Ganz ehrlich, bei einer Wanderung, durch einen Unfall das Gedächtnis zu verlieren und nicht zu wissen, was damals passiert ist dort und ob man nicht seine Freunde vielleicht selber auf dem Gewissen hat? Ich würde komplett durchdrehen😳
Genau dieses Feeling kommt auch super rüber. Man leidet mit Jojo mit, wie schwer er es dadurch hat. Die Protagonisten allgemein wurden klasse und authentisch beschrieben.
Die Atmosphäre ist durchweg düster. Die Umgebung des Harzes wird so klasse dargestellt, dass man teilweise denkt, man wandert mit😊
Die Spannung ist dem ganzen Buch lang vorhanden, die Schreibweise super und die Seiten fliegen nur so dahin😁
Dieser Psychothriller bekommt eine glasklare Leseempfehlung😁
Vor sieben Jahren machten ein paar Freunde einen Wanderausflug, wobei anschließend nur Jojo schwerverletzt gefunden wird. Von den anderen keine Spur. Um ihn zu schützen, zieht er mit seiner Mutter weg. Aber was damals wirklich geschehen ist, weiß niemand!
Jojo arbeitet heute als Physiotherapeut in einem Altersheim. Er kann sich nach wie vor an nichts erinnern. Dann bekommt er auch noch eine wichtige Nachricht von seinem Vater, sodass er sich auf den Weg macht. Er ist dort nicht willkommen, denn alle denken immer noch, dass er seine Freunde ermordet hat. Dann verschwinden noch weitere Menschen spurlos. Und er macht sich auf die Suche ... und begibt sich so in Gefahr!
Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr angenehm zu lesen. Es dauert ein wenig bis es so richtig los geht, aber dann ist es wirklich spannend und sehr fesselnd.
Mich hat es jedenfalls gut unterhalten.
Von mir eine Leseempfehlung!
Ein toller Thriller mit düsterer Atmosphäre, der im Harzer Nationalpark angesiedelt ist.
✨️ Rezension ✨️
(unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar)
Titel: Flüsternde Erinnerungen
Autor: Monalishan Santhalingam
🌟Story🌟
Als Physiotherapeut unterstützt Jonathan Thiel die Bewohner eines Pflegeheims in Hamburg. Doch dann passiert es! In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit stürzt eine seiner Patientinnen während des Gangtrainings unter Jonathans Aufsicht.
Ärger scheint vorprogrammiert.
Als ihn dann auch noch per WhatsApp ein Hilferuf seines Vaters erreicht, zu dem er eigentlich kaum Kontakt hat, wird ihm alles zu viel. Er braucht Urlaub!
Doch ist es wirklich eine gute Idee, in seine Heimatstadt zurückzukehren, um nach seinem Vater zu sehen? In den Ort, wo Jojos Dämonen begraben liegen? Wo seine Freunde spurlos verschwunden sind?
Sieben Jahre sind vergangen, seit er dort blutend und ohne jegliche Erinnerung allein im Wald aufgefunden wurde. Sieben Jahre, in denen er versucht hat, sich ein neues Leben aufzubauen.
Und plötzlich verschwinden erneut Menschen...
🌟Meinung🌟
Bei „Flüsternde Erinnerungen“ handelt es sich um einen Psychothriller, der in zwei Zeitebenen erzählt wird.
Auf der einen Seite begleiten wir Jojo durch die Zeit, sieben Jahre nachdem er verletzt und blutend im Wald gefunden wurde. Auf der anderen Seite werden wir durch kurze Zwischensequenzen in die Ereignisse eingeführt, die zum rätselhaften Verschwinden seiner Freunde geführt haben. Allerdings handelt es sich hierbei um lückenhafte Erinnerungen, da Jojo seit damals an einer Amnesie leidet.
Jojo ist ein sympathischer junger Mann mit einer schrecklichen Vergangenheit, der versucht in Hamburg einen Neuanfang zu starten. Doch die Ereignisse von damals lassen ihn nicht los und suchen ihn in seinen Träumen heim. Zurück in seiner Heimat, möchte er nun endlich Licht ins Dunkel bringen.
Die tiefen Einblicke in Jojos Gedanken und Erinnerungen, kombiniert mit den kurzen Zwischensequenzen, lassen den Leser seine Situation hautnah mitfühlen und erleben.
Das Setting ist toll gewählt, und es gelingt dem Autor durch seinen Schreibstil hervorragend, dem Harzer Wald ein düsteres und geheimnisvolles Ambiente zu verleihen. Sollte ich jemals den Harzer Nationalpark und die Achtermannshöhe bewandern, wird dies nicht ohne Gänsehaut und einem schaurigen Gefühl im Nacken möglich sein.
Die Story ist packend und punktet besonders im letzten Drittel mit zahlreichen und unerwarteten Wendungen. Allerdings braucht es ein Weilchen, bis die Geschichte in Gang kommt. Zu Beginn war ich mir erst unsicher, ob ich wirklich einen Psychothriller in den Händen halte. Doch im späteren Verlauf habe ich gemerkt, dass dieser schleichende Beginn absolut passend gewählt ist.
Das Ende hat mich überrascht und ich habe es so nicht voraussehen können. Auch wenn es ein wenig skurril war, hat es meinen Lesespaß nicht gemindert.
Für mich war es das erste Buch von Monalishan Santhalingam und es hat mir wirklich gut gefallen.
Offtopic: vielen Dank für eine Warnung zum Thema „Auslösen einer Psychose“. Ich sehe beruflich jeden Tag wie wenigen das bewusst ist.
So, und nun zum Buch. Es war meine erste Begegnung mit dem Autor – und die hallt immer noch in mir nach.
Die Geschichte beginnt in einem Pflegeheim. Da ich selbst 23 Jahre in der Altenpflege gearbeitet habe, hatte er mich sofort. Lange Zeit dachte ich, das sei gar kein richtiger Thriller – doch dann kam dieses beklemmende Gefühl, das sich von Seite zu Seite tiefer eingeschlichen hat.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen:
📍 Heute – als Jojo zu seinem Vater zurückkehrt
📍 Damals – kurz bevor seine Freunde verschwanden
Mit jeder Erinnerung von Jojo steigt die Spannung. Ich wurde beim Lesen regelrecht wütend. Nicht, weil das Buch schlecht wäre, sondern weil ich mich so in ihn hineinversetzt habe und ständig dachte: „Herrschaftszeiten, jetzt erinner dich doch endlich!“ 🙈 Gleichzeitig wurde ich immer wieder auf falsche Fährten geschickt – schwer, das spoilerfrei zu beschreiben, aber der Autor setzt dabei alles ein was er hat, vom Cover bis zum letzten Wort.
Der Plot hat mich eiskalt erwischt und liegt mir immer noch im Magen. Einerseits passt er für mich irgendwie nicht hundertprozentig zum Rest (so nach dem Gefühl „häh, wo kommt das denn jetzt her?“) andererseits hat sie mich ab Seite 366 so gepackt, dass ich immer schneller gelesen habe… bis mir erst durch Schmerzen auffiel, dass ich meinen Daumennagel komplett runtergekaut hatte. (Kein Witz – Beweisfoto vorhanden 😅).
Und die letzten Seiten? Einfach nur: Wow!
Ein Buch, das mich wütend gemacht, getäuscht, miträtseln hat lassen und am Ende mir die Luft weg genommen und mich sprachlos zurückgelassen hat.