
“Das Erbe der Yroma” ist ein geniales Fantasydebüt mit komplexem Magiesystem und Worldbuilding. Darin begleiten wir die starke, kämpferische Halen, deren Welt innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf gestellt wird. Sie erfährt nicht nur, dass Magie existiert, sondern noch so viel mehr, was damit zusammenhängt. Es verändert alles, woran sie bisher geglaubt hat! Ich hatte eine großartige Zeit dabei, all das gemeinsam mit ihr herauszufinden und einen Plottwist nach dem anderen zu durchleben. Vor allem zu Beginn haben sich die Ereignisse nur so überschlagen und ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle eine Verschnaufpause gewünscht - genau wie ein paar Erklärungen mehr. Halen ist leider selbst oft im Dunkeln getappt, was sich logischerweise auf die Leser:innen übertragen hat. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass das Potenzial des Buchs noch nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Es blieben noch viele Fragen offen, auf deren Beantwortung ich mich im zweiten Band sehr freue. Denn dass ich nach Merrell zurückkehren muss, ist eine ganz klare Sache! Die Charaktere, magischen Wesen und angeschnittenen Themen haben es mir total angetan. Vor allem mochte ich es, dass Charlene Seebe nicht davor zurückgeschreckt ist, Charaktere sterben zu lassen - und ihren Schreibstil! Dieser hat die Storyline perfekt untermalt und stimmungsvoll in meinen Kopf projiziert. Insgesamt ist “Das Erbe der Yroma” ein beeindruckendes Debüt aus dem Selfpublishing, das in manchen Bereichen noch Luft nach oben hat, die es mit Sicherheit im Folgeband einnehmen wird. Es ist eine klare Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans!















