Fühlen und nachdenken
Kennst du dieses Gefühl dass im Außen alles läuft, aber innen irgendwie nichts mehr? Genau da hat mich dieses Buch abgeholt. Anna, ich habe mich so oft in ihr gesehen. Dieses Funktionieren. Stark sein. Alles im Griff haben. Und dabei immer ein Stück von sich selbst verlieren. Ich habe beim Lesen richtig gemerkt, wie ich selbst langsamer geworden bin. Ich hatte mehrere Momente, in denen ich einfach innehalten musste, weil es sich angefühlt hat, als würde mir jemand ganz sanft den Spiegel vorhalten. Für mich war es kein „einfach lesen und weiter“. Es war eher fühlen, nachdenken, kurz still sein. Und vielleicht ist genau das die Kunst, nicht immer stark zu sein. Nicht immer alles im Griff zu haben. Sondern sich selbst wieder zu spüren. Dieses Buch hat mich daran erinnert.



