Gefangen im Game
Wahnsinnig spannend. Regt zum Nachdenken an über den Umgang mit virtuellen Welten.
Gefangen im Game
Wahnsinnig spannend. Regt zum Nachdenken an über den Umgang mit virtuellen Welten.
Ben ist ein Außenseiter in der Schule. Unsportlich, ruhig, schlecht und wird viel von den anderen Gehänselt. Sein Wunsch: Kontakt mit der sportlichen Julia aufnehmen, doch diese handhabt es wie die anderen Kinder und ignoriert oder hänselt ihn. Als dann Einstein - eine Mitschülerin - erzählt, dass sie ein Computerspiel programmiert hat und sie jemanden sucht, der es testet, lässt er sich darauf ein. Doch dann passiert das schier unglaubliche. Als er es anfängt ist er auf einmal selbst in diesem Spiel gefangen und nur Einstein kann ihm helfen, dort wieder raus zu kommen. Die Idee dahinter ist wirklich toll und welche Entscheidungen Ben und Einstein hier treffen müssen, sind wirklich sehr gut umgesetzt und die Vorstellung in solch einem Spiel gefangen zu sein, machen das ganze noch mit interessanter. Das besondere an dem Spiel ist eben auch, dass es ein selbst lernendes System durch KI ist, was das ganze nochmal anders ausgehen lässt, als man vielleicht vermuten würde. Iris Kannenberg hat hier einen tollen Jugendroman gezaubert, der wirklich Spaß gemacht hat zu lesen. Von mir bekommt Lost in Games verdiente 4 Schmetterlinge.