Dieses Buch hat mich positiv überrascht und wird definitiv weiterempfohlen.
In dieser Geschichte geht es um Menschen die die Hoffnung nicht aufgeben. Sehr berührend schön!
Im Alter von zehn Jahren bekommt Mattie eine Truhe geschenkt, um darin alles zu sammeln, was sie als Erwachsene an ihre Familie erinnern würde: ihre geliebte Stoffpuppe, glitzernder Christbaumschmuck, eine Vase ihrer Mutter, und vieles mehr.
Jahrzehnte später: Mattie ist inzwischen schwer erkrankt, ihr Mann Don sorgt sich sehr um sie und stellt Rose, eine junge, alleinerziehende Mutter, als Pflegerin ein. Rose stößt auf die verstaubte, vergessene Truhe und bringt sie Mattie. Nach und nach erzählt Mattie ihr die Geschichten und Geheimnisse, die sich um die Familienerbstücke ranken. Rose erkennt, was sie tun kann, um Mattie und Don zu helfen, in ihrem letzten gemeinsamen Jahr füreinander da zu sein.
Das Buch hat mich absolut berührt. Da ich selbst schon mit ALS Patienten gearbeitet habe, konnte ich mich sehr gut in die Gedanken hineinversetzen. Ein wundervolles Buch was einem vor allem eines gibt: Hoffnung
„Weil es dir Glück bringt“ habe ich bereits vor ein paar Wochen von der gleichen Autorin gelesen und bin auf das Buch mit dem herrlich pinken Cover durch die Wiedererkennung in der Gestaltung sofort aufmerksam geworden. Da mir das erste Buch der Autorin sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt mehr.
Worum geht es in dem Buch? (Inhaltsangabe des Verlages)
Mattie und ihren Mann Don, mit dem sie bald die goldene Hochzeit feiern wird, lernen wir an ALS erkrankt kennen. Die Familie benötigt für Don dringend Entlastung und stellt daher die junge alleinerziehende Mutter Rose ein, die Jerry ab und zu zur Arbeit mitbringen kann. Die Fünfjährige und Mattie verstehen sich sehr gut. Beim ersten Treffen bereits hat Jerry eine Truhe mit Familienerbstücken gefunden, und Mattie erzählt ihr und Rose nach und nach die Geschichte zu jedem Stück aus der Truhe. Rose erkennt, was sie tun kann, um Mattie und Don zu helfen, in ihrem letzten gemeinsamen Jahr füreinander da zu sein.
Meine Meinung:
Durch das Ableben von Stephen Hawking geht das Thema ALS wieder durch die Medien und vielen Leuten ist dank ihm die Krankheit ein Begriff. Für mich ist es mittlerweile schon das zweite Buch, das ich lese, wo eine der wichtigsten Personen an dieser Krankheit leidet. Wer noch keine Vorkenntnisse zum Thema hat, dem werden die Grundzüge der Erkrankung im Rahmen der Handlung erklärt.
Durch den tollen Schreib- bzw. Übersetzungsstil habe ich mich sofort mitten in der Handlung wieder gefunden und konnte mir alle Orte und Personen sehr gut vorstellen. Mattie durfte ich in allen Lebensaltern kennenlernen – vom Kontakt mit dem Großvater, über die Zeit mit ihrer Mutter, ihrer jungen Liebe mit Don, über die Hochzeit bis ins Alter als schwer kranke Frau im letzten Abschnitt ihres Lebens.
Die Tochter von Rose (Jerry) schafft es, viel Leben und Lebensfreude in das Haus von Mattie und Don kommen zu lassen, die selbst kinderlos geblieben sind. Die beiden älteren Personen genießen es regelrecht, wieder so viel Leben um sich herum zu haben und Jerry genießt es, endlich Großeltern zu haben und die spannenden Geschichten aus dem Leben von Mattie zu erfahren. Ganz besonders fasziniert ist sie von den Gegenständen in der Truhe, von denen jeder eine eigene Geschichte erzählt. Sehr schön fand ich den Hinweis von Mattie, dass die Gegenstände unbedingt benutzt werden müssen, damit sie weiterhin ihre Nützlichkeit haben. Zu den altern Erinnerungen sollen neue Erinnerungen dazu kommen, die dann wieder an die nächste Generation weitergegeben werden. Ein ganz besonders emotionaler Moment war für mich die Geschichte um den Blaubeerfleck auf der Schürze, wahrscheinlich, weil mich das so an das Backen im Buch „Weil es dir Glück bringt“ erinnert hat.
Auch diesmal hat es die Autorin wieder geschafft, wunderbare Charaktere zu erschaffen und miteinander in Aktion treten zu lassen. Auch bereits verstorbene Familienmitglieder wurden in den Erzählungen der Geschichte lebendig und ich hatte am Ende des Buches das Gefühl, dass ich mich nicht von fiktiven Figuren sondern mittlerweile lieb gewonnenen Freunden verabschieden muss.
Fazit: Erneut eine sehr rührende Geschichte mit viel Tiefe.
Bei keinem Buch vorher , sind mir so viele Tränen gelaufen wie bei diesem Buch. Es ist unfassbar toll geschrieben , zeigt ein Krankheitsbild auf, über das viel zu wenig gesprochen wird und zeigt sich dar , wie sie Abschiedsphase ablaufen kann . Wie sich Menschen zusammen gut tun und wie auf fremden Menschen Familie wird .
Ein toller, emotionaler Roman🫶🏻🥺 es war wirklich schön, wie die Autorin durch die Gegenstände aus der Truhe Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden hat🥰 trotz des anspruchsvollen Themas wurde immer ein Gefühl der Lebensfreude vermittelt, was mir gut gefallen hat🥹 gegen Ende wurde es naturlich traurig und ich habe wirklich viele Tränen vergossen, weil mir die Personen und ihre Schicksale so nah gegangen sind🥺 alles in allem ein traurig-schöner Roman, der sich mit den wichtigen Themen rund um Krankheit und Tod sowie Familie und Liebe auseinandersetzt🫶🏻🥺