Das Land-fast-noch-wach, einer aus meiner Sicht nicht verrückten Oma, ein phantastisches Enkelmädchen und noch allerhand Menschen, einen Wors, ein Monster und ein Halbes!
Eines meiner Lieblingsbücher
So eine schöne Geschichte und so toll geschrieben! Ich mag den Schreibstil von Fredrik Backman sehr.
So ein schönes Buch!
Ein ganz zauberhaftes Buch!
Eine ganz süße, schöne Geschichte. Anfangs etwas verwirrend und seltsam, aber irgendwann ergibt alles einen Sinn und wenn man dann anfängt die Protagonisten zu verstehen und zu lieben, ist alles richtig gelaufen. Ich fand es allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, dass aus der Sicht eines Kindes erzählt wurde. Da hat mir "Ein Mann namens Ove" etwas besser gefallen. Gerade bei dem Hörbuch bekommt man manchmal den Eindruck einem Kinderbuch zu lauschen. Trotzdem wieder eine tolle Geschichte mit schönem Abschluss.

Unerwartet berührend und humorvoll
Wenn man sich auf die teils skurrilen Geschichten einlassen kann ist es ein super süßes Buch. Selten beim Lesen so gelacht, aber auch getrauert. Ein Buch fürs Herz!
Ein sehr unerwartetes Buch über ein kleines, anderes Mädchen, das seine Oma verliert und von ihr in ein großes Abenteuer geschickt wird. Gut und leicht zu lesen. Teilweise habe ich jedoch etwas überblättert, da mir die Märchen zu lang und zu viel waren.
This was very much in the middle of the road for me. I liked the idea of the book and the "teaching moments" and that the heroine was a little girl. Reasons for not giving it a full thumbs up: too much fluff (especially the fairy tale sequences and the dialogues) and the odd discrepancy of a seven year old that acted and talked much older and the use of language that read very young at times.

Oma lässt Grüßen und sagt, es tut ihr Leid. 👵🏻
~Besonders zu sein ist die beste Art, anders zu sein. ~ ~Die Menschen müssen ihre Geschichten erzählen können, Elsa. Sonst ersticken sie. ~
Elsa ist fast 8 Jahre alt und sie hat eine ganz besondere Bindung zu ihrer Großmutter mütterlicherseits. Elsas Oma , die selbst eine außergewöhnliche Frau ist, nimmt sie in ihren Geschichten mit in Märchenländer und ermutigt ihre Enkelin, wo sie nur kann. Doch es droht Gefahr. Auf ganz verschiedene Art und Weise. Elsa lernt ihre Großmutter nochmal aus anderen Perspektiven kennen. Nicht immer gefällt ihr das……. Eine sehr berührende Geschichte über Familie, Liebe, Verlust und wie Einzelschicksale Leute verbinden können, wie man in einer Gemeinschaft zusammenwächst und stärker werden kann, wenn man Verbindungen zulässt. Ich habe,ehrlich gesagt, erst ab der Hälfte einen Zugang zur Geschichte finden können. Vermutlich war ich zu ungeduldig, konnte lange nicht sehen, was Backmann vor den Lesenden hier ausbreitet. Die Sprache empfand ich zu Beginn als extrem holprig. Der allwissende Erzähler nervte mich irgendwie. Jedoch machte es irgendwann klick. Ich hatte mir melancholische Musik beim Lesen angemacht und plötzlich empfand ich das Geschriebene als sehr zart und gefühlvoll. Ich konnte Elsa mit ihrem Mut, ihrer Trauer, Neugierde und ihrer Altklugheit vor mir sehen. Zum Ende hin, musste ich sogar einige Tränen verdrücken. Mit Musik las ich aufmerksamer und konnte mehr fühlen. Was ich nicht wusste, dass der Roman über Britt- Marie tatsächlich ein Nachfolger der Britt- Marie aus diesem Buch ist. Also könnte man „Britt-Marie war hier“ tatsächlich gleich im Anschluss lesen. Da ich etwas zu lange brauchte , um reinzukommen, habe ich 1 Stern abgezogen. Dennoch ein überaus tolles Buch, welches trotz Traurigkeit viel Hoffnung spendet.
Kann man so oder so sehen
Ich kann mich nicht richtig entscheiden. Einerseits finde ich das Buch total gelungen, weil es fantasievoll ist und mir die Sprache total gut gefällt. Andererseits verstrickt der Autor sich immer mal wieder in seitenlange Belanglosigkeiten, die von der eigentlichen Handlung wegführen und bei mir vorrangig erschwert haben, wirklich dran zu bleiben. Das Ende war rührig und schön zu gleich. Wahrscheinlich hätte es ein bisschen weniger Märchenspektakel vorher auch getan. „Britt-Marie war hier“ habe ich auch gelesen (und war der Anlass, mir dieses Buch bestellt zu haben) - hat mir besser gefallen, war von der Handlung besser nachzuvollziehen. Die Querbezüge zwischen beiden Büchern fand ich klug und sehr gelungen, das hat mich amüsiert.
ein wunderbares Buch mit viel Fantasie und Einfühlungsvermögen.
Wieder ein hervorragendes Buch! So viel Gefühl wird in diesem Buch transportiert. Einfach außergewöhnlich! Große Liebe!
Dieses Buch hat mich so sehr berührt. Ich habe gelacht und geweint und es wird mir lange in Erinnerung bleiben. Frederik Backman schreibt flüssig und mit einer gewaltigen Bildsprache. Er besitzt einen feinen Humor und ein fantastisches Gefühl für Stimmungen und Emotionen.
„Eine Oma zu haben ist, als hätte man eine ganze Armee. Es ist das größte Privileg eines Enkelkindes, zu wissen, das jemand auf seiner Seite steht, einfach immer, ohne Kompromisse. Sogar, wenn es nicht recht hat. Eigentlich besonders dann.“ Ich bin einfach so froh, meine beiden Omas noch zu haben und musste die nach dem Lesen dieses Buches erstmal anrufen. Wie schön kann ein Buch über Trauer sein, und gleichzeitig doch so schmerzvoll? Die Perspektive der 7-jährigen Elsa als Protagonistin bringt zum Glück etwas Leichtigkeit mit rein, aber trotzdem sollte man das Buch nur lesen, wenn man sich mit der Thematik grade wohlfühlt.
Eine Liebeserklärung an alle Omas!
Eine komplexe Familiengeschichte mit Freunden , Fantasie und Humor! Traditionell und modern zugleich. Manche Stellen für mich ein bisschen zu "fantastisch" , aber schön! Definitiv ein Buch, das sich lohnt. Aber Achtung, ich hab sowohl laut gelacht als auch ein paar Tränen verdrückt!
Sehr zu empfehlen!
Das Buch war eine echte Überraschung für mich. Habe nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde. Die Protagonistin ist deutlich reifer als ihr Alter (das war schon ein bisschen unrealistisch), aber so sympathisch, dass es mich nicht gestört hat. Die Verbindung von der Märchenwelt und der Realität ist toll ❤️
Skurril und bitter(süß). Hätte herzerwärmend werden können, war aber anstrengend zäh
Nachdem „ein Mann namens Ove“ mich zu Tränen gerührt und gleichzeitig zum Lachen gebracht hat hatte ich hier große Hoffnung. Das Buch fing vielversprechend an.Es war wie eine Kindergeschichte für Erwachsene, die ihr inneres Kind wahren wollen. Leider wurde die Geschichte nach dem ersten Drittel unheimlich zäh, langweilig und anstrengend und ich habe mich bis zum Schluss durchgequält in der Hoffnung, dass noch eine Wendung kommt und die ganzen wirren Märchen in Elsas Welt einen Sinn ergeben - aber vergeblich. Ich fand sowohl Oma als auch Enkelin Elsa nervig, rücksichtslos und unsympathisch (wobei ich Oma bei einigen wenigen Stellen bewundernswert fand). Der altkluge Erzählstil in Kindersprache und die ständigen Wiederholungen („Elsa war schließlich fast 8“ oder „Mama massierte sich die Stirn“) sind zwar einzigartig aber haben ein Lesevergnügen für mich fast unmöglich gemacht. Die Geschichten, Hintergründe und Erlebnisse der einzelnen Charaktere im Haus hätte durchaus Potenzial gehabt und man hätte so viel mehr rausholen können aber die wirren Märchenreisen und der ständige Wechsel zwischen Realität und Fiktion haben dies meiner Meinung nach leider verhindert.
So ein wundervolles Buch! Für alle die ihre Oma vermissen!
Anders, als erwartet… 🤷🏼♀️
4,5* - eine schöne Geschichte voller besonderer Märchen, die sich nach und nach entfaltet. Als Hörbuch definitiv zu empfehlen. Elsa, 7 Jahre alt, fast schon 8 hat keine Freunde außer ihrer Oma. Diese ist keine normale Oma. Sie schickt Elsa auf eine Schatzsuche bei der sie die wahre Bedeutung der vielen Märchenerzählungen erkennt und neue Freunde findet. Eine Geschichte zum Lachen, zum Schmunzeln und zum mitfühlen.
Wie schon "Ein Mann namens Ove" war auch dieses Buch einfach großartig. Ein Wechselbad der Gefühle. Herzzerreißend, herzerwärmend, grausam und schön. Am Anfang erscheint die Geschichte komisch und eigenartig, doch es lohnt sich sowas von dran zu bleiben, denn ALLES hat einen Sinn. Ich liebe es ❤️
Lieber Fredrik, bitte suche Dir niemals wieder einen "richtigen Job". Bitte schreibe weiterhin so spezielle Bücher, gerne eins nach dem anderen, schreibe Tag und Nacht, an Feiertagen und Geburtstagen, wenn es Dir gut geht und wenn es Dir schlecht geht. Heute habe ich das zweite Buch von Dir ausgelesen und es war das zweite Buch, das mich zum weinen gebracht hat. Nicht, weil es "auf die Tränendrüse drückt" mit einer traurigschmalzigen Geschichte, sondern weil die Geschichte so wunderschön-traurig ist, dass ich die Tränen einfach nicht zurück halten konnte. Es sind keine traurigen Tränen, sondern Tränen die bezeugen, dass man etwas besonderes gelesen hat, etwas, von dem ein Stück im Herzen bleibt und das passiert einfach nicht besonders häufig, gerade dann nicht, wenn man viel liest. Es sind nur wenige Bücher die perfekt erscheinen, Bücher wie Deine. Darum bitte ich Dich erneut. Höre nicht auf zu schreiben. Danke für Deine Worte! Sarah
Schönes aus einem Märchenland, sehr humorvoll
Eine schöne Geschichte, ein wenig Märchen, humorvoll, aber auch traurig. Viel erzählt aus der Sicht eines kleinen Mädchens. Es hat Spaß gemacht.
Wer Fantasie mit Humor mag ist hier richtig
Die Geschichte ist wirklich sehr schön geschrieben. Es gibt traurige Momente, aber man muss auch sehr oft lachen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Habe die Geschichte mir etwas anders vorgestellt, aber für Fantasie und Märchen Liebhaber könnte sie auch durchaus was sein.
Das schönste, traurigste und tiefgründigste Buch, dass ich seit langer Zeit gelesen habe! Ein Muss für jeden Bücherwurm ❤️ Einziges Manko: Der deutsche Titel kann nicht mal ansatzweise wiedergeben, was einen in diesem Buch erwartet.
Eine ganz besondere Geschichte - aus Kinderaugen erzählt
Die Geschichte wird aus der Perspektive der sieben, fast acht Jahre alten Elsa erzählt, die in einem Mehrfamilienhaus lebt. Elsa liebt Harry Potter und Wikipedia und ist, wie sie selbst sagt, anders als die anderen Kinder in ihrem Alter. Im Haus wohnt auch Elsas Oma, Elsas einzige Freundin. Oma erzählt ihr selbstausgedachte Märchen, die Elsa eine Welt bieten, in der alles in Ordnung ist. Diese Fantasiegeschichten verfolgen wir auch als Leser. Manchmal waren mir diese zu ausschweifend, ich lese aber auch keine Fantasy-Bücher. Der kleine Anteil Fantastik hat aber gut in die Geschichte gepasst. Im Laufe des Romans lernen wir die anderen Hausbewohner immer mehr kennen. Der Schreibstil ist ganz besonders, humorvoll, tragisch, traurig. Ich musste oft schmunzeln und nur auch die ein oder andere Träne wegwischen. Dies was mein erstes Backman Buch und ist definitiv nicht mein letztes!
Nette Idee einer Geschichte mit sehr viel Moral
Buch ist ganz nett geschrieben und gegen Ende wird es etwas spannend. Allerdings könnte man das auch in weniger Seiten schreiben. War nicht so meins aber Geschmäcker sind ja verschieden

Ein wunderbares Buch, das mich zum Weinen und zum Lachen gebracht hat. Ein Buch über das Leben in allen seinen Facetten: über Mut und Angst, Leben und Tod, Superhelden und Superkräfte - und das Recht, man selbst zu sein.
Auch dieses Buch war einfach toll. Backman hat einen wunderschönen Schreibstil und mich wieder mehrfach zum weinen gebracht. Besonders toll fand ich es, wie er die Probleme und Sorgen der Menschen zeitgleich in eine wunderbar erzählte Märchenwelt geschrieben hat. Wieder ein Buch von ihm, das einfach ans Herz geht. 🥹❤️
Ein "Schau hinter die Fassade eines Menschen" - Buch ... oder ein "Warum ist meine Familie so ?" - Buch
Die Hauptdarsteller sind zunächst einmal Elsa - ein aufgewecktes, kluges, belesenes, fast achtjähriges Mädchen - und ihre Oma- ebenfalls aufgeweckt, unkonventionell und kampfeslustig. Oma beschützt ihre Enkelin vehement und stärkt Elsa, in dem sie ihre Enkelin in eine Märchenwelt entführt, in dem es verschiedene Reiche gibt mit freundlichen und unfreundlichen (Phantasie)Wesen, und muntert Elsa durch schräge Aktionen auf, wenn diese gemobt wird... Die Oma stirbt - sie hinterlässt Elsa eine Schatzsuche in Form von Briefen, die sie finden und weitergeben muss. Der Schatz verbindet die Märchenwelt mit seinen Wesen eins zu eins mit der Welt der Gegenwart und Elsas Mitmenschen. Die Suche danach ist Elsas Trauerbewältigung in allen Facetten - und auch die aller anderen Protagonisten ...
Ich habe bisher viele gute und sehr gute Bücher gelesen, aber dieses Buch ist eines der besten, die ich je gelesen habe. Bisher hat es noch kein Buch so sehr geschafft mich zum lachen und zum weinen zu bringen. Dieses Buch hat mir so viel gegeben und so viele Menschen wie möglich sollten dieses Buch einmal lesen.

Ein Lebens Highlight!
Oma (das reinste Chaos) und Elsa (das laufende Wikipedia) erleben großartige Abenteuer in der Welt Fast-Noch-Wach. Doch eines Tages wird Elsa auf die größte Schatzsuche ihres Lebens geschickt- diesmal in der echten Welt. Ich liebe Frederik Backman, seitdem ich mein erstes Lebens Highlight "Ein Mann namens Ove" verschlungen habe. Es ist eine wunderschöne Welt, die hier erschaffen wurde. Es geht um so viele Werte und es ist unglaublich, wie alles so perfekt verpackt wurde. In vielen Seiten konnte ich mich wieder finden, habe gelacht und Tränen in meinen Augen gesammelt. Zudem werden Harry Potter Fans an manchen Stellen Schmunzeln. Großartig von vorne bis hinten!
Ich habe mit einem humorvollen, süssen Buch gerechnet und es hat auch vielversprechend begonnen, insbesondere da die Protagonistin, Elsa, Harry Potter Fan ist und ihrem Gryffindor-Schal absolut liebt. Ich hätte den Fakt, dass es spezifisch ein Gryffindor-Schal ist, wohl als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen sollen (SLYTHERIN RULES), denn Elsa ging mir mit jeder Seite etwas mehr auf den Nerv und ich konnte mich absolut nicht mit ihr identifizieren. Dass sie in der Schule zu den unbeliebten Kindern gehört, konnte ich dagegen absolut nachvollziehen. Dieser Umstand hat mich etwas überrascht. Normalerweise mag ich Kinder/Jugendliche, die anders sind und ich bin anfangs wirklich davon ausgegangen, dass ich mit Elsa ganz bestimmt warm werde. Dass die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wurden, hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, etwas verpasst oder falsch verstanden habe, da Elsas Wahrnehmung eben ihre eigene, etwas sture und realitätsfremde Wahrnehmung ist. Die Geschichte an sich fand ich an und für sich ganz gut, die restlichen Personen/Charaktere gut ausgearbeitet. Ich empfand gewisse Stellen im Buch als etwas in die Länge gezogen, sodass ich nach ca. 1/4 des Buches auf das Hörspiel gewechselt habe.
Eine Geschichte zwischen fantastischer Welt und bitterer Realität. Lest dieses Buch!! Es ist so viel mehr als die Geschichte eines kleinen Mädchens, das nach dem Tod ihrer Oma, die zugleich ihre beste Freundin war, versucht nach vorne zu schauen. Im einen Moment stehen einem die Tränen in den Augen, im nächsten muss man schon wieder laut lachen. Es geht ums Anderssein und dass das etwas Gutes ist. Es geht um Freundschaft und Hass, Freude und Trauer, Leben und Tod. Die Geschichte wird euch berühren und zum Nachdenken bringen. Eine klare Leseempfehlung!
Für Elsa ist Oma alles, doch so manch Nachbar würde sich wünschen, Oma würde woanders wohnen. Aber wer schießt dann mit einem Paintballgewehr auf die Zeugen Jehovas, wer überzeugt die Nachbarin Britt-Marie durch einen Schneemanndummie Oma hätte Selbstmord begangen und wer würde Elsa dann in die Phantasiewelt entführen, in der sie der Held ist? Anders als im richtigen Leben, wo Elsa in der Schule als Außenseiter gemobbt wird. Dann stirbt Oma und hinterlässt Briefe die ihre Enkelin an die jeweiligen Adressaten liefern muss. Alle haben eins gemeinsam. In allen steht, dass es Oma leid tut. Durch ihren Kurierjob lernt Elsa ihre Nachbarn von einer ganz anderen Seite kennen und plötzlich ergeben Omas Phantasiewelten einen Sinn. Und Elsa findet Freunde, wie den Wors und das Monster. Als ein Schatten versucht Elsa zu entführen, sind alle Hausbewohner zur Stelle um sie zu retten. So viel Zusammenhalt gab es in diesem Haus noch nie. Ich hatte schon „Ein Mann namens Ove gelesen“ und es hat mich zu Tränen gerührt. Natürlich war ich sofort dabei, als es hieß Frederik Backman stellt sein neues Buch vor. Ich hatte das Glück an einer tollen Leserunde teilzunehmen und Menschen um mich zu haben, die mich ermuntert haben weiterzulesen. In der ersten Hälfte fiel mir das nämlich unsagbar schwer. Zu abgefahren waren die Geschichten, die sich mit der Realität immer abwechselten und für mich war noch keine Verbindung zwischen Märchen und Wirklichkeit erkennbar. Doch dann als ich immer tiefer vordrang, öffnete sich ein Vorhang und Seite für Seite ergab alles plötzlich einen Sinn. Man konnte die Hausbewohner den Geschichten zu ordnen und somit waren es nicht länger Randfiguren, sondern wurden zu Freunde mit Schicksalen. Bis auf Britt-Marie die mir doch so einiges an Nerven abverlangte. Aber gegen Ende hin empfand ich sogar für sie so etwas wie Empathie. Trotzdem reicht dieses Buch nicht an Ove heran. Vielleicht weil Oma ja schon am Beginn der Geschichte von der Bühne ging und ab da fehlte, denn sie war eben so ein eigenwilliger Mitbürger wie Ove. Hätte ich „Oma sagt es tut ihr leid und sie lässt dich grüßen“ zuerst gelesen, wäre ich genau so begeistert von dem Autor wie bei Ove. Doch für meinen Geschmack ist Ove meinem Herzen ein Stückchen näher. Von daher nur vier Sterne von mir.
Durchhalten bei der Schreibweise wird belohnt, was für ein schönes Buch.
Elsa (7 fast ach) lebt in einem Wohnhaus mit ihrer schwangeren Mama (das Kind wird Das Halbe genannt) deren neuem Lebensgefährten, ihrer Großmutter gleich gegenüber und noch einige andere Familien, Paare und auch Singles. Sie wächst unter vielen Erwachsenen auf, vor allem mit ihrer Oma verbringt sie sehr viel Zeit. Ihre Oma ist 77, eine Chirurgin im Ruhestand, die viele Menschen weltweit geholfen hat. Sie hat ihre Eigenarten, ist ein wenig verrückt und lebt nach ihren eigenen Vorstellungen. Elsa übernimmt einige dieser Eigenschaften und eckt damit in der Schule und bei ihren Mitschülern an. Sie wird nicht gerade gerne gemocht, ist anders und eine Außenseiterin. Als Elsas Oma stirbt, überlässt sie ihr einen Brief und damit beginnt für Elsa ein neues Abenteuer, das sie an ihren Überzeugungen zweifeln lässt, aber ihr neue Erkenntnisse und Freunde bringt. Mein Fazit: Es gibt kein Wort, das ausdrücken kann, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Da ich nichts von dem Zauber verraten will, beschränke ich mich auf eine kleine Lobeshymne zum Autor. Frederik Backman hat mit "Ein Mann namens Ove" für mein Lese-Lebens-Highlight geschrieben. Dass dieses Buch so lange auf meinem SuB lag, liegt an der Furcht, vor den nicht zu erfüllenden Erwartungen. Was soll ich sagen: diese waren unbegründet. Der Autor ist ein Geschichtenerzähler. Er streut Geheimnisse, die im Laufe der Handlung enthüllt werden, um am Ende ein Ganzes zu ergeben, um der Geschichte einen zusätzlichen Sinn zu geben. Ich war emotional tief berührt, musste viel lachen aber es gab auch Tränen. Versteckte Tränen, die die erst auffallen, wenn sie aufs Buch klatschen. Der Autor erklimmt die Stufe zu Markus Zusak, der mir ebenfalls nach einen wunderbaren, großartigen Buch, eine zweite grandiose Geschichte geschenkt hat. Ich bin so froh, dass ich noch einige ungelesene Bücher vor mir habe.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so in eine andere Welt geführt hat. Ich habe gelacht, geweint, geträumt, ... . Alle Personen in dem verrückten Haus wachsen einem mit der Zeit ans Herz. Einfach märchenhaft, spannend, poetisch und philosophisch!
There are several reasons why I expected not to like this novel. It boasts at least three things that will normally drive me away from a story. These things are know-it-all child protagonists; dead or dying grandmothers, and cutesy repetitions of phrases. But as you can see I gave five stars. So, what happened here? I’m sure I don’t know. My only explanation is that Fredrik Backman is some kind of genius. He is such a good writer that things I normally can’t stand are turned into funny/ sad / beautiful prose! This man writes scenes and plots that would be corny and predictably coming from anyone else. This novel was touching without trying too hard. There are so many novels out there trying (and failing) to be deep and philosophical about humanity, life, and death – I’m looking at you “The Fault in our Stars”! But Backman actually managed to write a story about what it is to be human without being sappy about it! This book surprised me to no end – with its twists and turns of story and with its beautiful descriptions and characters! I absolutely love how everything that seems so random in the beginning becomes one big connected picture in the end! I’m always in awe when authors can do that and I wasn’t expecting it from this book! Thank you, [a:Mr. Backman|8285716|Fredrick Backman|https://s.gr-assets.com/assets/nophoto/user/u_50x66-632230dc9882b4352d753eedf9396530.png]! And Thank You, Sophie! I would never have picked this up if you hadn’t been so confused! ;)
Absolutes Highlight
Was für ein grandioser Autor. Wie kann man so wundervolle Geschichten erfinden? Auch das zweite Buch das ich von Fredrik Backman gelesen habe, ist auch wieder ein Highlight für mich. Der Schreibstil ist unfassbar gut. Die Kapitellänger optimal. Es ist alles so wunderbar beschrieben, dass man sogar die verschiedenen Königreiche bildlich vor Augen hat. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und fügen sich letztendlich zu einem grandiosen Gesamtbild zusammen. Jeder hat seine eigene Geschichte die wir beim Lesen erfahren und es ist einfach nur unglaublich interessant. Auch hier wurde meiner Meinung nach wieder ein Meisterwerk geschaffen. Ich freue mich schon weitere Bücher des Autors zu lesen. Es ist sehr selten, dass ich bei einem Buch eine Träne verdrücke aber ihm gelingt es irgendwie jedesmal und das macht seine Bücher für mich magisch und wundervoll.
This is incredibly funny but also really sad at points. It is full of characters that are as flawed and messed-up as real people are, but also as multilayered and sympathetic, even if not always. I guess they can be annoying to read about at times but that really rarely happened to me. Backman tells a story about real life but fills it with fairy tales and some pop culture references. I liked how everything and everyone was connected in a way and how the thoughts of a child or maybe the way one would talk were emulated in the writing style. It never felt too sentimental even though some heartfelt topics were discussed. It was not as quest based as I thought from the description, but I liked it very much.
So lustig und traurig zu gleich. Genau wie „Ein Mann namens Ove“ ein absolutes Highlight.
Ich würde 10 Sterne vergeben, wenn das hier möglich wäre...
mit abstand das beste buch das ich dieses jahr gelesen habe.
















































