Zorniges Irland Henry wird in armen Verhältnissen geboren und war das erste Kind, welches überlebt hat. Er war schon als kleines Kind zornig und hat seinen Eltern viele Nerven gekostet. Der Vater hatte ein Holzbein und war Türsteher und Auftragsmörder in einem Bordell, er verlässt die Familie, weil er sich in die Bordellbesitzerin verliebt. Seine Mutter hält Anfangs alles zusammen und sorgt sich um die Familie. Durch die vielen Totgeburten und Kinder die sterben wenn sie klein sind, zieht sie sich in sich zurück. Verlassen vom Mann versucht sie irgendwie zu überleben. Als Henry klein ist, wird er Straßenkind, immer an seiner Seite sein kleiner Bruder Victor. Sie tun vieles um zu überleben. Für zwei Tage besuchen sie sogar eine Schule, werden aber wieder rausgeschmissen. Aber Henry wird sich immer an seine Lehrerin erinnern, zumindest hat er gelernt seinen Namen zu schreiben. Victor stirbt kurz darauf und Henry versucht es ab zuhaken, aber es fällt im schwer. Einige Jahre später ist er im Postoffice, während der Revolution 1916, er kämpft für die Freiheit und lernt die großen Namen der Revolution kennen. Er trifft zwei Frauen Anne und seine Lehrerin von früher. Im Grunde verliebt er sich in seine Lehrerin, da er sie wieder aus den Augen verliert, hält er sich an Anne. Henry entkommt den Erschießungen und Anne besorgt ihm einen Job an den Docks. Er trifft dort Weggefährten der Revolution und ist wieder voll integriert und erfüllt Aufträge. Annes toter Mann taucht auf, aber durch seine Aufträge sieht er seine Lehrerin wieder. Sie kämpfen zusammen für die Freiheit Irlands, heiraten und bekommen eine Tochter. Henry ist allerdings auf der Flucht, da er sich viele Feinde gemacht hat, somit wiederholt sich die Geschichte seiner Eltern. Er sieht seine Tochter nicht aufwachsen und lebt getrennt von seiner Frau. Ein wirklich spannendes Buch, aus Sicht Henry's. Die Sprache ist rau und wütend, aber in dieser Zeit auch verständlich.
24. Dez.Dec 24, 2025
Henry der Heldby Roddy DoyleFISCHER Krüger
