Ein Mahnmal gegen das Vergessen und eine nicht alltägliche, sehr zarte und respektvolle Liebesgeschichte - grandios!
Das Buch der vergessenen Artisten ist mein erstes Herzensbuch 2026. Vera Buck schreibt spannend, einfühlsam und respektvoll von den Menschen hinter den Völkerschauen, den Artisteneingängen und in den Wohnwagenburgen an den Rändern einer Stadt. Ihre Hauptfigur Mathis ist durch und durch liebenswert, loyal und voller Respekt für die Welt um ihn herum. Seine Liebe zu Meta ist so zärtlich und zurückhaltend, sich selbst nie in den Vordergrund stellend. Er steht hinter seiner Frau, immer und ohne zu wanken. Meta ist und bleibt sich treu, trotzig auf ihrem Selbstbild beharrend, und niemals Schwäche zeigend. Bis fast zum Schluss. Man begegnet an der Seite von Mathis und Meta vielen großen und kleinen Berühmtheiten, vielen Verbrechern und unzähligen, heute fast vergessenen Artisten, Künstlern und Sportlern. Die Geschichte zog mich in ihren Bann und die 750 Seiten waren keine Sekunde langweilig. Die Liebesgeschichte von Mathis und Meta hat mich tief berührt. Solche starken Paare dürfte es gerne viel öfter in Romanen geben. Absolute Leseempfehlung!




