
Im letzten Jahr hat mir das Debüt von Susanne Kaiser „Riot Girl“, welches ein Reihenauftakt war, sehr gefallen. Deshalb war ich in großer Vorfreude auf die Fortsetzung. Genau wie beim Auftakt, konnte ich in den neuen Fall ebenfalls ohne Holpersteine eintauchen und habe schnell Zugang zu der Geschichte gefunden. Das Wiedersehen mit Obalski war schön, denn ich habe die mehr als sympathische Ermittlerin mit ihren Ecken und Kanten in mein Herz geschlossen. Susanne Kaiser hat erneut einen tiefgründigen Kriminalfall gesponnen, der komplexer war als vermutet und wurde somit noch spannender. Immer wenn ich dachte, ich bin auf der richtigen Spur, wurde ich wendungsreich an der Nase herumgeführt. Die Autorin hat ein absolutes Händchen dafür, dass man denkt, dass dieser Kriminalfall wirklich passiert ist, denn sie schafft es atmosphärisch und erschreckend echt, die Bedrohungen und Verbrechen zu transportieren. Cybermobbing wird hier unglaublich beängstigend umgesetzt und aus vielen Blickwinkeln beleuchtet. Mit dem präsentierten Ende wurde ich überrascht und habe noch einige Zeit nach dem Beenden über diesen Krimi nachgedacht. „Witch Hunt“ hat mich nicht nur überzeugt, sondern mir wieder super spannende und interessante Lesestunden beschert. Ich freue mich bereits jetzt auf einen weiteren Krimi von Susanne Kaiser. Lesenswert! 4/5 ⭐️ Happy Reading! Jasmin ♡



