Tolle Story, hatte aber leider lang Probleme rein zu kommen, aber letztendlich hat es mir sehr tefallen.
Wer ist Täter, wer ist Opfer!?! LKA Ermittlerin Obalski, die "Menschenleserin", wird ins Jugendamt eingeschleust. Sie soll heimlich Infos über eine gefährliche Protestbewegung sammeln, die seit neuestem München mit gefährlichen Aktionen überschwemmt. Ein guter Krimi, der sich schnell liest, sprachlich passt alles zusammen. Doch, ob das LKA wirklich verdeckte Ermittler einsetzt, wenn ein paar randalierende Jugendliche unterwegs sind? Auf der anderen Seite ist diese Art wie sich die Jugend wehrt, neu und völlig ungewohnt. Vielleicht wird ja so der Behördenapparat in Aufruhr versetzt und handelt rasch. Wer weiß, wer weiß....

Obalski ist neu in München. Die gebürtige Berlinerin fängt beim LKA an und arbeitet direkt als verdeckte Ermittlerin der Sondereinheit XX im Jugendamt. Der Anlass? Eine Protestbewegung junger Frauen macht auf Social Media auf sich aufmerksam. Bis dato ungefährlich. Bis ein Taylor Swift-Konzert für ein Beben sorgt... Zum einen finde ich die Idee, einer verdeckten Ermittlung in einem Jugendamt sehr interessant und spannend und zum anderen, das Kernthema Gewalt gegen Frauen, und wie die Gesellschaft damit eigentlich umgeht, so verdammt wichtig. Auch andere wichtige Themen kommen vor, die ich jedoch nicht vorweg greifen mag. Dieser Krimi trifft den Nerv der Zeit voll ins Schwarze und zeigt schonungslos die Realität. Wie weit muss man gehen, um sich Gehör zu verschaffen, damit sich endlich etwas ändert? Mittendrin Obalski, die nicht einfach nur in einem Fall ermittelt, sondern auch menschlich Herz und Einsatz zeigt. Dieser Krimi hat mich an der einen oder anderen Stelle kalt erwischt. Auch wenn es Kritikpunkte gibt, wie, dass Szenenwechsel zu holprig daherkommen, die eine oder andere Social Media-Aktion zu gewollt und konstruiert scheint, kleinere Story-Elemente wie die private Nebenhandlung etwas deplatziert wirken, und ich manchmal den Überblick verloren habe, welches Mädchen welchen Namen trug und was ihre Geschichte war, treffen die Emotionen und die Message einen mit voller Breitseite. Empfehlung, denen Feminismus und Kindeswohl wichtig ist. Und für alle anderen erst recht. 4 von 5 / 8 von 10 ♀️♀️♀️♀️♀️♀️♀️♀️
Interessante Thematik, leider ohne Spannung
**** Mein Eindruck **** Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so ernüchtert zurückgelassen hat. Die Thematik – der Einfluss sozialer Medien, das Zusammenspiel einer digital vernetzten Jugend über ganz Deutschland hinweg und die damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen – klang auf den ersten Blick sehr vielversprechend und hochaktuell. Das Thema bleibt im Verlauf der Geschichte auch durchgehend präsent, und die Ermittlerin bemüht sich sichtlich, Zugang zu dieser Welt zu finden. Doch als Figur blieb sie für mich blass – mir fehlte es an Persönlichkeit, Tiefe und Nähe. Auch die Handlung plätscherte für meinen Geschmack zu sehr dahin. Es war zwar interessant, die Entwicklung der Ermittlungen zu verfolgen, aber echte Spannung kam nie auf. Ich wartete ständig auf einen Wendepunkt, auf ein Ereignis, das mich wirklich packt – leider vergeblich. Das vorhandene Potenzial wurde aus meiner Sicht nicht ausreichend ausgeschöpft. Positiv hervorzuheben ist dennoch der angemessene Umgang mit Sprache und die durchaus treffende Darstellung der Themen rund um die heutige Jugend und ihren digitalen Alltag. Schriftstellerisch gab es starke Momente – aber sie blieben eher vereinzelt. **** Empfehlung? **** Ein Buch mit einer relevanten und gesellschaftlich brisanten Thematik, das jedoch in der Umsetzung wenig fesselt. Für Leser*innen, die weniger Wert auf Spannung legen und sich eher für den analytischen Blick auf digitale Jugendkultur interessieren, könnte es dennoch lohnenswert sein.

"Der Schlüssel gehen Ohnmacht ist Ermächtigung" Themen: Feminismus, Patriarchat, Macht und Ohnmacht, Jugendamt, Kindesmissbrauch 📖 Riot Girl - Ein Fall für Obalski ✍🏽 @kaiser_susanne 💿 # Rezensionsexemplar von @netgalleyde 📚 Wunderlich Verlag 📅 Erscheinungstermin 15.04.2025 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 In München und Umland haben junge Frauen sich über social Media zu challenges verabredet. Ziel ist es Aufmerksamkeit zu erregen für frauenfeindlich Taten. Die Influenzas wollen ihren Forderungen Ausdruck verleihen. Doch die Aktionen laufen mehr und mehr aus dem Ruder und es gibt Opfer. Obalski, Ermittlerin von LKA, wird als verdeckte Ermittlerin ins Jugendamt eingeschleust, um dort den Zugang zu und das Vertrauen der jungen Frauen zu ermöglichen. Doch die subgruppe Smash hat intensivere Ziele und weniger Skrupel. Schnell eskaliert es... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Modernes wichtiges Thema, das andersartig angegangen wird. Obalski als Protagonistin war mir zu unnahbar, zu sehr gefangen in ihrer Andersartigkeit um mich mit Begeisterung durch das Buch zu tragen. Mich hat es einfach nicht so 100 prozentig gecatched. Leider war der Schreibstil mir oft zu sprunghaft und zu wenig leserfreundlich. Ich gebe 2,5 von 5 Sterne und kann es nicht wirklich weiterempfehlen auch wenn es thematisch unheimlich wichtig ist.

Riot Girl von Susanne Kaiser ein Jahreshighlight – Ich habe es geliebt!
Riot Girl ist ein feministischer Krimi, der mich auf ganzer Linie begeistert hat – spannend, politisch, klug und absolut am Puls der Zeit. Für mich ganz klar ein Jahreshighlight. Susanne Kaiser schafft es, Krimi-Spannung mit feministischer Gesellschaftsanalyse zu verbinden, ohne dass eines dem anderen im Weg steht. Gewalt gegen Frauen, strukturelle Machtverhältnisse, weibliche Wut – all das wird thematisiert. Gerade als Politikwissenschaftlerin fand ich die politischen Dimensionen hervorragend eingearbeitet: fundiert, reflektiert und dennoch packend erzählt. Der Roman bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen “Sie tun das Richtige – es muss sich etwas ändern!” und dem beklemmenden Gefühl: “Oder vielleicht doch nicht?” Diese moralische Ambivalenz ist eines der stärksten Elemente des Buches. Obwohl ich normalerweise kein Fan der personalen Erzählerperspektive (3. Person) bin, hat sie mich hier nicht gestört – im Gegenteil: Sie passt zur Geschichte und schafft die nötige Distanz, um die Komplexität der Figuren und Themen wirken zu lassen.

Feministischer Krimi? - Count me in!!
Ich muss vorab dazu sagen, dass ich normalerweise keine Krimis lese und dementsprechend nicht viele Vergleiche habe. Ich fand aber allein das ganze Konzept schon wahnsinnig überzeugend: Die weibliche Kriminalpolizistin, die undercover beim Jugendamt arbeitet und versucht, die Anführerin einer radikalen Mädchengruppe ausfindig zu machen, die das Ende des Patriarchats fordern und sexuelle Straftäter verurteilt sehen wollen. Dazu eine Menge popkulturelle Referenzen (Taylor Swift, TikTok Trends usw.). Für mich ein richtig toller Roman, den ich sehr gern gelesen hab und spannend fand, ohne dass ich „ängstlich“ war.
Die Geschichte könnte wahrscheinlich Interessant sein
Die Geschichte könnte wahrscheinlich Interessant sein, leider bin ich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch. Es ist spannend und Interessant doch leider hat es mich so garnicht gepackt. Wir begleiten Obalski auf ihrem Weg als LKA Mitarbeiterin die in München in ei Jugendamt eingeschleust wird, die große frage in dieser Geschichte ist. Wer ist Opfer und wer ist Täter? Eine Gruppe Junger Frauen kommt in Frage. Ich würde mal sagen am besten macht ihr euch selbst ein Bild und vielleicht gefällt euch ja dieser Kriminalroman besser als mir.







