Anfangs fande ich es ziemlich langatmig und schleppend. Richtig reingekommen bin ich nicht.
Zum Schluss fande ich es dann doch irgendwie mitreißend und spannend; so dass ich den nächsten Teil auch lesen möchte..... bin doch gespannt, wie es weiter geht!
Für alle die Lust haben auf eine Dystopie, wie vor +/- 15 Jahren 🤩
Ich habe mich wieder gefühlt wie 17 😅
Diese Buch hat mir unfassbar viel lese Spaß bereitet 🤩
😅 Es kling so falsch das zu schreiben, bei diesem grausamen Setting 😬 und ja, die ein oder andere Trigger Warnung wäre nicht schlecht gewesen…
Eine halben Stern Abzug gibt es nur, da ich die Liebesgeschichte bisher nicht so fühle 😅🙈
Teil 2 zieht definitiv im April ein 😬
Also dafür, dass das ein Jugendbuch, empfohlen ab 12 ist, musste ich an vielen Stellen doch sehr schlucken. Die dargestellte dystopie ist erschreckend, grauenvoll, abgrundtief böse. Und dennoch leider nicht unvollstellbar. Die Charaktere sind sympathisch genug um mit ihnen mitzufiebern und an 2 Stellen musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken.
Anmerkung: Ich habe das Buch gehört und nicht gelesen, es ist nur auf reado leider die hörspielversion nicht hinterlegt
Titel: Die Arena – Grausame Spiele Autorin: Hayley Barker Einband: HardcoverSeiten: 476 Seiten Verlag: WJB Verlag Preis: 18.00 € Dieses Buch habe ich bei Vorablese als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, Dafür möchte ich mich noch einem Bedanken. Klappentext: London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern. Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.Meinung: Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe wusste ich das Buch sofort haben muss deswegen war ich auch ziemlich froh, dass ich bei Vorablesen das Leseexemplar gewonnen habe.Ich war sofort gefesselt von dieser düsteren und gruseligen Atmosphäre. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel und die Sicht Wechsel zwischen Ben und Hoschiko. Ich muss sagen an sich ist das Modell der Geschichte keine neue Idee, aber die Umsetzung der Autorin ist einfach richtig gut gelungen. Die Autorin hat die Geschehnisse und Brutalitäten im Buch sehr gut beschrieben ohne zu sehr ins Detail zu gehenEinige Szenen waren sehr brutal geschrieben besonders die Szenen hinter den Kulissen vom Zirkus und die Auftritte der Artisten. Die Auftritte der Artisten sind ziemlich gefährlich. Entweder schaffst du dein Auftritt und kommst mit dem Tod davon oder du versagst und stirbt dabei. Somit bei jedem Auftritt der Hauch des Todes zu spüren.Ein Auftritt war ziemlich, ziemlich brutal.Zwei Artisten mussten Haie füttern sie standen auf dem Aquarium, wo die Haie drin schwammen. Auf dem Aquarium wo die Artisten standen, gab es drei Falltüren. Die Artisten mussten das Futter auf eine der drei Falltüren stellen und sich selbst auf die anderen zwei verteilen. Anschließend wird ein Knopf gedrückt und eine Falttür geht auf. Wenn man Glück hat, steht man auf der geschlossen, wenn man Pech hat, steht man auf der die aufgeht. Ihr könnt euch ja sicherlich selbst denken was dann passiert. Ich habe ich auch ein Beispiel aus dem Buch rausgeschrieben Seite 216: "Wenn diese Vorführung danebengeht, habe ich keine verwändung mehr für euch. Ihr habt keinerlei Fähigkeiten, ihr seid nicht ausgewählt worden, weil ihr irgendein Talent hättet." Er lacht. " Keineswegs! Ihr seid ausgewählt worden, weil ihr, wie soll ich das Ausdrücken? Wegwerf-Dregs seid.Und das ist nur eine der vielen brutalen und blutrünstigen Szenen im Buch, den nicht nur die Auftritte sind vom Tod verfolgt, sondern auch hinter den Kulissen von Zirkus geht es nicht mit rechten Dingen zu.Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, dachte ich, dass die Dregs Leute mit magischen Fähigkeiten sind, aber dann rauskam das Dregs in Wahrheit einfach nur Leute sind, die nicht reinem englischen Blutes sind, war ich ziemlich geschockt. Ich finde es grausam wie die pure mit den Dregs umgehen. Kleine Kinder werden ihren Eltern entrissen und werden in diesem Zirkus gefoltert. Und die Pures bezahlen auch noch Geld dafür und sich das anzuschauen.Ich habe im Buch auf Seite 74 Einsatz gefunden der das ziemlich gut verdeutlicht:Sie wollen das Risiko. Sie wollen die Angst in unseren Gesichtern sehen. Sie wollen zusehen, wie wir sterben. Kommen wir zur Liebesgeschichte. Eine klassische Klischeebehaftete Jugendliebesgeschichte darf in dem Buch natürlich nicht fehlen. Das ist kein kritikpunkt mit macht es nicht wirklich was aus diese klischeehaft Liebesgeschichten zu lesen, ich kann verstehen, warum einigen Leuten das schon Zuviel wird aber mir gefällt's. Die Liebesgeschichte steht nicht unbedingt im Vordergrund ist, aber deutlich präsent. Wie ist nicht anders sein kann, verliebt sich ein Pure in eine Dreg. Und das soll noch gar nicht schlimm genug sein die Mutter von Ben, dem Pure, ist eine hochrangige Politikerin. Die Liebesgeschichte strotzt nur vor Klischees, trotzdem ist sie ziemlich schön zu lesen. Etwas was ich noch unbedingt erwähnen möchte ist, dass diese 470 Seiten lange Buch nur in drei Tagen spielen. In drei!!!Fazit:Wer nichts gegen ein Jugendbuch hat mit einer klischeebelasteten Jugendliebesgeschichte und ein bisschen Brutalität hat dem würde das Buch dringendst empfehlen.Das Buch hat eine unglaublich unglaublich unglaublich düster die Atmosphäre ist packend und die Charaktere sind sehr vielfältig und geheimnisvoll. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, ich muss nämlich unbedingt wissen wie es mit Hoschiko und Ben weitergeht.
Der Anfang war tatsächlich ganz gut und ich fand die Grundidee der Welt und Geschichte wirklich interessant. Die Gesellschaftskritik war on Point und die Parallelen zu unserem Hier und Jetzt haben mich mehr als einmal schlucken lassen🥲.
Allerdings nimmt die Geschichte nicht so richtig an Fahrt auf. Ich habe bis Seite 280 gelesen und leider dreht man sich sehr doll im Kreis. Mir war es tatsächlich auch einen Tick zu brutal, auch wenn es irgendwo die Willkür und Selbstverständlichkeit mit der sich an „untergeordneten“ Menschen vergangen wird, aufs Schrecklichste und zugleich Ehrlichste zeigt.
Ich habe außerdem leider zu keiner der Figuren eine Verbindung gespürt. Stattdessen habe ich mir nur die ganze Zeit gedacht: wie kann man eigentlich so zielsicher dumme Entscheidungen treffen?
Hoshiko war immerhin noch ein bisschen sympathischer, aber in ihrem Verhalten sehr wechselhaft, sodass ich einfach nicht wusste, woran ich bei ihr bin🤷♀️. Meine Sympathie zu ihr hat sich auch in Grenzen gehalten, weil ich in viele Momenten ihre Gedanken nicht nachvollziehen konnte.
Und Ben? Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll🤦♀️. Die ganze Geschichte baut darauf auf, dass er Hoshiko einmal kurz aus der Ferne sieht und danach einfach komplett besessen von ihr ist. Ich dachte kurz, ich bin plötzlich in einer Dark Romance gelandet…er richtet plötzlich sein ganzes Leben danach aus, sie immer wieder zu sehen, obwohl er nichtmal ein Gespräch mit ihr geführt hat🙄. Dabei ist er einfach nur ein verwöhnter, reicher Bengel, der nicht von der Tapete bis zur Wand denken kann, wenn es darum geht, dass sein Verhalten vielleicht Konsequenzen hat.
Da war auch absolut keine Chemie in der Lovestory…wahrscheinlich weil sie bis Seite 280 nichtmal 5 vernünftige Sätze miteinander gewechselt haben. Ich bin kein Fan von Instant Love…aber wenn es noch dazu so schlecht umgesetzt ist und einseitig…ich hätte am liebsten bei jedem Kapitel aus seiner Sicht das Buch quer durch den Raum gepfeffert😂🙄.
Ich hatte absolut keinen Drang das Buch weiterzulesen und habe es auf Seite 280 dann abgebrochen. Es hat meinen Lesegeschmack einfach nicht getroffen🫠.
Jugenddystopie mit nicht zu unterschätzender Gewalt
Ich habe mir das Buch vor Jahren gekauft, weil ich mit dem lesen wieder anfangen wollte. Aus Zeitmangel und Leben ist es aber nie fertig gelesen worden. Dank meiner Sub Abbauchallenge wurde dieses Schätzchen nun endlich aus seinem langjährigen Schlaf erwacht und ich mochte es sehr. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und ein paar Details mehr hätten mir gut gefallen. Dennoch lassen die teilweise sehr kurzen Kapitel und die Grausamkeiten des Zirkuses einen durch die Seiten fliegen. Kinder und Jugendliche der Dregs müssen Kunststücke aufführen, die tödlich enden können (und hin und wieder auch müssen) und Pures, die viel Geld bezahlen um sich daran zu ergötzen. Die Geschichte über eine Zweiklassengesellschaft und einem verzerrten Menschenbild gegenüber der Dregs erinnert sehr an eine Geschichte, die unsere Großeltern erlebt haben. Daher ein wichtiges Thema, gut für Jugendliche erarbeitet.
Der Titel, die Bewertungen, z.T. der Klappentext haben mich glauben lassen, hier eine Dystopie ähnlich der Panem-Reihe zu lesen. Nunja, davon habe ich leider nichts finden können. Ich breche sehr selten Bücher ab, aber hier war es leider notwendig.
Gründe dafür lagen zu allererst in meinen zu hohen Erwartungen, denen das Buch nicht gerecht werden konnte. Die Charaktere sind sehr ungleich, der Junge wirkt mir zu naiv, zu einfältig und vor allem der Sprachstil gefällt mir nicht, da er hinter der Figur ein maximal 6-jähriges Kind vermuten lässt. Auch das Lektorat hat hier mehrere Fehler hinterlassen, sowas stört mich einfach...
Die Perspektiven wechseln zT nach nicht einmal 2 Seiten, vieles wird nochmal wiederholt aus der Perspektive der jeweils anderen Person.
Zu den spannenden, blutigen Stellen, die in den anderen Beiträgen erwähnt werden, bin ich noch nicht gekommen, nach 100 S. war es für mich vorbei.
Ich bin so froh, dass ich diese Buch bei einer Regaltour eines Youtubers gesehen habe!
Das Buch ist Fantastisch. Ich liebe jeden Charakter. Ob gut oder Böse sie sind alle toll gelungen. Ich habe jede Sekunde mitgefiebert und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Story ist mitreißend, der Wechsel zwischen den zwei Protagonisten ist immer gut gewählt. Es sind keine unnötigen Zeitspannen eingebaut (wie zb. Einen Monat später) sondern es ist eine flüssige Handlung. Die protagonisten hinterfragen sich und ihre Entscheidungen. Und es läuft nicht alles reibungslos. Das macht alles sympathisch und greifbar.
Und das Setting (Ein Zirkus) ist grandios. Auf der einen Seite der schöne Schein und auf der anderen Seite einfach grausam.
Für diese Story der perfekte Ort.
Es ist eine Geschichte über die zwei "Arten" der Gesellschaft. Reich und Arm. Sklave und Herrscher.
Ich fand es erschreckend gut dargestellt, wie ein Mensch der behütet aufwächst die realen Missstände der Gesellschaft nicht wahrnimmt aber dennoch durch Herz und Verstand zu dem Schluss kommt "wir sind alle Menschen".
Dieses Buch hat mich aus einer Leseflaute geholt. Ich würde es jedem empfehlen und das zweite Buch habe ich direkt angefangen zu lesen.
Konnte mich leider nicht packen. Bin irgend2ann auf das Hörbuch umgestiegen. Ich glaube, dass das Zirkus-Setting einfach nicht meins ist... habs jetzt schön paar mal versucht und meist gefielen mir die Bücher nicht. War halt aber doch neugierig, weil eine Dystopie mit so einem Konzept doch mal was neues war. Das Buch ist auch ziemlich brutal. Jedoch konnte ich mit keinem der Charaktere wirklich anknüpfen und mitfühlen.
Werde Band 2 noch als Hörbuch nebenbei hören und die Dilogie dann noch abschließen.
Ich war mir in der ersten Hälfte nicht ganz sicher, weil das Buch etwas jugendlich wirkte. Doch die zweite Hälfte hat mich dann gepackt.
Es geht um den reichen Pure-Jungen Ben und die Hauptattraktion des Zirkus, Dreg-Mädchen Hoshiko.
Als Ben zum ersten Mal in seinem Leben den Zirkus besucht, ist es Liebe auf den ersten Blick, als er Hoshiko auf ihrem Hochseil entdeckt.
Doch die Spaltung der Gesellschaft zwischen den Pures und Dregs würde eine solche Beziehung nie zulassen.
Als Ben klar wird, was sowohl hinter den Kulissen des Zirkus als auch in den Slums passiert, wie die Dregs behandelt werden, beschließt er, dass sich etwas ändern muss.
Als die Lage sich zuspitzt und Hoshiko selbst in großer Gefahr schwebt, explodiert die Spannung nahezu.
Ein offenes Ende sorgt dabei für die Gier nach mehr und ich bin total gespannt auf den zweiten Teil! ❤️🔥
Hayley Barker - Die Arena: Grausame Spiele
In einer futuristischen Gesellschaft ist London stark polarisiert, wobei die Pures in Luxus und Wohlstand leben und die Dregs systematisch unterdrückt und marginalisiert werden. Die Situation der Dregs ist derart *dramatisch*, dass ihnen häufig die Kinder entrissen und in einen Zirkus verbracht werden. Dort sind die Kinder, darunter Hoshiko, die als akrobatische Hochseilartistin auftritt, gezwungen, gefährliche Stunts vorzuführen, während sie hungrigen Löwen begegnen. Hoshiko entwickelt sich zur zentralen Attraktion des Zirkus, wo jede Vorstellung für sie zum Verhängnis werden könnte. Als sie Ben, den Sohn einer einflussreichen Pure-Politikerin, trifft, verliebt sie sich in ihn, was im Kontext der gesellschaftlichen Normen eine erhebliche Problematik darstellt.
Ben beginnt allmählich zu erkennen, wie das Leben seiner Klasse auf der Ausbeutung und Diskriminierung der Dregs beruht, und wendet sich aus Liebe heraus gegen seine eigenen Leute. Diese Entscheidung setzt ihn einem hohen Risiko aus, da er sich für eine Beziehung einsetzt, die die strengen Klassenunterschiede infrage stellt. Das Buch bietet eine fesselnde Erzählweise mit wechselnden Perspektiven zwischen Hoshiko und Ben, was dem Leser ermöglicht, die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen beider Protagonisten umfassend zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und eindringlich und versetzt den Leser sofort in die düstere Atmosphäre der Geschichte. Die Dregs leben unter unvorstellbaren Bedingungen, ohne Rechte und Möglichkeiten, sich vernehmlich zu wehren. Die brutale Realität, der sie ausgesetzt sind, wird eindringlich geschildert, insbesondere ihre Misshandlungen im Zirkus. Der Zirkus wird zu einem Symbol für die systematische Ausbeutung der Dregs, die als gesellschaftliche Unterschicht betrachtet werden und deren Existenz lediglich zur Unterhaltung der Pures dient.
Die Schule der Kinder aus der oberen Schicht vermittelt ihnen die Überzeugung, dass Dregs in vielerlei Hinsicht minderwertig sind, was ihre Vorurteile nachhaltig verstärkt. Ben, der im Überfluss lebt, hat nie hinterfragt, ob die Dregs den Wunsch haben, ein anderes Leben führen zu wollen. Doch seine Begegnung mit Hoshiko zwingt ihn, alles zu hinterfragen und sein Weltbild grundlegend und radikal zu verändern. Ebenso erhält Hoshiko durch Ben, der nicht dem stereotypen Bild eines Pures entspricht, eine neue Perspektive auf die Pures, die sie bisher gekannt hat.
Die Lektüre erweist sich als emotional intensiv und regt zur Reflexion über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten an. Grausame und erschütternde Szenen werden geschildert, die den Leser dazu anregen, über die Parallelen zur gegenwärtigen Gesellschaft nachzudenken. Es ist alarmierend, wie viel Leid und Ungerechtigkeit existiert, und es wird deutlich, dass solche strukturellen Probleme auch in der realen Welt fortbestehen können.
Das Buch entfaltet eine emotionale Achterbahn der Gefühle, von Trauer bis Wut, und lässt den Leser lange nach dem Lesen über die Schicksale von Hoshiko und Ben reflektieren. Auch die Nebencharaktere tragen zur Komplexität der Geschichte bei, selbst wenn viele von ihnen negative Charakterzüge aufweisen, was die Erzählung umso realistischer gestaltet.
Insgesamt hat die Autorin mit ihrem kraftvollen Stil und der tiefgründigen Handlung überzeugt. Die emotionale Wirkung und die nachdenklichen Themen machen das Buch außerordentlich bemerkenswert. Die Kombination aus Spannung, Drama und sozialer Kritik ist gelungen, wodurch das Werk sowohl unterhaltend als auch aufklärerisch ist. Abschließend erhält das Buch eine hohe Bewertung von 5 von 5 Sternen, was die Begeisterung des Lesers unterstreicht.
Als großer Fan der Tribute von Panem war klar, dass ich diese Dilogie in meinem Regal haben musste. Nach langem Aufheben war es jetzt endlich soweit – und ich war sofort in der Geschichte drin!
Die düstere Dystopie um Hoshiko und Ben hat mich von Anfang an gepackt. Auch wenn die beiden Hauptfiguren recht stereotyp sind, fiebert man direkt mit ihnen mit. Allerdings wirkte die plötzliche „Liebe“ zwischen den beiden etwas übertrieben und wenig glaubhaft. Hier muss man wohl ein Auge zudrücken, um den Rest der Story genießen zu können.
Was mich wirklich überzeugt hat, war die gesamte Idee hinter dieser Dystopie und die bedrückende Hintergrundgeschichte. Das Buch ist jedoch definitiv nichts für schwache Nerven: Die Grausamkeiten im Zirkus und darüber hinaus werden sehr explizit beschrieben, weshalb ich es definitiv erst ab 16 empfehlen würde.
Die Spannungskurve war durchweg perfekt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Jetzt bin ich unglaublich gespannt, wie es weitergeht, und werde mir direkt den zweiten Band schnappen!
Ein spannendes Buch, welches mich besonders durch seine kurzen Kapitel schnell fesseln konnte. Die Geschichte erinnerte mich leicht an die Tribute von Panem Bücher. Leider ging es mir am Ende ein bisschen zu schnell, aber alles in allem ein gelungenes Buch.
Oh mein Gott?!?!?
Dieses Buch liegt seit Jahren unberührt in meinem Bücherregal und ich dachte mir: gut befreien wir mal eine Sub-Leiche…
Ich bereue es etwas, es nicht vorher zur Hand genommen zu haben.
Es ist einfach unglaublich. Zwar ging mir die Liebesgeschichte nach paar Aufeinandertreffen auf die Nerven, aber alles in allem hat es mich sprachlos gemacht.
Ich lehne mich aus dem Fenster und sage, wer Die Tribute von Panem mag, mag dieses Buch hat. Ich hätte nicht erwartet, dass so viel Brutalität dabei rauskommt. Die Autorin hat komplettes Gefühlschaos bei mir ausgelöst. In einem Moment war ich komplett “aww süß” im nächsten bin ich am Schlucken, weil ich das nicht erwartet hätte, oder weil irgendjemand gestorben ist.
Und Spoiler Alert: es sterben viele Charaktere in diesem Buch.
Ich habe es ein bissle als Gesellschaftskritik wahrgenommen. Denn die, die schlussendlich mies behandelt wurden und als nicht wertig angesehen wurden, waren im Prinzip alle, die nicht britisch (hoffe ich vertu mich nun nicht) waren. Kann man ja selbst reininterpretieren was man will.
Absolute Leseempfehlung von mir!
Das Buch hat eine Sogwirkung. Jedoch finde ich es teilweise etwas heftig für ein Jugendbuch. Außerdem hab ich einen Logikfehler gefunden, auf den ich jedoch nicht eingehen möchte, da er spoilern könnte.
Das Buch war schon harte Kost. Die Grausamkeiten im Zirkus und die Ansichten von Ben und seiner Familie zu lesen als Zukunftsversion, das war schon echt heftig. Aber ein guter Schreibstil und emotional berührende Protagonisten haben das aufgewogen, sonst hätte ich die Bücher echt nicht lesen wollen. Man brauch echt dickes Fell um das Buch ertragen zu können.
London ist gespalten. In den vornehmen Häusern leben die reichen, intellektuell überlegenen Pures. In den Slums die niederen, wertlosen und geächteten Dregs. Die Dregs sind nicht mehr wert, als der Schmutz unter den Schuhen der Pures.
Dann ein besonderes Ereignis. Der größte Dreg-Zirkus des Landes kommt in die Stadt. Natürlich sind alle aufgeregt und wollen die Shows sehen.
Dies trifft auch auf den Pure Jungen Ben zu, welcher unbedingt in den Zirkus möchte. Seine Mutter, die Ministerin für Dreg-Angelegenheiten, ist davon nicht begeistert, erlaubt es jedoch.
Hoshiko, die Attraktion des Zirkus, eine talentierte Seilakrobatin, tritt täglich in dem Zirkus auf und riskiert damit jedes Mal ihr Leben.
Ben und Hoshi treffen sich. Und plötzlich stellt sich Ben Fragen, auf die er vorher nie gekommen wäre. Sind die Dregs wirklich evolutionär weniger entwickelt als die Pures? Haben diese wirklich kein Verständnis von Freundschaft und Emotionen? Ist es wirklich richtig, wie mit diesen Menschen umgegangen wird? Er trifft eine Entscheidung, die das Leben aller verändern wird.
Ein Buch, auf das ich so nicht gefasst war. Es hat mich wirklich umgehauen und in seinen Bann gezogen. Die Gesellschaft ist von Rassismus geprägt, allen wird weis gemacht, dass die Dregs minderwertig sind, dabei sind sie einfach nur Menschen mit anderen kulturellen und ethnischen Hintergründen. Alle, die nicht nach Briten aussehen, sind nichts wert.
Das Buch ist extrem gesellschaftskritisch und bringt einen zum Nachdenken.
Die Story ist super spannend und so bildhaft beschrieben, dass ich zusammen mit Ben im Publikum und gleichzeitig mit Hoshi auf dem Hochseil war.
Alle Charaktere waren authentisch, die guten, ebenso wie die bösen. Der Spannungsbogen hielt bis zum Schluss. Alle möglichen Emotionen sind beim Lesen aufgekommen. Wirklich klasse.
Packender Auftakt der Dilogie - der Titel ist Programm
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die Kurzbeschreibung hat mich gefesselt, es erinnerte mich ein wenig an Die Tribute von Panem.
Cover:
Aufgrund der Artisten im Flammenring vor dem dunklen Hintergrund ist mir das Cover gleich ins Auge gesprungen. Es macht gleich neugierig um was es genau geht und man erkennt schon vor dem Lesen, dass es wohl spannend werden wird.
Inhalt:
Während die Pures ein Leben in Luxus führen, werden die Dregs versklavt und führen ein Leben in Armut. Einigen Familien werden die Kinder entrissen, damit sie in einem Zirkus gebracht werden um dort als Artisten ausgenutzt zu werden. Dies passiert auch Hoshiko. Sie ist eigentlich der Star der Show, bis sie einem Pure-Jungen namens Ben begegnet.
Handlung und Thematik:
Die Story beginnt gleich super spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Auch wenn es viele Jugendbücher mit dem Thema Reich gegen Arm gibt, so hat die Autorin es trotzdem geschafft, etwas Einzigartiges zu schaffen. Auch wenn es das ein oder andere Mal etwas grausamer als erwartet war, so packte mich das Buch sehr. Was mir ein wenig fehlte war der Grund, warum die Zwei-Klassen-Gesellschaft entstand. Trotzdem gefiel mir das Worldbuilding sehr gut. Ich war glücklich, dass sich die Autorin bei den Lovestory-Elementen etwas zurückgehalten hat. Vom Ende her könnte man das Buch auch als Einzelbuch lesen, dennoch interessiert mich sehr wie es mit Hoshiko, Ben und Greta weiter geht.
Charaktere:
Es gibt eine Vielfalt an Charakteren die vorkommen und jeder Einzelne hat mich überzeugt. Hoshikos Mut und ihre Schwesternliebe zu Greta fand ich beeindruckend realistisch dargestellt. Auch der aus der privilegierten Familie abstammende Ben passte gut ins Bild, indem er anfing alles zu hinterfragen.
Schreibstil:
Durch die sehr kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel zwischen Ben und Hoshiko war das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Manche Stellen waren wirklich grausam und brutal beschrieben, das Buch ist also nichts für schwache Nerven. Man erkannte dadurch schnell, auf welche Ungerechtigkeiten die Autorin hinauswill. Durch die Ich-Perspektive konnte man sich gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen und fieberte richtig mit ihnen mit. Nachdem ich fertig war, habe ich mich gleich gefragt wie es wohl weitergehen wird.
Persönliche Gesamtbewertung:
Eine mitreißende Story mit sympathischen Charakteren. Die Romanze der Protagonisten war nicht zu aufdringlich. Das Worldbuilding und die Zwei-Klassen-Gesellschaft konnten mich überzeugen. Tolles Jugendbuch, das allerdings nichts für schwache Nerven ist.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Der männliche Hauptcharakter (Ben) hat gesprochen und sich verhalten wie ein sechsjähriger Junge... Das hat es mir sehr schwer gemacht mit ihm warm zu werden und ihn sich nicht als Kind vorzustellen. Hoshikos Perspektive war super interessant und spannend. Leider konnte ich manchmal ihre Handlungen und Aussagen nicht nachvollziehen. Die Idee der Geschichte war echt super und spannend. Leider war die Umsetzung durch die Charaktere wie oben beschrieben eher mäßig. Daher 2,5/5 ⭐
Nichts für schwache Nerven. Ein sehr starker Auftakt, der sehr an Tribute von Panem erinnert, aber dennoch ganz anders ist. Super Schreibstil, grandiose Idee.
Mein grösstes Problem war, dass ich die Emotionen der Protagonisten nicht mitfühlen konnte. So wichtig die Romanze zwischen Ben und Hoshiko für den Plot war, so schlecht war sie geschrieben. Während Ben Hoshiko vorallem bewundert, liebt Hoshiko Ben nur, weil er nicht wie die anderen „ Pures“ (obere Gesellschaftsschicht) ist. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wie sie nachdem sie sich drei Tage kennen, fast nie miteinander geredet haben und praktisch nichts über den Anderen wissen, bereit sind alles füreinander zu opfern.
Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben. Dies gefällt mir normalerweise, aber hier waren die Wechsel zu schnell. Viel zu oft wurde nach einer vielleicht zwei Seiten Perspektive gewechselt. Dadurch fühlte sich die Geschichte oft abgehackt an.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber ich habe es nach 300 Seite dann abgebrochen, weil es mich wirklich gelangweilt hat. Ich mochte die Charaktere nicht und die Story an sich leider auch nicht.
War leider nicht so mein Buch.
Ich habe es geliebt und gehasst gleichermaßen. Das Weltbild ist unheimlich grausam und zeigt nur wie ekelhAFD Menschen sein können.
Anfangs dachte ich sogar ich könnte das mit meinem zart besaiteten Herz nicht weiterlesen aber es war unheimlich fesselnd. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur.
In Rezensionen hatte ich gelesen, dass dieses Buch wohl eher ganz junge Leser und junge Teens anspricht, dem kann ich nur vehement widersprechen. Ich hatte schon als Erwachsene mit dieser Grausamkeit zu knausern.
Ben und Hoshiko hatten eine wahnsinnige Energie zusammen und ich konnte beide Denkweisen absolut nachvollziehen.
Hoshiko mit ihrem Hass auf die Pures, wegen dem, was sie den Dregs antun war mehr als nachvollziehbar.
Dieses Buch hat mal wieder vor Augen geführt wie unfassbar privilegiert, behütet und bunt wir aufwachsen dürfen. Rassismus und Diskriminierung ist immer noch ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Aber es wird besser. Mit jedem Menschen der aufsteht, für sich und seine Rechte kämpft und gegen Ungerechtigkeit seine Stimme erhebt, kommen wir der Gesellschaft die wir sein sollten, ein Stückchen näher.
'Die Arena' von Hayley Barks spielt in naher Zukunft. Die Menschheit ist aufgeteilt in zwei Gruppen, die angesehenen, reichen Pures und die Dregs, welche von den Pures als Abschaum und nicht lebenswert angesehen werden. Die Geschichte ist geschrieben aus der Perspektive von Hokisho, der berühmten Hochseiltänzerin aus dem Dregzirkus und von Ben, dem Sohn eines Regierungsoberhauptes der Pures. Die Geschichte spielt hauptsächlich in dem Dregzirkus. Die Bedingungen dort sind der Horror. Die Dregkinder, die als Artisten auftreten müssen, kämpfen Tag für Tag um ihr Leben, es erinnert schon sehr an eine Gladiatorenarena. Die Pures sehen amüsiert zu und WOLLEN das die Dregkinder sterben..
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Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch war leicht und flüssig zu lesen, grade auch durch sehr kurze Kapitel, was ich immer als sehr angenehm empfinde :). Leider bin ich anfangs nicht oft zum Lesen gekommen und nur so in 20-Seiten-Schritten vorangekommen, was mir den Einstieg in die Geschichte etwas erschwert hat. Die Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen und vor allem Ben der vom naiven Jungen zu einem Mann mit Herz und Verstand wird und handelt anstatt nur hinzusehen. Die Spannung hat schon etwas auf sich warten lassen, man denkt sich am Anfang Mensch jetzt reagiert doch endlich mal, warum handelt keiner? Die Spannung baut sich dann aber ab der Mitte auf und bleibt bis zum Ende gut erhalten. Die ganze Geschichte ist sehr düster, makaber und vor allem deswegen sehr erschreckend weil diese Zukunft für mich nicht allzuweit entfernt scheint und diese Form von 'Rassentrennung' bereits in unserer Vergangenheit geschehen ist. Ich finde es daher richtig und sehr wichtig dass die Autorin die Dinge so extrem darstellt und man immer wieder eine Gänsehaut vor lauter Abscheu bekommt.
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Bis zum Ende war für mich nicht klar wie die Geschichte nun ausgehen wird, irgendwie war für mich alles offen. Ich bin aber auf jeden Fall zufrieden mit dem Ende und freue mich nun auf Band 2. Die Arena erhält von mir 4⭐
Spannend, kurzweilig und ein bisschen „Tribute von Panem“. Auch wenn es recht stereotype Charaktere sind, die große Liebe ziemlich fix ging und das Ende ein bisschen easy von der Hand ging… eine tolle Geschichte, die Spass macht
Ich weiß nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Das erste drittel war ich begeistert von der Einführung in die Welt und die Sicht beider Charaktere. Nachdem dieser Teil überschritten wurde hat mir ganze Zeit irgendwas gefehlt. Eigentlich war es spannend aber irgendwie hat mir dann in gewissen stellen die Tiefe gefehlt oder auch Hintergrund wissen. Auch die Liebesgeschichte war mir viel zu unbegründet/ unstimmig bzw. Hoshiko war so aufbrausend und blind vor Wut und dann verschwindet dieses Verhalten einfach. Ich hab den zweiten Teil noch zuhause liegen, denke aber das die Story Umsetzung mich leider nicht überzeugt hat.
Der Anfang war super spannend. In der Mitte wurde es solala und am Ende war es teilweise wieder spannend. Aber alles ist so schnell passiert, die Lovestory schien mir ein wenig fehl am Platz. Ich hätte gerne mehr von Hoshiko, Amina und den anderen Artisten erfahren.
Es ist alles sehr schnell passiert und gleichzeitig hat es auch ewig gedauert.
Ben hatte innerhalb von einem Tag eine 180° Wende in sein Leben eingelegt, was mir doch als etwas überstürzt vorkam. Man hat kaum was von seinem Charakter mitbekommen.
Ansich war das Buch ganz ok, ich weiß nur nicht ob ich Band 2 kaufen soll....
Spannende Geschichte, die einen zeigt, dass die Gesellschaft sich niemals so teilen sollte und das alle Menschen die gleichen Werte haben sollten..
Die Arena von Hayley Barker ist ein dystopischer Roman, der in einer fesselnden Welt spielt, in der Jugendliche in einer brutalen Zirkusshow gegeneinander antreten. Die Geschichte erforscht Themen wie Machtmissbrauch, Widerstand und menschliche Natur.
Sie schreibt in der Ich Perspektive und wechselt immer zwischen den beiden Hauptcharakteren Hoshi und Ben.
Hoshi ist eine Dreg und damit eine niedergeborene, die jede Show aufs neue ums Überleben kämpft, da die Pures, den Zirkus besuchen um eben diese Dregs sterben zu sehen.
Dementsprechend hasst Hoshi die Pures... alle bis auf Ben. Der junge der ihr mehr als einmal das Leben gerettet hat und alles daran setzt, sich seiner Mutter und allen Pures zu widersetzen und der Welt zu zeigen, dass die Dregs genau so sind wie sie auch. Nämlich Menschen.
Ich kann nicht sagen, wieso es nur 3,5 Sterne gibt - die Story ist wichtig und auch irgendwie grauenvoll...aber alles in allem hat mir da was gefehlt und die Chemie zwischen Ben und Hoshi ging mir zu schnell. Das ganze Buch hat nämlich eine Story Spanne von 3 Tagen und dafür ist mir das zu viel.. es hat mich nicht umgeworfen, freu mich aber trotzdem auf den 2 Teil
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Gut, dass ich Band 2 bereits habe und direkt weiterlesen kann.
Der erste Band der Dilogie macht definitiv Lust auf mehr. Es handelt sich um einen dystopischen Jugendroman, der zwischen Grausamkeit und Humor pendelt. Die kurzen Kapitel und der Perspektivwechsel der beiden Protagonist_innen haben mir besonders gut gefallen.
Ich muss sagen, ich bin ziemlich zwiegespalten was das Buch angeht. Zum einen fand ich's sehr spannend und konnte es fast nie aus der Hand legen. Die Seiten flogen Dank dem sehr flüssigen Schreibstil nur so dahin. Zudem hatte die Geschichte viel Potential und der komplette Aspekt mit dem Zirkus ist sehr originell. Allerdings gibt es viele Kritikpunkte meinerseits. Viele Dinge kamen mir viel zu plötzlich, vor allem die Liebesgeschichte. Ich hätte außerdem gerne viel mehr von der Welt erfahren oder andere Ecken der Welt kennengelernt, z.B. die Slums oder dergleichen. Ich fand auch, dass die Geschichte nicht wirklich einen guten Verlauf hatte. Von Anfang bis zur Mitte ging alles schleppend voran und es passierte nicht wirklich viel Spektakuläres. Erst zum Ende hin nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde interessanter.
Es hat für mich persönlich nur für 3,5⭐ gereicht.
Mitreißend. Hoshi, Ben und Greta kennenzulernen, regt zum Nachdenken an.
Auch wenn das Buch um Halloween rum spielt, ist es für mich ein tolles Sommer Buch.
Eine Welt, wie ich sie nie erleben will und wie sie niemand erleben sollte, wird hier sehr anschaulich dargestellt. Dregs vs. Pures, ein ungleichen Kampf hat begonnen.
Die rein britischen Pures und die Dregs, die ausländisches Blut haben - eine ziemlich rassistische Welt. Dabei gibt es nicht nur fiese Sprüche und Diskriminierung, Dregs sind für die meisten Pures einfach dreckiger Abschaum, der bitte möglichst weit von ihnen entfernt verrecken darf. Oder vor ihren Augen im Rahmen einer unterhaltsamen Show.
Ben hat zwar eine Dreg-Köchin, die er heimlich besucht, und ist auch sonst ein lieber Kerl, aber die Regeln seiner grausamen Welt hat er trotzdem noch nie hinterfragt. Durch seine Mutter, die großen Einfluss hat, sitzt er quasi direkt an der Quelle, aber er kriegt trotzdem nichts mit. Das lässt ihn sehr naiv erscheinen und der Eindruck blieb bei mir dann auch so bestehen. Als er sich auf den ersten Blick in die bezaubernde Hoshiko verliebt, beginnt er langsam, hinter die Fassade zu blicken.
Hoshiko findet sich selbst gar nicht bezaubernd. Jeden Tag kämpft sie um ihr Überleben, denn sterbende Dregs sind unterhaltsam genug, um die Künstler echter Gefahr auszusetzen. Es ist wohl nicht verwunderlich, dass sie ihr Leben und die Pures hasst. Misstrauisch, ernst und hasserfüllt bildet sie das Gegenstück zu Ben.
Die grausame Welt war zwar spannend, aber diese Extremen konnten mich nicht so ganz überzeugen. Dafür war es mir einfach zu viel, zu übertrieben, zu herzlos und komplett irrational, was die Menschen dort für ein Verhalten gezeigt haben. Aber ich fand den Zirkus schon sehr interessant und auch die Charaktere waren weitestgehend authentisch.
Fazit
"Die Arena - Grausame Spiele" hat mir insgesamt ganz gut gefallen, denn es war spannend und man hat schon mitgefiebert. Allerdings schien mir die geschaffene Welt etwas zu übertrieben grausam.
Früher habe ich sehr viele Dystopien gelesen. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich unsere Welt verändern könnte und die Gründe zu erfahren warum. Mittlerweile lese ich solche Bücher nur noch relativ selten. Doch Die Arena - Grausame Spiele hat mich sofort angesprochen, weswegen ich diese Geschichte einfach lesen musste. Und nun weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht so recht, was ich dazu sagen soll...
Was passiert in diesem Buch?
Die Welt ist nicht mehr wie wir sie kennen, denn die Gesellschaft ist zweigeteilt. In Pures, reine Engländer, und Dregs, Menschen verschiedener Herkunft. Ben gehört zu den privilegierten Pures. Sein Leben war bisher so leicht, denn auch wenn er nicht immer die Meinung der anderen Pures teilt, hat er nie wirklich tief hinter die Regeln und Kulissen dieser geschaut. Das alles ändert sich, als Ben seine Familie dazu überredet in den in London gastierenden Zirkus zu gehen. Denn dort trifft er auf Hoshiko, der Star auf dem Hochseil. Nur ist Hoshi ein Dreg, als Kind in den Zirkus geholt um die Pures zu bespaßen, und hasst die Pures und was sie den Dregs antun. Ihre Begegnung ist verboten und ihre Liebe noch mehr. Können die beiden es unter diesen Voraussetzungen schaffen und vielleicht sogar etwas verändern?
Konnten mich die Protagonisten überzeugen?
Das Buch war sowohl aus der Sicht von Ben als auch von Hoshiko geschrieben, wodurch man einen guten Einblick in die Protagonisten und einen noch besseren Zugang zu ihnen. Deswegen kann ich sagen, dass ich beide Protagonisten wirklich mochte, aber einen ein ganz klein wenig mehr.
Lasst mich aber erstmal mit Hoshi anfangen. Anfangs muss ich ehrlich sagen, wusste ich nicht so recht, was ich von ihr halten sollte. Sie war hart und unnachgiebig in ihrem Charakter, kam zu Beginn etwas kaltherzig rüber. Aber das hat sich alles ziemlich schnell gelegt, denn bald schon hat man gemerkt, dass sie dies alles nur vorspielt um nicht zu verletzlich zu sein. Und im Verlauf des Buches, hat man noch viel weiter in Hoshikos Art schauen können. Für mich ist Hoshi ein so starker und mutiger Charakter, sie beschützt diejenigen die sie liebt und versucht alles, um nicht unterzugehen und vielleicht noch ein wenig in der Welt zu ändern. Umso schöner fand ich es, dass sie ab der Hälfte Ben an ihrer Seite hatte.
Jetzt zu dem Protagonisten, denn ich ein klein wenig mehr mochte, nämlich Ben. Für mich war er zwar nicht ganz so stark wie Hoshi, aber schon von Anfang an unheimlich sympathisch. Seine Seite der Story war unheimlich interessant, einfach, weil man mitansehen konnte, wie alles um ihn herum zusammengebrochen ist. Ben musste mit der neuen Situation klarkommen, seine Augen öffnen und sein naives Weltbild ablegen. Das war auf jeden Fall ein Triumphpunkt des Buches und ich bin wirklich gespannt, wie es mit Ben weiter geht.
Dass es eine Liebesgeschichte zwischen Ben und Hoshi geben wird, das war ja schon durch den Klappentext klar. Darauf war ich vorbereitet und habe auch auf diese gewartet. Als sich dann zwischen Ben und Hoshiko etwas entwickelte, ging mir jedoch alles ein wenig schnell. Die Beziehung ging innerhalb von drei oder vier Tagen von 0 auf 100. Ich meine, ich verstehe, warum es in dieser Zeit und unter diesen Umständen notwendig war, aber ich bin trotz allem einfach kein Freund von Instalovestorys. Dennoch, die beiden waren süß zusammen und ich hoffe wirklich, dass sie noch ein Happy End bekommen.
Gab es etwas, was mir nicht gefallen hat?
Ja gab es leider auch und das war wie Anfangs erwähnt, die Weltenbildung. Das ist ja eigentlich das, was ich an Dystopien gerne mag. Doch in dieser Geschichte fehlte mir das einfach. Natürlich hat man mitbekommen, wie die Gesellschaft zu dieser Zeit war. Die Trennung zwischen Pures und Dregs, was den Unterschied ausmacht und wie diese behandelt werden. Doch mir fehlte schlicht noch etwas mehr Hintergrund. So würde mich interessieren, wieso die Gesellschaft überhaupt gespalten wurde, ob es in anderen Ländern der Welt auch so aussieht oder nur in England oder wie die politische Struktur dieses Landes ist. All das wird nicht weiter erklärt und lässt in manchen Situationen ein großes Fragezeichen zurück. Hoffentlich wird darauf im zweiten Teil der Dilogie noch etwas näher eingegangen.
Gab es etwas, was ich noch erwähnen muss?
Auf zwei Punkte muss ich auf jeden Fall noch eingehen.
Erstens auf die Aktualität der grundlegenden Idee der Geschichte. Die Trennung von Pures und Dregs, die Methoden, mit denen die Dregs bekämpft werden sollen und noch so viel mehr. Einiges davon habe ich mit Schrecken gelesen. Aufgezeigt zu bekommen, wie aktuell, wie brutal, wie ungerecht und menschenverachtend solch eine Gesellschaft ist, war wirklich hart und doch musste man sich beim Lesen auch damit auseinandersetzen. Kurz zusammengefasst, die Geschichte ist erschreckend real.
Zweitens muss ich noch den Zirkus erwähnen. Mal beiseite gelassen, wie dort mit Dregs umgegangen wird, war es doch auch faszinierend als Setting. Fast das gesamte Buch spielt in diesem Zirkus und mitzubekommen was für eine nach außen hin schillernde Welt dieser Ort ist, war wirklich interessant und auch mitreißend. Was hinter den Kulissen abgeht, war dafür mehr als erschreckend.
Wie ist meine abschließende Meinung zum Buch?
Die Arena - Grausame Spiele ist definitiv kein leichtes und unbeschwertes Buch. Die Geschichte ist erschreckend real und verstörend düster, an manchen Stellen sogar emotional erschöpfend. Dennoch ist die Geschichte auch spannend und faszinierend, sodass die Seiten nur so vorbeigeflogen sind. Ich bin auf alle Fälle gespannt wie es (besonders nach dem Ende) mit dem finalen Band der Dilogie weitergeht. Zum Glück heißt es nicht mehr allzu lange warten.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war sehr gefesselt. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, aber das hat sich schnell gelegt. Denn mit der ersten unglaublichen, brutalen und verstörenden Szene wurde ich gepackt. Dies zog sich durch die gesamte Geschichte, dass man immer wieder diese Momente hatte, wo man es kaum fassen konnte, wie brutal Menschen sein können …
Die zwei Erzählperspektiven haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich normalweise kein Fan davon bin. Man fiebert mit den Protagonist:innen mit und entwickelt schnell Sympathien.
An der einen oder anderen Stelle wurden bestimmte Handlungen für mich zu schnell abgehandelt und haben dadurch an Bedeutung verloren — das fand ich teilweise schade.
Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es mit Hoshiko, Ben, Greta und all den anderen weitergeht und freue mich auf den zweiten Teil.
Hoshiko ist eine Dreg und muss wie viele andere Dregs in einem Zirkus arbeiten. Sie wurde als kleines Kind ihren Eltern entrissen und hat diese seit dem nicht mehr gesehen. Das Leben als Dreg ist hart und sehr gefährlich, bei jedem Auftritt könnte Hoshiko sterben. Als der Pure Ben in einer ihrer Vorstellungen auftaucht, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn Ben ist ganz fasziniert von ihr und das erste Mal in seinem Leben hinterfragt er das Verhalten der Pures.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe und zeigt eine sehr düstere Zukunft unserer Welt. In dieser Welt gibt zwei Arten von Menschen, die Pure und die Dreg. Die Pure sind die herrschende Klasse, die Dreg werden wie Sklaven behandelt und haben keine Rechte. Die Autorin erklärt nicht, wie es zu diesem Konflikt gekommen ist, sondern beschäftigt sich vorrangig mit den Auswirkungen. Die Stimmung ist teilweise sehr erdrückend, die Dregs werden furchtbar ungerecht behandelt und immer wieder habe ich mich gefragt wie es so weit kommen konnte.
Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Hoshiko und Ben. Hoshiko ist eine Dreg und Ben ein Pure. Trotz ihrer gesellschaftliche Unterschiede lernen die beiden sich kennen. Am Anfang wirkt Ben fast schon etwas naiv. Als Leser gewinnt man den Eindruck, er weiß nicht wirklich viel über seine Welt. Das ändert sich im Laufe der Handlung. Hoshiko ist eine starke junge Frau. Sie hat bereits viele schlimme Dinge erlebt.
Insgesamt wird die Geschichte sehr rasant und spannend erzählt, was vor allem daran liegt, dass die Kapitel teilweise sehr kurz sind. Auch wenn Liebesgeschichte ein zentrales Thema ist, wirkt diese nie kitschig oder überladen. Mir hat diese ungewöhnliche Dystopie sehr gut gefallen und ich bin sehr neugierig wie es mit den beiden weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe wusste ich gleich, ich muss die Arena lesen. Eine Dystopie mit Zirkus Elementen, wie genial klingt das denn? Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft in London, vom dem typischen London Flair bekommt man beim Lesen aber nichts mit. England hat sich verändert, es gibt die Pures und die Dregs. Wie man sich schon denken kann, sind die Pures die Reinen, die Besseren. Die Dregs hingegen werden wie Abfall behandelt und haben keinerlei Rechte.
Leider hat sich mir nicht erschlossen, warum es so weit kam, klar, dass die weiße Gesellschaft Menschen mit einer anderen Hautfarbe unterdrückt ist nicht neu. Doch wieso es hier zu dieser extremen Änderung kam, was bestehende Gesetze angeht und einfach auch im moralischen empfingen, wurde mir nicht ausreichend erklärt. Dregs werden nicht mal mehr als Menschen angesehen, und so ist es auch völlig in Ordnung sie als Kinder zu entführen, in den Zirkus zu stecken, wo sie dann hoffentlich dramatisch sterben, sodass die Pures sich gut unterhalten fühlen.
Der Untertitel grausame Spiele ist hier wirklich wörtlich zu nehmen, manche Szenen waren echt brutal. Was aber zu der ganzen Atmosphäre im Zirkus passte. Die Idee mit dem Zirkus fand ich genial, wie er beschrieben wurde, das Kopfkino dabei. Mal etwas völlig anderes. Es gab so viele spannende Szenen, die einen auch geschockt haben und auch ein paar unerwartete Wendungen.
Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht überzeugen, diese ging mit viel zu schnell. Das rasante Tempo empfand ich als eher unrealistisch, ein bisschen verliebt sein, völlig Okay. Aber die große, ich gebe mein Leben für dich Liebe, nein, das konnte mich nicht überzeugen. Davon abgesehen mochte ich die beiden Protagonisten, da aus der Sicht von beiden erzählt wurde, konnte man sie beide besser kennenlernen und auch verstehen. Wobei ich Ben schon ein bisschen arg naiv fand bei manchen Dingen.
Fazit:
Die Zirkuselemente fand ich so genial, die Atmosphäre dort, mit jeder Menge spannender aber auch grausamer Momente.
Der Hintergrund der dystopischen Welt konnte mich wie die schnelle Lovestory nicht so überzeugen. Wobei ich ja hoffe, dass in Band 2 noch auf mehr eingegangen wird, was den Weltenentwurf angeht.
Das düstere Setting des Zirkus empfand ich als unheimlich spannend. Ich denke, die Geschichte möchte auch etwas wachrütteln und zeigt das Thema Ausgrenzung in einer ungemein drastischen Art