7. Apr.
Rating:4

In diesem Band beschreibt Thea Harrison nicht nur die Geschichte eines Charakters, sondern lässt uns in 4 Novellen vier unterschiedliche Geschichten und Charaktere, welche dort auf eine besondere Art und Weise miteinander verbunden sind, aber dazu mehr. Das Herz des Wolfes ist die erste kleine Geschichte, in welcher sie Gideon, einen Wolf-Wyr und Alice, ebenso ein Wyr-Wesen aufeinander treffen lässt. Sie hat gerade erste ihre Schwester und einige Freunde durch eine Mordserie verloren, die ausgerechnet Gideon aufklärt. Durch die Gemeinsamkeit kommen sich die beiden näher und näher. Ich kann gleich vorweg sagen, dass mir diese Geschichte von allen am besten gefallen hat. Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendwas unstimmig ist oder die Charaktere selbst irgendwie überheblich wirkten. Gideon und Alice ergänzen sich perfekt und auch die eingebauten Sexszenen waren in keiner Weise irgendwie unangebracht. Die Stimme der Jägerin, der zweite Novellenteil handelt von einer jungen Frau, welchen einen Hunde-Wyr nach einem Unfall auf der Straße findet und sich seiner annimmt. Durch die Schwere seiner Verletzungen kann sich Luis nicht mehr zurück verwandeln, auch wenn er sofort sowas wie Vertrauen zu seiner Findern Claudia fast. Sie ist eine Frau, die etwas älter ist als Luis und früher beim Militär war. Ihr oftmals trockener Humor hat mich zum Schmunzeln gebracht und auch hier hatte ich nie das Gefühl, dass es sich dabei irgendwie ins Lächerliche zieht. Der Spannungsbogen, der daraufhin weisst, was Luis wirklich zugestossen ist, bleibt konstant aufrecht gehalten und zwingt den Leser förmlich zum Weiterlesen. Die Augen der Medusa dreht sich um Seremela, welche von ihrer Schwester darum gebeten wird, nach ihrer Tochter Vetta zu suchen. Vetta, Seremela's Nichte, ist genau wie Seremela selbst eine Medua und in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Bei ihrer Suche und der anschließenden Rettung ihrer Nichte wird die Medusa von Duncan unterstützt. Einem Vampir, den man bereits aus einigen anderen Bänden der Reihe kennt. Ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser Teil zwar gefallen hat, aber ich auch nicht so sehr mit ihm warm geworden bin, wie mit den ersten beiden Kurzgeschichten. Irgendwie hatte ich zwar das Gefühl, dass die beiden zwar gut miteinander harmoniert haben, aber meiner Meinung haben die beiden das einfach ein wenig.. zu schnell. Ich meine, ich hatte das Gefühl, dass deren Gefühle von jetzt auf gleich einfach da waren. Das lässt sich nicht genau erklären. Die Verlockung der Asssasine ist somit der letzte Kurzgeschichtenpart aus diesem Buch und ich muss ehrlich sagen, dass ich heute den ganzen Nachmittag darüber nachgedacht habe, wie ich am besten ausdrücken kann, was ich über die Kurzgeschichte denke. Xanthe, die Hauptperson, haben wir bereits in "Die Augen der Medusa" kennengelernt, wo sie Duncan und Seremela tatkräftig unterstützt hat. Xanthe trifft dort auf Kanzler Aubrey, zu welchem sie Gefühle entwickelt, was für mich - aufgrund meiner eigenen Vorstellung der beiden Charaktere - irgendwie ein bisschen schwer nachzuvollziehen war. Ich konnte mir einfach nichts zwischen den beiden vorstellen und Xanthe als Person war mir oftmals einfach zu.. wechselhaft? Als Soldatin hatte ich ein ganz anderes Bild von ihr, als das was sich mir hier geboten hat. Nach einem Anschlag auf den Kanzler quartieren Niniane und Thiago, diesen kurzerhand bei Xanthe ein, woraufhin sie sich um ihn kümmern müss. Anfangs fand ich es ja noch etwas normaler, dass sie schüchtern und zurückhaltend war, aber irgendwann hat mich das einfach nur noch genervt. Für mich eindeutig der schwächste Teil der Reihe. Alles in allem habe ich mich aber wieder super unterhalten gefühlt und der Schreibstil von Thea Harrison gehört weiterhin zu meinen Favoriten. Jede einzelne Geschichte hatte - trotz, dass mir nicht alle zugesagt haben - ihren eigenen Charme und doch alle etwas miteinander gemeinsam, aber was das ist, müsst ihr schon selbst herausfinden. Jedenfalls kann ich persönlich euch die Elder Races - Reihe mit oder ohne Novellen wirklich nur ans Herz legen.

Berührung der Dunkelheit
Berührung der Dunkelheitby Thea HarrisonLYX
4. Sept.
Rating:4

4 Kurzgeschichten

Also diese vier Kurzgeschichten waren wirklich klasse! Man trifft alte Bekannte wieder und erfährt mehr über deren Leben. Das alleine war schon toll, aber zu lesen, wie sie alle ihren richtigen Partner gefunden haben, besonders bei manchen, nach erheblichen Schicksalsschlägen, ist wirklich klasse! Ich habe die Kurzgeschichten diesmal genau in der Reihenfolge gelesen, wie sie zwischen den Hauptbänden gelegt wurden und muss sagen, dass dadurch eine flüssige Geschichte entstand. Wirklich zu empfehlen 👌🏻

Berührung der Dunkelheit
Berührung der Dunkelheitby Thea HarrisonLYX
26. Dez.
Rating:4

Macht Lust auf mehr von der Autorin

Dieses Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und es hat mir so viel Freue bereitet, dass ich mir nun auch die anderen Bücher der Autorin ansehen werde! Warum nur 4 Sterne? Die Männer waren immer gutaussehend und so männlich und so toll - war mir persönlich zu viel aber wie sie ihre Frauen umworben haben, hat mir sehr gut gefallen.

Berührung der Dunkelheit
Berührung der Dunkelheitby Thea HarrisonLYX
28. Okt.
Rating:4

4 von 5 Sternen *Meinung:* Die Elder Races - Reihe an sich ist genial. Der Weltaufbau ist sehr gut durchdacht. Es gibt viele verschiedene fantastische Wesen und verschiedene Reiche, die mehr oder weniger mit der realen Welt verknüpft sind. Jeder Fan des Genres Paranormal Romance sollte sich die Reihe unbedingt ansehen. Dieses Buch enthält Kurzgeschichten zu dieser Reihe. Man muss sie nicht unbedingt lesen, aber sie sind schöne Ergänzungen. Ich denke man kann die Kurzgeschichten sogar lesen ohne den Rest der Reihe zu kennen, da die Geschichten schön in sich abgeschlossen sind und viel von der Welt und den Charaktere näher erläutert wird. Empfehlen würde ich natürlich trotzdem die komplette Reihe zu lesen, da sie einfach ein Sahneschnittchen in diesem Genre darstellt. Grundsätzlich handelt dieses Buch von einem Tarotkartensatz, der auf mysteriöse Weise in die Hände von verschiedenen Personen gerät, die man dann teilweise durch ihr Leben begleitet. Die Idee fand ich wirklich nett und sie wurde auch sehr gut umgesetzt. Das Buch enthält 4 Kurzgeschichten, auf die ich nun näher eingehe: Das Herz des Wolfes (#3,5) Die Geschichte hat mir für eine Kurzgeschichte wirklich sehr zugesagt. Wie der Titel es schon zeigt habe wir es dieses Mal mit einem Wolf-Wyr zu tun. Gideon ist ein Detektiv und ist auf der Suche nach einem Mörder. Dabei trifft er auf Alice, die gerade durch einen grausamen Mord ihre beste Freundin verloren hat. Ich kann schon mal verraten, dass sie auch ein Wyr-Wesen ist, aber was genau sage ich nicht. Das ist eine kleine Überraschung. Nebencharaktere gibt es kaum, aber das braucht es auch nicht. Gideon ist ein sehr sympathischer Charakter und sogar mal kein Macho. Trotzdem sehr männlich und sexy. Alice ist ebenfalls sehr sympathisch und man fühlt wirklich mit ihr mit. Beide passen toll zusammen und die Chemie stimmt gleich von Anfang an. Hier gibt es auch kein unnötiges Drama bei der Liebesbeziehung. Die Spannung wird durch die Mordserie und die Gefahr für Alice aufrecht erhalten. Die erotischen Szenen sind gewohnt gut geschrieben. Hier passten alle Elemente der Geschichte sehr schön zusammen. (Einzelwertung 4,4/5 Sternen) Die Stimme der Jägerin (#4,5) Diese Kurzgeschichte hat mir sogar noch besser gefallen. Hier geht es um einen Hunde-Wyr und eine menschliche Frau. Getragen wird die Story von der unglaublichen interessanten und sympathischen weiblichen Hauptperson. Sie ist eine Frau, die fest im Leben steht und nicht von irgendjemanden abhängig ist. Sie war beim Militär und das merkt man ihr auch an, aber sie wirkt trotzdem auch noch weiblich. Sie findet am Straßenrand einen schwer misshandelten Hund und kümmert sich um ihn. Leider merkt sie schnell das hinter dem Hund und seinen schweren Verletzungen etwas viel größeres und gefährliches steckt. Bald ist nicht nur der Hund sondern auch sie in Gefahr. Die Geschichte war nicht nur spannend, sondern durch den leichten Humor der Protagonistin auch sehr unterhaltsam. Besonders wurde es außerdem dadurch, dass der Wyr in dieser Geschichte lange Zeit in seiner tierischen Form war. Das ist bisher eher selten in der Reihe gewesen. Die Chemie stimmte zwischen Claudia und 'Goldstück' (Luis) obwohl es hier einen recht großen Altersunterschied gibt. Claudia ist bereits 40 und Luis 27, trotzdem passte es einfach perfekt. Die erotischen Szenen waren wieder sehr gut geschrieben, dominierten die Story aber nicht. Die spannende Hintergrundgeschichte war ebenfalls sehr unterhaltsam. (Einzelwertung 5/5 Sternen) „Die Augen der Medusa“ (#4,6) Hier macht sich Seremela (die man schon aus anderen Bänden der Reihe kennen) auf den Weg, um ihre Nichte zu finden und zu ihrer Mutter zurückzubringen. Dabei steht ihr Duncan, der Vampir, zur Seite. Auch ihn kennt man bereits aus den Vorgängerbänden. Inhaltlich hat es mir wieder gut gefallen für eine Kurzgeschichte. Die Gefahr löst sich zwar wieder sehr einfach auf aber es war okay. Was ich etwas befremdlich fand, war die schnell entstehende Liebesbeziehung. Was bei den anderen beiden Kurzgeschichten wirklich stimmig war, wirkte hier unerklärt. Trotzdem stimmte die Chemie zwischen den beiden. Vor allem war das 'Verhältnis' zwischen Duncan und Seremelas Schlangen. Das machte wirklich alles wieder wett. Allgemein finde ich Medusen wirklich faszinierend. Alles in allem wurde ich also auch von dieser Kurzgeschichte wieder sehr gut unterhalten. (Einzelwertung 4,4/5 Sternen) Die Verlockung der Asssasine (#4,7) Leider muss ich sagen, dass mir diese Kurzgeschichte von allen am wenigsten gefallen hat. Zum einen lag das daran, dass der Altersunterschied der beiden Protagonisten doch recht hoch zu sein scheint und zum anderen sprang hier einfach nie der Funke bei mir über. Kanzler Aubrey kennt der Leser der Reihe ja bereits aus Band 2 und dieser kommt mit Xanthe, einer Assassine, zusammen, die wir bereits aus „Die Augen der Medusa“ kennen. Ich mag schüchterne und zurückhaltende Heldinnen, die erst langsam auftauen, aber mit Heldinnen, die sehr demütig und ergeben auftreten, kann ich leider nicht viel anfangen. Trotzdem Xanthe eigentlich eine taffe Soldatin ist, wird sie in Aubreys Gegenwart leider zu so einer Person. In dieser Kurzgeschichte befinden wir uns in Adriyel, dem Reich der Dunklen Fae, aber die meisten Zeit spielt die Handlung an einem sehr abgelegenen Ort in dieser Gegend und man bekommt vom allgemeinen Leben dort so gut wie nichts mit. Die Liebesgeschichte entwickelt sich trotzdem sehr langsam und ich muss gestehen, dass ich mir oft ein schnelleres, prickelnderes Voranschreiten gewünscht habe. Aubrey an sich ist ein interessanter Charakter, aber ich habe ihn als älteren Mann in meinem Kopf und seine Sprachwahl und sein Verhalten passten plötzlich nicht mehr wirklich mit dem Bild zusammen, was ich mir im Laufe der Reihe von ihm gebildet hatte. Das Wiedersehen mit Niniane und Thiago (meinen absoluten Lieblingscharakter der Reihe) versüßte mir das ganze aber wieder. Trotzdem bleibt diese Geschichte eindeutig, die schwächste für mich. (Einzelwertung 3,6/5 Sternen) Grundidee 4/5 Schreibstil 4,5/5 Spannung 4/5 Emotionen 4/5 Charaktere 4/5 Liebesgeschichte 4/5 *Fazit:* 4 von 5 Sternen Drei der vier Kurzgeschichten haben mir wirklich sehr gut gefallen. Sie konnten mich trotz ihre Kürze (je etwa 110 Seiten) inhaltlich in ihren Bann ziehen. Die Liebespärchen hatten jedes einzelne etwas für sich und die Chemie stimmte. Meine absolute Lieblingsgeschichte war „Die Stimme der Jägerin“. Weniger gefallen hat mir lediglich die letzte Geschichte - „Die Verlockung der Assasine“. Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Es ist ein MUST-READ für Fans der Elder-Races Reihe.

Berührung der Dunkelheit
Berührung der Dunkelheitby Thea HarrisonLYX