Ich hatte das Buch schon mal gelesen, konnte mich aber tatsächlich nicht mehr an den Ausgang der Geschichte erinnern.
Also gebürtige Vielbrunnerin in deren Heimatort die Geschichte spielt, ist es in meinen Augen ein Muss, die Bücher zu lesen. Ich kann den ersten Teil aber auch allen anderen Lesern empfehlen. Nicht so spritzig witzig wie die Klufti Krimis und auch nicht so wie die mit Kommissar Jennerwein, aber auf jeden Fall empfehlenswert und gut zu lesen. Mir gefällt der Schreibstil und ich mochte auch die ganze Geschichte.
Frank Liebknecht und Brunhilde Schreiner werden an ihrem freien Tag zu einem Leichenfund gerufen, der - wie sich später herausstellen wird - es in sich hat.
Zunächst sieht es so aus, als habe sich Theodor Brettschneider bei einem Unfall auf seinem Hof, wo er seid dem Tod seiner Mutter und dem Verschwinden seiner Ehefrau alleine lebt, schwer verletzt und sich auf den Weg gemacht, um Hilfe zu holen. Doch Frank glaubt, nachdem er sich auf dem Hof gemeinsam mit seinen Kollegen von der Kriminalpolizei umgesehen hat, nicht mehr an einen Unfall und fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Er ahnt nicht, in was da hinein gerät. .
Ich muss sagen, dass ich den Krimi teilweise doch sehr unterhaltsam fand, was vor allen Dingen an Frank Liebknecht lag. Endlich mal ein Ermittler, der mitten im Leben steht und auch ein wenig ich sag mal trottelig ist. Aber genau das finde ich, macht ihn doch sehr sympathisch und so lesenswert, dass es hoffentlich bald eine Fortsetzung der Erlebnisse und Ermittlungen von Frank Liebknecht als Beamter des besonderen Bezirksdienstes in Vielbrunn geben wird.
Am Anfang habe ich gedacht, dass sich ich mit den einzelnen Kaptiel, in denen die Geschichte aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt wird, Schwierigkeiten haben werde, aber dem war zum Glück nicht so. Ich hab da nämlich echt so meine Probleme mit...
Was ich besonders toll an dem Krimi finde ist, dass er nicht ein "gewöhnlicher" Krimi ist, so wie ich sie sonst lese, sondern mal was ganz anderes ist. Hier wird nicht wie sonst die Ermittlungsarbeit zur Ergreifung des Täters in den Vordergrund gestellt sondern die Geschichte, die zur Tat geführt hat. Und auch das Drumherun fand ich sehr gut und interessant. Wie gesagt, etwas ganz anderes als das, was so normalerweise vor meine Nase und Augen kommt.
Bei der Beschreibung des Buches denkt man eher an einen gemütlichen Regiokrimi, aber der Inhalt war überraschend gut und tiefgründig. Es geht um Sekten und einen Dorfpolizisten, der nicht wie seine Vorgesetzte, Dienst nach Vorschrift macht, sondern weiterbohrt. So einiges passt beim Tod von Theodor Brettschneider nicht zusammen und schon gar nicht ist für Frank Liebknecht ein Unfall die Ursache. Immer weiter führen ihn seine Nachforschungen hinein in die Strukturen einer Sekte, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Und dann gibt es da noch eine vermisste Frau die der Schlüssel zu dem ganzen sein kann.
Toll erzählt und spannend bis zur letzten Seite.
Dieses Buch war mein erster Kriminalroman und ich muss sagen, dass er mich überraschend gefesselt hat. Ich liebe dieses mystische und die Plot Twists waren unerwartet.
Richtig toller Kriminalroman mit einer Wendung die ich so nicht erwartet habe.🥰 Super Auftakt einer Reihe.
Vielbrunn im Odenwald.
Auf einem Feldweg wird die Leiche eines Bauern gefunden.
Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus.
Doch der junge Polizist vor Ort, Frank Liebknecht, glaubt nicht an einfache Erklärungen.
Er recherchiert auf eigenen Faust und stößt schnell auf Ungereimtheiten in der Vergangenheit des Toten.
Für Frank ist der Tod nur das Ende einer Geschichte.
Die Antwort.
Und er muss die richtige Frage stellen, um den Anfang zu finden.
Immer tiefer verstrickt er sich in den Fall und gerät in einen Mahlstrom aus Verrat,Mord und fanatischer Verblendung…