Der große Brand macht es möglich, die Story endlich mal in einem genauen Jahr zu verorten, aber das war es dann auch schon an Sensationen.
Dass dieses Buch nicht groß etwas anderes, als die anderen Teile dieser Reihe sein würde, war mir schon irgendwie klar. Dass es dann aber wieder nur eine Aneinanderreihung von Kämpfen, halbseidenen Aufklärungen und dem Auftauchen von Figuren aus anderen Bänden ist, hat mich dann doch etwas enttäuscht. Der typische Schreibstil von Wolfgang Hohlbein ist absolut nichts für schwache Gemüter. Er beschreibt eine Szene in Schachtelsätzen, mit Klammern und über fünf Zeilen, nur um dann eine Kampfszene bis ins kleinste Detail auseinanderzupflücken. - Aber wenn es dann wirklich mal darum geht, was mich eigentlich an der Reihe so neugierig hat werden lassen, dann schweift er wieder ab, ergeht sich in unklaren Andeutungen, nur um dann wieder in eine Kampfszene enden. – Das nervt langsam mächtig gewaltig. Ja, ich werde mich weiter durch die Reihe kämpfen. – Aber nur, weil ich noch immer die Hoffnung habe, dass da irgendwann noch einmal etwas wirklich aufgeklärt wird.
