Das ist der dritte Teil, einer Reihe abgeschlossenen Reihe, die aus sechs Teilen besteht. Die Story war düsterer als die ersten beiden Teile. Dennoch ist sie auch nichts für Kinder. Gefühlt bestand dieser Teil nur aus Lust, Leidenschaft und Sex. Teilweise war es schon zu viel Erotik und zu wenig Story.
Band 3 der Reihe hat mich wieder etwas mehr gefesselt als der zweite. Die Geschichte um Elijah und die Vorbereitungen auf einen Krieg. Bitte weiter so in der Reihe!
Bei diesem Band handelt es sich um den dritten Band einer Serie (aus 6 Bänden) und die Handlung ist aufbauend. Daher sollten die Bände in der richtigten Reihenfolge gelesen werden. Das Beziehungsgeflecht ist auch schon so verwirrend, dass ich einen Einstieg in diese Serie an dieser Stelle nicht mehr empfehlen kann. Ich kann gar nicht sagen, warum mir der dritte Band nicht so gut gefallen hat, wie die ersten beiden. Eventuell ist es die Politik bei den Dämonen, die bei Jacob noch sehr hart war, und mittlerweile eh schon alles zu dulden scheint. Elijah als Protagonist ist auch viel "glatter" für mich als Jacob oder Gideon und auch der Konflikt bleibt der selbe. Daher ein weiterer Roman der Serie für mich - aber nicht mehr.
Jacquelyn Frank's Schattenwandler Serie liegt schon länger in meinem Regal. Band eins war gut, irgendwie neu und doch thematisch vertraut. In Band zwei waren es dann eher die Charaktere, die mich für sich gewinnen konnten, statt die Handlung und nun, im dritten Band - den ich mir immer mal wieder vorgenommen habe und nicht in einem Ruck lesen konnte - werden Vorbereitungen für einen Krieg getroffen, der neben der Romanze irgendwie in den Hintergrund gerät. Elijah ist einer der Hauptprotagonisten dieser Geschichte. Er ist ein Dämon, ein Krieger, der andere Dämonen auf Schlachten vorbereitet und trainiert. Unterstellt ist er dem Dämonenkönig Noah, der ziemlich zu kämpfen hat. Denn sein Volk ist in Gefahr, weil sich zwei Dämoninnen des Verrates schuldig gemacht haben. Ruth und Mary sind Mutter und Tochter und so machtgierig, dass sie sich unter die Nekromanten gemischt haben und diese nun gegen das Dämonenvolk aufhetzen. Da Ruth die Siddah vieler Dämonenkinder war, weiß sie auch deren Kraftnamen, mit denen Dämonen abberufen werden können. Als Siddah sollte sie beim Todesfall der Eltern die Pflegschaft des Kindes übernehmen, aber nun nutzt sie dieses Wissen um ihr eigenes Volk zu vernichten. Und keiner weiß so wirklich warum. Das einzige, was klar ist sind Ruth's Rachepläne, die dem Vollstrecker Jacob und seiner Frau Bella gelten. Denn Jacob ist es zu verdanken, dass Mary's Gefährte sterben musste - so bildet es sich zumindest Ruth ein, deren Geist ziemlich dunkel und gefährlich ist und immer mehr dem Irrsinn verfällt. Elijah kämpft aber nicht nur für sein Volk, sondern auch gegen eine Liebe an, die absolut unmöglich scheint. Nicht nur, weil seine Auserwählte eine Lykanthropin ist - sogar die Königin selbst - sondern, weil er es war, der ihren Vater getötet hat und ihr Volk in ihm den Feind sieht. Doch in Zeiten wo Lykanthropen und Dämonen ein und den selben Feind haben und wo Prägungen zwischen den Gattungen vorkommen, die undenkbar gewesen wären, ist der Feind deines Feindes dein Freund... "Elijah" ist das dritte Buch dieser Reihe und ich muss sagen, dass nicht wirklich Besserung in Sicht ist. Frank's Geschichte fasziniert mich und deswegen bleibe ich am Lesen. Auch ihre Charaktere finde ich ausnahmslos klasse, weil sie zwar irgendwie ziemlich stark sind, aber auch ihre weiche Seite zeigen können ohne sich verbiegen zu müssen. Jedoch ist das eine Wanderung auf einem schmalen Grat, denn manchmal hätte den Charakteren ein gewisses Maß an Aggression gestanden. Was sie jetzt schon zeigen ist ok, aber in Anbetracht des bevorstehenden Krieges und wie man mit seinen Feinden fertig wird, fehlte irgendwie der Biss. Elijah als Titelfigur hat für mich aber nicht so einen starken Raum eingenommen, wie z.B. Jacob im ersten und Gideon im zweiten Band. Die Lykanthropenkönigin Siena ist eine Protagonistin, die mir mitunter am besten gefallen hat. Sie hat ihren eigenen Kopf, ihr Volk, für das sie alles tun würde und weswegen sie auch auf einen Gatten verzichten will. Denn nachdem sie ihren Vater auf dem Thron gesehen hat, ist ihr Männerbild ziemlich drastisch und ihre Geduld für dieses Geschlecht sehr gering. Aber die Tradition sagt, dass sie sich nur einen wahren Partner erwählen kann, der automatisch König wird. Für Siena, eine Frau, die stolz ist unabhängig zu sein, ein absolutes Unding! Doch als sie Elijah das Leben rettet, wirft sie für eine Nacht mit diesem Krieger alles über Bord - mit weitreichenden Folgen, die Beide im Verlauf der Geschichte echt ausreizen. Wenn mich eine Sache ziemlich stört, dann sind es die Sprünge in der Geschichte. Normalerweise, wenn Erzählungen aus einer bestimmten Sicht geschrieben werden, dann sind das längere Absätze und diese sind nochmal getrennt, damit man als Leser weiß, das man sich gerade in eine andere Person hineindenken muss. In diesen Büchern wird nicht nur alles aneinandergeklatscht, sondern auch noch wechselnd. Im einen Moment liest man z.B. Jacob's Gedanken und dann die selbe Situation nochmal aus Bellas Sicht. Das war verwirrend und nervig, weil so manche Dinge einfach doppelt vorkamen und irgendwie unwichtig erschienen. Fazit: Alles in allem finde ich es traurig, dass die Handlungen einfach schnell runtergerattert werden und Hintergründe und Charaktere nicht näher "erklärt" werden. Hier steht ein Krieg bevor, ohne das man die genauen Gründe dafür kennt und das was Frank darüber bisher erzählt hat, klingt viel zu milde um wirklich ein Grund für eine Schlacht zu sein. Spannungsmäßig konnte mich dieses Buch auch nicht so ganz fesseln und ich musste es immer wieder unterbrechen, weil mir die Lust vergangen ist. Schade, dass mein Fazit dann doch so schlecht ausfällt. Während des lesens haben mich diese Punkte schon gestört, aber so schlimm, wie ich es jetzt beschreibe, kam es mir gar nicht vor. Wahrscheinlich dank der Charaktere. Denn die sind allesamt beeindruckend und mächtig. Ich habe noch zwei Bände vor mir und ich werde sie definitiv lesen, denn die Charaktere haben es mir angetan und ich will wissen wohin die Reise für den ein oder anderen noch geht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das nächste Buch "Damien" etwas mehr an Action zu bieten hat, denn ich durfte schon einen kurzen Blick auf Damien erhaschen und Vampire üben eine einzigartige Anziehung auf mich aus. :)
Sehr gut zu lesen.
Meiner Meinung nach waren die beiden ersten Bücher der Reihe besser. Ich bin mehr an der Haputstory interessiert und weniger an den Bettgeschichten der Protagonisten und deswegen fand ich das Voranschreiten der Story ein wenig langatmig. Dennoch sehr gut geschrieben, tolle Charaktere, humorvoll und ergreifend.





