Eine schöne Geschichte mit etwas Spannung
Ich kann mich nur wiederholen, ich liebe diese Reihe. Ich kann sie immer und immer wieder lesen.
Dafür, dass es DIE Rache-Geschichte war, war das erstaunlich langatmig.
Gesandte des Zwielichts ♦ Lara Adrian | RezensionGesandte des Zwielichts setzt an den Geschehnissen um den deutschen Stammesvampir Andreas Reichen aus dem vorherigen Band Gefährtin der Schatten an und ich wollte wirklich wissen, wie es um ihn steht. Doch was ich dann lesen musste, war furchtbar langweilig.Enttäuschend und nervigIch gebe zu, dass es für AutorInnen paranormaler Liebesromane eine schwere Aufgabe ist, eine wirklich überzeugende Romanze aufs Paper zu bringen. Gerade dann, wenn der Weltenaufbau sich noch immer entfaltet, mysteriöse Verkettungen gelöst werden müssen, und nebenbei wird mensch mit den Handlungen einer gefühlt hundertköpfigen Besetzung gefüttert, die sich darum drehen, herauszufinden, was die bösen Buben vorhaben … und all das auf rund 300 Seiten.Es ist fast unnötig zu sagen, dass die Romanzen darunter ein bisschen leiden könnten und es eine Art „Hau Ruck“ – Aktion unerlässlich ist. Doch bei diesem Band hat mich dieser Fakt überhaupt nicht gestört. Da der romantischen Teil so unglaublich langweilig und irrelevant (für mich) war, habe ich hier kein Tränchen verdrückt, dass diesem Part nicht allzu viele Seiten gewidmet wurden.Für mich war Andreas in den letzten Bänden immer eine sehr interessante und tolle Figur. Er war wild und einnehmend, und es hat mir das Herz gebrochen, als er alles verloren hatte. Doch war sein Selbsthass ab einem bestimmten Punkt im Buch für mich einfach unerträglich. Es war einfach too much! Ich habe mit seiner Figur wirklich mitgelitten und nach der Tragödie wollte ich nichts Wichtigeres, als dass er glücklich wird. Doch der Weg dorthin war anstrengend für mich. Zumal ich auch mit Claire einfach nicht warum geworden bin.Claire hingegen hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Diese Frau hätte ich ständig einfach nur schütteln können. Könnte es jemals jemanden geben, der so dumm und idiotisch ist wie sie? Dieses ewige Hin und Her um Vertrauen hat mich echt auf die Palme gebracht und ihr gesamte Art war so verzogen und hochnäsig. Unabhängig von dem, was sie mit ihrem Gefährten Wilhelm Roth durchmachen musste, wollte ich nicht, dass sie am Ende glücklich wird. Denn allein die Tatsache, dass sie einfach losläuft und ihren Noch-Gefährten, auch wenn er ein absoluter Arsch ist, betrügt, ohne auch nur einen Gedanken an ihn zu verschwenden. Claire war für mich ein Ich-bezogenes-Miststück!FazitGesandte des Zwielichts war für mich fast Zeitverschwendung. Einzig die Nebengeschichten, also das Weiterspinnen des roten Fadens im Hintergrund, und das Erscheinen der anderen Stammeskrieger und ihrer Gefährtinnen, war für mich wirklich interessant. Ansonsten kam ich aus dem Augenrollen nicht mehr heraus.This review was originally posted on The Art of Reading.
Vampirgeschichte mir Romantik und Spannung
Wie man bereits aus den vorherigen Teilen dieser Buchreihe gewohnt ist, ist die Handlung einfach super spannend. Dabei ist es egal, ob ich von der großen Handlung spreche, die sich durch alle Bände zieht, oder von der internen Handlung in diesem Buch. Bei dieser geht es wieder um einen Stammesvampir, diesmal Andreas Reichen und natürlich eine Frau. Die beiden als Protagonisten haben mir sehr zugesagt. Und auch die Art, wie sich ihre Geschichte entwickelt und welche Steine ihnen so in den Weg gelegt werden, konnte mich fesseln. Daneben fand ich mal wieder toll, dass auch die ganzen anderen Charaktere, die man in den ersten Bänden der Reihe kennengelernt hat, wieder auftauchen. Und natürlich möchte ich noch den Schreibstil erwähnen, der es bisher jedes Mal geschafft, hat mich völlig mitzureißen und in einer Geschichte zu verankern. Zu Gefährtin des Zwielichts muss ich hier noch sagen, dass mir persönlich das Ende tatsächlich nicht so gut gefallen hat, beziehungsweise zum Teil auch Andeutungen während des Buches. Allerdings ist dies denke ich Geschmackssache und trotzdessen kann ich das Buch einfach nur absolut empfehlen für alle, die die Reihe lieben und generell für Fans von Vampirgeschichten. Ein wirklich tolles und fesselndes Buch.
Das Buch hat mir zeitweise echt den Atem geraubt und es war schwer Pausen zu machen.
Nachdem seine ganze Familie bei einem Überfall auf den dunklen Hafen ausgelöscht wurde, ist das einzige Ziel das der Vampir Andreas Reichen noch kennt Rache. Dabei gerät auch seine große Liebe in die Schußlinie, denn sie ist die Stammesgefährtin seines Erzfeindes. Andreas hatte sie dreißig Jahre zuvor verlassen, um sie vor seinen unberechenbaren pyrokinetischen Fähigkeiten zu schützen. Als Claire erkennt, das sie nie aufgehört hat ihn zu lieben und welch grausame Pläne ihr Gefährte Willhelm Roth verfolgt, entscheidet sie sich für die Liebe und kämpft an der Seite des Ordens gegen Roth. Ich persönlich fand die Liebesgeschichte von Andreas und Claire etwas zu oberflächlich gehalten und einen Tick zu weichgespült. Mir fehlte da ein bißchen die Leidenschaft und der Biss der ersten beiden Bände. Aus dem Gefühlschaos der beiden hätte man einfach mehr herausholen können. Sonst war das Buch ein typischer spannungsgeladener, erotischer Vampirroman von Lara Adrian wie ich ihn mag. Ich finde es faszinierend wie sie in jedem ihrer Bücher einen neuen Aspekt über das Wesen von Vampiren einfließen läßt. Zudem sind alle sechs Bücher eigenständige Geschichten, die sich dennoch wie Puzzelteilchen zu einer übergeordneten Story zusammensetzen lassen. Ich freue mich schon auf Buch sieben und bin gespannt wie es mit Dragos Pläne die Weltherrschaft an sich zu reißen weitergeht, zumal ja jetzt nicht mehr alles nach Plan zu laufen scheint. Ich kann nur sagen auch nach diesem Buch bin ich ein Lara Adrian Fan und werde es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bleiben.






