
Ein Buch über Schuld, Vergebung und Liebe ⋆.˚ ☾⭒.˚
Ich hab das Buch gestern ganz zufällig auf dem Flohmarkt ergattert - hatte es vorher noch nie gesehen, und bin somit auch ganz blind in die Geschichte reingegangen. Das kann ich auch nur empfehlen, denn so sind im Plot eiiiinige überraschende Dinge passiert (die man durch den Klappentext aber gewusst hätte), und das hat das Leseerlebnis auf jeden Fall aufgewertet. Ich glaube, das hauptsächliche Problem ist hier leider die nicht vorhandene Länge. Mit 250 Seiten kann man das Buch easy in einem Stück durchlesen - aber natürlich kann sich auch nicht viel Plot, Charaktertiefe oder Verbindung zwischen den Charakteren aufbauen. Ich möchte wirklich nichts zum Plot sagen, aber man sollte sich die TW durchlesen. Es geht um die erste Liebe, um Schuld, Vergebung und Freundschaft. Der Plot war an sich (wenn man den Klappentext nicht gelesen hat), relativ spannend, aber ich konnte mit den Protagonisten (Fey und Lucas) einfach nicht wirklich warm werden, die Begegnungen haben sehr konstruiert gewirkt und obwohl sich die Beziehung zwischen den beiden im Buch verändert, hab ich irgendwie keinen Grund für die Veränderung gesehen. Ben, der Freund von Lucas, hat mich teilweise mies aufgeregt, aber später wird sein Verhalten verständlicher. An sich eine kleine süße Geschichte über die Vergebung an andere und an sich selbst, die man easy zwischendurch weglesen kann. Man sollte aber auf 250 Seiten nicht viel Tiefe in der Geschichte, den Protagonisten, und ihrer Verbindung, erwarten.

