16. März
Rating:4

In diesem Bilderbuch wird Kindern anhand des Mädchens Ella das Leben und Werk von Claude Monet nähergebracht. Ellas Papa ist Maler und ein großer Fan des berühmten französischen Impressionisten Monet, weshalb die Familie aus Amerika nach Giverny zieht. Dort, in Monets Garten, lernt Ella eines Tages den Maler selbst kennen. Er erzählt ihr seine Geschichte, wie er zu dem Maler wurde, der er ist und vor allem auch seine Liebe zur Natur und den stets wechselnden Bedingungen, die seine Motive von einem Augenblick zum nächsten verändern können. Kindgerecht wird so Monets Biografie und die Entstehung des Impressionismus erklärt. Da Ella selbst gerne malt und von Monet ermutigt wird, obwohl sie ihre Bilder nicht mag, gibt es auch eine schöne Botschaft an die Kinder, selbst kreativ zu werden, egal ob ihre Werke irgendwelchen Regeln folgen. Das Buch hält nach der Geschichte auch eine kleine Zusammenfassung über den Impressionismus und Monets Leben bereit, ebenso eine kleine Bildergalerie. Viele der berühmten Werke können die kleinen Leser:innen schon in der Bildergeschichte zuvor bewundern, da die Illustrationen Monet dabei zeigen, wie er die Bilder einst malte. Überhaupt sind die Illustrationen richtig toll gemacht. Sie bewegen sich zwar farblich in der Welt des Impressionismus, versuchen aber nie diesen zu imitieren. Ein schönes Bilderbuch für Jung und Alt.

Ella im Garten von Giverny
Ella im Garten von Givernyby Daniel FehrPrestel
14. Juni
Mit dem Malen der Natur wird man niemals fertig!

Mit dem Malen der Natur wird man niemals fertig!

Claude Monet war ein inspirierender Künstler, der mit seiner Leidenschaft und seinen natürlichen Impressionen bis heute einer der bekanntesten Künstler seiner Ära ist. Da ich selbst ein großer Fan seiner Bilder bin, war ich gespannt, wie das Bilderbuch zu seinem Leben wohl umgesetzt sein mag. Außerordentlich schön fand ich den Illustrationsstil, dem allein genommen ich definitiv die volle Punktzahl geben würde! Zwischen kindlich und ausgeklügelt punkten die pastelligen, großformatigen Bilder mit einem ganz besonderen Charme und Detailreichtum, was Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gefallen wird. Die Geschichte an sich war kürzer, als ich angenommen hatten. Toll ist, dass ausführlich (dabei aber nicht zu ausschweifend) erklärt wird, warum Claude Monet sich gerade für die Motive entschieden hat, die er besonders häufig zeichnet. Sein Weg weg von der damals konventionellen Malerei kann für die Leser eine Inspiration sein, auch selbst einmal gegen den Strom zu schwimmen und den Mut zu haben, eigene Ideen zu verwirklichen. Für meinen persönlichen Geschmack war das Ende der Geschichte ein wenig zu offen. Ich habe die Seite umgeblättert und war ganz überrascht, dass sie plötzlich vorbei ist. Von mir gibt es 4🌟

Ella im Garten von Giverny
Ella im Garten von Givernyby Daniel FehrPrestel