25. Okt.
Rating:3

Ich musste dieses Buch für ein Seminar mit der Thematik Entwicklung und Sozialisation lesen. Es ist kein Buch, welches ich in meiner Freizeit von mir aus gelesen hätte, jedoch fand ich mich trotzdem gespannt darüber, wie Steffens Geschichte verläuft. Mit den Schwerpunkten auf männlicher Sozialisation, Peer-groups, verschiedenen Bildungschancen und dem Aufwachsen in sozial und finanziell schwierigen Verhältnissen gibt dieses Buch den Einblick in einen Lebensalltag, welcher in Deutschland nicht selten ist. Einer, über den es viele Vorurteile und wenig Empathie gibt. Das Buch ist sehr kurz (ich habe es innerhalb eines Tages gelesen) und hat mich stark an vergangene Schullektüre aus dem Deutschunterricht erinnert. Es ist in Jugendsprache und mit sehr wenig Verben geschrieben. Daher ist die Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig. Meiner Meinung nach ist „ich ganz cool“ eine Möglichkeit, das Leben durch die Augen eines 13 jährigen Jungens zu sehen, der mit Hartz4 und ohne viele Chancen aufwächst. Jedoch ist es zu kurz, um wirklich detailliert auf Probleme richtig eingehen zu können und bleibt zu Oberflächlich.

Ich ganz cool
Ich ganz coolby Kirsten BoieVerlag Friedrich Oetinger GmbH