8. Apr.
Rating:5

📚 Buchrezension: „Sophies schlimme Briefe“ von Kirsten Boie Wenn man wie Sophie in die zweite Klasse kommt, alle Buchstaben kennt und schon vier Zähne verloren hat, dann fühlt sich das Leben plötzlich ziemlich groß und aufregend an. In „Sophies schlimme Briefe“ schreibt Sophie ihrer Oma, die im Krankenhaus liegt und eine neue Hüfte bekommt. Natürlich will sie ihre Oma aufmuntern deshalb erzählt sie vor allem lustige Dinge aus ihrem Alltag. Und sie erklärt ihr auch ganz ernst: „Man wird immer wieder gesund. Außer wenn man stirbt.“ Doch irgendwie schleichen sich in ihre Briefe ständig „schlimme Wörter“ ein sehr zum Ärger der Erwachsenen. Genau darin liegt aber der Charme dieses Buches: Es zeigt auf liebevolle und humorvolle Weise, wie Kinder denken, sprechen und die Welt verstehen. 💭 Mein Eindruck: Ein warmherziges, witziges Kinderbuch über Familie, Sprache und den ehrlichen Blick von Kindern auf ernste Themen. Typisch Kirsten Boie: humorvoll, klug und unglaublich nah an der Lebenswelt von Kindern. ⭐ Fazit: Ein wunderbares Buch zum Vorlesen oder ersten Selbstlesen charmant, lustig und mit viel Herz.

Sophies schlimme Briefe
Sophies schlimme Briefeby Kirsten BoieVerlag Friedrich Oetinger GmbH