"Frieda Kratzbürste und ich" ist das Gemeinschaftswerk von Rüdiger Bertram und Heribert Schulmeyer. Der Autor hat schon mit mehreren Kinderbuchreihen bewiesen, dass er weiss, was beim Zielpublikum ankommt. Eines bringen seine Bücher immer mit sich: eine gute Portion Humor. Dieser erste Band ist jedoch in erster Linie ein Mut-mach-Buch. Die beinahe siebenjährige Anna ist nämlich sehr schüchtern. So kann sie sich zum Beispiel nicht über die Geburtstagseinladung freuen, sondern macht sich Sorgen, wer sonst noch alles da sein wird. Nur gut, dass sie ihre Puppe und allerbeste Freundin Frieda hat. Diese hat nämlich nicht nur eine Kratzbürste sondern benimmt sich oft auch so: vorlaut, frech, aber vor allem auch lustig. Sie lässt sich nichts gefallen und nimm kein Blatt vor den Mund. Zwar kann nur Anna ihre Puppe hören, doch wenn sie ihr dann antwortet hat sie das schon oft in eine peinliche Situation gebracht. Meistens bringt Frieda sie jedoch zum Lachen. Und vor allem ist Frieda Kratzbürste auch der Meinung, dass Anna sich endlich trauen soll und zur Geburtstagsfeier gehen soll. Ich habe "Frieda Kratzbürste und ich" meinen beiden Kindern vorgelesen und ich muss ehrlich zugeben, dass die Illustrationen nicht wirklich meinem Geschmack entsprechen. Meine Zuhörer hat das überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil: Sie fanden Frieda Kratzbürste klasse. Sie liebten ihre witzige Arte, ihre Wortkreationen und auch den gemeinen Racheakt, den ich als Muter schon wieder nicht ganz gut heissen konnte. Aber viele Kinder sind so wie Frieda und lieben ihre direkte Art. Und so wurde beim Vorlesen viel gelacht und mein Sohn hätte nun auch gerne eine Frieda Kratzbürste. Fazit: "Frieda Kratzbürste und ich" ist der Auftakt zur neuen Kinderbuchreihe von Rüdiger Bertram. Die Geschichte über die schüchterne Anna und ihre freche Puppe ist sehr witzig und eine ausgefallene Mut-mach-Geschichte. Das Buch eignet sich nicht nur zum Selberlesen sonder ist auch ideal zum Vorlesen.
Bei Frieda Kratzbürste und ich handelt es sich um ein Kinderbuch, welches ich rezensieren durfte. Die Kurzbeschreibung sagt schon viel zum Inhalt aus, so dass eine weitere Zusammenfassung in diesem Fall unnötig wäre. Anna ist ein schüchternes kleines Mädchen, das durch ihre Puppe Frieda immer wieder ermuntert wird. Welches Kind hätte nicht gern genau solch eine Puppe, die einem ermuntert und auch Mut macht. Denn Frieda ist das genaue Gegenteil von Anna und sehr aufgeschlossen und abenteuerlustig. Daher war es auch gar nicht verwunderlich das sie Anna doch überredet hat zur Geburtstagsfeier zu gehen. Die Geschichte wird in der Ich-Form der kleinen Anna erzählt. Der Erzählstil ist hier kindgerecht und durch die Schriftgröße und den Abstand der Zeilen auch für die Erstleser gut geeignet. Auch die Illustrationen von Heribert Schulmeyer untermalten die Geschichte um Anna und Frieda sehr passend. Daher ist das Buch auch gut geeignet um es einfach nur anzuschauen Über Frieda konnte man immer wieder lachen. Durch ihre nicht richtig ausgesprochenen Wörter und den kleinen Geschichten die sie Anna erzählte brachte sie immer wieder Witz in die Geschichte. Und so bekam Anna auch immer wieder ein wenig Mut. Die Geschichte war sehr schnell gelesen. Ich denke auch die Kinder werden hier ihren Spaß mit Anna und Frieda haben. Vielleicht hilft ihnen Frieda ja auch weiter, dass sie ein wenig mutiger werden und sich trauen.

