Toller Krimi für den Urlaub. Hier vor Ort, die Orte aus dem Buch mit erkundet. Die Handlung ist spannend und bis zuletzt bleibt offen wer es denn nun war… Und falls Sie noch nicht hier im Urlaub waren, sollten Sie das tun….
Ein sich langsam entwickelnder Krimi mit sehr liebevoll gezeichneten Protagonisten, die einem sofort ans Herz wachsen. Dazu kommen die wunderschönen Landschafts- und Essensbeschreibungen. Eine Lektüre zum Wohlfühlen!
Toller Einstieg in die Périgord-Krimi Reihe. Auch hier war ich wieder begeistert von den schönen Beschreibungen der Region, egal ob es die Natur oder die Regionale Küche ist. Da bekommt man direkt Lust sich diese Gegend anzuschauen. Auch die Story hat mir gefallen und war gut aufgebaut und sehr flüssig geschrieben. Ich freu mich auf den nächsten Teil dieser Reihe.
Schöner Krimi in toller Kulisse
Marie Mercier nimmt nach dem Tod ihrer Großmutter ein Sabbatical bei der Pariser Polizei und zieht nach Saint-André-du-Périgord auf den Hof ihrer verstorbenen Großmutter. Dort beginnt sie deren kleines Häuschen zu renovieren und einzurichten und lernt von ihrer Großtante Leonie kochen. Bis ein unerwarteter Mordfall geschieht und Marie sich in die Ermittlungen einmischen muss. Die Charaktere sind wirklich sympathisch und man fühlt sich bei Maries Großtante wirklich wohl. Am liebsten würde man direkt auch auf den Hof ziehen und mit ihr zusammen in der Küche stehen. Neben dem eigentlichen Krimi erfährt man auch viel über die Region und das Essen. Ein wirklich schöner Wohlfühlkrimi, der aber mit Spannung und unerwarteten Wendungen aufwarten kann. Ein wirklich gelungener Auftakt einer Krimireihe um Marie Mercier mit viel Lokalkolorit und Urlaubsfeeling!
Ich mag solche Regional-Krimis sehr, und obwohl ich keinerlei Verbindung zu Frankreich haben, gefallen mir viele Krimis, die dort spielen. Im ersten Drittel von Trüffelgold war ich allerdings skeptisch, da die Hauptperson eine Komissarin ist wie in den Büchern von Pierre Martin, die ich sehr liebe. Die beiden Komissarinnen sind sich auch relativ ähnlich, denn beide hat es aus Paris zurück aufs Land, den Ort ihrer Kindheit verschlagen. Das hat mich anfangs etwas gestört, aber zum Glück haben sich beide Komissarinnen doch als unterschiedlich genug herausgestellt. Trüffeldold hat mir sehr gut gefallen, vorallem die Charaktere waren mir total sympathisch. Besonders Marie, die in diesem Buch (offiziell) nicht ermittelt und Komissar Leblanc - die beiden bieten noch viel Potential für weitere Bücher. Ein Krimi zum Wohlfühlen, genau wie ich es mag!
Ein charmanter Krimi, der Urlaubsgefühle weckt gespickt mit ein wenig Romantik. Der Ausflug ins französische Périgord hat mir gut gefallen und war für mich genau richtig für eine entspannte, aber doch spannende Urlaubslektüre. Einzig auf mein Hüftgold dürfte sich dieses Buch ein wenig negativ ausgewirkt haben, denn die erwähnten Gerichte und Leckereien verführen zwischendurch, sich nebenher ein wenig kulinarisch zu verwöhnen. Die Geschichte fängt gemütlich an und wir lernen peu à peu die Protagonistin und weitere wichtige Charaktere kennen. Ebenso die Gegend und wieso eine Kommissarin, die besagte Protagonistin Marie Mercier, aus Paris auf dem Land gelandet ist und sich eigentlich eine Pause gönnen möchte. Es dauert nicht lange, bis der erwähnte Mord geschieht und schon scheint es mit der Ruhe und Beschaulichkeit in dem kleinen Ort Saint André vorbei zu sein. Natürlich hält sich Marie aus den Ermittlungen nicht raus, denn neben der gewohnten beruflichen Neugier betrifft der Mord Menschen, die ihr sehr am Herzen liegen und die sie schon seit ihrer Kindheit kennt. Zudem findet sie den hiesigen Kommissar auf persönlicher Ebene nicht uninteressant. Welche ein Glück, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht. Trotzdem bleibt die mögliche Romanze dezent im Hintergrund und alles dreht sich um die Menschen des kleinen Dorfes, dem Mordfall und immer wieder auch den leckeren Spezialitäten. Ja, das lenkte zwischendurch ein wenig ab. Aber letztendlich war das schon in Ordnung, denn die Autorin führte recht bald wieder zum Kriminalfall zurück. Eigentlich schreitet die Geschichte von Tag zu Tag zwar gemütlich, aber nicht langweilig voran. Man rätselt mit; manches ist ein wenig unerwartet und manches ist ein wenig eindeutiger. Schließlich hat man irgendwann eine eigene Theorie, wer der Mörder sein könnte und somit steigt auch in dieser Hinsicht die Spannung, ob man mit der Vermutung wohl richtig liegt. Der Schreibstil und auch die Geschichte motivierten mich, dran zu bleiben und kontinuierlich weiter zu lesen. Es mag zwar der erste Roman von Julie Dubois sein, aber ich hoffe, dass wir noch mehr von ihr zu lesen bekommen und erfahren, wie es mit Marie Mercier weiter geht.
Marie Mercier hat in Saint-André-de-Périgord das Haus ihrer Großmutter geerbt. Daher hat sie beschlossen sich ein Jahr Auszeit von ihrer Arbeit als Commissaire in Paris zu nehmen und diese Zeit zu nutzen das Haus herzurichten und etwas Abstand zu gewinnen. Zusammen mit ihrer Großtanten Léonie kocht sie und versucht das Leben zu genießen, doch als ein Mord passiert kann sie nicht aus ihrer Haut und fängt an zu ermitteln. Allerdings kommt sie dabei dem zuständigen Commissaire Michel Leblanc ziemlich in die Quere. Glücklicherweise kann dieser aber gut mir der Situation umgehen und sieht auch die Vorteile. Trüffelgold ist der erste Band einer Reihe um Marie Mercier und spielt im Périgord. Man merkt der Autorin die Liebe zu diesem Landstrich und zu der Lebensart dort an. Das Thema Essen spielt eine ganz große Rolle neben den Ermittlungen. Der Fall an sich ist ziemlich verzwickt und auch als Leser rätselt man lange, was da wohl genau passiert ist. Die deutsch-französische Herkunft Maries ist immer wieder ein Thema, eigentlich gehört sie zum Dorf, da sie viele Sommer bei ihrer Großmutter verbracht hat, aber irgendwie gehört sie auch wieder nicht dazu. Mir hat diese Ambivalenz recht gut gefallen. Gut gelöst fand ich die Spannung zwischen Michel Leblanc und Marie. Einerseits gefällt ihm Marie, andererseits nervt sie ihn auch immer wieder mit Alleingängen, die teilweise nicht ganz ungefährlich sind. Es ist aber von Anfang an erkennbar, dass die beiden eigentlich eine gute Kombination sind. Mir hat das Buch gut gefallen. Es bietet die richtige Mischung aus spannendem Kriminalfall und beschaulichem Provinzleben. Und die Beschreibung der Mahlzeiten macht Appetit auf die dortige Küche. Von daher würde ich mich freuen wenn es auch in Zukunft weitere Bücher über Marie und Michel geben würde.






