Wenn war ein Wort für Märchen, nicht für die Wirklichkeit.
Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen: eine moderne Romeo-und-Julia-Variante mit zwei verfeindeten Familien und Kindern, die sich trotzdem lieben. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Viele Gespräche zwischen Olivia und Nicholas enden jedes Mal mit Sex, wodurch für mich die Ernsthaftigkeit ihrer Konflikte und Themen verloren geht. Positiv fand ich hingegen die duale POV, durch die deutlich wird, dass beide noch sehr aneinander hängen und ihre gegenseitige Liebe nie wirklich nachgelassen hat. Der Schreibstil hat mir persönlich leider nicht zugesagt, da ich kein Fan davon bin, wenn die Geschichte mit personalem Erzähler in der dritten Person erzählt wird. Empfehlen würde ich das Buch hauptsächlich Leser*innen, die gerne spice-lastige Geschichten lesen. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Geschichte meiner Meinung nach Triggerpunkte für Menschen mit Depressionen enthält, auf die nicht explizit hingewiesen wird.

























