
Die Geschichte von Mina geht weiter und es ist wirklich toll zu lesen was sie alles erreicht und schafft auch wenn ihr viele Steine in den Weg gelegt werden…. Meiner Meinung sogar besser als der 1. Teil !

Die Geschichte von Mina geht weiter und es ist wirklich toll zu lesen was sie alles erreicht und schafft auch wenn ihr viele Steine in den Weg gelegt werden…. Meiner Meinung sogar besser als der 1. Teil !
Lesenswert
Eine tolle Reihe über eine Frau die sich das Recht erkämpft eine Firma in den 1920 Jahren zu leiten.
Tolle Fortsetzung von Band 1 mit einigen unerwarteten Neuerungen.
Fenja Lüders, tolle Autorin Nur zu empfehlen
Tolle Story. Macht Lust auf den dritten Band.
Den zweiten Band dieser Reihe mochte ich noch lieber als den ersten. Nach dem Krieg sollte langsam Normalität einkehren - was für Mina, genau wie für viele andere Frauen ihrer Zeit heißen würde, sich kommentarlos wieder zurück in die zweite Reihe zu begeben, sobald der Gatte aus dem Krieg zurück ist. Allerdings ist sie nicht bereit, kampflos aufzugeben, auch weil Frederik sich privat als viel größeres Ekel als erwartet entpuppt. Besonders gut hat mir hier wieder die Großmutter gefallen - aus ihrer Sicht völlig verständlich besteht sie auf Konventionen, überrascht aber mehr als einmal, wenn sie die Maske ein wenig fallenlässt und zeigt, dass sie auch Emotionen hat und bereit ist, anderen zu helfen. Mit Fenja Lüders habe ich wohl eine weitere Lieblingsautorin für historische Romane gefunden - ich hoffe, sie schreibt noch sehr viel.
Der Krieg ist vorbei und langsam kehrt das Leben wieder zur Normalität zurück. Mina hat allerdings das Problem, dass es fast unmöglich ist, an Rohkaffee zu kommen. Als letzten Ausweg schreibt sie an ihren Schwiegervater, der eine Kaffeeplantage in Guatemala betreibt. Obwohl sie sich nicht kennen, greift er ihr unter die Arme und reist zu einem Besuch an. Damit könnte es wieder losgehen mit dem Kaffeehandel, allerdings versucht Frederik ihr Steine in den Weg zu legen, um mehr Zugriff auf die Firma zu bekommen. Aber durch die Hilfe ihrer Familie und Freunde schafft Mina es, ihren Weg auch ohne den gehassten Ehemann weitergehen zu können. Ich muss sagen, ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Man ist sofort in der Geschichte und fiebert mit Mina und ihrer Schwester Agnes mit. Großmutter Hiltrud achtet sehr auf die Konventionen, überrascht im Laufe des Buches aber mehrfach sehr. Die Familie rückt enger zusammen und als Leser will man einfach wissen, wie es Mina schaffen wird ihren Weg zu gehen und dabei vielleicht auch ein wenig Glück zu finden. Ich bin jetzt etwas traurig, die Familie wieder verlassen zu müssen und freue mich auf jeden Fall auf den letzten Band der Reihe. Auch wenn es noch ein Weilchen hin ist. Von mir eine volle Leseempfehlung!
"Der Glanz der neuen Zeit" ist eine Forstsetzung, auf die ich mich schon sehr lange gefreut habe, denn der Auftakt der "Speicherstadt-Saga" hat mir im letzten Jahr sehr gut gefallen und ich war sehr gespannt wie es mit Mina und ihrem Kaffeekontor weitergeht. Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte reingekommen und habe Minas private und geschäftliche Entwicklung sehr gerne verfolgt. Ich fand es spannend wie sie immer neue Tiefschläge meistert und wie sie sich als Frau in der Geschäftswelt in den 1920er Jahren behaupten muss. Viele ihrer Erlebnisse haben mich wirklich wütend gemacht, auch wenn es für die meisten Frauen in der damaligen Zeit normal war. Ich mochte die Entwicklung von Mina als Charakter. Sie ist eine sehr starke Frau, die aber auch immer wieder ihre schwachen Momente hatte. Auch die anderen Charaktere konnte mich überzeugen und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Das Setting im Kaffeekontor fand ich wieder sehr gelungen und interessant. Die Welt des Kaffees wird wieder sehr lebhaft beschrieben und man riecht förmlich den frisch gemahlenen Kaffee. Auf die Fortsetzung bin ich schon jetzt wieder sehr gespannt und freue mich auf ein Wiedersehen mit Mina und ihrem Kontor.