Geschichte, Architektur, Liebe, Grausamkeit und Menschlichkeit
Besser als auf dem Buchrücken meines Illustrierten Hardcovers lässt sich die Säulen der Erde auch einfach nicht beschreiben. Aber bevor ich weiter ausschweife folgt erstmal die Inhaltsangabe, auch vom Buch geklaut
England 1123-1173. Es ist die Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und dem einfachen Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Phillip, der junge Prior von Kingsbride, träumt davon, eine neue Kathedrale zu errichten. Er und der Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Kluge Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe der Traum Gestalt annimmt und die Säulen der Erde buchstäblich in den Himmel wachsen…
Dieses Buch ist mit seinen 1376 Seiten das längste was ich bisher gelesen habe und es ist wahrscheinlich das bekannteste Buch des Genres. Ich habe auch vorher schon Kingsbridge gelesen, was ja die Vorgeschichte der ganzen Reihe ist, nur das hier ist noch mal was anderes.
Wobei ich sagen muss das ich die Vorgeschichte was runder fand, aber was die Brutalität und Grausamkeit dieses Buches angeht übertrifft es alles. Auch die Architektur wird hier mehr ausstaffiert, ist keine Frage interessant, wurde manchmal durch die Komplexität etwas Langatmig.
Bei den Protagonisten und den Antagonisten verhält es sich eigentlich ganz einfach. Ich mag die Protagonisten und ich hasse die Antagonisten. Das klingt vielleicht zu einfach, aber die Helden haben genug Tiefgang um nicht zu flach zu wirken und vielleicht auch mal Ansichten die man selber nicht ganz gut findet und die Schurken haben ihre Gründe (die ich jetzt persönlich nicht nachvollziehen kann) die sie zu dem machen was sie sind und es gibt genug Material die nicht zu mögen und immer ein schlechtes Gefühl zu haben wenn die Prioritäten im Buch bekommen.
Die Zeichnungen in meinem Buch sind schon ein kleines Highlight gewesen und haben das Buch hochwertiger gemacht.
Am Ende gehe ich jetzt aus diesem Buch raus und stehe mit mehr Wissen über Kathedralen da, habe mit meinen Helden mitgefiebert und mich über die Antagonisten geärgert, also eine absolut positive Leseerfahrung.
5/5 Sterne
PS : Ich denke jetzt kommt nach so langer Zeit wieder was mehr von mir 😉
Seit langem mal wieder einen historischen Roman gelesen. Oder in diesem Fall gehört.
Die Geschichte um Tom Builder und seine Familie gefiel mir sehr gut. Eigentlich geht es im ganzen Buch um den Erbau einer Kathedrale. Dies hört sich zwar erstmal nicht so interessant an. Es gelang dem Autoren aber eine packende Geschichte zu verfassen! Ausserem schrieb er wirklich tolle Charaktere. Man darf sich zwar nicht verwirren lassen, da es mehrere gibt aber die sind wirklich alle gut geschrieben. Wer historische Romane mag dann unbedingt lesen/hören.
Fast genauso gut wie die Vorgeschichte - aber eindeutig 5 Sterne!
Dieses Buch ist der erste Band der eigentlichen Kingsbridge-Reihe. Ganz an die Vorgeschichte ist es nicht rangekommen, aber trotzdem ist es ein absolutes Meisterwerk. Die Länge des Buches spürt man an keiner einzigen Stelle, es ist durchweg spannend. Auch die Charaktere sind so toll ausgearbeitet - vor allem Jack und Aliena habe ich so gemocht. Durch Jacks und Toms Leidenschaft für den Kathedralen-Bau hat man Vieles über die Baukunst erfahren und gelernt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch!
Wenn Geschichte lebendig wird, gewaltig wie eine Kathedrale
Die Säulen der Erde von Ken Follett ist ein beeindruckender historischer Roman, der mich insgesamt begeistert hat. Die Geschichte rund um den Bau einer Kathedrale im mittelalterlichen England ist unglaublich detailreich und fesselnd erzählt.
Besonders beeindruckend an dem Roman sind die hervorragend ausgearbeiteten Figuren, die komplexen Konflikte und die lebendige Schilderung der Epoche. Ken Follett gelingt es, die verschiedenen Handlungsstränge rund um den Bau einer Kathedrale im mittelalterlichen England meisterhaft miteinander zu verknüpfen. Im Zentrum stehen dabei Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft vom Baumeister über Geistliche bis hin zu Adligen, deren Lebenswege sich immer wieder kreuzen und gegenseitig beeinflussen. Machtkämpfe, persönliche Schicksalsschläge und der unermüdliche Wille, etwas Grosses zu erschaffen, treiben die Handlung stetig voran.
Dabei verleiht der Autor seinen Figuren eine aussergewöhnliche Tiefe: Es entstehen nicht nur mitreissende Identifikationsfiguren, sondern auch einige der eindringlichsten und zugleich verabscheuungswürdigsten Gegenspieler, die einem lange im Gedächtnis bleiben.
Die Spannung ist von Anfang an spürbar und steigert sich besonders im letzten Teil noch einmal deutlich: Intrigen, politische und kirchliche Machtkämpfe sowie überraschende Wendungen überschlagen sich, während Pläne geschmiedet und immer wieder durchkreuzt werden. Diese dynamische Entwicklung macht es nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Game of thrones (bzw. cathedrals) im England des 12 Jahrhunderts...
So einen Historien-Klopper habe ich lange nicht gelesen/gehört. Ich musste immer wieder zwischen Buch und Hörbuch wechseln um am Ball zu bleiben. Ich kann total verstehen warum dieses Buch bzw die Reihe geliebt wird, aber für mich ist die Kingsbridge Saga jetzt abgeschlossen. Zu viele Seiten für zu wenig, was mich glücklich macht beim Lesen...
Anfangs fand ich es echt packend und interessant, insbesondere die damaligen Lebensumstände und Ungerechtigkeiten. Am Ende zog es sich aber doch etwas, das war mir zu oft immer wieder eine Variante desselben Konflikts... und die Charaktere sind wirklich sehr schwarz / weiß, entweder super toll, fromm, schlau und gut, oder gemein, grausam, dumm und hässlich... dazwischen gibt es eigentlich nix...
TW:
Außerdem musste ich öfter mal überblättern oder weiterspulen wenn Tiere gequält wurden oder Frauen vergewaltigt. Und das kommt mir zu oft vor...
Eines meiner Lieblingsbücher. Ken Follet in Bestform. Auch die Folgeromane sind der Knaller. Ein Muss für jeden Fan von historischen Romanen und für die, die es werden wollen.
Mega Erzählung die es schafft einen in eine andere Zeit zu saugen und es schafft trotz manchmal langer Passagen an Beschreibungen die Spannung aufrechtzuhalten. Wer GOT mag und das Spiel mit Intrigen, kommt hier auf seine Kosten. Wollte das Buch nicht aus der Hand legen.
Bin stark hin- und hergerissen.
Alle Kapitel, in denen sich die Charaktere weiterentwickeln und deren Stränge weiterverfolgt werden, sind wirklich stark und man kann da richtig schön eintauchen und kriegt zumindest alibimäßig noch ein wenig mittelalterliches Baustellenwissen.
Alle anderen Kapitel laufen dann jedoch nach exakt dem gleichen Schema ab: „Oh, die Bösen wollen unseren Plan (den der Protagonisten) vereiteln, und am Ende schaffen wir es doch irgendwie zu gewinnen.“ Da ist dann null Spannung drin.
Ein paar hundert Seiten weniger hätten hier definitiv auch nicht geschadet.
Da gibt es sicherlich wesentlich bessere Bücher mit ähnlicher Beschaffenheit.
Seinen leiblichen Vater hatte er nie gekannt, aber er hatte Tom gehabt, dem er seine Liebe zum Baumeisterhandwerk verdankte - die zweitgrösste Leidenschaft seines Lebens (Jack, S.1375)
Sehr gelungenes Buch, mit etwas holpigem Start. Freue mich auf die nachfolgenden Bände.
Die ersten 200 Seiten habe sich sehr gezogen und es ist mir schwergefallen weiter zu lesen. Danach hat es mich gepackt. Die Charakterie sind sehr detailliert beschrieben. Keiner gleicht dem andern. Die Grundhandlung beruht auf Fakten, wobei die Orte und meistem Personen Fiktionen sind. Die vielen Sichtweisen und Wendungen haben dafür gesorgt, dass immer etwas gegangen ist, es sich nie wiederholt und Spannung reingebracht.
Zu erfahren, wie England im 12Jh regiert wurde, fand ich spannend. Aber den Stellenwert der Kirche zu erkennen, war viel interessanter. Es ist gut beschrieben wie sie funktioniert hat. Auch wenn ich nichts von Architektur verstehe, hat mich der Bau der Kathedrale sehr fasziniert. Ich werde die Gebäude in Zukunft mit anderen Augen betrachten.
Den Aufstieg von Prior Philip wurde sehr schön dargestellt. William ist das Böse, was jede Geschichte braucht. Seine Grausamkeit ist unvorstellbar und detailliert beschrieben. Die Geschichte von Jack und Aliena ist vielseitig. Zu sehen, wie sie und ihre Familien sich entwickelt haben, habe ich sehr genossen.
„Die Säulen der Erde“ ist ein echtes Monument der Literatur. Es ist ein Buch, das einen komplett in eine andere Zeit saugt, auch wenn ich diesmal nicht die volle Punktzahl vergeben kann.
Das hat mich begeistert:
• Der Bau der Kathedrale: Es ist beeindruckend, wie spannend Ken Follett das Handwerk und die Architektur beschreibt. Man entwickelt einen riesigen Respekt vor den Meistern jener Zeit, ohne dass die technischen Details jemals trocken wirken.
• Atmosphärische Dichte: Das raue Leben, der Schlamm der Straßen und der Prunk der Kirche werden so dargestellt, dass man meint, selbst dort zu stehen. Die Kulisse ist meisterhaft recherchiert.
• Charaktere, die bewegen: Man leidet mit den Helden und verachtet die Schurken. Die emotionalen Bindungen, die man zu Figuren wie Prior Philip oder Aliena aufbaut, sind die große Stärke des Romans. Dieser Roman ist so traurig,😭 aber auch so schön gleichzeitig.
Mein Kritikpunkt:
Warum gebe ich 4,5 statt 5 Sterne? So packend die Geschichte auch ist, gab es für mich einige Momente, die doch sehr stark an den Haaren herbeigezogen wirkten. Manche Zufälle sind einfach zu perfekt konstruiert, und die Schicksalsschläge wirken gelegentlich etwas überdramatisiert, nur um die Handlung künstlich in eine bestimmte Richtung zu drücken. Ein bisschen mehr Bodenständigkeit bei den Wendungen hätte der Glaubwürdigkeit gutgetan.
Mein Fazit:
Trotz der Kritik bleibt es ein fantastisches Werk. Die Sogwirkung ist enorm, und die Detailfülle gleicht die etwas konstruierten Plot-Elemente fast wieder aus. Ein absolutes Muss für jeden, der epische Familiensagas sucht.
Ich habe das Buch vor 20 Jahren schon einmal gelesen, aber so gut wie alles vergessen. Was mir aber in Erinnerung geblieben ist, dass ich es auch damals schon sehr gut fand.
Follet schafft es spielend eine Geschichte über mehrere Jahrzehnte mit mehreren Hauptfiguren zu erzählen und dennoch, wusste ich immer was gerade die Umstände sind, wusste bei jedem Namen wer das ist und welche Rolle die Person hat. Ok, bei Mathilde und Matilda habe ich erst etwas gebraucht um meine Verwirrung aufzulösen.😅
Selten packt mich ein Buch so sehr, dass ich es wirklich nicht aus der Hand legen möchte und ich mich zwingen muss, endlich schlafen zu gehen.
Immer wieder werden den Figuren Knüppel zwischen die Beine geworfen und immer wieder spinnt sich eine neue Intrige, aber auch ein neuer Plan, ein gemeinsames Anpacken und wird der Erfolg der Gemeinschaft gefeiert.
Ich freue mich jetzt auf den Rest der Reihe.
Absolute Leseempfehlung!
Eine wunderbare Geschichte. Man braucht am Anfang etwas um die Charaktere zu verinnerlichen. In den ersten Kapiteln wird gefühlt ganz England eingeleitet. Man entwickelt sehr stell Sympathien und Antipathien gegen Charaktere. Was ich sehr spannend fand ist die Entwicklung der einzelnen Personen. Herrlich spannende Intrigen und Verschwörungen. An manchen Stellen war es mir persönlich etwas zäh aber auch hier waren minimale Hinweise bzw. Entwicklungen, die später noch wichtig geworden sind.
Das Buch hatte ich vor ewigen Zeiten schon verschlungen.
Da ich auch die anderen im Dombau-Universum angesiedelten Bücher von Follett in naher Zukunft lesen/hören wollte, musste hier noch einmal aufgefrischt werden 😉
Was für ein Buch! Dieses Buch ist so dick und trotzdem bin ich durch die Seiten geflogen. Es war spannend, mitreißend, vielseitig und die Zeit beim Lesen verging wie im Flug.
Wow, ich bin wirklich beeindruckt von diesem Buch. Solch eine große und komplexe Geschichte hätte ich trotz der Dicke nicht erwartet. Wir verfolgen aber viele, ganz verschiedene Charaktere, die alle mehr oder weniger miteinander verwoben sind. Das gelingt Ken Follett wirklich hervorragend. Es war so spannend, zu beobachten, wie die Charaktere ihren Lebensweg bestreiten und sie das Leben näher zu Nebencharakter 1 und dann wieder näher zu Nebencharakter 2 usw. trägt. Genau das Gefühl hatte ich auch, wie der Bogen vom Beginn bis zum Ende gespannt wurde. Die Geschichte selber ist genauso monumental wie die Kathedrale, die gebaut wird. Man hat einfach beim Lesen das mittelalterliche Leben gespürt, war mittendrin, hat eine Kathedrale gebaut, für seine Ideale und Rechte gekämpft, mitgefiebert und mitgelitten. Dieses Buch ist einfach einzigartig.
Nur einen halben Stern ziehe ich für mich ab, weil mir der Einstieg etwas zu lang gedauert hat. Es dauerte viel zu lang, bis die Geschichte überhaupt mal richtig in Gang kam. Die Längen zwischendurch, die bei einem solch dicken Buch logischerweise auftreten, wurden durch den tollen Schreibstil ausgeglichen. Nur das Ende passte für mich dann wieder weniger. Der Kathedralenbau spielte immer weniger eine Rolle, die Vollendung wurde dann nur kurz nebenbei erwähnt. Stattdessen ging es dann weiter und dabei entfernte sich die Geschichte von dem, was sie eigentlich war und sein sollte. Ja, es war nach wie vor spannend, aber für mich hätte sich auch eher ein zufriedenstellendes Endefinden lassen.
Ich bin insgesamt echt begeistert und will unbedingt mit Band 2 weitermachen!
Der Einstieg fiel mir echt schwer. Das Setting und die ganzen Charaktere waren erstmal etwas viel. Aber als ich erstmal drin war, war es wirklich gut! Es ist recht düster und es gibt einige traurige und/ oder dramatische Todesfälle. Also wie man sich als Neuzeit-Mensch das Mittelalter so vorstellt😂
Ich habe es als Hörbuch gehört und jede Minute davon hat mich gefesselt. Wie kann eine Geschichte um einen Kathedralenbau so spannend sein? Ich freue mich sehr auf die Nachfolgebände.
Wichtig ist aber, sich vorher die Triggerwarnungen genau durchzulesen.
Ich bin so stolz auf mich! Sechs Jahre lang lag das Buch auf meinem SuB. Abgeschreckt haben mich einfach diese über 1200 Seiten und noch dazu diese winzigkleine Schrift. Auch wenn ich immer wieder gehört habe, dass das ein echt tolles Buch ist. Ob ich der gleichen Meinung bin, werdet ihr gleich sehen... Im Rahmen eines historischen Lesemarathons bei lovelybooks habe ich mich dann endlich mal an das Buch rangewagt.
Um die ganzen Charaktere zu verstehen musste ich erstmal 500 Seiten hinter mich bringen. Es wird zwischen verschiedenen Geschichten hin und her gesprungen, dass man erst dann merkt, wie die Zusammenhänge sind und wer den bösen Part in diesem Buch übernommen hat.
Langweilig war "Die Säulen der Erde" auf jeden Fall nicht. Was mir aber so ein wenig schwer im Magen lag, war die Brutalität, die an manchen Stellen vorkommt. Ich bin ein kleines Sensibelchen und wenn ich zu viel von Vergewaltigungen, Mord und Folter lese, wird mir schlecht. Das ist keine Phrase, sondern wirklich so. Allerdings muss ich Ken Follett zu Gute halten, dass er darüber mit einer solchen Selbstverständlichkeit schreibt, dass man manchmal vergisst, darüber nachzudenken. Das ist halt die Zeit gewesen.
An den Schreibstil von Ken Follett musste ich mich erstmal gewöhnen. Aber das muss ich immer, wenn ich mit einem historischen Roman beginne. Ken Follett hat aber so eine faszinierende Art zu schreiben. Man merkt einfach sofort, dass er alles gut recherchiert und die Bilder genau vor Augen hat. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass Herr Follett dem Jahre 1150 entsprungen ist ;)
Wenn man sich für historische Romane interessiert kann man "Die Säulen der Erde" von der ersten Seite an genießen. Ich muss mich einfach noch an das Genre gewöhnen, dafür kann Ken Follett aber nichts. Durch seine fesselnde Schreibweise hat er mich definitiv schon mehr überzeugt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Was für ein krasser Epos! Ich hätte echt nicht gedacht dass mich ein Buch das sich hauptsächlich mit dem Bau einer Kathedrale beschäftigt so in seinen Bann ziehen könnte. Aber hier steckte so viel mehr drin: spannende Charaktere, politische Intrigen, Machtspiele, Komplotte. Bei der Länge des Buches gab es durchaus auch mal Stellen die sich etwas zogen, dann war ich aber wieder so gefesselt von der Geschichte dass ich gar nicht aufhören wollte. Zwischenzeitlich war es auch mal schwer aushaltbar da echt heftige Szenen enthalten sind, aber alles in allem fand ich es wirklich grandios und freue mich auf die weiteren Bände!
Epischer Auftakt der Kingsbridge Saga 🏰
Emotionale Achterbahn 🥺❤️
Ich habe mitgelitten und mitgefiebert bei den teils harten Taten und unfairen Mitteln 😭
Es geht um Macht und Missbrauch, Armut und Gerechtigkeit, Glaube, Liebe, Hoffnung und der Wille etwas Großes zu erreichen.
Nebenbei erfahren wir während der Geschichte etwas über Englands politische Instabilität im 12. Jahrhundert.
Beim Bau einer Kathedrale bekommen wir einen Einblick in damalige Intrigen.
Brutale, machthungrige, mordende und vergewaltigende Adelige treffen auf intelligente und strategische Planer aus einfachen Verhältnissen.
Die Baustelle der Kathedrale ist das Symbol für Hoffnung, Glaube und menschliche Ausdauer. Von Flucht und Vertreibung zu Neuaufbau und sozialem Aufstieg. Und dabei geht es immer um Liebe und dem Kampf um Freiheit ❤️
Ich habe es geliebt und empfehle es allen Fans von historischen Romanen! 🌟
Die Säulen der Erde handelt vom Bau der Kathedrale im fiktiven Ort Kingsbridge im England des 12. Jahrhunderts. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und zeigt das Leben mehrerer Protagonisten. Die Hauptpersonen sind dabei ein Baumeister und seine Familie, einige Adlige und Kleriker.
Zu Beginn sind die Zeitsprünge noch relativ kurz, später werden diese jedoch größer. Dies störte mich jedoch nicht, da einem die Charakter an diesem Punkt bereits so vertraut sind, dass man die Charakrerentwicklungen auch nach einem Zeitsprung immer gut nachvollziehen kann.
Besonders gut gefallen hat mir die mittelalterliche Atmosphäre. Die detailreichen Beschreibungen des mittelalterlichen Lebens haben mich in diese Welt gezogen und ich musste mir zwischendurch immer wieder bewusst werden, dass das Buch erst 1989 und nicht vor hunderten von Jahren geschrieben wurde.
Auch als Nicht-Experte in Sachen Mittelalter kann ich mir vorstellen, dass Ken Follett sehr ausführlich recherchiert hat, besonders in Bezug auf die Architektur. Die ausführlichen Architekturbeschreibungen waren mir persönlich manchmal sogar etwas zu viel des Guten.
Der Bau der Kathedrale steht zwar im Mittelpunkt der Handlung, die historischen Begebenheiten um den Thronkrieg und daraus entstandenen Bürgerkrieg nehmen jedoch immer wieder Einfluss auf das Geschehen.
Das Buch bietet einem so ziemlich alles, was man erwarten kann: starke Charaktere, tolle Atmosphäre, Intrigen, Krieg und Liebe. Da ist für jeden etwas dabei.
Ich dachte ich könnte einiges in Sachen Brutalität vertragen und wäre durch einige Grimdark Fantasy und Stephen King Bücher abgehärtet. Aber hier wurde dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Vor allem die Kapitel eines Antagonisten haben mich mit der Zeit einiges an Überwindung gekostet. Ich wollte sie eigentlich am liebsten überspringen, habe mich aber doch durchgerungen sie zu lesen, weil man sonst zu viel der Handlung verpasst. Aber im Kopf dieses sadistischen ***** zu sein war nicht leicht zu ertragen. So viele Vergewaltigungen! Ich weiß nicht, ob es realistisch ist, dass dafür über weite Strecken keine Konsequenzen erfolgten aber es wurde mit der Zeit klar, dass eine Abrechnung wohl erst am Ende erfolgen würde.
Das sorgte jedoch auch dafür, dass es zu jeder Zeit spannend war. Charaktere werden nicht in letzter Sekunde gerettet, wenn man bei einem Kampf unterlegen ist, gewinnt dann halt der Böse. Die Guten müssen jede Menge Niederlagen einstecken und sich immer wieder behaupten. Und wenn für kurze Zeit alles rosig aussieht, weiß man, dass bald wieder etwas dazwischen kommt.
Insgesamt hat es mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich werde wohl noch das ein oder andere mal bei einem Ken Follet Roman zugreifen in der Buchhandlung meines Vertrauens.
„Der Stolz eines Menschen kann stärker sein als Hunger oder Angst.“ – Ken Follett
📖 Rezension: Die Säulen der Erde von Ken Follett
Selten hat mich ein historischer Roman so tief in seine Welt hineingezogen wie Die Säulen der Erde. Ken Follett gelingt es, das mittelalterliche England mit all seiner Wucht, Schönheit und Grausamkeit so lebendig werden zu lassen, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gassen von Kingsbridge zu wandern – den Klang von Hämmern auf Stein im Ohr und den Geruch von Staub und Holz in der Nase.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die historische Genauigkeit und Tiefe, mit der Follett die damalige Zeit zeichnet. Von der Architektur der Kathedralen über das politische Ränkespiel zwischen Kirche und Krone bis hin zum alltäglichen Überlebenskampf der Menschen – alles wirkt fundiert, greifbar und unglaublich spannend erzählt. Dabei schafft er es, auch Leserinnen wie mich, die sich bisher wenig mit englischer Geschichte beschäftigt haben, mühelos abzuholen.
Die Charaktere sind vielschichtig und wachsen einem ans Herz – oder sie wecken starke Abneigung, was Folletts Talent nur umso deutlicher macht. Jede Figur, ob gut oder böse, trägt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe, und genau das macht die Handlung so emotional. Ich habe mitgefiebert, gelitten, gehofft – und war immer wieder überrascht von den Wendungen, die das Schicksal für die Figuren bereithält.
Besonders faszinierend fand ich die Einblicke in die mittelalterliche Baukunst und die Entstehung einer Kathedrale. Wie viel Leidenschaft, Wissen und Opferbereitschaft in diesen Bauwerken steckt, hat mich nachhaltig beeindruckt. Zugleich beleuchtet der Roman Krieg, Macht und Religion auf eine Weise, die zeitlos relevant bleibt.
Die Säulen der Erde ist ein Epos, das Geschichte spürbar macht – emotional, detailreich und absolut mitreißend. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.
⭐ Fazit: Ein Meisterwerk historischer Erzählkunst – perfekt für alle, die sich für Geschichte, Architektur und große Emotionen begeistern können.
Ich habe das Buch schneller gelesen wie andere Bücher weil ich jede freie Sekunde genutzt habe um weiter in die Geschichte tauchen zu können. Einfach nur empfehlenswert!
🏰 Ein episches Werk, das mich leider nicht ganz erreichen konnte
Was für ein Brecher. Sowohl inhaltlich als auch vom Umfang her. Leider bin ich mit „Die Säulen der Erde“ nicht richtig warm geworden. Weder die Geschichte noch der Schreibstil konnten mich vollständig abholen. Einige Passagen wirkten für mich zu langatmig und teilweise sogar verwirrend, wodurch der Lesefluss etwas stockte. Dennoch erkenne ich die Größe und das handwerkliche Können hinter dem Werk an. Zwei weitere Bücher von Ken Follett warten schon - vielleicht zünden diese den Funken, der hier gefehlt hat.
In dem Buch „Die Säulen der Erde“ geht es um den Bau einer Kathedrale in dem Ort Kingsbridge. ⛪️
Die Geschichte verbindet politische Intrigen, Machtkämpfe und persönliche Schicksale.
Hauptfiguren sind der Baumeister Tom Builder, der Prior Philip, die Adelige Aliena und William Hamleigh, aber auch noch viele viele weitere Charaktere.
Ich fand einfach alle Chataktere super gut und spannend, die einen hat man geliebt und die anderen wie die Pest gehasst (was zeigt, wie sehr einen das Buch mitnimmt). 🥵😵
Es ist durchweg spannend und man möchte in allen Handlungssträngen der jeweiligen Charaktere wissen wie es weiter geht.
Einfach ein Meisterwerk.
5 Sterne
🌟 🌟 🌟 🌟 🌟
Mein erster historischer Roman.
Die ersten 300 Seiten hatte ich keine Ahnung, was das Buch eigentlich von mir möchte und was eigentlich in der Welt abging. Ich wusste nicht wer was gemacht hat und warum.
Sobald jedoch "alle" Geschichten zusammen trafen formete sich auch die allgemeine Geschichte die erzählt wurde.
Ich hab es sehr genossen, Tom und die anderen auf Ihrer Reise zu begleiten, mit zu fiebern ob man einen Angriff übersteeht oder über den Tod einer Person zu taruern.
Vor dem lesen hätte ich gesagt ich gebe dem Buch 2 oder eventuell 3 Sterne, wie man aber sieht hat das Buch mich sehr positiv überrascht und 4 Sterne voll verdient.
Kurzmeinung zu Die Säulen der Erde von Ken Follett
Ken Follett zählt für mich zu den besten Autoren überhaupt. Die Säulen der Erde hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen – kraftvoll, bewegend und voller Tiefe. Die Geschichte hat mich nachhaltig beeindruckt und gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern.
Inhalt
Ken Folletts epischer Roman entführt uns ins 12. Jahrhundert nach England, wo der Bau einer Kathedrale das Leben vieler Menschen miteinander verwebt. Im Zentrum steht Kingsbridge – ein fiktiver Ort, der durch politische Intrigen, soziale Umbrüche und persönliche Schicksale geprägt ist. Der Baumeister Tom, der Mönch Philip, die Adelige Aliena und der geheimnisvolle Jack kämpfen auf unterschiedliche Weise für Gerechtigkeit, Liebe und Fortschritt.
🧱 Historischer Rahmen und Atmosphäre
Follett gelingt es meisterhaft, das mittelalterliche Leben in all seinen Facetten darzustellen – von Hunger und Krieg bis zu religiösem Machtmissbrauch. Die detailreiche Beschreibung der Architektur und der gesellschaftlichen Strukturen macht den Roman zu einem lebendigen Geschichtserlebnis.
👥 Figuren
Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich über Jahrzehnte hinweg. Besonders Aliena beeindruckt durch ihre Stärke und Selbstbestimmung. Jack bringt mit seiner Kreativität und seinem Freiheitsdrang eine fast mystische Komponente in die Geschichte. Die Gegenspieler, allen voran William Hamleigh, sind brutal und erschreckend realistisch gezeichnet.
✍️ Stil und Erzählweise
Folletts Sprache ist klar und bildhaft, mit einem starken Fokus auf Handlung und Spannung. Der Roman ist umfangreich, aber durch die wechselnden Perspektiven und dramatischen Wendungen bleibt er fesselnd. Dennoch kann die Länge für manche Leser herausfordernd sein – gerade in ruhigeren Passagen.
🎭 Themen
- Der Kampf zwischen Fortschritt und Tradition
- Weibliche Selbstermächtigung in patriarchalen Strukturen
- Die Macht der Kirche und ihre politischen Verstrickungen
- Liebe, Loyalität und persönliche Freiheit
🌟 Fazit
Die Säulen der Erde ist ein monumentaler Roman, der Geschichte, Architektur und Menschlichkeit miteinander verbindet. Trotz einiger langatmiger Passagen bleibt er ein beeindruckendes Werk über Visionen, Widerstand und den unerschütterlichen Willen, etwas Bleibendes zu schaffen.
Ken Follett ist ein wahrer Meister des Geschichtenerzählens. Unglaublich, wie man so viele Geschichten und Figuren miteinander verweben kann. Das Ergebnis ist ein richtig dicker Wälzer, von dem es aber jede Seite wert ist gelesen zu werden.
Die Charaktere sind ein absolutes Highlight. Sie sind durchweg sympathisch geschrieben und man fiebert total mit ihnen mit. Wie sie im Laufe der 50 Jahre aufwachsen, leben, kämpfen und sterben.
Der Bau der Kathedrale zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und verknüpft grandios die Leben der verschiedenen Menschen, ohne jemals langatmig oder unsinnig zu werden. Alles ist stimmig und ergibt einen Sinn.
Streckenweise sind die ausführlichen und detaillierten Schilderungen von fürchterlichen Ereignissen (Hinrichtungen, Vergewaltigungen, Hungersnot etc.) schwer zu verdauen, aber es vermittelt perfekt den Eindruck, wie es in der damaligen Zeit wohl zuging. Nichts wirkt künstlich oder erfunden, sondern immer absolut realistisch und bodenständig. Einfach fesselnd von der ersten bis zu letzten Seite.
Die Fortsetzung liegt auf jeden Fall schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden.
Ein absolutes Muss für jeden Fan historischer Romane!
„Die Säulen der Erde“ ist ein epischer historischer Roman, der mich wirklich überrascht hat – und das im besten Sinne!
Ken Follett entführt uns ins 12. Jahrhundert, wo der Bau einer Kathedrale zum Zentrum einer packenden Geschichte wird. Vor dem Hintergrund politischer Machtspiele, religiöser Spannungen und gesellschaftlicher Umbrüche entfaltet sich ein beeindruckendes Panorama menschlicher Schicksale. Hoffnung, Glaube, Liebe und Ehrgeiz treffen aufeinander – oft in brutaler, manchmal auch wunderschöner Weise.
Was mich besonders begeistert hat, war die Detailverliebtheit, mit der Follett das Leben im Mittelalter beschreibt – vor allem den Kathedralenbau. Man merkt, wie viel Recherche in diesem Roman steckt. Gleichzeitig verlieren sich die Figuren nicht in trockenen Fakten, sondern wirken lebendig, greifbar und emotional – ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt.
Dank des Hörbuchs wurde die Geschichte für mich zu einem echten Hörerlebnis. Die Länge des Romans war plötzlich völlig nebensächlich – ich wollte jede freie Minute weiterhören und tiefer in die Welt von Kingsbridge eintauchen.
Ein fesselnder, bildgewaltiger Roman mit großartigen Figuren und einer packenden Geschichte – ein absolutes Muss für alle Fans historischer Romane!
Tom Builder wagt sich an ein riesiges noch nie dagewesenes Bauprojekt. Die Kathedrale von Salisbury. Spannend und unglaublich gut umgesetzt. Historisch sehr nahe an der tatsächlichen Geschichte
Tom Builder wagt sich an den Bau der Kathedrale in Salisbury England. Was kann er hegen die starken Winde tun, damit nicht alles einstürzt? Welche Bauweise ist die Beste.
Sein stiller Sohn übernimmt später den Weiterbau der Kathedrale die über Jahrzehnte dauert.
Liebe und Intrigen, List und Verrat, Neid und Missgunst kommen dabei nicht zu kurz. So taucht man ein ins Mittelalter von England und hat das Gefühl ein Teil der Bauarbeiter mitten un der Kathedrale zu stehen.
Absolut empfehlenswert.
Trotz der epischen Länge fesselt das Hörbuch von der ersten bis zur letzten Minute. Ken Follett gelingt es meisterhaft, das Mittelalter lebendig werden zu lassen – nicht durch trockene Fakten, sondern durch die unmittelbare Erfahrung seiner Figuren. Die Lebensumstände, die architektonischen Herausforderungen, die gesellschaftlichen Zwänge – all das wird mit großer Detailtreue und emotionaler Tiefe erzählt.
Besonders gefallen hat mir die Vielschichtigkeit der Charaktere: Niemand ist rein gut oder böse. Die Entwicklungen wirken glaubwürdig und menschlich, was die Geschichte zusätzlich bereichert.
Der Sprecher trägt den Stoff hervorragend: ruhig, klar, mit der richtigen Portion Spannung und Ausdruck. Trotz der vielen Stunden bleibt die Stimme angenehm und sorgt dafür, dass man gut folgen kann, ohne dass es eintönig wird. Eine echte Leistung bei so einem langen Hörbuch!
Fazit:
Ein monumentales Werk, das seinesgleichen sucht. Wer sich für historische Romane interessiert, kommt an Die Säulen der Erde nicht vorbei. Anspruchsvoll, tiefgründig und dabei stets spannend. Das Hörbuch steht dem Buch in nichts nach – im Gegenteil: Es macht die Geschichte sogar noch erlebbarer.
Empfehlung: Für alle, die historische Stoffe lieben, in andere Epochen eintauchen möchten und sich nicht vor einem Hörbuch mit Überlänge scheuen. Absolut hörenswert!
Die Länge von 1150 Buchseiten hat mich zunächst abgeschreckt.
Doch haben mich die Charaktere und deren Schicksale in den Bann gezogen und ich konnte das Buch für den nächsten Monat nicht zu Seite legen.
Das Buch braucht die Länge um dem Leser nicht nur Alienas, Jacks, Tom's, Philips und Williams Geschichte zu erzählen, sondern deren Charakterzüge zu beleuchten.
Ich habe die Charaktere (ja auch William auf besondere Art und Weise) ins Herz geschlossen und bin beeindruckt von der Charakterdarstellung.
Einfach wunderschön!
Ein super gut geschriebener Historischer Roman. Mehrere Blickwinkel erlauben verschiedene Perspektiven auf die Geschichte. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile
Ein Historischer Roman 📜 über den langen, steinigen Weg eine Kathedrale zu bauen, gestört durch Intrigen und Machtkämpfe.
⛪✝️⚔️🫅🏻
»England 1123—1173. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden, träumt den Traum von Frieden: die Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der »Säulen der Erde«, wird …«
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Puh! Was für ein dicker Wälzer! 🫨
Damit der Leser nicht abspringt, muss die Autorin oder (wie hier) der Autor, mit seiner Geschichte seine Leserschaft kontinuierlich bei der Stange halten. Und das hat Ken Follett zumindest in meinem Fall, im Großen und Ganzen, so gut wie geschafft. Nur Richtung Ende zog es sich für mich etwas arg in die Länge.
Wir wissen ja: das Mittelalter war brutal und blutig! ⚔️
Es kommen empfindliche Themen in der Geschichte vor, die auch mal sehr detailreich beschrieben werden.
❗Folgende kritische Themen sind enthalten❗
• Folter
• Vergewaltigung
• Tierquälerei
• Machtmissbrauch
Die Geschichte wird in vielen Nebensträngen erzählt. Anfangs hauptsächlich aus der Perspektive von dem Baumeister Tom Builder und Prior Philip, der erst Prior der Zelle St.-John-in-the-Forest und anschließend dann von Kingsbridge wurde. Aber auch aus der sicht von Toms Stiefsohn Jack, Aliena die Tochter des in Ungnade gefallen Grafen von Shiring und dem eitlen, selbstgefälligen und grausamen William Hamleigh. Immer wieder kreuzen sich die Wege dieser Person. Später rücken Jack und Aliena mehr in den Mittelpunkt.
Die verschiedenen Charaktere sind exzellent geschrieben. Jeder ist authentisch und lebensecht in seinem Fühlen und Denken. Der Autor schaft es hervorragend, dass man mit manchen Charaktere mit fiebert und sie einem ans Herz wachsen, während andere richtig widerliche Ekelpakete sind, ihre Intrigen spinnen und nur auf ihren Wohlstand und ihre Macht aus sind.
Der Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen. Immer passiert etwas interessantes oder spannendes, womit eigentlich keine Langeweile aufkommt. Eigentlich … immer wieder wird auf die baulichen Aspekte der damaligen Zeit eingegangen und erläutert. Schließlich handelt ja die Geschichte über den steinigen weg des Baus der Kathedrale in Kingsbridge, der mehr als einmal ein Unglück wiederfäht.
Einerseits ist es interessant über die Bauten, der damaligen Zeit, so detailliert zu erfahren, wie sie geplant und gebaut werden, Säulen und Gewölbe detailliert beschrieben werden und welche Hindernisse die Erbauer überwinden müssen. Allerdings könnte genau das aber den ein oder anderen gerade langweilig und trocken vorkommen.
In so einer umfangreichen Geschichte kommt es natürlich auch vor, dass gelegentlich frühere Ereignisse erneut angesprochen werden. Diese Rückblicke sind in einer sehr angeneh Form in die Geschichte eingewoben, in dem ein Charakter sich an diese Ereignisse zurückerinnert. Dies hilft die Zusammenhänge besser zu verstehen.
Alle Frage, die bei mir im Verlauf der Geschichte aufkam, wurden nach und nach geklärt.
Naja, bis auf eine:
"Trinken die wirklich nur Bier und Wein oder kommt mir das nur so vor ...?"
Auf diese Fage werde ich wohl nie eine Antwort bekommen 😅!
Weiter im Text…
Wie ich oben bereits erwähnt, zog sich die Geschichte für mich richtig Ende doch etwas arg in die Länge. Ich ertappte mich bei dem Gedanken 💭
🙄 "Och nö, was haben die jetzt schon wieder ausgeheckt!Nehmen die Intrigen und Gemeinheiten von Bischof Waleran Bigod und William Hamleigh denn nie ein Ende? Fallt doch bitte einfach tod um!" 😮💨
Schlussendlich gefiel mir das Ende dann doch ganz gut, als das große Geheimnis, dass immer wieder angekratzt wurde, "gelüftet" wird, beziehungsweise bestätigt wird.
Es war auch reine Genugtuung als William endlich für seine Taten endlich gerichtet wurde! 😤
Hinten im Buch findet sich außerdem eine Leseprobe zu »Die Tore der Welt«. Dies reiht sich Zeitlich 200 Jahre später ein und ist wohl der weiterführende Teil.
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Hat mir die Geschichte nun gefallen?
Alles in allem an sich ja. 🤔
Es war mal was Anderes, da immer mal wieder in einer angenehmen Dosis auf die Architektur eingegangen wird. Es blieb eigentlich so gut wie durchweg ereignisreich aber fühlte sich am Ende etwas arg unnötig in die Länge gezogen an.
Ich denke ich werde wohl nicht die Fortsetzung les. Die Leseprobe hat mich jetzt nicht so wirklich abgeholt … 🫣
Die Geschichte einer Familie und einer Stadt, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Tja, was soll ich sagen? Da nimmt man nichts ahnend ein Buch in die Hand, weil man mal wieder Lust auf etwas Historisches hat, und zack zieht man vier dieser doch recht mächtigen Wälzer in einem Monat durch.
Die Geschichte von Kingsbridge, die Ken Follett hier sehr glaubhaft und spannend schildert, zieht den Leser sofort in den Bann. Um seine Geschichte zu transportieren, hat er unglaublich realistische Protagonisten geschaffen, deren Motive, auch wenn man sie nicht gutheißt, so doch durchweg verstehen kann.
Die Geschichte von Jack und Philipp, die in diesem Band erzählt wird, ist interessant, anrührend, bezaubernd und spannend. Man wird fluchen, lachen und auch die eine oder andere Träne verdrücken.
Das Lesehighlight des bis jetzt jungen Jahres.
Anhand weniger Personen beschreibt Follett die verschiedenen Stände und deren Zusammenwirken. Es zeigt sich, wie abhängig alles voneinander ist und wie Kleinigkeiten große Katastrophen auslösen.
Ich kann gar nicht genau sagen wieso ich dieses Buch so geliebt habe. Es hat mich jetzt eine ganze zeit lang begleitet, ich habe die Charaktere in mein Herz geschlossen, habe sie aufwachsen, kämpfen, leben und sterben sehen und alles daran ist einfach wundervoll.
Der Bau einer Kathedrale als Mittelpunkt eines Romans klingt langweilig? Follet belehrt eines Besseren!
Als Leser begleiten wir Prior Philip, die Familie rund um Tom Builder, sowie die Adelsblütigen Aliena und William Hamleigh über mehrere Jahrzehnte hinweg mitte des 12. Jahrhunderts in England. Die Schicksale der Personen sind eng umwoben und ranken sich um den Prozess des Baus einer neuen Kathedrale. So wie sich der wütende Bürgerkrieg mal in die eine, mal in die andere Richtung neigt, steht auch der Bau der Kathedrale mal mehr, mal weniger unter einem guten Stern.
Die historische Szenerie und detailreichen Beschreibungen lassen einen gut in die Erzählung und das Leben der Protagonisten eintauchen. Besonders in der ersten Hälfte des Buches fand ich die Nähe, die man als Leser zu den Personen aufbaut bemerkenswert. In der zweiten Hälfte nimmt die Erzählgeschwindigkeit allerdings ordentlich an Fahrt auf, um die Geschehenisse voranzutreiben, was allerdings auf Kosten der genannten Nähe zu den Charakteren geht.
Alles in allem hat mir dieser historische Roman echt gut gefallen, und kann ihn nur weiterempfehlen.
Ich habs als WDR Hörspiel gehört. Eigentlich nicht mein Genre ABER als Hörspiel sehr gut gemacht
Spannend und irgendwie traurig.
Gelesen hätte ich es bestimmt nicht. Was nicht heißen soll das es schlecht wäre nur würde meine Geduld dafür nicht ausreichen 😅
Als Hörspiel kann ich es empfehlen wenn man auf Mittelalter steht📚
Nicht nur äußerlich besticht das Buch mit seinen 1294 Seiten und gut 1,5 kg Gewicht, auch im Innern geizt es nicht mit exorbitanten Ausmaßen und zeichnet das beeindruckende Bild einer Epoche, in der der Kampf ums Überleben an der Tagesordnung steht. 🙈
Mit Gewalt gegenüber Schwachen, Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sinnlosen Grausamkeiten wird dabei nicht gespart, das sollte man wissen, bevor man sich drauf einlässt. 🫣
Im Kern handelt "Die Säulen der Erde" von dem Bau einer Kathedrale unter dem Prior Philipp, der sich mit allerlei Intrigen herumschlagen muss. Weitere Erzählstränge wie der von Grafentochter Aliena, Baumeister Tom oder dem ehrgeizigen William wechseln sich über einen Zeitraum von vielen Jahren hinweg ab. Zeitweise werden einzelne Geschehnisse mit extremen Detailgrad erzählt, an anderen Stellen überspringt man etliche Jahre auf einmal.
Dem enormen Umfang sei Dank schafft es Ken Follet, die Charaktere mit Leben und Tiefgang zu füllen und verknüpft ihre Geschichten dabei immer wieder aufs Neue, was mir sehr gut gefallen hat. Nebenbei schafft er hier ein paar der widerwärtigsten Schurken, die man sich nur vorstellen kann... 👍👍
Die Spannung wird auf einem sehr hohen Level gehalten, gerade zum Schluss feuert das Buch aus vollen Rohren, eine Intrige jagt die nächste, Gegenintrigen werden gesponnen, Komplotte geschmiedet und wieder vereitelt, Morde geplant und und und... Einfach Irre! 😍❣️
Für zwischendurch ist "Die Säulen der Erde" sicher nicht geeignet. Wer gerne Zeit mit einem Buch verbringt und in Geschichten eintauchen kann, dem offenbart sich hier ein grandioser Roman mit bemerkenswertem Hintergrundwissen.
TOP-Leseempfehlung ❣️
Das Buch hat mich fast zwei Monate gekostet, aber es war jede Seite wert. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten reinzukommen, zu viele Personen, zu viele Handlungen, die erst im Laufe der Geschichte zusammengeführt wurden. Doch das ist dem Autor wirklich großartig gelungen. Auch der Spagat zwischen Architektur, Liebe und Grausamkeit hat er hervorragend gemeistert und ein wirklich mitreißendes Werk erschaffen. Ich komme gerne nach Kingsbridge zurück, ein bisschen heimisch fühle ich mich da schon.