
Packender Einstieg, verliert sich unterwegs πβ‘οΈπΆ
"Flammenkinder" startet stark und zieht einen mit einem dΓΌsteren Fall und ordentlich Tempo direkt rein. Das Setting rund um die Jugendlichen funktioniert gut, und mit Joona Linna hat man einen Ermittler, der die Geschichte trΓ€gt und dranbleibt. Im Verlauf verliert sich das Ganze fΓΌr mich aber zunehmend. Es wird immer mehr aufgedreht β mehr Drama, mehr Extreme, mehr Grenzwertiges β und nicht alles davon fΓΌhlt sich sinnvoll an. Einige Szenen wirken eher wie kalkulierte Schockmomente und bringen die Geschichte nicht wirklich weiter, sondern lassen es stellenweise ΓΌberladen wirken. Der Weg zum Finale zieht sich dadurch spΓΌrbar. Das Ende selbst ist in Ordnung. Unterm Strich bleibt ein Thriller mit gutem Anfang, der sich spΓ€ter zu sehr in seinen eigenen Effekten verliert. Lesbar, aber ohne echten Wiederlesewert und fΓΌr mich eher im soliden Mittelfeld.











