Ursula Poznanskis „Thalamus“ ist ein hochaktueller, tief bewegender Medizin-Thriller, der mich emotional vollkommen gepackt hat.Besonders faszinierend: Das Szenario ist heute um ein Vielfaches realistischer als noch zum ursprünglichen Erscheinungsdatum. Angesichts der rasanten, realen Fortschritte in der Medizin.
Die größte Stärke des Buches liegt in der Darstellung von Timos Innenleben nach seinem Unfall: Seine lähmende Ohnmacht, die Isolation im eigenen, sprachlosen Körper und die blanke Panik vor dem Kontrollverlust werden schmerzhaft echt spürbar.
Um ehrlich zu sein, hatte ich ganz andere Erwartungen an das Buch, welche das waren weiß ich aber auch nicht genau.🫣
Ich bin gut ins Lesen reingekommen und habe mich sofort in der Geschichte verloren. Die Charaktere sind alle super sympathisch und wirken sehr echt💯❤️
Ich liebe einfach solche Jugendbücher🤞
Für mich eine echte Empfehlung ❤️
Ich hab das Buch einfach so weggelesen. Ich liebe Ursula Poznanski's Schreibstil, der sich so unfassbar leicht lesen lässt. ☺️
Zum Buch selbst kann ich nur sagen: wie immer meinen Geschmack voll und ganz getroffen. Die Idee hinter dem Ganzen, was dann zur "Story" wurde, ist einfach genial.
Absolute Leseempfehlung!!!
Die Charaktere bleiben extrem flach, haben kaum Hintergrundgeschichte oder Zukunftspläne. Die ersten drei Viertel sind ziemlich repetitiv, erst im letzten Viertel wird es spannend.
Timo wacht aus dem Koma auf und kann erstmal nix mehr, vor allem nicht sprechen. Er und andere Jugendliche erleben verschiedene Therapien, Fortschritte und gesundheitliche Rückschläge. Dann häufen sich merkwürdige Dinge, z.B. hat Timo eine fremde Stimme im Kopf, ein Junge verliert die Kontrolle über seinen Arm, ein Patient stirbt überraschend, ein Wachkomapatient läuft nachts durch die Gegend. Timo findet heraus, dass die Ärzte bei den Hirntraumapatienten mit Nanobots experimentiert und sie ihnen ins Gehirn injiziert haben. Dort reparieren sie zwar zunächst die Schäden, ernähren sich dann jedoch vom Gehirn, um sich zu vermehren.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, zum einen wie langsam die teilweiser war und wie man nach und nach Dinge mit Timo erfahren hat und alles immer unheimlicher wurde und zum anderen weil ich die Thematik mochte, aich wenn das natürlich kein neues Konzept ist. Dennoch hat man zwischendurch gerätselt und sich gefragt ob er sich alles nur einbildet in dieser Klinik. Carl war mein Lieblingscharakter und auch Mona mit ihren Problemen, auch die Psychischen die folgten
Das Buch ist leicht zu lesen und war fur mich, der in einer Leseflaute hing, genau das richtige um wieder da rauszukommen.
Die Charaktere sind gut erstellt und umgesetzt und die Story macht Spaß.
Einziger Kritikpunkt: Der Anfang mit den Tag-Nacht-Wechseln hat sich etwas zu sehr gezogen.
Insgesamt eine klare Leseempfehlung!
Eine sehr spannende Story, die sich unfassbar schnell lesen lässt, da man stets wissen will wie es weitergeht.
Das Buch hält Spannungsbogen ideal aufrecht und bietet dazu noch sympathische Protagonisten denen man gerne auf ihrer Reise folgt.
Sehr erstaunliches Thema. Ich habe dieses Buch verschlungen. Da ich selber aus der Pfege komne fande ich die Geschichte sehr interessant. Flüssig und leicht geschrieben. Gut zu lesen. 5/5 Sterne von mir.
Ich musste das Buch für die Schule lesen und habe ehrlich gesagt, sehr sehr wenig erwartet.
Aber ich muss zugeben, dass mich Thalamus positiv überrascht hat.
Die Geschichte war durchgehend spannend und teilweise auch ein bisschen gruselig, den Schreibstil und die Charaktere mochte ich auch sehr gerne.
(Kleiner Spoiler)
Der einzige negative Punkt ist, dass ich gerne noch erfahren hätte, was mit Doktor Kleist passiert.
Ansonsten aber ein gutes Buch.
Wieder mal eine klasse Geschichte von Poznanski! Ich habe mittlerweile schon einige ihrer Bücher gelesen und ich war glaube ich noch nie enttäuscht (wenn ich mich nicht irre).
Auch die Thematik mit den medizinischen Zukunftsaussichten in "Thalamus" war sehr interessant. Die Schreibweise von ihr kann ich auch eigentlich nie bemängeln, es lässt sich immer ziemlich flott durchlesen. Für das Buch habe ich auch gerade mal zwei Tage gebraucht. 😅
Ich habe schon ewig kein Buch mehr von Ursula Poznanski gelesen und mich deshalb richtig auf dieses gefreut 🤓
Aber leider konnte es mich so gar nicht begeistern 😔
Die Storyidee und das Setting in der Rehaklinik Markwaldhof klang eigentlich richtig gut.
Und es hat auch super angefangen, aber dann gab es gefühlt, ständige Wiederholungen und es hat es sich mit seinen 400 Seiten doch ganz schön gezogen 😒
Phasenweise kam zwar Spannung auf, die dann aber auch schnell wieder in der Luft verpufft ist.
Fand ich für ein Jugendbuch eher ungünstig, da selbst mir dadurch das dranbleiben schwer gefallen ist 🥱
Sehr schade...aber ich habe noch einige andere Bücher der Autorin hier liegen, vielleicht wirds ja mit denen was 😊
Ich liebe die Bücher von Poznanski und gemeinsam mit dem Buddyread von zwei ganz lieben Menschen, hat es mich vor einer Leseflaute bewahrt.
Ich will nicht Zuviel verraten, weil ich nicht Spoilern will. Nur so viel, dass die Vorstellung (des im Buch beschriebenen Themas) echt beängstigend ist.
Wirklich gut und spannend geschrieben, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Ein kleinen Sternabzug gibt es, weil es mitunter vorhersehbar war und ich mir nicht sicher bin ob ich bei dem Thema mit der Bezeichnung „Jugendthriller“ einverstanden bin.
Am Anfang musste ich mich erstmal zurück in meine Jugend finden aber dann war es sehr spannend. Ich kann es Teens empfehlen die gerne auch Fantasy lesen.
Es war Mal wieder wie jedes Poznanski Buch unfassbar spannend! Einiges habe ich vorhergesehen aber vieles kam auch unerwartet. Für mich ein klares Highlight dieses Jahr!
Thalamus - Was bleibt von dir, wenn selbst deine Realität nicht mehr dir gehört?
Thalamus ist ein spannender, psychologisch dichter Thriller, der weniger auf Action als auf Unbehagen setzt. Das Werk spielt gekonnt mit Wahrnehmung, Identität und der Frage, wie verlässlich das eigene Bewusstsein wirklich ist. Die beklemmende Atmosphäre trägt die Geschichte fast allein und sorgt dafür, dass man ständig an Timos Wahrnehmung zweifelt.
Besonders gelungen ist der Moment, in dem sich nach und nach zeigt, dass die vermeintliche Verschwörung eine ganz andere Bedeutung hat. Der Twist fügt sich logisch ein und wirft im Nachhinein ein neues Licht auf viele zuvor irritierende Details.
Nicht ganz überzeugen können die Nebenfiguren, die eher Mittel zum Zweck bleiben, sowie das offene Ende, das zwar thematisch passt, aber emotional etwas auf Distanz hält. Auch hätte man sich stellenweise mehr Tiefe bei den wissenschaftlichen Hintergründen wünschen können.
Insgesamt ist Thalamus jedoch ein intelligenter, düsterer Thriller, der lange nachwirkt und typische Genregrenzen geschickt unterläuft. Von mir 8 von 10 P.
Mag sie einfach.
Die Geschichte über Kinder, die schwere Unfälle hatten und in einer Klinik aufwachen. Viel über Freundschaft und Heilung lernen, technisch affin und sonst relativ hilflos. Wie wichtig Sprache ist. Tolles Buch. Bisschen scify
Eine schöne, emotionale Geschichte für zwischendurch. Ich habe die Charaktere sehr gefühlt und mochte, wie die Autorin sie alle dargestellt hat. Das Setting spielt in einer Rehabilitationsklinik, wo die Charaktere für ihre Genesung leben. Unter anderem der Hauptprotagonist Timo. Immer wieder passieren kuriose Szenarien, die die Figuren im Laufe des Buches erleben. Ich mochte besonders, wie einfühlsam die Autorin dieses Buch geschrieben hat. Die Kapitel sind recht kurz und richtig spannend. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein leichtes, emotionales Buch für zwischendurch sucht.
Thalamus war mein erster Thriller, den ich je gelesen habe und er konnte mich so gut überzeugen, dass diese Art von Büchern aus meinem Regal nicht mehr wegzudenken sind!
In der Geschichte geht es um Timo, der seit einem Motorradunfall nicht mehr sprechen kann. Um sich von den Folgen des Unfalls zu erholen, wird er in eine abgeschiedene Rehaklinik eingeliefert, in der nachts auf einmal aber seltsame Dinge passieren, wie zum Beispiel, dass sein sterbenskranker Zimmergenosse plötzlich vor seinem Bett steht und Morddrohungen gegen Timo ausspricht.
Obwohl das Buch ein Jugendbuch ist, von dem man nicht das große Blutvergießen erwarten kann, wird im gesamten Buch eine konstante Spannung mit vielen Plottwist aufgebaut, weshalb es mir echt schwer fiel, das Buch auch beim zweiten und dritten Re-Read aus der Hand zu legen.
Daher eine klare Empfehlung von mir 👍
Einfach nur wow! Poznanski gehört mittlerweile zu einer meiner liebsten Autorinnen! Genau wie Erebos spannend und mitreißend! Ich hatte schon sehr früh eine Ahnung, wo es hingehen wird aber es wurde trotz allem nicht langweilig, da mir die Details fehlten!
Wirklich ein sehr spannendes Werk mit auch einigem Latein (was mir immer sehr die Laune verbessert :D)
Wer weiß, ob eines Tages solch Technologie tatsächlich möglich wäre... Es würde viel verändern!
Für ein JUGENDbuch relativ spannend und nett geschrieben.... bisschen futuristisch viele Charaktere und Namen die für den Erhalt der Story aber nicht wichtig zu merken sind....
Trotzdem hat es mich nicht richtig gefesselt oder abgeholt...
Das Buch war soooo gut! Ich war durch gehend gefesselt und wollte immer weiter lesen. Ich fand das Ende wurde sehr gut aufgelöst und die ganzen kleinen Hinweise die man im Buch über bekommen hat haben alle Sinn ergeben. Eine große Empfehlung!
Thalamus hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Jugendbuch, kann aber genauso gut von Erwachsenen gelesen werden. Diese ganze Entwicklung wurde phantastisch beschrieben.
Ich habe auf jeden Fall Lust, noch mehr Bücher von Ursula Poznanski zu lesen.
Es zeigt, was in der Zukunft evtl. möglich sein könnte. War spannend zu lesen, manchmal etwas langwierig aber alles in allem Interessant, weil es Medizin und Technik vereint.
Wow, was ein Buch. Es hat richtige Stephen King Vibes und das auch noch vom feinsten. Ich finde generell KI Geschichten sehr interessant und auch diese war wieder sehr erschreckend, auch wozu Menschen fähig sind um weiter zu kommen ohne Rücksicht auf Verluste ist einfach erschreckend. Für mich ein Highlight und eine klare Empfehlung
Inhaltsangabe (Quelle :Amazon)
Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des Med-Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv – buchstäblich!
Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.
Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte …
Ich kann mit Büchern mit einem Krankenhaus/medizinischem Setting eigentlich gar nichts angefangen, habe es mir aber gekauft, weil mich bis jetzt noch kein Buch von Ursula Poznanski enttäuscht hat.
Der Schreibstil war sehr flüssig und kurzweilig und es war nicht zu wissenschaftlich, aber trotzdem auch für den Medizinlaien interessant.
Timo ist ein total lieber Typ und man fiebert bis zum Schluss mit ihm und den anderen Patienten mit! Das eigentliche Thema des Buches ist auch super spannend ebenso wie Timos Reise wie er ent-/ und aufdeckt, was im Markwaldhof los ist.
Zwischen durch hatte ich mal keine Lust mehr, da es sich an einer Stelle etwas gezogen hat. Aber am Ende wurde es wieder besser, man hat es relativ schnell gelesen und die Auflösung fand ich auch gut ☺️.
Wenn man ein Buch aus seinem SuB zieht, es liest und sich dann fragt, warum es da so lange gelegen hat…🌚😅
Es war richtig, richtig spannen und gut geschrieben! Das war mein erstes Buch von Ursula Poznanski, aber es wird definitiv nicht das letzt beleiben🥳
Irgendwie schön ich mich ein bisschen dafür, dass es so lange auf meinem SuB gelegen hat… Jahre *hust* 🫣
Zum Glück hab ich’s jetzt gelesen! Es war wirklich toll😌
Starke Figuren und ein spannendes Thema rund um KI und Medizin. Die Atmosphäre fesselt, aber an manchen Stellen fehlt der letzte Nervenkitzel. Trotzdem ein sehr gutes Buch – 4 von 5 Sternen!
„Thalamus“ überzeugt mit starken, authentischen Charakteren – vor allem Timo ist als Protagonist gut nachvollziehbar, und man fiebert mit ihm mit. Die Thematik rund um Neurotechnologie und künstliche Intelligenz ist spannend und regt zum Nachdenken an. Besonders gelungen ist die beklemmende Atmosphäre in der Rehaklinik, die das Gefühl von Isolation und Kontrollverlust gut transportiert.
Was mir ein wenig gefehlt hat, war der ganz große Spannungsbogen – an manchen Stellen hätte die Handlung noch mehr Tempo und unerwartete Wendungen vertragen. Trotzdem ein sehr gelungenes Jugendbuch mit Tiefgang und einem originellen Thema. Verdiente 4 von 5 Sternen!
Das Buch finde ich echt gut. Ich hab bereits von Olsberg Bücher gelesen, die in eine ähnliche Richtung gingen und bin mit diesem Buch sehr zufrieden. Auch die einzelnen Charaktere sind so gut beschrieben, dass ich mir deren Verhalten gut vorstellen kann.
Auch super finde ich, dass Poznanski im Nachwort ein Buch weiterempfielt, falls sich wer in das Thema, welches im Buch aufgegriffen wird, einlesen will. Ich danke dafür!
Ich weiß nicht wie sie es schafft so viele verschieben Themen in Thriller zu verwandeln aber egal welches Buch ich bis lang von ihr gelesen habe, alle waren gut.
Auch hier war alles wieder Stimmung plott Umgebung und Charakter.
Und auch wenn mir einiges schon beim Lesen klar war kam doch einiges ganz überraschend um die Ecke.
....ausschalten....
Wer Lust auf einen modern-futuristischen YA-Thriller mit dem Feeling von "Club der roten Bänder" hat, ist mit "Thalamus" bestens beraten.
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Ursula Poznanski. Insbesondere mit ihren YA-Titeln ist sie am Zahn der Zeit. Fundiert, kreativ und voller Fantasie verwebt sie modern-futuristische Themen mit spannenden Geschichten.
"Thalamus" kann ich allen Fans vom "Club der roten Bänder" empfehlen, die Lust auf ein bisschen Spannung haben.
Die Geschichte spielt zu 90% in einer Reha-Klinik. Nach einem schweren Unfall und einer OP, in der ein Ärzte-Team um Timos junges Leben gekämpft hat, erholt er sich von den Strapazen. Er muss alles neu lernen: essen, gehen, sprechen.
Ohne Carl mit C und die anderen Jugendlichen hätte er sich wahrscheinlich aufgegeben. Doch schnell findet er Freunde, die ihm und sich gegenseitig Halt geben. Denn immer wieder passieren ihm merkwürdige Dinge: er scheint zu schlafwandeln, kann nachts plötzlich wieder sprechen, hört Stimmen in seinem Kopf und sieht einen komatösen Patienten, der ihm droht. Alles Folgen seiner Gehirn-OP?
Ursula Poznanski lässt ihre Leser*innen lange im Dunkeln, bis sie beginnt, erste Hinweise zu streuen. Dass Timo nicht sprechen kann und was es für ihn bedeutet, arbeitet sie dabei großartig heraus. Es muss ein beklemmendes Gefühl sein, wenn man sich nicht so mitteilen kann wie man möchte. Die Spannung baut sich im perfekten Tempo auf und wird immer wieder durch rührende Szenen der Clique abgepuffert, bis die Geschichte unaufhaltsam auf den Showdown zusteuert. Die Auflösung ist logisch und gut durchdacht.
Mein Highlight waren auf jeden Fall die Charaktere. Ich mochte Timo ebenso wie Carl mit C, Mona und das sympathische Pflegepersonal. Selbst Nebencharaktere wie der Handwerker Thomas trugen ihren Teil zum großen Ganzen bei und formten ein stimmiges, atmosphärisches Bild. Die Figuren haben erstaunlich viel Tiefe und ich finde es so schön, wie liebevoll die Autorin ihre Protagonisten zeichnet. Die Clique, aber auch die Einzelschicksale, der Zusammenhalt, die lockeren Sprüche und der gegenseitige Support - am liebsten wäre man ein Teil von ihnen, bis einem plötzlich wieder bewusst wird, wo sie sich befinden und welch schweren Weg sie gehen.
Top! Gern gebe ich eine Leseempfehlung und bedanke mich bei Ursula Poznanski für die tolle Zeit, die sie mir mit ihrer Geschichte beschert hat.
"Thalamus" war ein gutes Jugendbuch mit einer interessanten Storyline, wie ich sie bislang noch nicht so kannte.
Die Figuren waren größtenteils sympathisch und glaubhaft beschrieben und machten ganz gute Entwicklungen durch, insbesondere natürlich der Protagonist Timo.
Leider wies die Geschichte einige Längen auf und hätte wahrscheinlich gut um 50 Seiten eingekürzt werden können. Dafür war das Ende etwas abrupt gelöst, aber dennoch relativ zufriedenstellend.
Insgesamt vergebe ich gern 3,5 Sterne.
Mein erstes Buch von U. Poznanski. Seitdem liebe ich sie als Autorin so sehr. Das erste Buch von ihr war direkt ein Volltreffer. Medizin und Thriller = 100 Punkte bei mir
Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Thriller, Krimi oder Horror zu lesen. Ich ignoriere diese Bücher meistens, weil sie mich irgendwie schnell langweilen. Das hier war eine gute Unterhaltung. Eine Mischung aus Thriller und Jugendbuch. Leicht zugänglicher Schreibstil. Nette Idee und genau das richtige für zwischendurch. Ich habe es immer abends vor dem Schlafengehen gelesen, was eher dafür spricht, dass es nicht allzu spannend war. Der 17-jährige Timo hat einen Unfall und muss am Kopf operiert werden. Nach langem Krankenhausaufenthalt kommt er in die Reha. Dort geschehen merkwürdige Dinge mit ihm und den anderen Patient*innen. Für mich war es der perfekte Ausgleich für mein sehr forderndes Buch, das ich parallel dazu gelesen habe.