Magische Fantasy über Bücher, fantastische Kreaturen und schrullig, liebenswerte Charaktere
Archie Green und die Bibliothek der Magie ist eine zauberhafte Fantasygeschichte, die Magie und Bücher auf wunderbar verspielte Weise miteinander verbindet – ein echte Empfehlung für alle, die buchige Geschichten lieben. Die Stadt Oxford bietet dabei neben dem Museum inkl. Bibliothek tolle Schauplätze wie den magischen Buchladen oder Quills Café. Besonders gelungen sind die Figuren: schrullig, aber gleichzeitig unglaublich liebenswert. Ob die leicht sonderbaren Foxes, der etwas verpeilte Mr. Catchpole oder der alte Zeb – sie alle wachsen einem schnell ans Herz und verleihen der Geschichte viel Wärme und Charme. Neben der Magie kommt auch der Humor und die Action nicht zu kurz. Witzige und zugleich spannende Szenen, etwa wenn zum Leben erweckte Buchcharaktere wie die Plopper plötzlich ihr Unwesen in der realen Welt treiben, sorgen für jede Menge Chaos. Auch die Charakterentwicklung von Archie Green, hat mich im Verlauf überzeugt, da sie nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt ist – man spürt, wie er an seinen Aufgaben wächst und zunehmend an Selbstvertrauen in sich gewinnt. Gegen Ende des Buches zieht die Geschichte noch einmal deutlich an: In spannenden Auseinandersetzungen muss sich Archie den Antagonisten stellen, was dem Finale eine sehr düstere und hoffnungslose Atmosphäre verleiht und dennoch letztendlich interessant gelöst wird. Zudem fügen sich die im Verlauf der Geschichte gestreuten Rätsel und Geheimnisse schlüssig zusammen, lösen sich auf und sorgen für ein rundes, befriedigendes Gesamtbild, das die Handlung gelungen abschließt. Nur ein paar offene Handlungsstränge, deuten an das Archie's Geschichte gerade erst begonnen hat und machen Vorfreude auf den nächsten Band. Archie Green und die Bibliothek der Magie hat von mir 5 von 5 Sterne erhalten.




