Und die Tränen liefen
Zwei Drittel des Buches dachte ich mir: Okay ganz nett. Aber dann, im letzten Drittel passierte auf einmal so viel und ich war unglaublich froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben hatte.Es gab nichts mehr, was mich gestört hätte. Ganz im Gegenteil, die letzten Seiten waren richtig toll. Für die teilweise extrem witzigen Dialoge und die Entwicklung am Schluss würde ich fünf Sterne vergeben.
Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt… Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine! Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein. Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen. ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!
This book is one of the best books I've ever read! As a current first semester student, Julie's college experience is something I can relate to very precisely and the story is so well crafted and with surprising plot twists (I did not see that coming, or did I, like Julie, somehow suspect it from the beginning but just didn't want it to become reality?). This story just feels so real, the characters and coping mechanisms sprung from life. It's beautiful and kinda sad at the same time. I highly recommend it!
Tolles Buch, voller Humor 🥰
4 Sterne +! Obwohl das Buch von Anfang an ziemlich vorhersagbar war, hat es mich aber der Mitte sehr gepackt und emotional fertig gemacht.
Absolute Überraschung 🤩
Ohne große Erwartungen bin ich in die Story gestartet. Es hat sich als hurmorvolles, zuckersüßes Buch entpuppt. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen. 😍

Süßes Buch mit einer unerwarteten Wendung
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich bin ehrlich. Am Anfang bin ich nicht so gut in das Buch und in die Story rein gekommen. Der Scheibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin nur eher schleppend voran gekommen. Aber dann zur Mitte hin wurde es richtig spannend und lustig. Ich wollte dann unbedingt wissen, warum jeder so ein Geheimnis um Finn macht und warum es Alle so normal finden, dass Celeste mit einer Pappfigur in Form ihres Bruders herumläuft. Mich haben aber auch immer wieder einige Konversationen zum lächeln oder zum Lachen, in der Mitte des Buches, gebracht. Julie war als Hauptprotagonistin ein sehr lustiges und einfühlsames Mädchen und ich mochte sie sehr. Nur in manchen Momenten war sie meiner Meinung nach ein wenig zu neugierig und aufdringlich. Celeste war an sich ein süßes, kleines Mädchen, aber auch ihr eigenes Verhalten war manchmal ein wenig zu sehr auf die Spitze getrieben. Über Matt bzw. Matthew kann ich nicht so viel sagen, außer das er sich sein halbes Leben um seine Schwester gekümmert hat und gerne T-Shirts mit (wie es im Buch beschrieben wird) nerdigen Sprüchen trägt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass man auf Matt noch ein bisschen mehr eingeht. Der Schluss bzw. der Plottwist hat mich dann wirklich überrascht und ich habe damit nicht gerechnet. Es war dann sogar wirklich ein bisschen schwierig für mich nach dem Plottwist weiter zu lesen, weil ich dann echt in eine traurige Stimmung verfallen bin. Zusammenfassend war das Buch eine positive Überraschung für mich. Es war vieleicht kein Highlight (dafür hat mir noch ein bisschen etwas gefehlt), aber es war trotzdem schön und spannend.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/07/06/snapshot-im-freien-fall-oder-wie-ich-mich-in-eine-pappfigur-verliebte/ Meine Meinung: Ich habe leider sehr lange gebraucht in die Geschichte reinzukommen oder eine Verbindung mit den Charakteren aufzubauen. Besonders Julie hat es mir am Anfang sehr, sehr schwer gemacht, da sie sich mit einigen Gedanken selbst ins Abseits geschossen und sie mir total unsympathisch gemacht hat. Vor allem die Sache, wie abwertend sie einerseits über ihren Ex denkt, aber gleichzeitig will, dass er ihren FB-Status kommentiert. *Kopf schüttel* Oder was ich noch schlimmer fand, war, wie gemein sie über ihre Freunde in Ohio denkt, sie schlecht macht usw, und die laut Julies Angaben alle mehr oder weniger leicht minderbemittelte Weibchen sind, die gedankenlos ihre sportlichen Freunde anfeuern und bei denen sie angeblich ihre Aussage auf deren geistiges Niveau herunterschrauben muss, um von ihnen verstanden zu werden. *WTF*?? Sorry – aber DAS – nein, aber das geht einfach gar nicht. :/ Ich habe das einfach nur extrem gemein gefunden und daher habe ich lange mit Julie gehadert. Auch, weil sie am Anfang abwertend von Matt gedacht hat oder seine coolen, mega Shirts verarscht hat. Was ich nicht verstanden habe…, aber gut, habe sie ja des öfteren nicht ganz nachvollziehen können.^^ Die einen verarscht sie, weil sie zu blöd sind, aber dann verarscht sie Matt, weil er ein kleiner Nerd und so intelligent ist – ging einfach nicht in meinen Kopf rein. Aber Julie hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte wieder etwas verbessert, indem sie auch ihre guten Seiten gezeigt hat. Hier hat mir vor allem gefallen, wie sie mit Celeste und der ganzen Situation mit der Familie umgegangen ist. Zwar hat sie sich in Dinge eingemischt, die sie nichts angegangen sind, aber das hat sie aus gutem Willen getan, und sie mir wieder sympathischer gemacht. Auch fand ich das Ende ganz süß und wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Daher bin ich froh, dass ich es bis zum Schluss gelesen habe, da ich nach dem ersten Drittel schon beinahe abgebrochen hatte. Was ich auch nicht so gut fand, und neben dem Anfang der Grund ist, dass ich nur 2,5 Punkte geben kann, war – dass man einfach fast zu Beginn an weiß, was es mit Finn auf sich hat. Welche Rolle die Eltern oder das Auto spielen und das alles war mir viel zu vorhersehbar, um daraus am Ende einen großen Knaller daraus zu machen. Gute Ansätze, aber leider keine Ausführung, die für mich funktioniert hat. *schade* (Mehr dazu auf meinem Blog)
Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur? (Klappentext) Der Einstieg ins das Buch war sehr angenehm, genau wie die Hauptprotagonistin lernt man schließlich Boston und die Familie Watkins kennen, bei der Julie plötzlich wegen unglücklichen Wohnsituation unterkommt. Locker, leicht, flüssig und auch oft humorvoll ist der Schreibstil der Autorin, der perfekt zu einem Contemporary-Buch passt. Gut gefallen hat mir auch, dass oft Chat-Verläufe zwischen Finn und Julie zwischendrin vorkommen. Zu Beginn eines Kapitels sind auch fast immer Facebook-Statusmeldungen der Charaktere (Finn, Julie, Matt) eingebaut. Zitat : '' Celeste stellte sich vor Papp-Finn. Sie stand regungslos da und sah direkt in die fotografierten Augen. Ihre Wangen bekamen wieder Farbe. '' Julie als Hauptprotagonistin fand ich gleich sympathisch und man konnte auch gleich direkt nachvollziehen, wieso ihr die Familie Watkins schnell am Herzen liegt und wie sie ihr etwas zurückgeben möchte. Interessant fand ich auch als Charaktereigenschaft, dass sie gerne lernt und sich somit gerne mit Dingen für das College (früher die Schule) beschäftigt, zudem wirkt sie insgesamt sehr aufgeweckt und neugierig. Bewunderswert und schön war auch, dass sie sich (in der Familie) total schnell angepasst hat und auch gut mit Celeste umgehen konnte. Ein ganz besonderer und einzigartiger Charakter ist Celeste. Sie schleppt immer Papp-Finn mit sich herum und kommt nicht gut mit Veränderungen klar. Gleichzeitig ist sie aber auch ein wenig exzentrisch. Ich mochte sie als Charakter sehr gerne, aber sie tat mir auch oft leid, weil sie keine Freunde hat oder auch oft hilflos wirkt. Besonders toll war, meiner Meinung nach, wie Celeste unter dem Einfluss von Julie aufblüht, sich entwickelt, aber trotzdem noch sie selbst ist. Ihren großen älteren Bruder Matt mochte ich auch von Anfang an sehr gerne. Er ist ein typischer Nerd, ein wenig launisch, auch irgendwie cool und auch süß. Besonders süß waren auch die kleinen Meinungsverschiedenheiten und Streitereien zwischen ihm und Julie. Matt trägt zudem noch viel Verantwortung, weil er sich viel um Celeste kümmert. Seinen jüngeren abwesenden Bruder Finn schließt man auch direkt ins Herz, er ist sehr lustig, sympathisch und es macht Spaß die Chatverläufe zwischen ihm und Julie zu lesen. Zitat : '' Der freie Fall geht über 1.500 Meter. Wir wollen nicht, dass es aufhört. Wir wollen uns für immer so fühlen, wir wollen dieses Erlebnis so lange wie möglich auskosten. Deshalb ziehen manche Leute ihre Reißleine zu spät - weil der freie Fall wie eine Droge ist. '' Die Eltern von Celeste, Finn und Matt wirken zu Beginn eigentlich total normal, nett und hilfsbereit gegenüber Julie. Im Laufe des Buches merkt der Leser aber, dass mehr hinter der Fassade steckt. Die Thematik dahinter fand ich passend und gut gemacht vom psychologischen Aspekt, obwohl man schon ein wenig erahnt, dass die Familie ein Geheimnis mit vielen Auswirkungen hat. Insgesamt fand ich Handlung sehr schön, es gab witzige und wundervolle Szenen, aber auch Momente, in denen mehr passiert. Hauptsächlich lebt das Buch aber durch seine Charaktere, die das Buch zu etwas Besonderem machen. Es bietet gleichzeitig Unterhaltung und Tiefgang in einer sehr guten Mischung. Meine Lieblingsszenen waren die Szene mit dem Weihnachtsbaum und den Aspekt des Fallschirm-Springens. Das Ende insgesamt und den Plot-Twist konnte man vielleicht erahnen, aber das stört and der Geschichte überhaupt nicht. Fazit : Wunderschönes Contemporary-Buch, das mit besonderen Charakteren, die das Buch ausmachen, und Unterhaltung, Tiefgang und psychologischen Aspekten überzeugt.
Da ich schon viel Gutes über das Buch gehört hatte bin ich mit großen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen und kann jetzt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte reißt einen einfach mit und man fühlt sich wie zu Hause. Das liegt wohl auch an den sympathischen Charakteren! Mir war besonders Julie sehr sympathisch, da sie einfach kein "normales" Mädchen ist und völlig aus der Reihe tanzt. Doch auch Matt ist mit seiner nerdigen Art einfach liebenswürdig und es gab Momente, in denen ich ihn einfach nur knuddeln wollte! Und Celeste... Jaaa, Celeste wird einfach für immer Celeste bleiben! Ein außergewöhnliches, tolles und wahnsinnig kluges Mädchen, das wie der Rest der Familie, viel durchmachen musste! Über Finn kann ich gar nicht viel sagen, da der Schmerz einfach zu groß ist, dass er nicht im realen Leben existiert. :'( Er ist einfach ein Traumtyp durch und durch! <3 Mit der Wendung der Geschichte habe ich überhaupt nicht gerechnet und war dementsprechend verblüfft, als es sich in eine völlig andere Richtung entwickelte als gedacht. Als schließlich alles ans Licht kam war ich völlig geflasht und konnte es zuerst echt nicht glauben! Alles in allem ist "Im Freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" (der Titel ist einfach geil :'D) ein großartiges Buch! Ich habe mich mehrmals vor Lachen auf dem Boden gekugelt und musste aber auch ein paar Tränchen wegwischen. Einfach die Perfekte Mischung an Emotionen! Für die erfrischende, ungewöhnliche Geschichte und ihre ebenso verrückten Charaktere gibt es von mir verdiente 5/5 Sterne!
Inhalt: Julie Seagle geht ins Collage nach Boston. Zuerst muss sie bereits mit einem kleinen Reinfall mit einer gemieteten Wohnung kämpfen. Doch zum Glück kann sie zu der Collagekollegin von ihrer Mutter, bei der sie dan Wohnen bleibt. Doch irgendetwas war speziell mit dieser Familie. Das Mädchen (13. Jahre) Celeste Watkins trägt die ganze Zeit eine Pappfigur mit sich rum und sie verhaltet sich als wäre sie viel jünger. Und Matt Watkins verbirgt sich die meiste Zeit in seinem Zimmer und lernt. Über Matt will Julie mehr über Celeste und über die Pappfigur herausfinden. Wie sich später heraus stellt ist die Pappfigur, der grosse Bruder Finn. Doch was ist mit dem wirklich passiert ? Und wieso trägt Celeste die ganze Zeit eine Figur von ihm herum? Meine Meinung: Ich finde das Buch ist sehr empfehlenswert und es bereitet einem Freude es zu lesen. Ich würde sagen es ist nicht besonders spannend geschrieben, aber es fesselt dich trotzdem. Ich habe es total gerne gelesen und werde es bestimmt ein zweites Mal tun. Das Tema ist total aus einem normalen Alltag gegriffen und wird aber trotzdem interessant beschrieben und dargestellt. Weiterempfehlung: Wenn man gerne einfach gestrickte Geschichten mag ist dieses Buch gut geeignet. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und man kann alle Wörter gut verstehen. Ist für Teenimädchen gut geeignet. Falls du jetzt denkst es sei total langweilig liegst du falsch es ist trotzdem unterhaltsam und fesselnd geschrieben, ich musste mir auch manchmal ein Lachen verkneifen.
Am Montag kommt die Rezi: http://youtu.be/8oNPnOtIDCU
Eins meiner Lieblingsbücher. So sympathische Charaktere, eine schöne und rührende Geschichte mit vielen witzigen Momenten.
wundervoll!!! Lest es!!!
Okay. Wow. Mir fehlen die Worte. Das Buch ist wirklich zauberhaft geschrieben und die Dialoge und der Humor der Hauptfiguren einfach nur klasse. Die Charaktere waren mal anders, vor allem Celeste fand ich klasse. Einen Punkt Abzug dafür, dass ich schon sehr sehr früh erahnen konnte, wie das Buch enden wird. Das hat tatsächlich Spannung rausgenommen. Als leichtere Lektüre, die schnell zu lesen ist und viel Spaß macht, absolut zu empfehlen.
Eigentlich wollte Julie ja in ihre eigene Wohnung ziehen, um in einigen Tagen am College zu beginnen, doch ihre gemietete Wohnung existiert gar nicht und ihr Geld war weg. Sie kommt vorübergehend bei einer alten Studienfreundin ihrer Mutter unter und lernt da eine Familie kennen, die so anders ist als ihre eigene. Alle sind sehr intelligent, Essen wird nur in verschiedensten Restaurants bestellt und auch sonst haben die 'Kinder' so viel Freiraum wie sie möchten, denn die Eltern arbeiten sehr viel und sind immer zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs. Matt studiert Mathe und Physik und betitelt sich selber als Nerd, was Julie ihm seinen T-Shirts nach zu urteilen, sofort auch glaubt. Zwischen den beiden entwickeln sich witzige und sarkastische Schlagabtausche und Matt hilft ihr bei vielen Dingen. Nur wenn es um seine Familie geht, macht er völlig zu. Matt trägt eigentlich die ganze Verantwortung für seine dreizehnjährige Schwester. Auch sie ist äusserst intelligent, redet sehr hochgestochen, ist in vielen anderen Dingen jedoch noch wie ein Kind. Vor allem ihr Begleiter fällt auf. Ausser in der Schule steht ihr nämlich immer eine lebensgrosse Pappfigur ihres Brudes Finn zur Seite, der seit einiger Zeit auf Weltreise ist. Celeste ist sehr eigenen und empfindlich und Julie möchte ihr gerne helfen, denn sie mag das Mädchen sehr. Schnell ist Julie auch mit dem Original-Finn auf Facebook befreundet und so bekommen wir ab und zu die Statusmeldungen von Matt, Finn und Julie zu lesen, was immer sehr interessant ist. Danach werden Nachrichten hin- und hergeschickt und schlussendlich tauschen sich die beiden auch via Chat aus. Die beiden verstehen sich prächtig, können über alles reden, haben den gleichen Humor und von Finn bekommt sie endlich auch die erhoffte Hilfe mit Celeste, die ihr Matt vorenthalten hat. Immer mehr rückt Finn in den Vordergrund - hat sie sich wirklich in eine Pappfigur verliebt? "Der freie Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" ist nur schon optisch genau mein Ding. Je länger ich las, desto mehr änderte sich der Titel von "Der freie Fall oder wie ich mich in ein Cover verliebte" in "Der freie Fall oder wie ich mich in ein Buch verliebte". Die Charaktere sind so liebevoll gezeichnet und alles andere als 0815, die Idee mit Papp-Finn ist so skurill, dass ich nur noch fasziniert von Seite zu Seite blättern konnte. Dazu kommt, dass die Autorin das soziale Netzwerk Facebook äusserst erfrischend und gewinnbringend in die Story eingebaut hat. Jessica Park hat eine leise, sehr feinfühlige Geschichte geschaffen, die mich mit sarkastischem Humor aber auch mit vielen ernsten Seiten des Lebens in ihren Bann gezogen hat. Und auch wenn ich schon recht früh die Wahrheit erahnt hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich Gewissheit hatte .... Fazit: Langsam aber sicher habe ich mich verliebt .... erst in das Cover, dann in den Titel, in die liebevoll gezeichneten und alles andere als 0815 Charaktere, den sarkastischen Humor, in die witzigen Wortduelle, die unterhaltsamen Chats ..... und vielleicht auch ein bisschen in eine Pappfigur .... Ein Buch, das man unbedingt im Auge behalten sollte!
Im Buch geht es um Julie. Julie ist gerade erst in Boston angekommen, um dort ihr Studium zu beginnen. Doch gleich zu Beginn wird sie vom Leben auf die Probe gestellt. Sie hatte im Internet eine Wohnung gefunden und diese zusammen mit ihrer Mutter bereits bezahlt und sich die tollsten Vorstellungen über ein Leben alleine gemacht. Als sie vor ihrer angeblichen Wohnung steht, stellt sie fest, dass dort keine Wohnung ist sondern nur ein Burito Restaurant. Julie ist also in einer fremden Stadt ohne Dach über dem Kopf. Ihre Mutter ruft eine alte Freundin dort an und kann Julie mitteilen, dass sie bei dieser Familie unterkommen kann, bis sie etwas eigenes gefunden hat. Als Matt sie abholt, macht dieser Andeutungen, dass seine Familie nicht das ist was sie zu sein scheint. Er deutet an das seine Schwester komisch ist und das seine Eltern sehr viel unterwegs sind. Das wahre Ausmaß der Dinge stellt Julie jedoch erst fest, als sie bei Familie Watkins ankommt. Sie probiert jedoch mit allen Mittel Matts Schwester Celeste und dem Rest der Familie zu helfen und ihr beizustehen. Im Netz trifft sie auf den Wundersohn Finn, der seit Monaten auf Weltreise sein soll. Doch kann man sich wirklich in einen Menschen verlieben, den man nie wirklich sondern nur als Pappfigur der kleinen Schwester gesehen hat ? Mir ist es wirklich schwer gefallen den Inhalt wiederzugeben, ohne zu viel zu verraten. Wenn ihr den Inhalt also noch nicht ganz nach vollziehen könnt, könnt ihr hier nochmal den Klappentext lesen. Mich hat die Figur der kleinen Schwester wirklich sehr begeistert. Ich glaube, Celeste ist ein erstaunlicher starker Teenager. Sie probiert selbst mit ihren Problemen umzugehen und hat für sich eine Möglichkeit gefunden mit Verlust umzugehen. Am Ende des Buches hat sie jedoch eine 180 Grad Wendung gemacht, was zeigt, dass sie nur einen Anstoß brauchte, um aus ihrer kleinen Welt wieder aufzutauchen. Auch Matt habe ich sehr gemocht, da er sich zu Aufgabe gemacht hat, die Familie zusammen zu halten und möglichst für alle da zu sein. Er macht eher etwas, das andere glücklich macht, als sich um sein eigenes Glück zu kümmern. Er probiert für alle stark zu sein. Julie ist einfach nur eine wunderbare Figur. Sie hat Charakterzüge, die ich selber manchmal gerne hätte. Sie schafft es Menschen um sie herum zurück zu holen. Das klingt wirklich merkwürdig, aber wenn ihr das Buch gelesen habt, versteht ihr was ich meine. Alles in allem, kann ich das Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es ist eine wunderschöne Geschichte mit fabelhaften Charakteren. Der Schreibstil von Jessica Park gefällt mir sehr gut und hoffe in nächster Zeit mehr von ihr lesen zu können. Man kann flüssig durchlesen und wirklich dabei entspannen. Ihr solltet dem Buch also auf jeden Fall mal eine Chance geben.
Sehr vorhersehbar. Mir war von Anfang an klar, wie das Ganze ausgeht. Und dennoch hab ich die Geschichte von der ersten Seite an geliebt und selten so viel lachen müssen bei einem Buch. Eine schöne und sehr besondere Geschichte, die mir wirklich tolle Lesestunden beschert hat.
Ich habe noch nie ein Buch zweimal gelesen, doch dieses musste ich einfach noch einmal lesen... 2014 habe ich dieses Buch das erste Mal gelesen und geliebt. 2020 das zweite Mal und auch jetzt, hat es mich nicht enttäuscht. Es ist und bleibt mein Lieblingsbuch
Bin relativ gut in das Buch reingekommen, es gab Stellen, die ich nicht besonders spannend und aufregend fand und Julie hat mich oft genervt. Die letzten circa 150 Seiten habens für mich rausgeholt, die fand ich wirklich toll und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch mochte ich das Thema des Buches, da es mal etwas anderes war. Glatte 4 Sterne.
4,5/5 ☆ Dieses Buch war echt wunderschön. Es war mal eine etwas andere Liebesgeschichte und das hat mir sehr gefallen! Mit der Wendung gegen Ende hab ich überhaupt nicht gerechnet, aber auch die fand ich super! :) Jedoch hat mir noch ein gewisses Extra gefehlt, aber ich kann nicht sagen, was...
So ein tolles Buch!!! Kann mir vielleicht jemand sagen, ob es da bereits einen zweiten Band gibt?
Im freuen Fall befand sich Julie wahrscheinlich wirklich während ihres ersten Jahres am College in Boston. Die gesamte Geschichte ist unterhaltsam geschrieben, die Dialoge sind manchmal jedoch sehr komplex, vielleicht etwas zu komplex und abstrakt für die heutige Welt. Julies krampfhafter Versuch, Celeste zu helfen ist auf einer Seite berührend, auf der anderen Seite schon fast sinnlos. Liest man die Geschichte von Anfang an richtig aufmerksam, auch etwas zwischen den Zeilen, dann weiß man vielleicht schon bevor Julie die grausame Wahrheit. Das gesamte Buch hat mir durchweg sehr gefallen, das Ende war emotional angehaucht. Celeste wuchs mir unglaublich an das Herz und irgendwie war auch Papp-Finn unterhaltsam - auf seine Weise. Julies Art war genauso berührend und als ihr kurz vor dem Ende klar wird, was sie falsch gemacht, hofft man trotzdem, dass alles noch gut ausgeht... Alles in allem kann ich das Buch empfehlen, es hebt sich deutlich von den Büchern ab, die zurzeit auf dem Buchmarkt sind und ich kann es kaum erwarten, das zweite Buch zu lesen.
3,5* Der Humor in diesem Buch ist eines der besten Elemente, dazu kommt eine schöne Geschichte mit zufriedenstellenden Ende.
Meine Kurzrezi dazu gibts auf meinem Blog: http://booksaretrueadventures.blogspot.ch/2015/02/kurzrezension-im-freien-fall-oder-wie.html#comment-form
Bin verliebt in das Buch! :)
Hierbei handelt es sich um ein sehr unterhaltsames Buch. Ich habe es in einer Nacht durchgelesen. Eigentlich wollte ich die Geschichte vor dem Schlafen nur beginnen, aber ehe ich mich versah hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Der Leser begegnet äußerst liebenswerten Charakteren, allen voran natrlich Julie der Protagonistin. Sie strahlt trotz einiger Rückschläge eine unglaubliche Freude am Leben aus und wirkt dabei unheimlich Positiv, dass man sie nur mögen kann. Nach dem sie festgestellt hat, dass sie und ihre Mutter einem Mietschwindel zum Opfer gefallen sind, zieht die junge Neu-Bostnerin bei der Familie der Studienfreundin ihrer Mutter ein. Diese liebenswerte, aber schräge Familie gibt Julie so einige Rätsel auf. Besonders die 13-jährige Celeste, die ihren großen Bruder Finn als Pappfigur mit sich herumschleift und die tagtäglich von ihrem zweiten Bruder Matt bemuttert wird. Julie wird schnell in die Familie aufgenommen. Celeste und sie werden Freundinnen, Matt und Julie necken sich was das Zeug hält und selbst mit dem im Ausland weilenden Finn befreundet sie sich per Facebook und schreibt mit ihm Nachrichten. Zwischen Finn und ihr entwickelt sich trotz der Ferne eine ungewöhnliche Vertrautheit. Sie liebt diese Familie und alle ihre Mitglieder. Aber irgendetwas ist hier faul. Neben den liebenswerten Charakteren war es vor allem die Spannung herauszubekommen, was mit der Familie los ist, die mich zum weiterlesen animiert hat.Ich hatte zwar eine Vermutung, aber bis zur tatsächlichen Auflösungen, war ich mir immer wieder unsicher, ob das wirklich sein könnte. Sehr geschickt geschrieben, Jessica Park!
Ich bin positiv überrascht. Obwohl die Protagonistin anfangs ziemlich arrogant wirkte - und es ein Jugendbuch ist -, hat es mir gut gefallen. Vor allem, weil die Geschichte über weite Strecken einer Charakterstudie gleicht. Das Ende ahnt man zwar voraus, aber man kann sich lange nicht sicher sein, ob man auch wirklich richtig liegt.
„Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ - schon der Titel macht deutlich, dass dieses Buch anders ist. Und genau das war es, was mich neugierig gemacht hat. Wie zur Hölle verliebt man sich in eine Pappfigur? Und wieso gibt es diese Pappfigur überhaupt? Was sich zunächst vollkommen irrational und verrückt anhörte, entpuppte sich im Buch als unterhaltsame und berührende Geschichte, in der die Fragen, die vom Titel aufgewirbelt wurden, nicht alleine blieben – was meine Neugierde hochhielt und meinen Zeilenrausch immer weiter vorangetrieben hat. Aber kommen wir zu einem groben Umriss des Inhalts: Julie wird Opfer eines Betrugs und findet sich in der fremden Collegestadt ohne Unterkunft wieder. Zum Glück kann sie bei einer Studienfreundin ihrer Mutter unterkommen. Ehe sie sich versieht, ist sie mit der Betreuung der Tochter beauftragt, die sich nicht nur jünger verhält, als sie eigentlich ist, sondern auch keinen Schritt ohne eine lebensgroße Pappfigur ihres Bruders unternimmt – während die leibhaftige Version auf Weltreise ist. Julie merkt schnell, dass mehr hinter dem platten Zeitgenossen steckt, als die Familie zugeben will. Hals über Kopf stürzt sie sich in eine Geschichte, die sie absolut nichts angeht... Und verliert nach und nach ihr Herz an die E-Mails, die sie mit dem Vorbild für die Pappfigur quer über den Globus austauscht. Ich muss zugeben, dass ich mich in diese Geschichte verliebt habe. Dabei habe ich sehr früh eine erste Vermutung gehabt, worauf es hinauslaufen wird. Und obwohl mich mein Gefühl nicht getäuscht hat, sondern Sensei-mässig bestätigt wurde, kam keine Langeweile auf. Diese Geschichte ist erfrischend und nimmt den Leser mit auf eine emotionale Reise. Man lernt die teilweise verschrobenen Charaktere lieben und möchte sich eigentlich noch viel länger an ihre Fersen heften, als das Buch es erlaubt. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt und obwohl mir die Protagonistin am Anfang etwas unsympathisch erschien, hatte ich sie am Ende wirklich gern. Sowieso finde ich, dass Jessica Park zum Thema „character development“ etwas hervorragendes geschaffen hat. 5 Sterne!
Zu Anfang war ich etwas enttäuscht. Die Sprache war mir irgendwie zu einfach (?), das Ende vorhersehbar. Je weiter ich aber las, umso mehr gefiel mir die Geschichte. Irgendwie schaffte es Jessica Park, eine intensive, angenehme, rührende Geschichte zu kreieren.
Endlich mal wieder ein Roman, in dem der Protagonist nicht tätowiert, muskelbepackt und mysteriös war! Und eine Protagonistin, die an Stellen naiv, erwachsen, albern und alles zwischendrin wirkte. Das allein gibt schonmal 5 Sterne von mir. Der Schreibstil hat mich wirklich umgehauen, lustig, spannend, mit gerade der richtigen Tiefe. Irgendwie konnte ich alle Charaktere entweder in mir oder in Freunden wiedererkennen, wodurch ich mich noch schneller in die Geschichte verliebt habe. Allerdings waren mir die Statusmeldungen eeetwas zu viel und man hätte die ganze Story noch schöner ausschreiben können. Obwohl ich das dicke Ende vorausahnen konnte, hat Park es doch geschafft, mich zu überraschen und noch einen Batzer draufzusetzen. Insgesamt eine leichte, aber süße Geschichte.
Ohne die liebe Tanja wäre ich nie auf dieses bezaubernde Buch gestoßen, vielen Dank! Julie lebt mit ihrer Mutter zusammen. Doch sie will studieren. In Boston. Alleine. Ihre Mutter unterstüzt sie und mietet ihr eine Wohnung - die es dann gar nicht gibt. Vorrübergehend wird sie von einer alten Studienfreundin ihrer Mutter aufgenommen und landet damit mitten im Chaos. Eine Familie, die super schlau ist, nur Essen bei Lieferdiensten bestellt und deren Tochter eine lebensgroße Pappfigur von ihrem sich auf Weltreise befindenden Bruder mit sich rum schleppt. Was kann da schon schief gehen? Matt ist der Sohn ihrer Gastfamilie, sein Bruder Finn befindet sich auf Weltreise. Matt ist ein typischer Nerd inklusive Spruchshirts. Ich fand ihn unheimlich gelungen und sympathisch, die Spruchduelle die er sich mit Julie liefert sind legendär. Generell weist die Geschichte wartet die Geschichte mit viel Ironie und Sarkasmus auf, auch Julie nimmt sich selbst nicht ganz so ernst und ist eine wirklich grandiose Protagonistin, mit der man sich durchaus identifizieren kann. Julie schließt die gesamte Familie schnell ins Herz , vor allem Celeste mit ihrem Pappfinn. Und schon bald fängt sie an, mit dem echten Finn via Facebook zu chatten. Das Buch wird aufgelockert durch die lustigen Facebook Updates am Anfang jedes Kapitels. Die Autorin ist definitiv im heute angekommen und setzt Social Media gekonnt und locker luftig um. Mir hat das sehr gefallen. Natürlich steckt mehr in diesem Buch, als es den Anschein hatte und des Rätsels Lösung war mir eigentlich sehr sehr schnell klar. Trotzdem hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan und mich das Buch in einem durchlesen lassen. Spannend, witzig und klug - das ist "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" wirklich. Der Schreibstil ist leicht, die Charaktere sympathisch, die Storyline klar und die Geschichte tiefgründig. Alles in allem hat mir das Buch wirklich wirklich sehr gut gefallen und ich würde es immer wieder lesen. Jessica Park begeistert mich durch ihre leichte Art zu schreiben, ihren Sinn für Humor und die Art, wie sie tiefgründiges in einfachen Sätzen unterbringt.
Meine Meinung: Die Geschichte An dieser Geschichte habe ich eine halbe oder vielleicht sogar ganze Ewigkeit gelesen. Das lag aber auf keinen Fall daran, dass sie schlecht war. Ich habe nur leider den halben Januar in einer Leseflaute gesteckt und habe teilweise tagelang gar nichts gelesen. Jessica Park hat eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite überrascht und berührt hat. Denn, wer hier eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte erwartet, wird definitiv von der Autorin eines besseren belehrt. Dies ist eine einfühlsame Geschichte, über eine Familie, in der definitiv nicht alles richtig läuft, auch wenn keiner aus der Familie über die Probleme reden möchte. Und dies ist eine Geschichte über ein Mädchen, das sich anstatt in ihrer eigenen Wohnung auf einmal in dem Zuhause einer ihr fremden Familie befindet und nicht nur mit den eigentlichen Familienmitgliedern klar kommen muss, sondern sich auch noch das Haus mit einer lebensgroßen Pappfigur teilen muss. Natürlich ist diese Geschichte auch ein bisschen romantisch, weil Julie das Gefühl hat sich in die Emails und die Pappfigur des verreisten Sohnes der Familie zu verlieben. Aber meiner Meinung nach, steht dieser romantische Aspekt definitiv nicht im Vordergrund. Diese Geschichte hat mich aus meiner Leseflaute heraus geholt, mich teilweise zu Tränen gerührt und mir dann doch wieder durch den ihr innewohnenden Humor zum Lachen gebracht. Ich wurde selten von einer Geschichte so positiv überrascht. Die Charaktere Ich habe lange keine so wundervoll ausgearbeiteten Charaktere erleben dürfen. Jeder dieser Charaktere ist vom Leben gezeichnet und ist eben dadurch nicht perfekt. Dennoch ist jeder auf seine ganz eigene Art und Weise liebenswert und sympathisch. Jessica Park hat in jeden Charakter so viel Feingefühl und Liebe gesteckt, dass man als Leser das Gefühl hat, dass einer von ihnen jeden Moment lebendig um die Ecke kommen könnte (*wünsch* bitte lass es Matt sein *wünsch*). Mir sind wirklich alle Charaktere ans Herz gewachsen und mir fällt es richtig schwer zu sagen, wen ich am meisten mochte. Julie ist die Protagonistin der Geschichte. Sie hat mich mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Bedürfnis anderen zu helfen in ihren Bann gezogen. Sie ist so eine sympathische Figur in dieser Geschichte und hat mir immer wieder den Tag mit ihrem Humor versüßt. Dann ist da ja auch noch Matt, der wahrscheinlich nicht unbedingt der Traum jedes Mädchens ist. Er ist kein Mädchenschwarm, sondern ein Nerd und steht auch dazu. Eigentlich würde ich ihn wahrscheinlich nicht so toll finden, aber er kümmert sich so liebevoll um seine Schwester und versucht immer alles richtig zu machen, sodass man ihn einfach nur lieben kann. Der Schreibstil Ich liebe den Schreibstil von Jessica Park. Sie hat es geschafft dem Schreibstil so viel Gefühl und Emotionen zu verleihen und das obwohl die Geschichte aus der personalen Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde. Ihr wisst wahrscheinlich, dass ich sonst kein großer Fan dieser Perspektive bin, aber hier finde ich sie wirklich passend und gelungen. Der Schreibstil wirkt nämlich trotzdem so, als würde Julie die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Schreibstil ist locker und leicht. Vor allem ist er aber angenehm zu lesen und auch humorvoll. Ich habe manchmal sogar richtig laut losgelacht. Besonders schön fand ich die Idee der Autorin jedem Kapitel Facebook Updates voran zu stellen, die entweder Finn, Matt oder Julie verfasst haben, weil Facebook in dieser Geschichte schon eine größere und wichtigere Rolle spielt und dies auch sehr viel über die Charaktere selbst aussagt. Der Titel Ehrlich gesagt fand ich den Titel immer ein bisschen albern, weil er viel zu lang und auch irgendwie ein bisschen kindisch ist. Inzwischen denke ich aber ganz anders über die Wahl des Titels. Denn dieser passt perfekt zu der Geschichte und auch zu Julie selbst. "Im freien Fall" ist eine Anspielung aufs Fallschirmspringen, dem in der Geschichte eine größere Rolle und Bedeutung zugeteilt wurde. "oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" deutet darauf hin, dass sich Julie immer mehr in Finn, seine Emails und dementsprechend auch in die Lebensgroße Pappfigur von ihm verliebt. Das Cover Ich finde das Cover wunderschön. Man merkt, dass wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Dennoch ist mir bis jetzt schleierhaft, welche größere Bedeutung diese Regentropfen haben bzw. welche Verbindung sie zu der Geschichte oder den Charakteren haben. Mein Fazit "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" von Jessica Park gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Die Autorin hat eine gefühlvolle, berührende und vor allem überhaupt nicht vorhersehbare Geschichte erschaffen, die den Leser auch nach Beenden des Buches nicht loslässt. Ich möchte euch dieses Buch ans Herz legen. Überzeugt euch selbst von der Perfektion dieses Buches.
Meine Meinung: Die Geschichte An dieser Geschichte habe ich eine halbe oder vielleicht sogar ganze Ewigkeit gelesen. Das lag aber auf keinen Fall daran, dass sie schlecht war. Ich habe nur leider den halben Januar in einer Leseflaute gesteckt und habe teilweise tagelang gar nichts gelesen. Jessica Park hat eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite überrascht und berührt hat. Denn, wer hier eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte erwartet, wird definitiv von der Autorin eines besseren belehrt. Dies ist eine einfühlsame Geschichte, über eine Familie, in der definitiv nicht alles richtig läuft, auch wenn keiner aus der Familie über die Probleme reden möchte. Und dies ist eine Geschichte über ein Mädchen, das sich anstatt in ihrer eigenen Wohnung auf einmal in dem Zuhause einer ihr fremden Familie befindet und nicht nur mit den eigentlichen Familienmitgliedern klar kommen muss, sondern sich auch noch das Haus mit einer lebensgroßen Pappfigur teilen muss. Natürlich ist diese Geschichte auch ein bisschen romantisch, weil Julie das Gefühl hat sich in die Emails und die Pappfigur des verreisten Sohnes der Familie zu verlieben. Aber meiner Meinung nach, steht dieser romantische Aspekt definitiv nicht im Vordergrund. Diese Geschichte hat mich aus meiner Leseflaute heraus geholt, mich teilweise zu Tränen gerührt und mir dann doch wieder durch den ihr innewohnenden Humor zum Lachen gebracht. Ich wurde selten von einer Geschichte so positiv überrascht. Die Charaktere Ich habe lange keine so wundervoll ausgearbeiteten Charaktere erleben dürfen. Jeder dieser Charaktere ist vom Leben gezeichnet und ist eben dadurch nicht perfekt. Dennoch ist jeder auf seine ganz eigene Art und Weise liebenswert und sympathisch. Jessica Park hat in jeden Charakter so viel Feingefühl und Liebe gesteckt, dass man als Leser das Gefühl hat, dass einer von ihnen jeden Moment lebendig um die Ecke kommen könnte (*wünsch* bitte lass es Matt sein *wünsch*). Mir sind wirklich alle Charaktere ans Herz gewachsen und mir fällt es richtig schwer zu sagen, wen ich am meisten mochte. Julie ist die Protagonistin der Geschichte. Sie hat mich mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Bedürfnis anderen zu helfen in ihren Bann gezogen. Sie ist so eine sympathische Figur in dieser Geschichte und hat mir immer wieder den Tag mit ihrem Humor versüßt. Dann ist da ja auch noch Matt, der wahrscheinlich nicht unbedingt der Traum jedes Mädchens ist. Er ist kein Mädchenschwarm, sondern ein Nerd und steht auch dazu. Eigentlich würde ich ihn wahrscheinlich nicht so toll finden, aber er kümmert sich so liebevoll um seine Schwester und versucht immer alles richtig zu machen, sodass man ihn einfach nur lieben kann. Der Schreibstil Ich liebe den Schreibstil von Jessica Park. Sie hat es geschafft dem Schreibstil so viel Gefühl und Emotionen zu verleihen und das obwohl die Geschichte aus der personalen Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde. Ihr wisst wahrscheinlich, dass ich sonst kein großer Fan dieser Perspektive bin, aber hier finde ich sie wirklich passend und gelungen. Der Schreibstil wirkt nämlich trotzdem so, als würde Julie die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Schreibstil ist locker und leicht. Vor allem ist er aber angenehm zu lesen und auch humorvoll. Ich habe manchmal sogar richtig laut losgelacht. Besonders schön fand ich die Idee der Autorin jedem Kapitel Facebook Updates voran zu stellen, die entweder Finn, Matt oder Julie verfasst haben, weil Facebook in dieser Geschichte schon eine größere und wichtigere Rolle spielt und dies auch sehr viel über die Charaktere selbst aussagt. Der Titel Ehrlich gesagt fand ich den Titel immer ein bisschen albern, weil er viel zu lang und auch irgendwie ein bisschen kindisch ist. Inzwischen denke ich aber ganz anders über die Wahl des Titels. Denn dieser passt perfekt zu der Geschichte und auch zu Julie selbst. "Im freien Fall" ist eine Anspielung aufs Fallschirmspringen, dem in der Geschichte eine größere Rolle und Bedeutung zugeteilt wurde. "oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" deutet darauf hin, dass sich Julie immer mehr in Finn, seine Emails und dementsprechend auch in die Lebensgroße Pappfigur von ihm verliebt. Das Cover Ich finde das Cover wunderschön. Man merkt, dass wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Dennoch ist mir bis jetzt schleierhaft, welche größere Bedeutung diese Regentropfen haben bzw. welche Verbindung sie zu der Geschichte oder den Charakteren haben. Mein Fazit "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" von Jessica Park gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Die Autorin hat eine gefühlvolle, berührende und vor allem überhaupt nicht vorhersehbare Geschichte erschaffen, die den Leser auch nach Beenden des Buches nicht loslässt. Ich möchte euch dieses Buch ans Herz legen. Überzeugt euch selbst von der Perfektion dieses Buches.
ulies neue Wohnung in Boston, wo sie ab sofort studiert, stellt sich als nicht existent heraus und so ist sie froh, von einer ehemaligen Studentenfreundin ihrer Mutter aufgenommen zu werden. Deren Tochter Celeste ist allerdings keine typische 13-Jährige - denn da wäre diese lebensgroße Pappfigur ... Ich wurde einfach mit der Protagonistin nicht warm und vermutlich sorgte das dafür, dass ich mich auch mit dem Rest des Buches nicht ganz anfreunden konnte. Bekanntermaßen hängt ziemlich viel von dem Protagonisten ab. ^^ Julie war mir irgendwie unsympathisch. Sie ist selbstbewusst - ziemlich selbstbewusst. Manchmal kam sie mir fast schon überheblich vor, zum Beispiel, wenn sie Matt als Nerd bezeichnet und es ihm fast schon vorwirft, auch wenn sie selbst gerne lernt. Sie ist in gewisser Hinsicht selbstüberzeugt, was vielleicht einerseits eine Abwechslung zu den gängigen Protagonistinnen darstellt, andererseits manchmal eben auch überheblich wirkte. Dann wirkte sie teilweise ziemlich taktlos auf mich, wenn sie gefühlt zwei Tage bei den Watkins wohnt (nachdem sie von diesen aufgenommen wird), schon persönliche Fragen stellt und es als ihre Mission sieht (übertrieben betrachtet), die Antworten herauszufinden. Gleichzeitig ist sie manchmal auch ein wenig naiv, auch wenn sie sie rührend um Celeste kümmert. Ich mochte Julie also nicht wirklich und hatte auch so meine Probleme mit ihren Entscheidungen. Dabei ist die Idee und was dahinter steckt eigentlich gar nicht so schlecht und vor allem die Personen der Familie Watkins ziemlich vielschichtig. Genau wie das Thema hinter der Ganzen. Celeste, ein 13-jähriges Mädchen, das sich so gar nicht wie ein Teenager verhält, sondern ein wenig ... anders ist. Gebildeter, doch gleichzeitig schleppt sie eine lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn, der auf Weltreise ist, herum und wirkt dann wieder wie ein Kleinkind. Ein faszinierender Charakter, den man ins Herz schließt, und der sehr viel Tiefe hat. Einige Nebencharaktere, wie Julies Mutter oder ihre Freundin Dana bleiben dagegen eher blass, was aber auch nicht so schlimm war, da es nicht unbedingt handlungsentscheidende Charaktere sind, die viel im Mittelpunkt stehen. Irgendwie konnte auch der Humor meine Vorstellungen nicht erfüllen. Ich hatte mir ein witziges und zugleich tiefgründiges Buch vorgestellt, bei dem man viel lachen muss. Zugegeben, tiefgründig ist es schon, aber witzig? Hm. Vermutlich hatte auch das seinen Ursprung in meiner fehlenden Sympathie für die Protagonistin (oder ich verstand den Humor nicht), wenn mich Sprüche, die vermutlich witzig sein sollten, ein wenig in Bezug auf Julies Motive dahinter irritierten. Wenn ihr versteht was ich meine. ^^ Der Schreibstil ist aber auf jeden Fall locker und flüssig zu lesen, auch wenn mich das Buch nicht wirklich fesseln konnte. Auch das Ende konnte mich irgendwie nicht überraschen. Fazit: Flüssig zu lesen, vielschichtig Thematik, allerdings eine mir unsympathische Protagonistin





































