Alice ist in tiefer Trauer. Ihre Schwester Meggie wurde ermordert, doch man weiss nicht von wem.
Während Alice und ihre Eltern in Trauer und Ungewissheit leben, erhält Alice eines Tages eine kuriose E-Mail von „Soul Beach“, von wo aus sie ihre tote Schwester bereits rufen hört - eine virtuelle Welt, in der sie ihre Schwester sehen kann.
Alice loggt sich in das mysteriöse Soul Beach ein und entdeckt einen perfekten Strand, ein perfektes Meer mit perfekten jungen Menschen und ja, auch ihre Schwester auf dem Bildschirm. Sie kann mit ihrer Schwester reden und sie sehen, nur nach ihrem Tod darf Alice sie nicht fragen.
Die Story war wirklich sehr spannend. Der Gedanke, dass junge Menschen nach ihrem ungeklärten Tod in einer Art Zwischenwelt sind, ist sehr interessant.
Alice als Charakter konnte ich gut nachvollziehen. Auch ich habe vor nicht allzu langer Zeit einen mir nahen Menschen verloren und ich kann sehr gut verstehen, dass man während der Trauerzeit teilweise nicht rational agieren und denken kann und einem andere Menschen zu viel werden können. Das ständige Fragen, ob es einem gut geht oder man etwas braucht, kann das ohnehin schwache Nervenköstum grausam reizen, ohne dass man es den Menschen gegenüber böse meint.
Alice hatte während der Geschichte somit echt ihre Mühe mit der realen Welt und den Menschen um sich herum, vor allem auch mit ihren Eltern.
Alice verliert sich immer mehr in der virtuellen Welt von Soul Beach, doch nicht nur wegen ihrer Schwester. Während in der realen Welt Meggies Mörder noch nicht gefunden wurde, lernt Alice auch andere Personen im Soul Beach kennen. Dabei klärt sie zwar Meggies Tod nicht auf, dafür aber einen anderen ungeklärten Todesfall.
Bis zum Ende von Band 1 bleibt offen, was das Soul Beach eigentlich wirklich ist, doch ich habe Alice sehr gern begleitet. In der realen Welt hilft ihr Lewis, ein Nerd und IT-Experte und jemand, der Meggie gekannt hat. Er ist ein spannender Charakter und hat der Geschichte eine leichte Würze verliehen.
Es gibt einige Personen, die ich verdächtige, doch ich habe eigentlich gar keinen Plan, wer Meggies Mörder sein könnte.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker, ich konnte super durch die Seiten fliegen und habe gar nicht gemerkt, wie ich mich dem gemeinen Cliffhanger von Band 1 schlagartig genähert hatte. 🫠
Bin nun echt gespannt auf Band 2. 🤩
Die lockere, leicht verständliche Schreibweise hat mir wirklich gefallen – das Buch liest sich schnell weg und eignet sich perfekt für zwischendurch, ohne dass es zu anstrengend wird.
Allerdings gab es auch ein paar Punkte, die mich gestört haben. Einige Aspekte waren mir persönlich einfach zu klischeehaft. Klar, gewisse Klischees können beim Lesen auch angenehm sein und geben einem ein vertrautes Gefühl, aber hier war es stellenweise schon etwas „zu viel des Guten“.
Was mich am meisten irritiert/genervt hat, war die Protagonistin. Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass sie durch ihre Situation und ihre Trauer emotional reagiert und auch mal ungerecht gegenüber ihrem Umfeld ist – das ist menschlich und realistisch. Aber ihre Reaktionen gingen für mich teilweise darüber hinaus. Sie wirkte oft deutlich unreifer, als es ihrem Alter entsprechen würde, und das hat nicht immer zu dem Bild gepasst, das sie selbst im Laufe der Geschichte von sich vermittelt.
Für die, die etwas Leichtes mit einem Hauch Drama suchen und über Klischees hinwegsehen können, ist es sicher ein gutes Abenteuer :)
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Schwester erhält Alice Mails von selbiger. Erst denkt sie an einen schlechten Scherz eines Stalkers, antwortet letztendlich aber doch auf die Mails und erhält einen Aktivierungslink, der sie zum virtuellen Soul Beach bringt.
Dort trifft sie ihre ermordete Schwester Meggie wieder und lernt deren neue Freunde kennen. Alles scheint perfekt am Soul Beach. Doch mit der Zeit stellt sie fest, dass nicht alles so toll ist wie es scheint...
Die Idee hinter der Geschichte, ein Vermischen der virtuellen mit der realen Welt, finde ich ziemlich interessant.
Allerdings gefällt mir die Umsetzung nur ansatzweise. Ich wurde irgendwie nicht warm mit Alice. Auch die anderen Charaktere fand ich teilweise oberflächlich. Einige Passagen hätte man auch kürzer fassen können. Die Liebesgeschichte fand ich überflüssig und kitschig. Aber vielleicht bin ich auch zu alt dafür. 😄
Im Laufe des Buches habe ich mit mir gerungen, ob ich die anderen beiden Teile auch noch lesen werde. Am Ende habe ich mich vorerst dagegen entschieden. Was soll jetzt 2 Bücher lang noch passieren... Der Mörder von Meggie wird gefunden?! Danny steht von den Toten wieder auf?! 😊
Der erste Band einer wunderbaren Trilogie.
Die Spannung baut sich wirklich step by step auf, am Ende mit einem großem Cliffhanger, was dazu verleitet, direkt mit dem 2. Band weiterzumachen.
Ein wundervoller Einstieg in das Leben von Alice, ihrer Familie und Freunden, und natürlich in Soul Beach.
Durch den interessanten Klappentext auf dieses Buch aufmerksam geworden, habe ich mich sehr aufs Lesen gefreut. Doch leider passten das Buch und ich in keinster Weise zusammen, und so habe ich nach der Hälfte diese Lektüre abgebrochen.
Zwar finde ich die Romanidee nach wie vor interessant, aber die Handlung hatte für mich mit dieser nichts gemein und ich konnte auch mit keiner Figur in der Geschichte irgendeine Beziehung aufbauen.
Die Protagonistin Alice, eine 16-jährige Schülerin, die vor kurzem ihre Schwester auf tragische Art und Weise verloren hat, bekommt von ebendieser per E-Mail eine Einladung zu Soul Beach, einem virtuellen Ort im Internet, an dem sich jugendliche Tote tummeln. Alice ist erst hin- und hergerissen, ob sie nicht einem irren Stalker auf den Leim geht, der sich an ihrem Verlust weiden will. Doch schließlich klickt sie doch den Aktivierungslink in der E-Mail.
Und schon findet sie sich am Soul Beach wieder, einem karibisch anmutenden Ort, an dem immer wunderbares Wetter ist, die jungen Toten alle wie aus dem Ei gepellt rumlaufen und allesamt wunderschön anzuschauen sind. Natürlich trifft sie auf Meggie, ihre tote Schwester und viel weiter bin ich dann auch nicht gekommen, denn die Handlung beschränkte sich bis zu meinem Abbruch des Buches auf viele nichtssagende Gespräche zwischen den Schwestern und ein klein wenig Ermittlungsarbeit seitens Alice.
Der eigentliche Mordfall an Meggie gerät sehr ins Hintertreffen, denn es wird eigentlich immer nur von dem wunderbaren Ort Soul Beach berichtet, in dem sich Alice immer mehr verliert und ihr reales Leben hinter sich lässt. Ich frage mich, was Kate Harrison in den noch folgenden beiden Teilen erzählen will, außer zu lüften, wer denn Meggie nun ermordet hat. Selten hat mich ein Buch so gelangweilt und desinteressiert gelassen, wie es nun ausgeht.
Nein, leider wurden Soul Beach und ich keine Freunde und daher werde ich auch von den Folgebänden die Finger lassen!
Als ich ungefähr wusste worum es in Soul Beach geht, war sofort klar das ich es unbedingt lesen muss. Nicht unbedingt weil ich die Geschichte einfach toll finde, sondern weil auch ich bereits Familienmitglieder verloren habe und selbst in virtuellen 3D-Welten unterwegs war. Gerne hätte ich auch so eine Möglichkeit gehabt wie Alice und meine verstorbenen Familienmitglieder in dieser Welt wieder getroffen. Wobei ich mir nun nach dem Lesen nicht mehr so ganz sicher bin ob ich das tatsächlich gewollt hätte.
Worum es im Grunde in Soul Beach geht, denke ich ist bereits klar…..ansonsten verrät der Klappentext auch einiges oder du schaust auf der Verlagsseite, dort findest du auf jeden Fall eine Leseprobe zu Soul Beach – Frostiges Paradies. Wie oben schon angedeutet hat mir die Geschichte rund um Alice und den Soul Beach ziemlich gut gefallen. Kate Harrison hat sich wirklich Mühe gegeben den Strand & die Umgebung bildlich zu beschreiben was ihr auch relativ gut gelungen ist. Auch wenn Soul Beach eine Zwischenwelt für die Toten ist, liest es sich als wäre man im Paradies….weißer Sand….türkises Meer….hach ist das schön. Was mir allerdings unklar ist, ist ob Alice nun einfach vor ihrem Laptop sitzt und ihren Charakter & alle anderen sozusagen nur auf ihrem Bildschirm sieht und sich sehr gut in alles hineinfühlt oder ob eine Art zweites Ich in den Monitor hineingezogen wird. Wichtig für die Geschichte ist es jetzt nicht unbedingt, aber wenn man selbst in virtuellen Welten unterwegs war ist man an einigen Stellen im Buch schon irritiert und schüttelt den Kopf. So in etwa erging es zumindest mir in der ein oder anderen Situation am Soul Beach.
Was mir an Soul Beach allerdings besonders gefiel ist, das die Autorin uns an einigen Stellen im Buch Einblick in die Gedankenwelt des Täters gibt.
Ansonsten gefällt mir der Schreibstil von Kate Harrison wirklich sehr gut und das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Alles in allem ist “Soul Beach – Frostiges Paradies” ein spannendes Buch, welches ich dir echt ans Herz legen kann. Ich bin schon echt gespannt wie es mit Alice weiter geht und ob der Mörder ihrer Schwester gefasst wird.
Ein gelungener und spannender Jugendroman - aber manchmal etwas übertrieben und das Ende war zu kitschig für mich. Bin trotzdem
neugierig auf Band 2.
3,5/5 ⭐️
Als das Buch rauskam, hat mich der Klappentext irgendwie so gar nicht angesprochen. Als ich jedoch die ganzen positiven Stimmen gelesen habe, stand fest, dass ich das Buch früher oder später auch haben muss.
Obwohl ich es erst seit Januar auf meinem SuB habe, frage ich mich jetzt: WIESO habe ich es erst jetzt gelesen? Das Buch hat mich begeistert, wie es nur selten ein Buch getan hat und kurz nachdem ich den ersten Band ausgelesen hatte, bin ich losmarschiert, um mir den zweiten zu besorgen (den es leider noch nicht zu kaufen gab. Manno!)
Aber mal ganz von vorne. Alice hat vor vier Monaten ihre berühmte Schwester Meggie verloren, in deren Schatten sie häufig stand. Meggie wurde ermordet – und der Täter konnte bis jetzt nicht identifiziert werden. Und jetzt bekommt Alice auch noch ausgerechnet am Tag von Meggies Beerdigung eine Email, die angeblich von ihrer toten Schwester stammen soll. Kurz darauf wird sie an den Soul Beach eingeladen, eine Internetseite mit einem scheinbar perfekten Strand, an dem Alice ihrer Schwester wieder begegnet.
Alice sitzt einerseits zwar in ihrem Zimmer vor dem Laptop, andererseits scheint die Welt des Soul Beach jedoch so real und greifbar, dass Alice manchmal vergisst, dass sie ihre Schwester nicht berühren kann. Ich fand es wahnsinnig interessant, mitzuverfolgen, wie Soul Beach Alice Leben verändert. Nach und nach wird der Strand immer mehr zum Mittelpunkt ihres Lebens, und natürlich darf sie niemandem davon erzählen, weil sie Angst hat, dass sie Meggie sonst nicht wiedersehen kann.
In ihrem „realen“ Leben macht Alice sich verstärkt auf die Suche nach Meggies Mörder. Hier ist es der Autorin gelungen, mich oft auf falsche Fährten zu locken. Mal war ich überzeugt, es könne nur Person A gewesen sein, dann verhielt Person B sich aber auch total verdächtig und ich konnte gar nicht aufhören, zu rätseln.
Vor allem, da es immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht des Mörders gibt und ich versuchte, daraus einen Sinn oder einen Zusammenhang zu ziehen. Doch es könnte jeder sein und weder Alice noch ich konnten irgendeinem männlichen Charakter des Buches trauen.
Die Liebesgeschichte, die sich im hinteren Drittel der Geschichte anbahnt, fand ich total bezaubernd. Das Ende enthält keinen Cliffhanger und doch will ich so schnell wie möglich wissen, wie es weiter geht.
Fazit:
Soul Beach ist ein gelungener und vielversprechender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Ich konnte die Geschichte von vorne bis hinten genießen. Die Krimi- bzw. Thrillerelemente haben mir sehr gut gefallen und ich konnte der Autorin gut folgen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte es schnellstmöglich nachholen!
Ich fand den Start dieser Trilogie wirklich toll, es ließ sich leicht und flüssig lesen, die Seiten sind nur so geflogen 🫶🏻 Im ersten Moment denkt man wirklich was eine verrückte Idee diese Geschichte doch ist aber nach dem ersten Band, musste ich direkt weiter lesen. Mal eine andere Geschichte, die wirklich Spaß bringt zu lesen.
Hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Mich macht der Hintergrund, wie das alles funktioniert, super neugierig und auch, wer der Mörder von Meggie ist. Lies sich auch sehr flüssig lesen. Einzig allein die Lovestory gefällt mir nicht, da es für mich dich sehr plötzlich kam und es für mich gar keinen richtigen Schlüsselmoment gab, wo jetzt starke Gefühle entstanden sein könnten.
Es hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Zum ende hin wurde es meiner Meinung nach, etwas schlechter. Ich finde es auch schade, dass man noch nicht herausgefunden hat, wer Meggies Mörder ist. Klar, ich habe da so eine Vermutung wer es sein könnte, aber ob das stimmt ist was anderes. Und doch hat mir das Buch im großen und ganzen echt gut gefallen.
Ich habe den ersten Band vor Jahren einmal angefangen, jedoch nie zu Ende gelesen. Durch eine Challenge nun gelesen. Ist ein schönes Buch für zwischendurch und die Geschichte rund um das Cyber-Paradies und Alice sehr spannend. Freue mich auf die nächsten beiden Bände!
Eine interessante Geschichte, eine Mail von der toten Schwester, dass machte mich neugierig auf dieses Buch.
Die Geschichte spielt in der realen Welt und am Soul Beach, einer virtuellen Welt. Hier trifft Alice ihre "tote" Schwester Maggie wieder. Eine Welt ohne Makel, die auf den ersten Blick friedvoll und paradisisch erscheint. Aber der Schein trügt, mehr möchte ich hier nicht verraten.
Aber noch mehr Jugendliche sind an diesem Strand. Wer sind sie und was machen Sie dort?
Diesem Geheimnis kommt Alice auf die Spur und ist auch dem Mörder ihrer Schwester rückt sie näher..
Mir hat das Buch gut gefallen, eine tolle Geschichte, spannend und unterhaltsam erzählt und ein offenes Ende, das einen auf die Fortsetzung der Geschichte neugierig macht. Unbedingt lesen..
Eine interessante Story auf dessen Verlauf ich sehr gespannt bin. Flüssiger Schreibstil, die Seiten fliegen nur so dahin. Eine etwas kuriose Idee, ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Einige Aspekte gefallen mir weniger gut, wie bspw die Liebes Geschichte. Aber ich bin gespannt wie sich die Story entwickelt.
I couldn’t get my head around a couple of things. The idea is interesting because it reminds me a bit of Erebos by Ursula Poznanski. The combination of real life and virtual reality is cool and for a book written in 2012 really modern.
But – the plot drags. A lot. The same things happen over and over. This is what I call a really slow pace. If our protagonist Alice is constantly going to Soul Beach, at least make something happen there. But most of the time, she’s just checking in with Meggie, her sister, or shortly talking to her other “friends”, except for her real ones. This could end really badly. But yet not in this book.
I also refuse this book to call romantic, because it gets beyond weird and super unrealistc. Heads up here, but our protagonist Alice falls in love with a dead guy on the beach. I mean, he’s breathing and everything, but just virtually while his body is buried somewhere. Maybe it will all fall in place in one of the future books, but in this one, it is just – ew?
Alice doesn’t even try to find out who developed this website or how any of this – talking to your dead sister for example – is possible. Yeah, she is obviously still grieving, but at least be a little suspicious to make yourself interesting. Her actions just make her boring and the dragging writing isn’t helping with any of that.
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You can read my full review on my blog Blattzirkus
Als Alice ihre E-Mails abruft traut sie ihren Augen nicht, sie hat eine E-Mail ihrer Schwester Megan.
Dies wäre nichts besonderes, wäre da nicht die Tatsache, dass Megan tot ist. Sie ist ermordet worden!
Alice ist verwirrt! Ist das ein Scherz? Das kann doch nicht sein?! Die E-Mail ist vom sogenannten Soul Beach… vielleicht Spam?!
Schließlich ringt sie sich doch dazu durch auf den Link zu klicken und was sie dort erwartet, hätte Alice sich nie träumen lassen! Plötzlich sieht sie Megan, so real, so echt! Beide können ihr Glück kaum fassen, doch wo ist der Haken des Soul Beach und wie kann sie Megan helfen ihren Mörder zu finden?
Fazit: Zunächst zum Cover: Ich bin hin und weg! Das in rot und schwarz gehaltene Buch ist ein absoluter Hingucker und besonders der schwarze Buchschnitt unterstreicht bereits die düstere Stimmung, die in der Geschichte herrscht!
Zum Buch; Ich konnte es kaum aus der Hand legen! Es ist sehr fesselnd und spannend geschrieben. Teil 1 der Trilogie ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch bleiben viele offen Fragen. Auch die Tatsache, dass man durch einzelne Seiten einen Einblick in die Gedanken des Mörders erhält, baut zusätzlich Spannung auf.
Eine absolute Leseempfehlung von mir!!!!
Darum geht's:
Als Alice eine E-Mail von ihrer toten Schwester bekommt, hält sie das zunächst für einen schlechten Scherz. Dann folgt jedoch eine Einladung in die virtuelle Welt von Soul Beach, einem idyllischen Strandparadies, wo ihre Schwester Megan seit ihrer Ermordung festsitzt.
Unter www.soulbeach.org entdeckt Alice eine völlig neue Welt abseits der Realität, die sie mehr und mehr in ihren Bann zieht.
Doch wer steckt hinter Soul Beach und warum herrschen hier solch strenge Regeln?
Warum wird der Strand nur von Jungen und Schönen bewohnt?
Und warum sind sie alle tot?
Wer hat Megan umgebracht?
Und könnte Alice das nächste Opfer sein? Das Jenseits ist ein Strand und soziale Netzwerke wie Facebook gibt es auch für Tote
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Eine Geschichte die mich leicht an "Erebos" von Ursula Poznanski erinnert hat. Denn auch hier gibt es eine virtuelle Welt die einen einnimmt. Während dies bei "Erebos" aber eher negativ war,weiß man bei dieser Geschichte noch nicht wo es hinführt. Denn "Soul Beach" hält positive aber auch negative Momente und Aspekte bereit.
Die Momente die Alice an diesem virtuellen Strand verbringt mit ihrer Schwester und der neuen Clique fühlen sich wie Glücksseligkeit an. Denn Alice hat eine Chance bekommen,sich ihrer Toten Schwester Meggie nochmal nah zu fühlen und diese Momente sind es die die Geschichte toll erscheinen lassen. Selbst die Momente mit ihren neugewonnen Freunden sind in dieser Welt was besonderes.
Außerhalb dieser Welt,konnte ich mit den meisten Charakteren leider nichts anfangen. Da sie mir selbst am Ende eher als Fremde erschienen und weniger als Freunde und Familie von Alice.
Man kommt ziemlich schnell durch die Geschichte durch und auch als Nicht Gamer kann man sich in diese Geschichte mehr reinfühlen. Denn "Soul Beach" ist an sich ein schöner virtueller Ort. Bis jetzt...
Denn wie es weitergeht erfährt man erst in den nächsten Bänden. Das Ende wurde relativ offen gelassen. So das man bis zum Ende nicht erfährt was "Soul Beach" eigentlich für ein Ort ist und welchen Sinn er hat.
Der Titel passt wirklich ausgezeichnet zum Buch. soulbeach.org ist ein virtuelles Paradies, das den Limbus ersetzt. An diesem Strand halten sich ganz viele Tote auf, alle jung und schön. Ob das ihre Endstation oder nur ein Zwischenhalt ist, muss erst noch geklärt werden. Im frostigen Paradies ist ein Tag wie der andere: Sonne, Strand und Surferboys . . . für die einen wirklich das Paradies, für die anderen doch eher die Hölle.
Der Grossteil der Geschichte wurde in der personalen Erzählform geschrieben. Wir begleiten Alice und erhalten somit einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Sie ist eine sehr interessante Protagonistin, der ich im ersten Teil sehr gut nachfühlen konnte. Sie trauert um ihre ermordete Schwester und will dies gar nicht wahrhaben. Den Verdächtigen Nummer 1 kann sie sich nicht vorstellen und ihre Familie droht an diesem schweren Schicksalsschlag zu zerbrechen.
Mit Entsetzen musste ich dann aber mitverfolgen, wie Alice dem realen Leben immer mehr den Rücken kehrt, sich in ihr Zimmer an den Computer zurückzieht, sich ins Paradies klickt und sich auch von ihren Freunden total abschottet.
Der Schreibstil ist leicht und unterhaltsam und die Autorin webt ab und zu kurze Sequenzen aus Sicht einer weiteren Person mit ein, bei der es sich bestimmt um den Mörder von Megan handelt. Vereinzelt erfahren wir so den einen oder anderen Grund für den Mord und realisieren auch, dass die Person nun Alice beobachtet. Diese Einschübe haben der Story sehr gut getan, denn sie bringen die Geschichte immer wieder zum Hauptthema, dem Mord, zurück und bringen Spannung ins Spiel. Oft fragen wir uns, ob und wann Alice das nächste Opfer wird.
Sonst muss ich Kate Harrison aber ein bisschen ankreiden, dass sie den roten Faden ab und zu aus den Augen verliert. So habe ich zum Teil Alices Handeln hinterfragt, wenn sie neuen virtuellen Freunden hilft, statt ihrer Schwester. Oder aber dass der erwartete Mystery-Thriller zwischendurch eher in eine etwas seichte Liebesgeschichte abdriftet.
Ein grosses Plus der Geschichte ist die Atmosphäre, die Kate Harrison aufbaut. Die Grundstimmung ist sehr bedrückt, ja sogar melancholisch. Der stetig anhaltende Sonnenschein am Soul Beach dringt nur selten bis ins Gemüt der Protagonisten.
Nichts desto trotz hat mich die Autorin mit ihrer neuen Idee, die reales Leben und ein virtuelles Paradies gekonnt vermischt, sehr gut unterhalten und ich werde das Treiben am Soul Beach bestimmt weiter verfolgen.
Fazit:
Mit "Frostiges Paradies" hat Kate Harrison ein solides Grundgerüst für ihre Soul Beach Trilogie entworfen und konnte mich mit ihren neuen Ideen in den Bann ziehen. Trauer trifft auf Liebe ... virtuelle Welt verdrängt reales Leben ... Mystery-Thriller meets Liebesgeschichte . . . eine Mischung, die bestimmt viele Leserherzen höher schlagen lässt.
Alice hat ihre Schwester viel zu früh verloren. Die große Schwester. AUch wenn sie immer wieder genervt hat mit ihren Scherzen und alles was zum Geschwisterleben dazu gehört, so sehr vermisst Alice sie nun. Doch dann kommt eine Mail, die ihre Leben zu verändern scheint. Sie wird eingeladen, von ihrer Schwester, den Soul Beach zu besuchen. Sie hält es anfangs für einen dummen Streich, den sich einer von Meggies Fans erlaubt hat, doch die Neugier lässt sich nicht aufhalten und so besucht sie die Seite und trifft dort wirklich ihre Schwester. Immer öfter geht sie an den Strand um mit Meggie zu reden doch auch andere dort zu treffen.
Schnell bleibt es nicht nur bei den Besuchen, sie will helfen, dass sie nicht lange am Soul Beach verweilen müssen und so versucht sie zumindest einem Mädchen zu helfen. Triti. Mit einem Bekannten in der "realen" Welt deckt sie den Todesfall des Mädchens Triti auf...
Für mich ist Alice ein ziemlich gewöhnliches aber liebenswertes Mädchen. Sie ist zwar skeptisch was die Sache angeht mit den Mails, aber sie geht trotzdem der Sache auf die Spur und lässt sich dann viel zu sehr in das Leben am Strand fallen. Es ist der Hauptpunkt, den sie in ihrem Leben nun sieht. Einfach Zeit mit ihrer Schwester und den anderen paar Leuten dort verbringen.
Meggie ist die Schwester von Alice und das genaue Gegenteil. Zu der Zeit als sie noch gelebt hat, hat sie an einer Castingshow teilgenommen und hat bei dieser gewonnen. sie wollte immer im Mittelpunkt stehen und hat es auch geschafft, die Blicke immer auf sich zu ziehen. Und doch ist Meggie die richtige große Schwester, die sich sorgen um Alice macht und sie auch am Strand noch versucht vor Verletzungen und dergleichen zu beschützen.
Hilfe beim Auflösen des Falls von Triti bekommt Alice von Lewis. Lewis wird als Nerd dargestellt und schon da hab ich ihn irgendwie ins Herz geschlossen. Er hat Spaß daran, ein wenig zu hacken und auch so bei kleineren bis größeren Problemen zu helfen. Er sagt zwar, er hätte es nur als gefallen für seinen Kumpel und Alice bester Freundin getan, aber ich denke, er hat es auch getan, weil er Alice auf eine Art und Weise mag.
Auch die anderen Charaktere die immer wieder mal auftauchen, sind mir größtenteils wirklich sympathisch und ich mag jeden Charakter auf eigene Weise wirklich sehr gern. SIe machen das Buch wirklich zum Soul Beach.
Der Schreibstil gefällt mir wirklih sehr gut und ich hatte oft auch das Gefühl, selber am Soul BEach sein zu können, so wie sie das immer schön erklärt hat. Auch die Charaktere sind super rüber gekommen. Einen kleinen SPannungsfaktor hat Kate Harrison aber noch mit reingebracht. Zwischendurch kommen immer wieder mal Nachrichten von dem Täter, der Meggie umgebracht hat. Und es scheint, als hätte dieser es nun auf Alice abgesehen. Aber mehr als die Nachrichten zwischendurch erfährt man nicht. So freut man sich darauf, den zweiten Teil wirklich zu lesen.
Das Cover ist in einem Pinkton gehalten, zeigt nur den Namen des Autors und den BUchtitel und sonst nichts. Es macht es nochmal Überraschender ein wenig, wie ich finde.
Alles in allem ein Buch was man wirklich gut lesen kann und was ich auch gern weiter empfehlen möchte.
Der Jugendthriller Soul Beach ist definitiv sehr spannend und packend. An manchen Stellen wären aber eine intensivere Auseinandersetzung mit den Charakteren vom Vorteil gewesen.
Dieses Buch habe ich bei momox verkauft.
Das Buch war sehr spannend und facettenreich gestaltet. Die Thematik ist eigentlich ziemlich ernst, aber die Autorin schafft es mit Witz und viel Charme ein wenig abzumildern.
Alice, Megan und Co. waren sehr facettenreich und abwechslungsreich gestaltet. Ich hatte keine Probleme mit den Namen und konnte jeden sofort zu ordnen.
Die Handlung war sehr spannend geschrieben. Wir erfahren viel über Alice und ihre Familie. Doch es steht immer noch der Mörder von Megan sehr im Vordergrund, weil immer mal wieder Gedankengänge von ihm/ihr eingeflossen sind und ein paar zukünftige Informationen preisgegeben wurden. Ganz besonders die Frage, wer denn jetzt wirklich der Mörder/ die Mörderin ist, hat das Buch besonders gemacht.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den 2.Band.
3.5
So richtig wusste ich nicht, was mich bei diesem Buch erwartet. Außer dass es sich um ein Mädchen handelt, dass seine Schwester durch einen Mord verloren hat.
Die Idee das Buches fand ich sehr interessant und war für mich auch was Neues. Stellenweise war es etwas langatmig, da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Dennoch war das Buch ein super Pageturner, den ich innerhalb eines Tages verschlungen habe.
Ich hatte zu dem auch leichte Probleme mir vorzustellen wie Soul Beach praktisch funktioniert. Das war mir etwas zu schwammig dargestellt.
Ich möchte unbedingt wissen, was es mit Soul Beach auf sich hat und wer hinter dem Mord an Meggie steckt. Gut, dass ich mir auch gleich Teil 2 und 3 bei der Bücherei ausgeliehen habe. Es wird also bald weitergehen.
Inhalt:
Alice trauert noch um ihre Schwester, die vor wenigen Monaten ermordet wurde. Da erhält sie eine E-Mail – von ihrer Schwester. Zuerst hält sie es für einen blöden Scherz, aber dann erhält sie eine Einladung zum „Soul Beach“, wo sie tatsächlich mit ihrer (toten) Schwester sprechen kann. Das wirft natürlich etliche Fragen auf: Wie ist das möglich? Ist das das Leben nach dem Tod? Liegt die Tatsache, dass Meggie nach ihrem Tod dort gelandet ist daran, dass ihr Fall immer noch ungeklärt ist?
Meinung:
Das Buch beginnt mit Meggies Beerdigung – und der ersten Mail, die Alice erhält. Sie denkt sich nichts weiter dabei und hält sie für einen Scherz von einem von Meggies zahllosen Fans. Diese ist nämlich durch eine Talentshow berühmt geworden und Alice und ihre Familie werden von der Presse nicht mehr in Ruhe gelassen.
Als sie dann aber zum Soul Beach eingeladen wird, ist sie zwar immer noch misstrauisch, vergisst ihre Bedenken aber sofort, als sie Meggie dort sieht. Und genau das ist mein erster und größter Kritikpunkt. Alice vergisst alle Zweifel, als sie ihre tote(!) Schwester sieht. Lebendig. Virtuell im Internet. Und es erscheint ihr auch kaum seltsam, dass sie das Meer riechen, den Sand und den Wind spüren kann, obwohl sie zu Hause in ihrem Zimmer sitzt, weit weg von irgendeinem Meer. Oder zumindest findet sie es nicht so seltsam, dass sie der Sache auf den Grund gehen würde. Sie ist einfach nur glücklich, mit ihrer Schwester zusammen sein zu können und erzählt nicht mal jemandem von ihrer seltsamen Entdeckung.
Das finde ich schon ziemlich unrealistisch. Und dann fängt sie plötzlich an, unbedingt den Mordfall an ihrer Schwester aufklären zu wollen. Eine 16(?)-jährige. Genau.
Davon aber mal abgesehen, hat mir das Buch ziemlich gut gefallen. Der „Soul Beach“ wird – optisch und von der Stimmung her – gut beschrieben. Die Charaktere sind unterschiedlich und haben ihre eigene Persönlichkeit. Alice fand ich als Protagonistin zu naiv und sie hat das Wesentliche zu schnell aus den Augen verloren.
Was mich zusätzlich gestört hat ist die Art, wie Alice‘ Aufenthalt am Soul Beach beschrieben wird. Es wird so dargestellt, als würde Alice tatsächlich am Strand entlanglaufen und vor ihrer Schwester stehen und ich habe mehrmals vergessen, dass sie in Wirklichkeit am Computer sitzt. Genau wie die Protagonistin, offenbar. Aber: Wie kann man vergessen, wo man sich befindet? Schon allein wenn sie jemanden anguckt – sieht man nicht, dass es nur ein PC-Bildschirm ist?
Das hat mich extrem gestört.
Aufgrund der großen Kritik, die ich hier äußere, müsste man meinen, dass ich das Buch schrecklich fand. Das ist aber nicht der Fall, denn es hat mir davon abgesehen recht gut gefallen, sodass ich es immerhin noch mittelmäßig gut fand.
Was mich noch sehr gestört hat ist das Ende. Die Geschichte hat sich in eine andere Richtung entwickelt als ich erwartet hatte und Alice findet kaum etwas über den Soul Beach raus, obwohl das wohl das Hauptthema hätte sein müssen. Stattdessen schweift sie gedanklich immer ab, macht sich Sorgen über ganz andere Themen. Von dem abrupten Ende war ich ziemlich überrascht, da ich nicht mit einer Reihe sondern mit einem Einzelband gerechnet hatte.
Fazit:
Leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Das offene Ende hat mich enttäuscht und auch sonst hatte ich große Kritikpunkte. Trotzdem hatte das Buch auch seine positiven Seiten.
3/5 Punkten
Anfänglich hatte ich meine Probleme mit dem Buch weil ich mir nur den kurzen Klappentext durchgelesen habe und jetzt nicht zwingend darauf schließen ließ das es ein Fantasy Buch ist. Obwohl ich nicht so gern Fantasy lese hat mir diese Geschichte gut gefallen. Ich fand die Idee von dem Buch sehr interessant und gut geschrieben. Leider waren ein paar Sachen meiner Meinung nach ein bisschen vorhersehbar. Ich finde es ein gutes Buch für zwischendurch und will unbedingt wissen wie es weitergeht.
3,5 von 5 Buchratten
Ich weiß nicht..
Der Spannungsbogen ist eher ein Spannungslineal, und weit unten liegend.
Um die Beziehung und unendliche Liebe zu Danny glaubwürdiger erscheinen zu lassen, hätte die Figur Danny nicht so flach dargestellt werden sollen. Ich finde ihn absolut uninteressant. Lewis hat mir gefallen. Er ist aber damit auch so ziemlich dir einzige Figur, neben den Schwestern, die mich nicht genervt hat.
Super Schreibstil allerdings. Simpel und flott lesbar, was man also bei einem Jugendbuch auch erwarten würde. Gefühlt war ich ruckzuck durch (hätte ich zwischendurch nicht andere Bücher gelesen).
Mich konnte es nicht ganz überzeugen. Vollständigkeitshalber werden aber die anderen Bücher auch gelesen.
Der erste Satz
Das Mädchen ist tod, definitiv.
Meine Meinung
Ich hatte eigentlich kein wirkliches Interesse an dem Buch und das obwohl alle irgendwie davon gesprochen haben, aber dann habe ich das Video von Kossi zu dem Buch gesehen und habe gemerkt, dass auch sie vollkommen begeistert von der Geschichte ist. Außerdem fand ich den Inhalt dann doch sehr interessant und er hat sich einfach sehr spannend für mich angehört. Da war ich echt Feuer und Flamme für das Buch und wollte es am liebsten sofort lesen. Und dann haben mir auch noch so viele bei Facebook geschrieben, dass das Buch echt gut ist und, dass es mir auf jeden Fall gefallen wird. Deswegen habe ich einfach mal geguckt, ob es nicht jemand vielleicht vertauschen möchte und ich habe mich so sehr gefreut, dass die liebe Tanja es mit mir getauscht hat. Als es dann hier ankam, musste ich es wirklich sofort lesen, weil ich so gespannt auf die Geschichte war.
Die Geschichte hat sich für mich wirklich von Anfang an sehr spannend angehört und vor allem sehr fesselnd. Ich bin ja eigentlich nicht unbedingt jemand, der sehr viel Spannung in einer Geschichte braucht, weil ich mich schon ziemlich schnell fürchte und das für mich dann einfach kein Lesevergnügen mehr ist sondern nur noch Quälerei. Allerdings gibt es einige Bücher, die wirklich spannend und teilweise auch gruselig sind, die mir trotzdem sehr gut gefallen. Deswegen war ich einfach sehr neugierig auf dieses Buch. Besonders gut hat mir die Idee mit der Website gefallen und was alles dahinter steckt. Wahrscheinlich werden einige das Buch mit "Erebos" vergleichen, da es da ja auch um etwas technisches geht, aber das kann ich nicht, da ich "Erebos" noch nicht gelesen habe. Deswegen entfällt dieser Vergleich ;) Trotzdem empfinde ich das Thema als etwas ganz besonderes. Vor allem da es ja hier auch um Trauer und Hoffnung nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist geht. Ich finde es wirklich sehr interessant wie die Autorin die Themen Tod und Trauer mit einer virtuellen Welt kombiniert, da das ja schon sehr außergewöhnlich ist. Das habe ich zumindest noch gar nicht in einem Buch erlebt. Aber jetzt gebe ich hier schon wieder meinen Senf zu der Geschichte ab und ihr wisst noch nicht mal genau worum es denn eigentlich geht. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Alice, deren Schwester Megan vor kurzer Zeit gestorben ist oder besser gesagt ermordet wurde. Alice kommt sehr schwer damit klar, dass ihre Schwester tod ist und verschanzt sich immer mehr. Selbst ihren Freund Robbie und ihre beste Freundin Cara lässt sie nicht mehr richtig an sich ran. Doch an dem Tag der Beerdigung von Meggie erhält Alice eine rätselhafte Email, die von dem Emailaccount ihrer Schwester stammt. Alice glaubt, dass sie jemand auf den Arm nehmen will und sie somit denken lassen will, dass ihre Schwester noch am Leben ist, die sehr berühmt war, weil sie eine Castingshow gewonnen hat. Deswegen ignoriert Alice die Email erst mal, aber dann bekommt sie noch eine Email, die ihr zeigt, dass eigentlich nur ihre Schwester diese Email geschrieben haben kann. Das verunsichert Alice natürlich total. Dennoch behält sie alles für sich und denkt sich manchmal immer noch, dass sie da jemand auf den Arm nehmen will. Doch dann bekommt sie einige Zeit wieder eine Email, in der steht, dass Meggie sie nach Soul Beach eingeladen hat und darunter steht ein Link zu einer Website. Nach längerem überlegen, klickt Alice auf diesen Link und sieht etwas was sie gar nicht begreifen kann und auch nicht glauben kann, denn auf einmal ist sie an einem Strandparadies, wo ganz viele hübsche Teenager rumlaufen. Es ist fast als sei sie selbst mit dabei, aber sie sitzt ja nur vor ihrem PC. Und dann sieht sie ihre Schwester, die in Soul Beach festsitzt seitdem sie ermordet wurde. Alice kann gar nicht recht glauben, dass es das wirklich gibt und, dass sie ihre Schwester immer nur besuchen kann. Sie verbringt immer mehr Zeit in Soul Beach und merkt aber schnell, dass es vielleicht paradiesisch aussieht, aber viele Regeln hat und auch die Bewohner, die dort festsitzen überhaupt nicht immer glücklich sind. Alice verliert sich immer mehr in dieser Welt und verbringt immer mehr Zeit mit Jugendlichen, die eigentlich schon tod sind. Doch umso länger sie dort ist, umso mehr Fragen hat sie: Wer steckt hinter diesem Paradies ? Wie sind diese Jugendlichen umgekommen ? Und wer hat ihre Schwester ermordet ? Ich kann euch gleich sagen, dass nicht alle dieser Fragen in diesem Buch aufgedeckt werden, aber dafür gibt es ja auch noch zwei weitere Bücher. Ich war auf jeden Fall von der Geschichte total gefesselt und das habe ich schon auf der ersten Seite gemerkt. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Wie gesagt finde ich es einfach super gut gemacht, dass die Autorin etwas Reales wie den Tod mit etwas nicht realem wie dieser virtuellen Welt verbindet. Das macht die Geschichte einfach zu etwas ganz besonderem. Die Geschichte ist einfach super spannend und man ist wirklich die ganze Zeit über gefesselt. Ich mag die Geschichte wirklich super gerne, weil sie einfach von der Atmosphäre lebt und einfach was komplett neues ist. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sie mir so gut gefallen wird, aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Ihr wisst ja, dass ich nicht gerne Bücher lese, in denen etwas vorkommt, dass nicht real ist, aber hier hat mich das echt überhaupt nicht gestört. Wer weiß vielleicht gibt es ja Soul Beach wirklich... Auf jeden Fall macht mich das Ende jetzt schon kirre und ich würde am liebsten sofort zum zweiten Band greifen. Ich bin echt so begeistert von der Geschichte, dass ich überlege mir die anderen beiden Bände auf englisch und dann später erst auf deutsch zu holen. Ich liebe diese Geschichte einfach !
Die Charaktere finde ich wirklich sehr interessant, auch wenn mir einige überhaupt nicht geheuer waren, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man nicht weiß wer Meggie umgebracht hat und es auch jemand aus dem nahen Bekanntenkreis von Alice sein könnte. Jedes Mal wenn sie einer der Charaktere anders als sonst verhalten hat, habe ich eine richitge Paranoia geschoben und war der festen Überzeugung, dass der Charakter der Mörder ist. Trotzdem sind mir die meisten Charaktere sympathisch und ich finde sie alle sehr gut ausgearbeitet, aber trotzdem sehr geheimnisvoll. Alice ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und hat vor dem Tod ihrer Schwester ein vollkommen normales Teenager-Leben geführt. Sie ist schon seit längerem mit Robbie zusammen und früher waren da richtig Schmetterling oder zumindest war sie immer sehr aufgeregt, wenn sie mit ihm zusammen war. Doch nach dem Tod oder eher dem Mord an ihrer Schwester hat sich alles verändert. Sie zieht sich vor allen zurück, auch vor Robbie und ihrer besten Freundin Cara. Sie möchte am liebsten nur ganz in Ruhe trauern. Manchmal fragt sie sich sogar, ob es nicht besser gewesen wär, wenn sie an Meggies Stelle gewesen wär und sie jetzt tod wär. Alice verschließt sich auch vollkommen vor ihren Eltern, die seit Meggies Tod nur noch streiten und sich gar nichts Nettes mehr zu sagen haben. Doch als sie die Email bekommt, schöpft sie wieder Hoffnung. Ich persönlich habe gehofft, dass es ihr helfen würde ihr Leben weiterzuleben, wenn sie Meggie sieht, aber genau das Gegenteil ist eingetroffen, denn sie verschließt sich immer mehr und überlebt eigentlich nur jeden Tag, weil sie sich so sehr auf Soul Beach freut. Alice ist wirklich total intelligent und hat manchmal echt ziemlich große Selbstzweifel, aber genau das macht sie so sympathisch. Ich möchte jedenfalls keine Protagonistin, die sich für das 8. Weltwunder hält. Nach dem Tod ihrer Schwester hat sich Alice einfach total verändert. Früher war sie wirklich ein lebensfroher Mensch und hatte jeden Tag Spaß, auch wenn sie manchmal ganz schön darunter gelitten hat, dass sie im Schatten von Meggie gestanden hat, die sie auch nicht immer sonderlich nett behandelt hat. Ich mag Alice wirklich sehr gerne, denn ich bewundere ihre Stärke. Einige Menschen werden sie vielleicht als schwach sehen, aber genau das ist sie nicht. Sie ist eine total starke Persönlichkeit, denn sie ist nicht daran zerbrochen, dass ihre Schwester ermordet wurde. Natürlich hat sie sich zurückgezogen und ist anders geworden, aber das ist vollkommen normal. Ich finde es toll, dass Alice so ehrlich ist und am liebsten immer die Wahrheit sagen möchte bzw einfach nicht lügen kann. Ich mag einfach ihre komplette Art. Sie hat so ein großes Herz und ist einfach nur liebenswert, sodass man sie einfach mögen muss. Ich finde es echt toll, dass sie sich so für andere Menschen einsetzt. Außerdem habe ich persönlich während des Lesens gemerkt, dass sie sich selbst verändert hat. Sie war nicht mehr nur traurig und bedrückt, dass sie ihre Schwester immer nur in Soul Beach treffen kann, sondern hat neue Kraft geschöpft. Ich könnte mir für diese Geschichte wirklich keine bessere Protagonistin vorstellen. Sie ist einfach toll so wie sie ist. Megan (Meggie) war bzw. ist Alice große Schwester. Sie wurde umgebracht, aber sie ist dann in Soul Beach wieder aufgewacht, wo auch viele andere Teenager "leben", die gestorben sind. Am Anfang hat es ihr dort richtig gut gefallen, aber nach und nach hat sie sich einfach nur einsam gefühlt. Deswegen hat sie auch ihrer Schwester eine Einladung nach Soul Beach geschickt. Meggie stand früher immer im Mittelpunkt und das auch schon bevor sie berühmt geworden ist. Sie konnte es auch sehr schlecht haben, wenn sie dann mal nicht im Mittelpunkt steht. Meggie war bzw ist wunderschön und jeder Junge hätte sie gerne als seine Freundin. Sie war super beliebt und konnte super gut singen. Deswegen war es auch kein Wunder, dass sie die Castingshow gewonnen hat. Nach dieser Castingshow war sie auf der ganzen Welt berühmt und jede Zeitung schrieb von der "Nachtigall aus Großbritannien". Es waren wirklich alle Jungs hinter ihr her, aber sie hatte immer nur Augen für Tim und war wirklich ziemlich glücklich mit ihm zusammen, auch wenn außer ihrer Schwester niemand verstanden hat, warum sie sich mit dem abgibt. Meggie habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich vertraut. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass sie Alice nur benutzt und etwas im Schilde führt. Sie kam mir nämlich nicht vor wie die super liebevolle Schwester. Dieses Gefühl hatte ich wirklich das ganze Buch lang und ich habe es jetzt auch noch. Lewis möchte ich auch noch erwähnen, weil ich ihn wirklich sehr gerne mag. Lewis ist der ältere Bruder von Robbie und er ist der absolute Nerd. Naja eigentlich kennt er sich nur ziemlich mit Technik aus, denn Lewis ist echt cool und hilft Alice wo er nur kann und das obwohl er ganz genau weiß, dass sie nicht allzu viel von ihm hält. Ich mochte Lewis wirklich vom ersten Moment an.
Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Alice geschrieben, sodass man wirklich alle ihre Gefühle und Gedanken mitbekommt und wirklich mitfühlt. Ich musste manchmal echt ein paar Tränchen verdrücken, als Alice am Anfang noch so traurig war und sie noch nicht mal auf der Beerdigung von Meggie bleiben konnte, weil sie einfach nicht mitansehen konnte wie sie Meggie unter die Erde bringen. Das fand ich wirklich sehr emotional. Der Schreibstil passt sehr gut zum Alter der Protagonistin ist, aber nicht zu jugendlich. Man kann ihn wirklich sehr angenehm und auch schnell lesen. Aber vor allem ist er wirklich sehr spannend, sodass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass zwischendurch immer mal wieder eine Seite aus der Sicht des Mörders abgedruckt ist. Das hat das Ganze wirklich sehr abwechslungsreich und noch spannender gemacht. Meistens waren es seine Gedanken über Meggies Tod. Auch der erste Satz stammt von so einer Seite. Alles in einem ein fabelhafter Schreibstil, der mir in jeder Hinsicht gefällt.
Der Titel gefällt mir wirklich sehr gut, auch wenn man ihn erst so richtig versteht nachdem man das Buch gelesen hat, aber auf jeden Fall macht er von Anfang an schon einmal neugierig. "Soul Beach" heißt ja so viel wie Strand der Seelen und das passt ja sehr gut, weil dort ja eigentlich nur "Geister" von Teenagern leben, die ums Leben gekommen sind. "Frostiges Paradies" passt auch sehr gut, weil Soul Beach eigentlich wirklich ein Paradies ist, aber es ist eben irgendwie frostig da, weil dort so viel Unglück ist. Die Menschen bzw Geister sind total unglücklich.
Das Cover finde ich einfach nur wunderschön. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich eine rot/pink Schwäche habe, weil ich euch gar nicht so genau sagen kann welche Farbe es nun hat. Auf jeden Fall gefällt mir die Farbe mit der dunklen Schrift und natürlich die Palmen, die Soul Beach darstellen sollen. Ich finde es einfach nur schön und irgendwie besonders.
Mein Fazit
"Soul Beach- Frostiges Paradies" von Kate Harrison konnte mich wirklich komplett überzeugen und vor allem fesseln. Ich wollte und konnte das Buch schon nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen und das lag vor allem an der außergewöhnlichen Idee der Autorin so ein bedrückendes Thema wie den Tod eines geliebten Menschen mit einer virtuellen Welt zu verbinden. Diese Idee war für mich einfach so neu und besonders. Außerdem war die Geschichte wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total spannend. Ich denke, dass bei dieser Geschichte echt für jeden etwas dabei ist, denn sie ist spannend, besonders, fesselnd, romantisch, berührend und traurig. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, weil sie wirklich sehr mysteriös waren, aber trotzdem irgendwie auch sehr gut ausgearbeitet waren. Ich habe trotzdem fast keinem Charakter getraut *grins*. Auch der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes, da er einfach nur abwechslungsreich ist, dadurch, dass einige Seiten auch aus der Sicht des Mörders geschrieben wurden. Außerdem passt er wirklich super zu der Protagonistin. Auch der Titel und das Cover gefallen mir super. Ich habe wirklich überhaupt nichts zu meckern und würde am liebsten gleich Band 2 lesen. Wahrscheinlich werde ich mir sogar Band 2 und 3 auf Englisch kaufen, damit ich nicht allzu lange warten muss, denn ich muss einfach wissen wie es weitergeht.
Der erste Satz
Das Mädchen ist tod, definitiv.
Meine Meinung
Ich hatte eigentlich kein wirkliches Interesse an dem Buch und das obwohl alle irgendwie davon gesprochen haben, aber dann habe ich das Video von Kossi zu dem Buch gesehen und habe gemerkt, dass auch sie vollkommen begeistert von der Geschichte ist. Außerdem fand ich den Inhalt dann doch sehr interessant und er hat sich einfach sehr spannend für mich angehört. Da war ich echt Feuer und Flamme für das Buch und wollte es am liebsten sofort lesen. Und dann haben mir auch noch so viele bei Facebook geschrieben, dass das Buch echt gut ist und, dass es mir auf jeden Fall gefallen wird. Deswegen habe ich einfach mal geguckt, ob es nicht jemand vielleicht vertauschen möchte und ich habe mich so sehr gefreut, dass die liebe Tanja es mit mir getauscht hat. Als es dann hier ankam, musste ich es wirklich sofort lesen, weil ich so gespannt auf die Geschichte war.
Die Geschichte hat sich für mich wirklich von Anfang an sehr spannend angehört und vor allem sehr fesselnd. Ich bin ja eigentlich nicht unbedingt jemand, der sehr viel Spannung in einer Geschichte braucht, weil ich mich schon ziemlich schnell fürchte und das für mich dann einfach kein Lesevergnügen mehr ist sondern nur noch Quälerei. Allerdings gibt es einige Bücher, die wirklich spannend und teilweise auch gruselig sind, die mir trotzdem sehr gut gefallen. Deswegen war ich einfach sehr neugierig auf dieses Buch. Besonders gut hat mir die Idee mit der Website gefallen und was alles dahinter steckt. Wahrscheinlich werden einige das Buch mit "Erebos" vergleichen, da es da ja auch um etwas technisches geht, aber das kann ich nicht, da ich "Erebos" noch nicht gelesen habe. Deswegen entfällt dieser Vergleich ;) Trotzdem empfinde ich das Thema als etwas ganz besonderes. Vor allem da es ja hier auch um Trauer und Hoffnung nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist geht. Ich finde es wirklich sehr interessant wie die Autorin die Themen Tod und Trauer mit einer virtuellen Welt kombiniert, da das ja schon sehr außergewöhnlich ist. Das habe ich zumindest noch gar nicht in einem Buch erlebt. Aber jetzt gebe ich hier schon wieder meinen Senf zu der Geschichte ab und ihr wisst noch nicht mal genau worum es denn eigentlich geht. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Alice, deren Schwester Megan vor kurzer Zeit gestorben ist oder besser gesagt ermordet wurde. Alice kommt sehr schwer damit klar, dass ihre Schwester tod ist und verschanzt sich immer mehr. Selbst ihren Freund Robbie und ihre beste Freundin Cara lässt sie nicht mehr richtig an sich ran. Doch an dem Tag der Beerdigung von Meggie erhält Alice eine rätselhafte Email, die von dem Emailaccount ihrer Schwester stammt. Alice glaubt, dass sie jemand auf den Arm nehmen will und sie somit denken lassen will, dass ihre Schwester noch am Leben ist, die sehr berühmt war, weil sie eine Castingshow gewonnen hat. Deswegen ignoriert Alice die Email erst mal, aber dann bekommt sie noch eine Email, die ihr zeigt, dass eigentlich nur ihre Schwester diese Email geschrieben haben kann. Das verunsichert Alice natürlich total. Dennoch behält sie alles für sich und denkt sich manchmal immer noch, dass sie da jemand auf den Arm nehmen will. Doch dann bekommt sie einige Zeit wieder eine Email, in der steht, dass Meggie sie nach Soul Beach eingeladen hat und darunter steht ein Link zu einer Website. Nach längerem überlegen, klickt Alice auf diesen Link und sieht etwas was sie gar nicht begreifen kann und auch nicht glauben kann, denn auf einmal ist sie an einem Strandparadies, wo ganz viele hübsche Teenager rumlaufen. Es ist fast als sei sie selbst mit dabei, aber sie sitzt ja nur vor ihrem PC. Und dann sieht sie ihre Schwester, die in Soul Beach festsitzt seitdem sie ermordet wurde. Alice kann gar nicht recht glauben, dass es das wirklich gibt und, dass sie ihre Schwester immer nur besuchen kann. Sie verbringt immer mehr Zeit in Soul Beach und merkt aber schnell, dass es vielleicht paradiesisch aussieht, aber viele Regeln hat und auch die Bewohner, die dort festsitzen überhaupt nicht immer glücklich sind. Alice verliert sich immer mehr in dieser Welt und verbringt immer mehr Zeit mit Jugendlichen, die eigentlich schon tod sind. Doch umso länger sie dort ist, umso mehr Fragen hat sie: Wer steckt hinter diesem Paradies ? Wie sind diese Jugendlichen umgekommen ? Und wer hat ihre Schwester ermordet ? Ich kann euch gleich sagen, dass nicht alle dieser Fragen in diesem Buch aufgedeckt werden, aber dafür gibt es ja auch noch zwei weitere Bücher. Ich war auf jeden Fall von der Geschichte total gefesselt und das habe ich schon auf der ersten Seite gemerkt. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Wie gesagt finde ich es einfach super gut gemacht, dass die Autorin etwas Reales wie den Tod mit etwas nicht realem wie dieser virtuellen Welt verbindet. Das macht die Geschichte einfach zu etwas ganz besonderem. Die Geschichte ist einfach super spannend und man ist wirklich die ganze Zeit über gefesselt. Ich mag die Geschichte wirklich super gerne, weil sie einfach von der Atmosphäre lebt und einfach was komplett neues ist. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sie mir so gut gefallen wird, aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Ihr wisst ja, dass ich nicht gerne Bücher lese, in denen etwas vorkommt, dass nicht real ist, aber hier hat mich das echt überhaupt nicht gestört. Wer weiß vielleicht gibt es ja Soul Beach wirklich... Auf jeden Fall macht mich das Ende jetzt schon kirre und ich würde am liebsten sofort zum zweiten Band greifen. Ich bin echt so begeistert von der Geschichte, dass ich überlege mir die anderen beiden Bände auf englisch und dann später erst auf deutsch zu holen. Ich liebe diese Geschichte einfach !
Die Charaktere finde ich wirklich sehr interessant, auch wenn mir einige überhaupt nicht geheuer waren, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man nicht weiß wer Meggie umgebracht hat und es auch jemand aus dem nahen Bekanntenkreis von Alice sein könnte. Jedes Mal wenn sie einer der Charaktere anders als sonst verhalten hat, habe ich eine richitge Paranoia geschoben und war der festen Überzeugung, dass der Charakter der Mörder ist. Trotzdem sind mir die meisten Charaktere sympathisch und ich finde sie alle sehr gut ausgearbeitet, aber trotzdem sehr geheimnisvoll. Alice ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und hat vor dem Tod ihrer Schwester ein vollkommen normales Teenager-Leben geführt. Sie ist schon seit längerem mit Robbie zusammen und früher waren da richtig Schmetterling oder zumindest war sie immer sehr aufgeregt, wenn sie mit ihm zusammen war. Doch nach dem Tod oder eher dem Mord an ihrer Schwester hat sich alles verändert. Sie zieht sich vor allen zurück, auch vor Robbie und ihrer besten Freundin Cara. Sie möchte am liebsten nur ganz in Ruhe trauern. Manchmal fragt sie sich sogar, ob es nicht besser gewesen wär, wenn sie an Meggies Stelle gewesen wär und sie jetzt tod wär. Alice verschließt sich auch vollkommen vor ihren Eltern, die seit Meggies Tod nur noch streiten und sich gar nichts Nettes mehr zu sagen haben. Doch als sie die Email bekommt, schöpft sie wieder Hoffnung. Ich persönlich habe gehofft, dass es ihr helfen würde ihr Leben weiterzuleben, wenn sie Meggie sieht, aber genau das Gegenteil ist eingetroffen, denn sie verschließt sich immer mehr und überlebt eigentlich nur jeden Tag, weil sie sich so sehr auf Soul Beach freut. Alice ist wirklich total intelligent und hat manchmal echt ziemlich große Selbstzweifel, aber genau das macht sie so sympathisch. Ich möchte jedenfalls keine Protagonistin, die sich für das 8. Weltwunder hält. Nach dem Tod ihrer Schwester hat sich Alice einfach total verändert. Früher war sie wirklich ein lebensfroher Mensch und hatte jeden Tag Spaß, auch wenn sie manchmal ganz schön darunter gelitten hat, dass sie im Schatten von Meggie gestanden hat, die sie auch nicht immer sonderlich nett behandelt hat. Ich mag Alice wirklich sehr gerne, denn ich bewundere ihre Stärke. Einige Menschen werden sie vielleicht als schwach sehen, aber genau das ist sie nicht. Sie ist eine total starke Persönlichkeit, denn sie ist nicht daran zerbrochen, dass ihre Schwester ermordet wurde. Natürlich hat sie sich zurückgezogen und ist anders geworden, aber das ist vollkommen normal. Ich finde es toll, dass Alice so ehrlich ist und am liebsten immer die Wahrheit sagen möchte bzw einfach nicht lügen kann. Ich mag einfach ihre komplette Art. Sie hat so ein großes Herz und ist einfach nur liebenswert, sodass man sie einfach mögen muss. Ich finde es echt toll, dass sie sich so für andere Menschen einsetzt. Außerdem habe ich persönlich während des Lesens gemerkt, dass sie sich selbst verändert hat. Sie war nicht mehr nur traurig und bedrückt, dass sie ihre Schwester immer nur in Soul Beach treffen kann, sondern hat neue Kraft geschöpft. Ich könnte mir für diese Geschichte wirklich keine bessere Protagonistin vorstellen. Sie ist einfach toll so wie sie ist. Megan (Meggie) war bzw. ist Alice große Schwester. Sie wurde umgebracht, aber sie ist dann in Soul Beach wieder aufgewacht, wo auch viele andere Teenager "leben", die gestorben sind. Am Anfang hat es ihr dort richtig gut gefallen, aber nach und nach hat sie sich einfach nur einsam gefühlt. Deswegen hat sie auch ihrer Schwester eine Einladung nach Soul Beach geschickt. Meggie stand früher immer im Mittelpunkt und das auch schon bevor sie berühmt geworden ist. Sie konnte es auch sehr schlecht haben, wenn sie dann mal nicht im Mittelpunkt steht. Meggie war bzw ist wunderschön und jeder Junge hätte sie gerne als seine Freundin. Sie war super beliebt und konnte super gut singen. Deswegen war es auch kein Wunder, dass sie die Castingshow gewonnen hat. Nach dieser Castingshow war sie auf der ganzen Welt berühmt und jede Zeitung schrieb von der "Nachtigall aus Großbritannien". Es waren wirklich alle Jungs hinter ihr her, aber sie hatte immer nur Augen für Tim und war wirklich ziemlich glücklich mit ihm zusammen, auch wenn außer ihrer Schwester niemand verstanden hat, warum sie sich mit dem abgibt. Meggie habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich vertraut. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass sie Alice nur benutzt und etwas im Schilde führt. Sie kam mir nämlich nicht vor wie die super liebevolle Schwester. Dieses Gefühl hatte ich wirklich das ganze Buch lang und ich habe es jetzt auch noch. Lewis möchte ich auch noch erwähnen, weil ich ihn wirklich sehr gerne mag. Lewis ist der ältere Bruder von Robbie und er ist der absolute Nerd. Naja eigentlich kennt er sich nur ziemlich mit Technik aus, denn Lewis ist echt cool und hilft Alice wo er nur kann und das obwohl er ganz genau weiß, dass sie nicht allzu viel von ihm hält. Ich mochte Lewis wirklich vom ersten Moment an.
Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Alice geschrieben, sodass man wirklich alle ihre Gefühle und Gedanken mitbekommt und wirklich mitfühlt. Ich musste manchmal echt ein paar Tränchen verdrücken, als Alice am Anfang noch so traurig war und sie noch nicht mal auf der Beerdigung von Meggie bleiben konnte, weil sie einfach nicht mitansehen konnte wie sie Meggie unter die Erde bringen. Das fand ich wirklich sehr emotional. Der Schreibstil passt sehr gut zum Alter der Protagonistin ist, aber nicht zu jugendlich. Man kann ihn wirklich sehr angenehm und auch schnell lesen. Aber vor allem ist er wirklich sehr spannend, sodass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass zwischendurch immer mal wieder eine Seite aus der Sicht des Mörders abgedruckt ist. Das hat das Ganze wirklich sehr abwechslungsreich und noch spannender gemacht. Meistens waren es seine Gedanken über Meggies Tod. Auch der erste Satz stammt von so einer Seite. Alles in einem ein fabelhafter Schreibstil, der mir in jeder Hinsicht gefällt.
Der Titel gefällt mir wirklich sehr gut, auch wenn man ihn erst so richtig versteht nachdem man das Buch gelesen hat, aber auf jeden Fall macht er von Anfang an schon einmal neugierig. "Soul Beach" heißt ja so viel wie Strand der Seelen und das passt ja sehr gut, weil dort ja eigentlich nur "Geister" von Teenagern leben, die ums Leben gekommen sind. "Frostiges Paradies" passt auch sehr gut, weil Soul Beach eigentlich wirklich ein Paradies ist, aber es ist eben irgendwie frostig da, weil dort so viel Unglück ist. Die Menschen bzw Geister sind total unglücklich.
Das Cover finde ich einfach nur wunderschön. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich eine rot/pink Schwäche habe, weil ich euch gar nicht so genau sagen kann welche Farbe es nun hat. Auf jeden Fall gefällt mir die Farbe mit der dunklen Schrift und natürlich die Palmen, die Soul Beach darstellen sollen. Ich finde es einfach nur schön und irgendwie besonders.
Mein Fazit
"Soul Beach- Frostiges Paradies" von Kate Harrison konnte mich wirklich komplett überzeugen und vor allem fesseln. Ich wollte und konnte das Buch schon nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen und das lag vor allem an der außergewöhnlichen Idee der Autorin so ein bedrückendes Thema wie den Tod eines geliebten Menschen mit einer virtuellen Welt zu verbinden. Diese Idee war für mich einfach so neu und besonders. Außerdem war die Geschichte wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total spannend. Ich denke, dass bei dieser Geschichte echt für jeden etwas dabei ist, denn sie ist spannend, besonders, fesselnd, romantisch, berührend und traurig. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, weil sie wirklich sehr mysteriös waren, aber trotzdem irgendwie auch sehr gut ausgearbeitet waren. Ich habe trotzdem fast keinem Charakter getraut *grins*. Auch der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes, da er einfach nur abwechslungsreich ist, dadurch, dass einige Seiten auch aus der Sicht des Mörders geschrieben wurden. Außerdem passt er wirklich super zu der Protagonistin. Auch der Titel und das Cover gefallen mir super. Ich habe wirklich überhaupt nichts zu meckern und würde am liebsten gleich Band 2 lesen. Wahrscheinlich werde ich mir sogar Band 2 und 3 auf Englisch kaufen, damit ich nicht allzu lange warten muss, denn ich muss einfach wissen wie es weitergeht.
Soul Beach sticht in seiner Aufmachung wirklich aus der Masse der Jugendbücher heraus. Auch der Klappentext klingt spannend und neuartig und verspricht Mysterien und Spannung.
Alice hat ihre Schwester verloren. Sie wurde ermordet. Doch dann erhält sie plötzlich E – Mails. Von ihrer toten Schwester. Völlig geschockt ignoriert sie die Tatsache, bis sie die Einladung an den Soul Beach bekommt. Alice klickt sich in das virtuelle ‚Paradies‘ und trifft dort auf ihre Schwester und viele andere Jugendliche. In der virtuellen Welt herrschen strenge Regeln, doch wie funktioniert das ganze eigentlich? Wer hat Soul Beach geschaffen? Und warum? Wer setzt die Regeln? Und so macht Alice sich daran, den Mord an ihrer Schwester aufzuklären.
Kate Harrison führt die Leser langsam in die Welt von Alice ein, bringt sie und ihre Gefühle dem Leser stetig näher. Anfangs hat mir Soul Beach wirklich gut gefallen, Alice war einfach natürlich und vor allem NACHVOLLZIEHBAR. Anfangs steht sie Soul Beach skeptisch gegenüber, wird aber zunehmend in dessen Bann gezogen. Sie flüchtet sich in die virtuelle Welt, zu ihrer Schwester und kapselt sich völlig ab.
Bis dahin war für mich auch noch alles nachvollziehbar. Dass sie den Mord an ihrer Schwester aufklären wollte ebenfalls. Aber irgendwann ab dem 2/3 hat die Autorin anscheinend ihr Ziel aus den Augen verloren. Der rote Faden in der Geschichte geht völlig verloren, statt den Mörder ihrer Schwester ausfindig zu machen, beschäftigt Alice sich lieber mit den anderen Bewohnern von Soul Beach. Spannung konnte meiner Meinung nach überhaupt nicht aufgebaut werden und ein wirkliches Finale gibt es auch nicht.
Irgendwann ist ihre Schwester fast nur noch ein sehr nebensächlicher Charakter, der Fokus würd völlig anders gesetzt und als Alice sich dann auch noch verliebt, wurde es völlig absurd. Und noch dazu teilweise wirklich unerträglich kitschig. Zack, von einen auf den anderen Moment ist es die große Liebe.
Alice selbst wirkt als Charakter völlig unscheinbar. Sie hat keine Substanz, keine ausgeprägten Charakterstärken oder – schwächen.
Auch hatte ich das Problem, dass ich das Prinzip Soul Beach nicht nachvollziehen konnte. Kate Harrison verpasst es völlig, dem Leser ein Bild davon zu geben wie das alles überhaupt funktioniert oder aussieht. Leider erfährt man absolut gar nichts zu den Hintergründen von Soul Beach und das Buch wurde zusehend langatmig und zog sich in die Länge.
Die Charakterentwicklung bleibt auf der Strecke, die Handlungen werden unlogisch. Da helfen auch die kurzen Passagen des Mörders nichts – denn den erfährt man bis zum Ende nicht.
Meiner Meinung nach hätte Soul Beach genügend Stoff für einen sehr sehr guten Einzelband geboten. Das auf splitten in mehrere Bände finde ich relativ unlogisch, denn im Prinzip hat mir der erste Band absolut nichts gebracht.
Alles in allem finde ich es wirklich schade, denn die Idee ist neuartig und faszinierend. Leider wurde der rote Faden nicht konsequent durchgezogen, die Handlung schweift ab und die Autorin verliert das Ziel aus den Augen.