Ja was soll man viel sagen. Ich fand auch diese Geschichte um den Ermittler Hercule Poirot wieder super. Man lernt so nach und nach alle Beteiligten kennen und rätselt dann die ganze Zeit mit. Typischer Schreibstil von Agatha Christie.
Die Romane von Agatha Christie sind vom Schreibstil her etwas anspruchsvoller, so dass man mit Konzentration dabei sein muss um alles zu verstehen aber nichts desto trotz lassen sich die Bücher super lesen. Der Schreibstil überzeugt mit Spannung und Raffinesse.
Die Protagonisten waren wirklich toll geschrieben und die Handlung war auch recht interessant. Ich habe dieses Buch gelesen, da es in der Neuauflage bzw im Englischen die Halloween Party heißt und ich wollte dieses Buch lesen um auf die Herbstzeit/Halloweenzeit mich einzustimmen, da muss ich sagen, kam bis auf den Anfang wenig drin vor bzw konnte mir diesen Vibe nicht geben.
Dennoch ein empfehlenswertes Buch!
Nach einiger Zeit hatte ich mal wieder Lust auf einen klassischen Poirot — und wurde natürlich nicht enttäuscht! In seiner unnachahmlich überheblichen Art ermittelt der Gute hier in einem Fall von Mord an einem dreizehnjährigen Mädchen bei einer Halloween-Party. Dabei entdeckt er Intrigen, Gier und weitere Verbrechen. Und wie immer gelingt es ihm am Ende, alles gut aufzuklären und uns zufrieden zurückzulassen 😂
Unterhaltsame Konversationen, die die Geschichte lebendig machen! Aber was ist eigentlich mit Janet White passiert??
Mein liebstes Poirot-Zitat aus diesem Buch:
"...weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll". "Mit dem Anfang", schlug Poirot vor. "Oder ist das zu unkonventionell?".
Ein geistreicher und unterhaltsamer Roman, der in einer Kleinstadt spielt. Er ist spannend und genial strukturiert, wobei Christie erst nach und nach immer mehr Details preisgibt. Besonders bemerkenswert ist, dass das Buch sehr von Konversationen lebt. Alleine durch Konversationen kann Christie einen Charakter und eine Geschichte so gut zum Leben erwecken und verleiht so Persönlichkeit und Handlung. Nach und nach weben sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen und Poirot erklärt letztendlich, wer der Mörder ist, was hier nicht so schwer zu erraten war, aber vor allem, wie es zu dem Mord kam.
Der Roman hat mir insgesamt gut gefallen, vor allem wegen den humorvollen und unterhaltsamen Konversationen. Geniale Schreibweise, Christie muss man gelesen haben! ABER was ist eigentlich mit Janet White passiert?? Wurde das nichts aufgeklärt oder habe ich was verpasst?
Ein Kind wird umgebracht und niemand hegt große Sympathie mit dem Opfer. Doch warum musste das vorlaute Mädchen sterben? Hercule Poirot macht sich auf die Suche nach Zusammenhängen zwischen diesem Fall und weiteren offenen Fällen, die das friedliche Städtchen in der Vergangenheit heimgesucht hatten. Was alle für Unfälle und Zufälle hielten, ergibt für Poirot ein Bild der Kaltblütigkeit.
Ich fand es etwas hart, wie mitleidslos und abgebrüht die Figuren im Angesicht eines Kindermordes waren, dennoch hat mir die Geschichte wieder ganz gut gefallen, Agatha Christie kann für mich einfach nicht viel falsch machen.
Mein erster Agatha Christie Roman. Aufgrund des Alters der Bücher bzgl Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Die Handlung an sich nichts besonderes aber unterhaltsam. Bin nun auf den Film „A Haunting in Venice“ gespannt, wofür das Buch die Vorlage sein soll.