
Ein wichtiges Buch & eine gute Sammlung von Essays zum Thema Feminismus.
"𝑭ü𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒊𝒔𝒕 𝒅𝒂𝒔 𝑷𝒂𝒕𝒓𝒊𝒂𝒓𝒄𝒉𝒂𝒕 𝒆𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒖𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉𝒆𝒔 𝒁𝒆𝒊𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝒈𝒆𝒃𝒓𝒐𝒄𝒉𝒆𝒏𝒆𝒏 𝑾𝒆𝒍𝒕, 𝒅𝒆𝒏𝒏 𝒆𝒔 𝒇ö𝒓𝒅𝒆𝒓𝒕 𝒂𝒍𝒍𝒆 𝑭𝒐𝒓𝒎𝒆𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝑫𝒊𝒔𝒌𝒓𝒊𝒎𝒊𝒏𝒊𝒆𝒓𝒖𝒏𝒈: 𝑬𝒔 𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒇𝒕 𝒖𝒏𝒈𝒍𝒆𝒊𝒄𝒉𝒆 𝑴𝒂𝒄𝒉𝒕𝒗𝒆𝒓𝒉ä𝒍𝒕𝒏𝒊𝒔𝒔𝒆, 𝒆𝒓𝒉ä𝒍𝒕 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆 𝒂𝒖𝒇𝒓𝒆𝒄𝒉𝒕, 𝒖𝒏𝒅 𝑴𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒘𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒈𝒆𝒓𝒆𝒄𝒉𝒕 𝒐𝒅𝒆𝒓 𝒗𝒐𝒓𝒖𝒓𝒕𝒆𝒊𝒍𝒔𝒃𝒆𝒍𝒂𝒔𝒕𝒆𝒕 𝒃𝒆𝒉𝒂𝒏𝒅𝒆𝒍𝒕 𝒂𝒖𝒇𝒈𝒓𝒖𝒏𝒅 𝒃𝒆𝒔𝒕𝒊𝒎𝒎𝒕𝒆𝒓 𝑴𝒆𝒓𝒌𝒎𝒂𝒍𝒆 𝒖𝒏𝒅 𝑬𝒊𝒈𝒆𝒏𝒔𝒄𝒉𝒂𝒇𝒕𝒆𝒏." [S. 57] Ein starkes Buch, das mit insgesamt sieben Essays zum Thema Feminismus daherkommt. Hier kommen viele Stimmen zu Wort und mehr als einmal ließen mich die Worte betroffen zurück. In diesem Buch geht es nicht einfach nur oberflächlich um Feminismus, es ging vor allem um einen Feminismus für alle, einen der Sorte, der weiterdenkt. Es zeigt die Realität vieler FLINTA*-Personen anhand der Beispiele einzelner. Die Essays reichen von ermutigend bis frustrierend, gerade weil das, was darin berichtet wird, Realität für so viele von uns ist. Die Texte haben eine greifbare Tiefe, gute Denkanstöße und erinnern daran, was Frauen bereits geschafft haben – und was ihnen noch bevorsteht. Sie geben Einblicke, reißen viele Themen an, u.a. auch wie Konkurrenzdenken gestärkt wird, wieso Glauben und Feminismus sich nicht ausschließen, Queerfeminismus und die immer wieder aufgegriffene Frage "Aber was ist mit den Männern?". Jeder Text für sich überzeugt durch seine eigenen Ausführungen, wirkt nach, gibt Einblicke in die Gedankenwelt und Erfahrungen der Autor:innen und schürt eine Vielzahl an Gedanken und Emotionen zum Inhalt. Die Worte haben Eindruck hinterlassen. Ich habe mir nicht umsonst so viele Stellen markiert. Das Buch bietet gute Gesprächsanstöße und zeigt Ausschnitte aus der Lebensrealität jeder der sieben Personen – unter denen sich auch eine nonbinäre befindet. Dieses Buch zeigt einmal mehr: Feminismus muss alle mitdenken. Und damit meine ich wirklich alle. Lest es. Lasst es auf euch wirken. Tauscht euch darüber aus. Vor allem aber gilt: steht füreinander ein.










