
Ernst, etwas bedrückend und doch irgendwie auch aufbauend
Auch mich hat dieser Auftakt überrascht. Ja, es ist wohl das Cover, grau in grau, das etwas zu trostlos aussieht – der Zeichenstil spiegelt diese Stimmung wider, erhellt aber auch die schönen Momente. Jedoch ist es für mich die Arbeit an der Überwindung von Ängsten bzw. Zwangsstörungen, die der Geschichte den entscheidenden Faden gibt und zum Weiterlesen anregt. Nicht nur das, natürlich, denn auch die Sache mit den geheimnisvollen Parasiten, die durch die Welt geistern (nur im übertragenen Sinne ;) ), scheint eine Besonderheit zu sein, die es gilt, zu ergründen; sehr spannend, die Sache! Und dadurch, dass die Charaktere, an der Zahl bisher nicht allzu viele, alle ihre Geheimnisse, aber auch nachvollziehbare oder sympathische Seiten haben, macht es das Lesevergnügen noch angenehmer. Abgerundet wird das Ganze mit einem Teil an Wissensvermittlung über Parasiten, Insekten und eben ein wenig über die angesprochenen Zwangsstörungen, die wirklich toll eingeflochten ist. Als Extra gibt es noch einen kleinen Einblick in Sugaru MIAKIs Gedanken zu dieser Mangaadaption aus seinem Roman und wie die Thematik der Parasiten im übertragenen Sinne vielleicht für jeden etwas bedeuten kann. Außerdem erzählt der Mangaka Yūki HOTATE, wieviel ihm dieses Werk bedeutet.














