Ein spannender, clever erzählter Sci-Fi-Manga mit starkem Ensemble und einem ersten Band, der sofort fesselt. Astra Lost in Space kombiniert Weltraumabenteuer, Mystery und Charakterdrama zu einer überraschend tiefgehenden Geschichte – visuell wie emotional überzeugend.
Als ich Astra Lost in Space – Band 1 zum ersten Mal aufgeschlagen habe, dachte ich, ich bekäme ein typisches Schulabenteuer im Weltraum. Doch schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass hier deutlich mehr dahintersteckt. Die Geschichte beginnt recht harmlos mit einer Gruppe Schüler, die für ein Weltraum-Camp auf einen fremden Planeten geschickt wird. Doch plötzlich werden sie von einer mysteriösen Kugel ins All geschleudert – allein, verloren und ohne Verbindung zur Erde. Ich war sofort gepackt von der Spannung, die Kenta Shinohara aufbaut. Die Mischung aus Überlebensdrama, Rätsel und Teamdynamik hat mich an The Promised Neverland erinnert, nur mit einem Science-Fiction-Twist. Besonders gut gefallen hat mir, wie unterschiedlich die Charaktere sind – jeder bringt etwas Eigenes in die Gruppe ein, und schon im ersten Band merkt man, dass hinter ihren Persönlichkeiten mehr steckt, als man zunächst denkt. Auch zeichnerisch hat mich der Manga überzeugt: klare Linien, dynamische Panels und gelungene Weltraumszenen, die das Gefühl von Weite und Gefahr perfekt einfangen. Der Humor lockert die ernsten Momente angenehm auf, ohne die Spannung zu zerstören. Am Ende des Bandes war ich völlig in der Geschichte drin – und der Cliffhanger hat mich sofort zum Weiterlesen motiviert.







