✨ Unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar ✨ Also vorab erstmal, ich liebe das Setting & die Vibes die dieses Buch mit sich bringt! Es war am Anfang für mich ein bisschen schwierig in die Geschichte reinzukommen, wurde dann aber immer leichter und ließ sich gut so weglesen (: Ab und an fehlte mir persönlich ein wenig Tiefe & der rote Faden, hat aber den Lesefluss so gut wie gar nicht beeinflusst, also alles fein 😊 3,75/5⭐

„Ich kann die Dunkelheit zu unserem Verbündeten machen!“ - „Die Dunkelheit ist längst unser Verbündeter!“
Und Dunkelheit überfällt einen auch beim Lesen dieses Buches. Ich habe das Buch echt komplett durchgelesen, da wir es in meinem Buchclub gelesen haben, also musste ich da durch, ansonsten hätte ich es nach spätestens 100 Seiten verbrannt. „Undead Heart“ von Victoria M. Castle handelt von einem Ort voller Untoter 🧟♂️, die agieren wie Lebende und gegen die dunklen Hexen in den Krieg ziehen wollen. Khalen ist die einzige lebende Person in diesem Dorf, was an sich schon seltsam genug ist. Nach knapp der Hälfte des Buches kann ich wieder mal sagen, Fantasy ist nicht so meins. Kann natürlich auch an der Geschichte liegen, aber mit den Vorgaben hätte man auch etwas interessantes schreiben können. Es passiert fast nichts, die Schriftstellerin verliert sich in endlosen bildhaften Beschreibungen, aber die Charaktere bleiben kalt und seltsam unbeteiligt. Es wirkt wie ein schlecht einstudiertes Stück, was leider nicht in Fahrt kommt. Die Dialoge sind spärlich und zudem hölzern und steif. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, ich habe 30 Seiten Handlung in extremer Zeitlupe gelesen, die vor allem mit blumigen unnützen Beschreibungen gefüllt sind. Ungefähr so, als würde ich die Tapete meines Wohnzimmers über 5 Seiten hinweg beschreiben. So komme ich dann auch auf 300 Seiten. Mit dem Ende kann ich auch nichts anfangen. Vielleicht sollte die Schriftstellerin ihren Beruf überdenken? Von mir hier an dieser Stelle absolut keine Empfehlung.
"Sterben ist einfach" - Das Buch zu lesen, war es dagegen nicht
⭐ 1/5 💖 0/5 🌶️ 0/5 Um genau zu sein, fällt mir dazu nur "Stirb langsam" ein. Wirklich, dies muss mindestens der Projekttitel gewesen sein. Leider, leider hat mich dieses Buch von Anfang bis Ende enttäuscht, und das, obwohl die Basis (mal wieder) sooo gut ist und richtig was hätte hergeben können. Wir haben diesen Roman von Victoria M. Castle als Buch in unserem Club gelesen und nur deshalb habe ich es unter großer Mühe beendet. Denn es ist einfach keine gute Story, die wir hier bekommen. Zwar kann Castle ganz gut mit Worten umgehen, dies will sie aber gefühlt auf Teufel komm raus zeigen. Das hat zur Folge, dass sowohl der Erzähler, als auch die Dialoge dermaßen geschwollen klingen, wie ich es nichtmal von historischen Romanen kenne. Es passt außerdem überhaupt nicht zum Vibe des Buches. Zudem werden hier Wortbedeutungen mehr als einmal falsch interpretiert (der Schopf sind die Kopfhaare, nicht etwa der ganze Kopf) und Antworten, die Protagonisten geben, klingen einfach unpassend. Und damit sind wir schon beim nächsten Thema: sämtliche Charaktere waren durchweg grundunsympathisch. Khalen glänzt in der Story u.A. mit Selbstüberschätzung, Anmaßung, Rachsucht, Egoismus und gaaanz viel Arroganz. Hunter (der gefühlt 159. Hunter im Fantasy Genre) hat mindestens mal genauso viel Arroganz und kann eigentlich nur schmunzeln, grinsen und die Augenbrauen heben - wahlweise höhnisch, sarkastisch oder amüsiert - und manchmal drei Worte reden. Und was möchte ein Jahrhunderte alter Untoter von einer unreifen Zwanzigjährigen? Von den restlichen Protagonisten fang ich jetzt mal nicht an. Keiner der Charaktere hat auch nur ansatzweise eine Tiefe. Der ganzen Geschichte fehlt es an Logik (einen 'Krieg' anfangen mit 5 Leuten??), Spannung, Authentizität und nicht zuletzt Unterhaltung. Das Ende ist dann ganz wild und wieder absolut unglaubwürdig. Ganz zu schweigen davon, dass die Message des Buches extrem schwierig ist, denn der einzige Grund, warum die Hexen ausgelöscht werden sollen ist, dass Khalen von einer Hexe ihr Geliebter genommen wurde. Deswegen müssen jetzt alle Hexen sterben... Das ist meiner Meinung nach ganz schön rassistisch und ich hatte wirklich Probleme damit, dass hier einfach Hexen getötet wurden, die den Protagonisten nichts getan hatten und sogar freundlich wirkten. Es wird wohl einen zweiten Teil geben, um den ich persönlich aber einen großen Bogen machen werde. Ich kann Undead Heart leider gar nicht empfehlen und den einen Stern gibt es lediglich für das schöne Cover.


