Was habe ich hier die letzten Tage gelesen? Das Buch hat echt tolle Ansätze: spannende Magie, ein interessantes politisches Konstrukt, aber da war leider alles... nach circa 50 Seiten wird das Buch stellenweise wirklich unangenehm spicy und die Logik, die Spannung und die Charaktere bleiben auf der Strecke. Es wird repetitiv, vorhersehbar und langweilig. Ich war immer wieder kurz davor, das Buch abzubrechen, habe aber durchgezogen. Die letzten 10 Prozent sind halbwegs spannend aber das reißt definitiv nicht meiner Meinung zum Buch herum. Schade. Oh doch noch einen Pluspunkt: die Charaktere sind ü30... negativ: sie verhalten sich nicht so...
Ich äußere mich ja selten zur Optik eines Buches, da dies nichts über die Qualität des Inhalts aussagen muss. Bei diesem Exemplar allerdings, war ich echt überrascht als es ankam, ich es aus der Folie nahm und mich ein Lentikularcover anschaute. Richtig cool!
Aber zum wichtigsten, dem Inhalt:
Die Grundidee der Magie fand ich besonders spannend und bot ungemein Potenzial. Die Vorstellung, dass die Schädel verstorbener Fabelwesen als Quelle magischer Kräfte dienen, ist extrem originell und hat mich direkt abgeholt. Auch die Vielfalt der Kreaturen und das gesamte Worldbuilding haben viele starke Ansätze gezeigt und mich gecatcht.
Weniger überzeugen konnte mich allerdings die Umsetzung. Der Schreibstil wirkte an manchen Stellen etwas sprunghaft, wodurch ich öfter das Gefühl hatte, dass Szenen oder wichtige Details nicht ganz rund erzählt oder übersprungen wurden. Gerade die Welt und das Magiesystem hätten für meinen Geschmack deutlich mehr Tiefe und Ausarbeitung vertragen können.
Die Charaktere, Adela und Kian, mochte ich grundsätzlich, aber emotional blieb ich eher auf Abstand. Sie haben mich begleitet, aber nicht wirklich gepackt oder nachhaltig berührt. Und die Spice-Szenen … naja, die hätte man meiner Meinung nach auch weglassen können.
Insgesamt bleibt für mich eine richtig starke und kreative Grundidee mit viel Potenzial, die in der Umsetzung nicht ganz ihr volles Niveau erreicht, aber solide Unterhaltung bietet.
Phantastische Wesen und wie sie zu pflegen sind... auch im Tod
Dieses Buch entführt uns in ein verborgenes Tal, bevölkert von magischen Wesen und deren Hütern. Doch geht ihre Fürsorge weit über den Tod hinaus, denn die Schädel der Wesen bergen magische Kräfte und werden von wenigen Auserwählten als Masken getragen... Die Welt und das Magie System sind wunderbar ausgearbeitet, obwohl ich gern noch mehr über die verschiedenen Wesen gelesen hätte. Aaaber... ich hätte nie gedacht dass ich mal im Team "zu viel Spice" mitspielen würde. Aber das tue ich. Bei den Protagonisten heißt es nicht "Liebe" sondern "Wollust auf den ersten Blick" Wenn die zwei mal nicht wie Trieb gesteuert übereinander herfallen denken sie daran wie Trieb gesteuert übereinander herzufallen. *** zwingt *** *** zu *** und was tun die beiden? Richtig, wie Trieb gesteuert übereinander herfallen... Wen das nicht stört der findet hier einen schönen Fantasy Einzelband. Besonders auch für Pferdefreunde geeignet, denn es gibt Kelpis, Einhörner und Pegasi (ja, genau, P-E-G-A-S-I ich weigere mich den Plural aus dem Buch zu verwenden)
Optisch ist Ruinous Creatures ein schönes Buch. Das Cover (3D Bild) sowie der Farbschnitt sind mit Liebe zum Details gestaltet. Aber auch das Innere des Buches kann sich sehen lassen. ✨
Der Schreibstil ist für mich sehr angenehm gewesen und leicht zu verstehen. Der Einstieg ist mir somit sehr gut gelungen.
Die beiden Protagonisten Adela und Kian waren mir auf Anhieb sympathisch. Durch den Perspektivenwechsel konnte ich beide Seiten kennenlernen und gut nachvollziehen… jetzt kommt das aber. Aber mir hat der Tiefgang gefehlt. Einiges hat sich immer und immer wiederholt. Die Spice Szenen waren mir manchmal einfach zu viel obwohl ich grundlegend nichts gegen viel Spice habe.
Die Magie mit den Schädeln fand ich super spannend und interessant. Es ist einfach mal was Neues und hat mich direkt in seinen Bann gezogen.
Abschließend kann ich sagen Ruinous Creatures hat gute, starken Seiten aber auch einige Schwachstellen. Ich würde mich dennoch sehr freuen mehr über die Magie der Schädel zu lesen.
3.5 von 5 📚 Büchern.
Eine Romantasy mit Spice und einem völlig neuen Magiesystem✨
Wir begleiten Adela und Kian. Adela gehört zu den Hütern und pflegt die Schädel von magischen Wesen. Diese Schädel werden von den Novizen getragen, um ihre magischen Kräfte zu nutzen und Kian ist ein Novize. Durch eine unglückliche Fügung verbindet sich Adela mit einem von zwei Phönixschädeln und Kian mit dem Zweiten. Aber die Magie dieses zusammengehörigen Schädelpaars löst einige unaufhaltsame Ereignisse aus und Adela muss sich über ihre Rolle sowie ihre Gefühle für Kian bewusst werden.
Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Die Geschichte ist spannend und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Ich liebe die Idee, aber dieses Buch hätte nicht als Einzelband erscheinen dürfen. Man merkt beim lesen, dass sich die Autorin eine richtig tolle Welt ausgedacht hat, aber leider wird sie dem Leser nicht erklärt. Die Geschichte ist dafür einfach zu gross und hätte ein weiteres Buch benötigt, um sich komplett entfalten zu können. Und das ist einfach nur richtig schade, denn dieses Buch hätte das Potential ein absolutes Highlight zu sein.
Insgesamt eine spannende Grundidee mit viel Potenzial, bei der es leider an emotionaler Tiefe, Charakterentwicklungen sowie Worldbuilding mangelt✨
»𝙸𝙲𝙷 𝙱𝙸𝙽 𝙴𝙸𝙽𝙴 𝚉𝙴𝚁𝚂𝚃Ö𝚁𝙸𝚂𝙲𝙷𝙴 𝙺𝚁𝙴𝙰𝚃𝚄𝚁. 𝚄𝙽𝙳 𝙸𝙲𝙷 𝚆𝙴𝚁𝙳𝙴 𝙳𝙸𝙲𝙷 𝚅𝙴𝚁𝙽𝙸𝙲𝙷𝚃𝙴𝙽.«
[𝚃𝚛𝚘𝚙𝚎𝚜]
💀-Knochenmagie
👥️-Bi MMC
💫-Magical Creatures
🔍-Secret Enemies
👥️-Fated Mates
[𝚉𝚞𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑/𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:]
Wir treffen in dieser Geschichte auf Adela. Sie pflegt die Schädel verstorbener Fabelwesen, die von Auserwählten getragen werden, um Magie zu wirken. Dann gibt es noch Kian, der mit einer sehr finsteren Absicht in das Tal reist. Wir begleiten Adela und Kian auf einer Reise voller Höhen und Tiefen sowie mit Emotionen.
Ich bin mit Freude in die Geschichte gestartet. Nach ein paar Seiten dachte ich schon: „Oh, das könnte richtig gut werden.“ Die Idee dahinter fand ich nämlich echt stark. Vor allem das Thema mit der Knochenmagie war super spannend und faszinierend. Doch irgendwie hat mir etwas gefehlt. Stellenweise hat sich das Buch ziemlich gezogen und ich habe es leider nicht richtig gefühlt. Für mich wirkte vieles etwas oberflächlich. Vielleicht war es einfach zu viel auf einmal oder es hat einfach irgendwas gefehlt. Den Schreibstil mochte ich eigentlich, auch wenn er teilweise sehr sprunghaft war. Mit den Charakteren bin ich leider auch nicht wirklich warm geworden. Adela war mir stellenweise einfach zu naiv. Das Cover und der Farbschnitt sehen halt schon echt gut aus, aber die Geschichte sollte im Mittelpunkt stehen.
Ich mochte die Idee dahinter, aber leider war es halt nichts für mich. Versteht mich bitte nicht falsch, die Geschichte hätte echt Potenzial. Vielleicht bin ich auch mit zu grossen Erwartungen an das Buch herangegangen. 😅
[Klappentext:]
Ein finsteres Ritual. Eine verhängnisvolle Verbindung. Zwei Phönixe, die das Schicksal der Magie ihrer Welt bestimmen ...
Seit jeher war Adela von magischen Wesen fasziniert – und nicht nur von den lebendigen: Sie pflegt die Schädel verstorbener Fabelwesen. Diese werden von ausgesuchten Menschen wie Masken über ihren Gesichtern getragen, um damit Magie zu wirken. Kian ist ein solcher Auserwählter und reist mit einer finsteren Agenda in Adelas Tal. Als die mystischen Schädel zweier Phönixe die beiden während einer Zeremonie aneinanderbinden, erkunden sie nicht nur ihre neuen Kräfte, sondern auch ihre Verbindung zueinander. Denn die Magie des Phönix ist es, ihre Welt zu retten – oder für immer zu zerstören ...
Das war ein richtig unerwartetes, schönes Fantasy-Buch mit einer richtig süßen Liebesbeziehung und schon echt gutem Spice 🥰
Pluspunkte:
- es dreht sich weder nur um Drachen, Hexen, Fae oder Vampire. Es ist eine ganz eigene Welt, die ich richtig ansprechend gefunden habe.
- eine kurvige, starke weibliche Hauptfigur (keine kleine, zierliche Maus)
- die Sexszenen waren genau meins, nicht zu brutal (das hätte nicht ins Setting gepasst), aber auch nicht nur mit einem Satz erwähnt
- die Kosenamen!!!!! GÖTTIN, meine Schöne, mein Liebster!!! 😭😭
- die Visionen der Phönixe waren auch wunderbar
Also ich habe das Buch wirklich sehr genossen - klare Empfehlung von meiner Seite!
so viel Potenzial, aber leider zu einem einzigen Fiebertraum geworden 🙈 [dnf @Seite 155]
ich hab mich ja wirklich extrem auf dieses Buch gefreut!
Weil, what do you mean wir haben hier Magie, die aus Schädel von verstorbenen Fabelwesen bezogen werden???
Das hat einfach zu gut und originell geklungen 🙌🏻
Und ich muss auch sagen die ersten ~80 Seiten des Buches waren auch richtig interessant und man konnte erstmal die Welt ein wenig kennenlernen.
Aber dann trafen die beiden Protagonisten aufeinander und was ist da bitte passiert?????? 🧐
Das war einfach instant lust und es wäre fine gewesen für mich wenn sie dann nicht gefühlt bei jedem Gedankengang über einander herfallen wollten und darüber nachgedacht hätten wie "geil" sie sich finden... 🫠
Das hat absolut genervt nach ein paar Seiten...
Leider war er auch absolut sus 🤔
Ich mein, er hat sie zum ersten Mal gesehen und sie als seine "Göttin" bezeichnet, und sie literally mit den Göttern deren Welt gleichgesetzt 🥲 und das obviously rein aus optischen Gründen... ja ne danke 😭
Leider waren das halt auch die Gründe, weshalb ich das Buch letztendlich bei 155 Seiten abgebrochen habe, weil ich mir diese Protagonisten dann wirklich gar nicht mehr geben konnte.
Super sad, weil die Storyidee wirklich meeeeega interessant war!! 😭😭
Interessante Idee, schönes Setting, aber etwas zu wenig Tiefe in der Umsetzung. ✨📖
Optisch ist das Buch wirklich hübsch, der Farbschnitt ist wunderschön und sehr detailreich gestaltet, und auch die Innenseiten sind richtig gelungen. ✨
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet.
Das Worldbuilding war grundsätzlich interessant und die Idee mit den Schädeln war mal etwas anderes, weshalb ich mich sehr darauf gefreut habe, leider blieb es jedoch etwas oberflächlich. 💫
Adela war mir sympathisch und auch Kian konnte man gut nachvollziehen. Der Perspektivenwechsel zwischen den beiden hat mir ebenfalls gefallen.
Allerdings konnte ich keine richtige Bindung zu den beiden aufbauen, da sich viele Aspekte ihrer Beziehung für mich zu stark wiederholt haben und dadurch wenig emotionale Tiefe entstanden ist. Besonders am Anfang dreht sich vieles sehr um ihre körperliche Anziehung, wodurch mir der Zugang zu ihnen schwerer gefallen ist. 🙈
Die Nebencharaktere hingegen fand ich deutlich stärker gelungen, besonders Etana und Cecelia habe ich schnell ins Herz geschlossen. 🫶
Gegen Ende nimmt die Handlung deutlich an Tempo zu, wodurch viele Ereignisse sehr plötzlich passieren und etwas überhastet wirken, vor allem im Vergleich zum vorherigen Verlauf.
Die Grundidee der Geschichte hatte definitiv viel Potenzial, das für mich leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Es gab einzelne gute Momente, trotzdem blieb die emotionale Bindung zu den Figuren insgesamt eher gering und auch das Magiesystem hätte für mich noch etwas mehr Tiefe vertragen. ✨
So viel Potenzial und trotzdem hat mir etwas gefehlt!
„Ruinous Creatures“ von Jessi Cole Jackson konnte mich vor allem mit seiner Grundidee neugierig machen. Besonders die Schädelmagie und die Vielzahl magischer Wesen haben dafür gesorgt, dass sich die Geschichte zunächst frisch und anders angefühlt hat.
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen und ich mochte es, die Handlung aus den Perspektiven von Adela und Kian zu erleben. Dadurch erhält man viele unterschiedliche Einblicke in die Geschichte und die Gefühle der Figuren. Allerdings fiel es mir gerade bei Kians Sichtweise anfangs schwer, einen Zugang zu finden.
Das Worldbuilding wirkte auf mich zunächst interessant, blieb aber insgesamt leider zu oberflächlich. Mir haben ausführlichere Erklärungen und mehr Tiefe gefehlt, um wirklich vollständig in die Welt eintauchen zu können.
Auch die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren konnte mich nicht vollständig überzeugen. Die körperliche Anziehung war deutlich spürbar, entwickelte sich für meinen Geschmack jedoch zu schnell und blieb emotional eher oberflächlich. Dadurch fehlte mir letztendlich die Verbindung zu den Hauptprotagonisten.
Im weiteren Verlauf hatte ich leider zunehmend das Gefühl, dass sich die Handlung zieht und ich auf der Stelle trete. Obwohl es immer wieder interessante Ansätze gab, konnte mich die Geschichte emotional nicht wirklich packen.
Besonders schade finde ich das deshalb, weil die Grundidee wirklich viel Potenzial hatte. Insgesamt blieb das Buch für mich leider eher im soliden Mittelfeld.
Abgebrochen bei 41 %
Der Klappentext klang für mich richtig vielversprechend. Phönixe, magische Kreaturen, ein finsteres Ritual und eine Verbindung, die das Schicksal der Magie beeinflussen könnte. Eigentlich genau mein Ding.
Leider bin ich aber überhaupt nicht in die Story reingekommen. Die Grundidee fand ich spannend, aber ich konnte keine richtige Verbindung zur Geschichte oder zu den Figuren aufbauen. Der Schreibstil war leider gar nicht meins und hat es mir schwer gemacht, wirklich dranzubleiben.
Auch einige Formulierungen haben für mich nicht so richtig zur Romantasy-Stimmung gepasst und mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen.
Und dann war da noch der Spice. 🫣
Für mich hat er leider überhaupt nicht funktioniert. Die Szenen wirkten auf mich eher kühl und wenig sinnlich, sodass bei mir weder Knistern noch wirkliche Chemie angekommen ist.
Am Ende war ich mehr genervt als neugierig und damit ist Ruinous Creatures tatsächlich das erste Buch, das ich abgebrochen habe.
Huch jetzt habe ich dieses Buch beendet..
i weiss nicht so recht was ich davon halten soll..
i weiss nicht so recht was ich davon halten soll.. der letzte Drittel hat mir jedoch am besten gefallen. Adela ist keine perfekte Heldin. Sie zweifelt, macht Fehler und wird immer wieder von ihrer Angst und Neugier gleichzeitig angetrieben. Genau das macht sie für mich in dieser Geschichte am greifbarsten. Der Schluss hat mir gefallen. Mir gefällt die Magie, welche in bösen Händen sehr düster ist und in den richtigen Händen so viel schöner.. Die Liebe zwischen Adela und Kian hat mich am Schluss erst berührt.. Die “spicy” Szenen bräuchte es nicht wirklich- waren sehr cringe. Ich mag beide Protagonisten- Kian sowie Adela.
Als Erstes springt einem natürlich dieses wunderschöne Cover ins Auge – und auch der Klapptext klang für mich unglaublich vielversprechend. Schädelmagie, Phönixe und eine düstere Verbindung zwischen zwei Figuren? Das hatte definitiv Potenzial für ein echtes Highlight. 🔥
Besonders gefallen hat mir die Grundidee der Magie. Die Schädel verstorbener Fabelwesen als Quelle magischer Kräfte fand ich richtig spannend und originell. Auch die verschiedenen Kreaturen und das gesamte Konzept der Welt hatten viele starke Ansätze, die neugierig gemacht haben. 💀
Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht komplett abholen. Der Schreibstil wirkte auf mich stellenweise etwas sprunghaft, sodass ich öfter das Gefühl hatte, dass Szenen oder wichtige Details fehlen. Gerade die Welt und ihre Magie hätten für meinen Geschmack noch mehr Tiefe und Liebe zum Detail vertragen können.
Mit den Charakteren selbst hatte ich grundsätzlich kein Problem – ich mochte Adela und Kian durchaus –, aber emotional blieb ich oft etwas auf Distanz. Und die Spice-Szenen…
naja 🙈 Die haben für mich leider überhaupt nicht funktioniert und wurden irgendwann eher übersprungen.
📚 Mein Fazit:
Eine richtig spannende Grundidee mit faszinierender Schädelmagie und tollen Kreaturen, die mich in der Umsetzung leider nicht ganz erreichen konnte. Trotzdem hoffe ich, dass Band 2 noch einige Lücken schließt, denn Potenzial steckt definitiv in dieser Welt. 🥰
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Ich hatte mir so viel davon erhofft und hätte es wirklich gern gemocht, aber ich bin einfach nicht richtig warm mit der Geschichte geworden.
Dabei hatte es eigentlich sehr viel Potenzial. Der Anfang war wirklich stark, es ging direkt spannend los und ich dachte sofort, das könnte richtig gut werden. Man musste nicht ewig darauf warten, dass endlich etwas passiert. Doch irgendwann hat es sich für mich einfach gezogen.
Mit dem Schreibstil bin ich leider auch nicht wirklich klargekommen und die Hauptcharaktere blieben für mich sehr unnahbar. Ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen und auch emotional hat es mich nicht erreicht. Dazu kam, dass ich das ganze System der Welt nicht wirklich verstanden habe. Beim Lesen bin ich immer wieder mit meinen Gedanken abgeschweift, bis ich irgendwann nach einigen Seiten selbst nicht mehr wusste, was ich eigentlich gerade gelesen habe.
Die Grundidee und auch das Setting fand ich eigentlich richtig spannend. Auch der Trope Fated Mates gehört eigentlich zu meinen absoluten Lieblingstropes, weshalb ich mich umso mehr auf das Buch gefreut hatte, aber hier konnte ich das leider überhaupt nicht richtig fühlen. Es hat mich emotional einfach nicht erreicht und die Verbindung zwischen den Charakteren kam für mich nicht wirklich rüber.
Auch der Spice war für mich leider irgendwie sehr cringe. Ich hatte außerdem das Gefühl, dass der Schreibstil in den spicy Szenen plötzlich ganz anders war als im Rest des Buches.
Für mich wurde vieles nicht ausreichend ausgearbeitet. Ich hätte es zum Beispiel hilfreich gefunden, wenn es am Anfang oder Ende des Buches ein Glossar gegeben hätte, mit Erklärungen zu Begriffen, Zusammenhängen oder einfach als kleine Orientierungshilfe.
Ich hatte oft das Gefühl, nicht ganz zu verstehen, was die Autorin mir eigentlich erzählen möchte, und das fand ich wirklich schade. Denn Potenzial war definitiv da, aber für mich wurde das leider nicht ausgeschöpft.
Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich, aber für mich war dieses Buch leider eine Enttäuschung.
Diese Story spielt in einer scheinbar sehr mittelalterlichen, fantasievollen Welt. Adels lebt als Verbinderin in einem kleinen Dorf. Dann lernt sie plötzlich Kian kennen. Die beiden verbinden sich miteinander und mit einem Schädelpaar. Das ist ein Versehen, nur weil Adele ihre Maske in Abwesenheit der Schädel abnimmt. Damit ändern sich ihr komplettes Leben. Alles steht plötzlich Kopf. Durch die Phönixe bekommen Adele und Kian unerahnte magische Kräfte. Jetzt müssen sie nur noch lernen die zu kontrollieren und damit umgehen zu können. Adeles Kraft ist die Kraft der Zerstörung. Was kann sie damit anfangen?
Alles an sich eine mega spannende Story. Der Leser wird direkt abgeholt und bei dem Buch gefesselt. Alles wird sehr schön detailliert erzählt. Definitiv sollte man das Buch gelesen haben. Klare 5 von 5 Sternen.
Rezensionsexemplar Ruinous Creatures Der Kuss des Phönix
Zuerst einmal: Können wir über dieses Buch sprechen? Das Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Traum und ein echtes Schmuckstück im Regal. Auch der Klappentext hat mich sofort gecatcht die Idee mit den Schädeln magischer Wesen, die als Masken fungieren, klang nach einem unverbrauchten, düsteren Worldbuilding, auf das ich mich riesig gefreut habe.
Adela ist eine faszinierende Protagonistin, deren Liebe zu den Schädeln verstorbener Fabelwesen der Story eine ganz eigene Atmosphäre gibt. Als sie durch ein Ritual an Kian gebunden wird, nimmt die Geschichte an Fahrt auf.
Das System der Magie und die Bedeutung der Phönixe waren super erklärt und wirklich spannend. Man merkt, dass hier viel Herzblut in der Welt steckt.
Wer Fated Mates und Forced Proximity liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Chemie zwischen Adela und Kian ist für mich leider nicht ganz greifbar gewesen. Es gibt ordentlich "Spice".
Obwohl die Story gut war, bin ich am Ende leider mit einem leicht enttäuschten Gefühl zurückgeblieben. Mein Hauptproblem war die Gewichtung: Es passiert zwar wahnsinnig viel, aber der Fokus lag für meinen Geschmack etwas zu sehr auf dem körperlichen Aspekt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung und die mystische Tiefe der Welt noch mehr Raum bekommen, statt sich in den intimen Szenen zu verlieren.
Die letzten 100 Seiten haben es dann aber nochmal richtig rausgehauen. Da kam genau Spannung auf, die ich mir über das ganze Buch hinweg gewünscht hätte. Das Ende hat mich versöhnlich gestimmt, auch wenn der Weg dorthin für mich ein paar Längen (oder eben zu viel Fokus auf den Spice) hatte.
Ein solides Romantasy-Debüt mit einer großartigen Grundidee und wunderschöner Aufmachung. Wer auf Fast Burn und eine schicksalhafte Verbindung steht, wird es lieben. Für mich persönlich hätte es ein bisschen weniger Knistern und ein bisschen mehr "Plot-Tiefe" sein dürfen. Dennoch ein schöner Read für zwischendurch!
Ich wollte dieses Buch so sehr mögen, die Idee, der Schreibstil und auch der männliche Protagonist hatten Potential, aber leider fehlte bei mir jeglicher Funke wie bei einem Date, welches total nett ist aber eben nicht mehr.
Wie gesagt war der Schreibstil total angenehm, das Buch ließ sich flüssig lesen und mein Kopfkino konnte sich die Orte und Personen gut vorstellen. Trotzdem war es für mich viel eher wie das Lesen eines Berichts. Ich konnte die Gefühle der Protagonisten nicht fühlen, ich konnte manche Handlungen nicht nachvollziehen und letztendlich war das auch der Grund warum ich manches übersprungen habe.
Zudem kam noch hinzu das ich mit der Protagonistin nicht warm geworden bin, während ich Kian zumindest sympathisch fand.
Ach Leute, was war denn das …
Ich warne gleich vorab: Die Rezension ist MEINE Meinung. Jeder sollte sich selbst ein Bild von einer Geschichte machen, um 100 % darüber urteilen zu können. Ich möchte hier lediglich meine Meinung über das Buch äußern. Es ist Fakt: Jeder Lesegeschmack ist anders!
Da bin ich mit ganz großen Erwartungen ran und bin absolut enttäuscht raus aus der Story …
Die Geschichte hat ein unfassbares Potenzial, alleine wegen der tollen Fabelwesen, welche sich die Autorin hier hat einfallen lassen. Allerdings hat sie den Fokus in dem Buch falsch gesetzt, so wirkte es zumindest auf mich. Es hat wirklich stark angefangen, jedoch war dann auch ein rapider Abgang. Spice-Szenen waren teils für mein Dafürhalten einfach in die Story reingebastelt, dass sie eben drin ist.
Ich wünschte wirklich so, so sehr, dass ich diesem Buch eine gute Rezension geben kann, aber ich kann NICHT, einfach weil das Buch einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat, wie erhofft.
Die Welt war unfassbar toll und detailliert aufgebaut. Auch jedes Fabelwesen wurde wirklich gut beschrieben und war nicht so 0815 wie oftmals. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass zwischen den zwei Protagonisten einfach nur was Lockeres läuft. Zumindest so oft, wie hier Spice vorkam, habe ich eine wirklich Love-Story nicht gesehen. Ich hab, um ehrlich zu sein, nach ca. 50 % auch nicht mehr richtig geblickt, was denn nun passiert, weil so viel auf einmal passiert ist, dass man überfordert war mit der ganzen Situation. Die letzten 60–70 Seiten waren hier nur noch runtergerattert, denn hier hat man versucht, so viel wie möglich in diese kurze Zeit einzubauen, weshalb man hier dann wirklich einfach nur noch den Faden verloren hat, was ich unglaublich schade fand …
Für mich war es leider nicht das, was ich dachte, weshalb es bei mir heute tatsächlich nur 3,5 Sterne von 5 Sternen gibt. Wie gesagt, das Potenzial der Geschichte war definitiv vorhanden, wurde allerdings in die falsche Richtung ausgebaut …
⭐️⭐️⭐️⭐️/⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 Steamy Romantasy
❤️🔥❤️🔥❤️🔥/❤️🔥❤️🔥❤️🔥❤️🔥❤️🔥 vorherbestimmte Liebe
🌶️🌶️🌶️/🌶️🌶️🌶️🌶️🌶️ moderates Spice Level
⚡️⚡️⚡️/⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️ spannende Storyline
🚨🚨🚨/🚨🚨🚨🚨🚨 Trigger beachten
🐦🔥 Ein dunkles Ritual, eine verbotene Verbindung und eine vorherbestimmte Liebe. Zwei Phönixe, die das Schicksal der Magie ihrer Welt bestimmen 🐦🔥
Ein Buch, dass bekannte Romantasy Tropes mit neuen Magischen Ritualen fusioniert und in Kombination mit einer besonderen Erzählweise ein wirklich cooles „steamiges“ Buch erschafft.
Mein Highlight waren definitiv die magischen Wesen und die Schädel, in denen sie weiterleben und ihre Magie nach ihrem Tod gespeichert wird. Bisschen gruselig, total faszinierend und emotional ergreifend.
Die Lovestory war mir im Gegenzug dazu in der Storyline tatsächlich nicht so wichtig, bzw. war ich viel mehr auf Hintergründe, das Magiesystem und die weiteren Themen im Buch konzentriert.
XoXo, your steamy Witch 🧝🏻♀️
„Letztendlich habe ich das wahre Gesicht der Göttin gesehen, und offenbar heißt sie Adela.“
Ruinous Creatures - Jessi Cole Jackson 🦄🐉🐦🔥
Optisch ist das Buch auf jeden Fall eine 10/10! Leider sieht man es auf den Bildern nicht, aber bei dem Cover handelt es sich um ein 3D Bild. Wie cool?! Und auch die Farben und Illustration mag ich persönlich sehr! Und auch der Vor- und Nachsatz spricht mich persönlich sehr an.
Die Hauptprotagonisten sind Adela und Kian.
Die Kapitel von Adela mochte ich sehr. Auch sie als Charakter hat mich sehr angesprochen und war mir sehr sympathisch.
Kians Kapitel hingegen waren nicht so meins. Ich kann nicht sagen woran es lag, jedoch kann ich nicht einschätzen, ob ich ihn mag oder nicht 😂
Ich war jedes Mal froh, wenn die Kapitel wieder aus Adelas Sicht erzählt wurden.
Die Beziehung zwischen den beiden war sehr oberflächlich und ich hätte mir da mehr Tiefe gewünscht. Die Spiceszenen waren für mich leider auch nicht ganz passend, da alles sehr willkürlich und plötzlich kam.
Die Story an sich war recht interessant, da die Idee mit den Schädeln mal etwas Neues war und zu Beginn hat mich diese auch sofort in den Bann gezogen. Leider wurde es dann im Laufe des Buches schwächer.
Ich würde behaupten, die Geschichte hat ihre Stärken, aber auch einige Schwachstellen, da sie nicht richtig ausgearbeitet wurde.
Im Großen und Ganzen, war es dennoch eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe und Potenzial hat.
Für Ruinous Creatures von Jessi Cole Jackson vergebe ich solide 3 Sterne ⭐️
Der Einstieg in die Welt hat mir wirklich gut gefallen. Das Magiesystem rund um die Knochen und die Verbindung zu den fantastischen Kreaturen war spannend und mal etwas anderes – vor allem die ganzen Fabelwesen haben für mich definitiv den größten Reiz ausgemacht. Diese Elemente haben die Geschichte lebendig und atmosphärisch gemacht.
Leider konnte das Tempo in der Mitte nicht ganz mithalten. Die Handlung hat sich für mich stellenweise gezogen, ohne dass wirklich viel passiert ist, wodurch ein bisschen die Spannung verloren ging.
Dafür ging es am Ende dann fast schon zu schnell – besonders die letzten ~40 Seiten fühlten sich sehr gehetzt an, als würden wichtige Entwicklungen plötzlich abgearbeitet statt ausgearbeitet.
Was ich aber unbedingt hervorheben muss: die Ausgabe ist einfach wunderschön. Der Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker im Regal und wertet das Leseerlebnis optisch total auf.
Insgesamt eine gute Idee mit viel Potenzial, die mich aber pacing-technisch nicht ganz abholen konnte.
Toller Fantasy Einzelband mit magischen Kreaturen, ausgeklügeltes Magiesystem, Korruption, Volljährigen Protas und Diver
Generell zum Buch:
Ich habe das Buch von ein paar Tagen in der Buchhandlung gesehen und konnte bei diesem wunderschönen Aussehen nicht daran vorbeigehen. Nachdem ich dann zuhause das Video des Verlages gesehen habe, was den Inhalt anteasert war ich so begeistert, dass ich sofort angefangen habe das Buch zu lesen.
Eine Welt mit allen möglichen Magischen Kreaturen, deren Schädel nach dem Tod als Masken getragen werden, um deren Magie für Gutes einzusetzen hat mich sofort überzeugt, da es mal etwas ganz anderes ist und ich sowas in der Art noch nie gesehen habe.
Da es nicht mein erster Fantasy Einzelband ist, den ich lese und dieser hier ,,nur,, 460 Seiten hat, wusste ich vorher schon, dass ich kein ins kleinste Detail beschriebenes Worldbuilding erwarten kann und die Handlung auch schneller voran gehen, als in Fantasy Reihen.
Da ist mir dieser Erwartungshaltung an das Buch herangegangen bin wurde ich absolut nicht enttäuscht.
Leider kam ich am Anfang nicht so ganz mit dem Schreibstil klar aber nach den ersten 100 Seiten hat sich das gelegt und ich bin durch die Seiten geflogen.
Gerade am Anfang ging alles sehr schnell und eine wichtige Handlung folgte direkt auf die nächste, wodurch ich am Anfang etwas überwältigt war aber auch das hat sich zum Glück zur Mitte hin etwas gelegt.
Protas:
Adela und Kian sind beide über 30 und folgen nicht den normalen Schönheitsstandarts, was ich mal sehr erfrischend fand.
Diversität:
In diesem Buch gibt es Poly-Beziehungen, Lesben, Schwule, non-binäre Personen und Menschen die Bisexuell sind, was ich so noch nie in einem anderen Fantasy Buch gelesen habe und ich sehr gemocht habe. Für die non-binäre Person wurde das Pronomen Dey gewählt, was perfekt in des Satzbau eingeflossen ist und ein wirklich gute Entscheidung war.
Fazit:
Im großen und Ganzen hat mir das Buch extrem gut gefallen und war eine sehr willkommene Abwechslung. Ich kann es für jeden von Herzen weiterempfehlen, wenn man einen guten und vor allem abwechslungsreichen Romatasy Einzelband für zwischendurch sucht❣️
Tolles Fantasy Universum mit einem ganz anderen Magiesystem 💜 (Rezensionsexemplar)
Das Fantasy Universum konnte mich sofort packen, vor allem wegen des besonderen Magiesystems. Die Idee, dass Magie durch das Tragen von Tierschädeln genutzt wird, fand ich richtig spannend und mal etwas komplett anderes. Vor allem, da jedes Tier anscheinend auf eine bestimmte Art von Magie zugreifen kann.
Adela mochte ich als Protagonistin sehr gern. Sie lebt abgeschottet in ihrem Dorf und muss dann erkennen, dass die Gemeinschaft der 3 Orden außerhalb des Dorfes definitiv nicht zu ihren Gunsten handelt und das, obwohl die Orden ihre Magie nur durch die Hüter und Verbinderinnen erhalten können. Die zunehmende Ungerechtigkeit lässt selbst die liebe Adela zweifeln, die doch so stark an die Götter glaubt.
Durch eine ungünstige Abfolge an Ereignissen wird Adela mit einem Phönixschädel verbunden, die natürlich nur als Duett funktionieren. Zu gut, dass sie den anderen Phönix mit Kian verbunden hat. Dadurch geht die Geschichte erst so richtig los!
Die Dynamik zwischen Adela und Kian hat mir sehr gefallen. Ja, es ging zwischen den beiden recht schnell, aber ich denke, das wurde durch die Verbindung mit den Schädeln zusätzlich verstärkt. Kian wirkt auf den ersten Blick nicht ganz so tiefgründig, aber im Laufe der Geschichte versteht man seine Beweggründe immer besser.
Ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil die Geschichte immer spannender wurde gerade durch die Kombination aus der Sicht des magischen Tals und der Außenwelt. Auch das Ende fand ich sehr gelungen. Für ein Stand alone ein wirklich guter Abschluss!
Für mich eine richtig starke Fantasy Geschichte mit originellen Ideen, einer spannenden Handlung und einer Hauptprotagonistin, die etwas curvy ist. ☺️
Die Coverfarben online sind wunderschön. 😍 Doch dann kommt das Buch bei mir an und ich dachte mir nur so, was ist das denn?! Optisch konnte mich das Buch nun leider gar nicht mehr überzeugen, aber da es ja auf das 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗲 𝗮𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗯𝗶𝗻 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗼𝘁𝗶𝘃𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝘂𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁.
Doch schon der Anfang zog sich für mich und ich kam gar nicht richtig mit. Nicht weil viel passiert ist, sondern einfach weil es 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝘂𝘁 𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝘁 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲. 🫣 Dje beiden Hauptcharaktere kommen sich viel zu schnell Nah und das ganze Buch über haben sie 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗘𝗜𝗡 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘁𝗶𝗲𝗳𝗲𝘀 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗳ü𝗵𝗿𝘁. Da frage ich mich echt wo zur Hölle, sich diese „𝗮𝗰𝗵 𝘀𝗼 𝘁𝗶𝗲𝗳𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴“ gebildet hat?? 🤨
An sich war die Idee wirklich gut und mal was anderes. An der Umsetzung hat es aber definitiv gemangelt. Es gab weder passende Szenenübergänge noch einen spannenden Schlusskampf, dass war alles soooo vorhersehbar.🥺
Natürlich ist das nur meine subjektive Meinung und ich hoffe ihr hattet mehr Spaß beim lesen. 💗
Der Einstieg in die Geschichte rund um Adela und Kian ist definitiv etwas Besonderes und hebt sich von vielen anderen Fantasybüchern ab. Adela als Hüterin, die Schädel von Fabelwesen poliert, um deren Magie aufzunehmen, ist ein ungewöhnliches und spannendes Konzept. Auch die Idee mit der Maske und der Gefahr einer unbeabsichtigten Verbindung bringt direkt eine interessante Dynamik in die Handlung.
Kian hingegen bringt eine ganz andere Energie mit in die Geschichte. Seine Wut und sein Wunsch nach Rache, da der Orden für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist.
Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass Adela nicht dem klassischen Schönheitsideal entspricht, sondern als kurvig, üppig und gleichzeitig stark beschrieben wird. Diese Darstellung sorgt für Abwechslung.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, wodurch auch die längeren Kapitel überhaupt nicht störend wirken – im Gegenteil, man kann gut in die Welt eintauchen. Die Beschreibung der Umgebung ist detailliert, dass ich mich gut reindenken konnte.
Was mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte, war die Beziehung zwischen Adela und Kian. Diese wirkte auf mich eher oberflächlich und hätte für meinen Geschmack mehr Tiefe und Entwicklung vertragen.
Insgesamt ist es aber eine interessante und erfrischende Geschichte mit einem besonderen Ansatz, die sich gut lesen lässt – auch wenn emotional noch etwas mehr drin gewesen wäre. Vielen lieben Dank an das @Team.Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Welches Buch hat euch zuletzt richtig enttäuscht? Bei mir war es leider Ruinous Creatures von Jessi Cole Jackson, auf das ich mich eigentlich echt gefreut hatte.
Seit jeher war Adela von magischen Wesen fasziniert und pflegt die Schädel verstorbener Fabelwesen, die von Auserwählten getragen werden, um Magie zu wirken. Kian reist mit einer finsteren Absicht in ihr Tal und als zwei Phönixschädel sie während einer Zeremonie aneinanderbinden, müssen sie nicht nur ihre neuen Kräfte verstehen, sondern auch ihre Verbindung zueinander. Denn diese Magie kann ihre Welt retten oder zerstören.
Voller Euphorie bin ich die Story gestartet und dachte mir direkt, okay das könnte richtig gut werden. Die Idee fand ich nämlich wirklich klasse, vor allem weil sie für mich mal was Neues war. Genau sowas mag ich eigentlich total gerne. Auch das Cover macht mit seinem 3D Effekt echt was her und war für mich direkt ein Hingucker. Doch nun mein großes ABER...
Die Umsetzung war stellenweise echt merkwürdig und ich hatte öfter das Gefühl, dass da mehr gewesen wäre. Viele Ansätze klangen spannend, wurden aber für mein Empfinden nicht richtig ausgearbeitet. Da hätte ich mir einfach deutlich mehr Tiefe gewünscht. Der Schreibstil war leider auch gar nicht meins, wodurch ich Probleme hatte richtig an der Story dran zu bleiben. Es fühlte sich alles nicht richtig rund an. Mit Adela und Kian bin ich leider auch nicht warm geworden. Ich konnte ihre Entwicklung nicht richtig greifen und auch ihre Verbindung hat mich emotional einfach nicht erreicht. Da hat mir irgendwie dieses gewisse Etwas gefehlt. Was mich dann komplett rausgebracht hat, war eine Spice Szene, die für mich absolut unpassend war. Die kam für mich so aus dem Nichts und hat einfach nicht zur Stimmung gepasst. Ich finde es fast ein bisschen schade, weil die Idee wirklich richtig viel Potenzial hatte und sich von anderen Fantasybüchern abhebt. Aber am Ende hat es bei mir einfach nicht gefunkt. 2/5 Sterne
Ich bin ziemlich sicher, dass vielen von euch diese Beauty hier auch bereits ins Auge gefallen ist. Und ich bin ehrlich, wenn mich ein Buch optisch schon so kriegt, dann muss es auch liefern.
Das Magiesystem und Worldbuilding fand ich dann auch sehr ansprechend. Adela hütet und pflegt die Schädel verstorbener Fabelwesen, damit diese in einer Zeremonie mit Priestern gepaart werden können. Die Schädel werden dann ein Leben lang als Maske getragen und entfalten gemeinsam mit dem Priester ihre Magie. Das hatte ich so noch nicht gehört und als Vielleserin müssen Bücher bei mir oft eine gewisse Reizschwelle übertreten, indem sie mir innovative Plots liefern. Das konnte die Geschichte also definitiv punkten.
Als Adela unerlaubter Weise zwei Schädel von Phönixen zur Zeremonie vorbereitet, startet sie eine Kaskade an Ereignissen, die die Geschichte ins Rollen bringt und sie mit Kian zusammenbringt. Leider hatte ich keinerlei Spaß an der Liebesgeschichte der beiden und würde sagen, dass das auch einer der zentrale Punkt bei meiner Bewertung dieser Romantasy ist. Holy! Fast burn was burning fast. Zwischen beiden geht es quasi sofort zur Sache, ohne dass sie die ersten drei Worte miteinander gewechselt haben. Ich bin die erste, die nach gutem Spice schreit, aber ohne einen Funken Tension kommt eine love story für mich nun mal nicht aus, fated mates hin oder her.
Ganz toll finde ich, dass die Autorin bei ihren Protas nicht bei heteronormativen Beziehungen und stur bei einem binären Geschlechtersystem bleibt. Im deutschen wurde das Neopronomen dey/dem für die englische Variante they/them verwendet, was ich persönlich immer super für den Lesefluss finde.
Im Großen und Ganzen war das Buch leider kein Highlight, konnte aber mit der Idee des Magiesystems überzeugen.
✨ Buchrezension | persönliche Meinung ✨
📖 Ruinous Creatures – Der Kuss des Phönix von Jessi Cole Jackson
⭐ Bewertung: 3,5/5
Als erstes.. Optisch ist das Buch ein Highlight! Cover, Farbschnitt und auch die Kapitelgestaltung mit den Blumenverzierungen und Schädel, sind richtig schön und gut gewählt!
Auch die Grundidee fand ich super spannend: Fabelwesen, drei Orden, Rollen wie Heiler/Beschützer, Verbinderin, Novinzen und die Magie rund um die Knochenschädel der verstorbenen Wesen – bringen eine interessante Struktur in die Welt.
Leider bleibt für mich aber ein Großteil der Handlung zu oberflächlich. Viele Szenen die wichtig erschienen werden zu schnell abgehandelt, und andere weniger wichtige Szenen wiederum vertieft, was mich oft verwirrt zurück gelassen hat. Zwischen den Protagonisten ging für mich alles viel zu schnell – es fehlt an Aufbau, Gesprächen und echten Kennenlern-Momenten. Dadurch konnte ich die Beziehung zwischen Adela und Kian insgesamt nicht wirklich fühlen und auch keine Bindung aufbauen. Andersrum die Beziehung zwischen Adela und den Farbelwesen, die fand ich richtig stark beschrieben! Ich sag ja, ich war oft verwirrt 😂. Die Story hatte einfach richtig viel Potenzial, was meiner Meinung nach nicht genug rausgeholt wurde.. Schade, aber es war trotzdem ein schöner unterhaltsamer Romantasy Roman, eine richtig starke Idee mit einer wunderschönen Aufmachung. Danke an @Team.Bloggerportal für das Rezensionsexemplar
Was mir gefallen hat:
✔️Die Welt rum um die Farbelwesen
✔ die Beziehung zwischen Protas und Farbelwesen
✔️ die Struktur und die Idee dahinter
✔️ erzähl Perspektive aus der Sicht von Adela und Kian
Was mir weniger gefallen hat:
✖ ausbaufähig in Tiefe und Detail
✖️zu schnelle Handlungen, kein richtiger Aufbau
✨ Empfehlung: zur Unterhaltung ja, aber kein Highlight :)
Allein wegen des Covers hätte ich dieses Buch gekauft. Und wahrscheinlich noch stolz damit zur Kasse marschiert. Goldener Phönix-Schädel, dunkles Blau, florale Ornamente – optisch ist das exakt mein Beuteschema. Zusammen mit dem Klappentext klang das nach epischer, düsterer Romantasy mit einem originellen Magiesystem und moralisch grauer Welt. Kurz gesagt: Das Potenzial war gigantisch.
Die Grundidee ist es auch wirklich. Magische Schädel verstorbener Fabelwesen, die wie Masken getragen werden und Macht verleihen? Großartig. Eine religiös korrupte Weltordnung? Liebe ich. Eine isoliert aufgewachsene, etwas naive Protagonistin trifft auf einen „Robin Hood mit Trauma und Agenda“? Klingt nach Konflikt mit Tiefe.
Nur leider blieb es beim „klingt nach“
Adela beginnt als Lehrling des Verbinders, der die Schädel mit ihren Trägern vereint. Anfangs steht sie dieser Praxis skeptisch gegenüber, was eine spannende Ausgangsbasis ist. Doch ihre Entwicklung bleibt merkwürdig sprunghaft. Ihre Naivität wirkt weniger wie ein bewusst eingesetztes Charaktermerkmal, sondern eher wie ein Plotinstrument, das immer dann greift, wenn es gebraucht wird.
Kian dagegen kennt die Skrupellosigkeit der Orden und will sie zerschlagen – inklusive der Zerstörung der Schädel. Seine Motivation ist nachvollziehbar, sein Ansatz radikal. Theoretisch. In der Praxis bleibt vieles oberflächlich angerissen. Dazu kommt das große Mysterium um sein Alter. Mal sind es 30 Jahre, dann 36, am Ende 25. Entweder ich habe ein mathematisches Problem oder die Zeitrechnung in dieser Welt folgt sehr kreativen Regeln. Vielleicht wirkt der Phönix ja auch auf Geburtsurkunden. 🔥
Die Anziehung zwischen Adela und Kian ist sofort da – stark körperlich geprägt. Durch die magische Phönixbindung intensiviert sich diese Verbindung, doch echte emotionale Tiefe bleibt rar. Es gibt kaum Szenen, in denen ihre Beziehung organisch wächst. Liebe entsteht hier weniger durch gemeinsame Entwicklung, sondern eher durch… nun ja… Plotnotwendigkeit.
Das Worldbuilding ist vermutlich der größte Knackpunkt. Es gibt das Dorf der Hüter und die Stadt Insborough – doch beide Orte bleiben erstaunlich blass. Beschreibungen sind knapp, Atmosphäre entsteht kaum. Das Magiesystem wird zwar erklärt, aber oft lückenhaft. Man versteht die Grundmechanik, doch viele Details wirken unvollständig oder inkonsequent.
Hinzu kommen zahlreiche Andeutungen, die wie große, kommende Plotpunkte wirken – nur um sich später als Randbemerkungen zu entpuppen. Mehrfach dachte ich: „Ah, das wird wichtig.“ Wurde es nicht. Das sorgt weniger für Spannung als für Verwirrung.
Positiv hervorzuheben ist der flüssige Schreibstil. Das Buch liest sich schnell und unkompliziert, man kommt gut durch die Seiten. Allerdings stolpert man immer wieder über Unklarheiten und fragt sich, ob man etwas überlesen hat – oder ob es einfach nicht sauber ausgearbeitet wurde.
Unterm Strich bleibt ein Roman mit einer wirklich starken, originellen Grundidee, die leider nicht konsequent ausgeschöpft wird. Das Magiesystem bekommt von mir Bonuspunkte, ebenso die düstere Grundstimmung. Doch die Umsetzung wirkt stellenweise chaotisch und unausgereift.
Daher gibt es drei Sterne – und die auch nur, weil ich das Magiesystem wirklich mochte und das Cover immer noch hypnotisch anstarre.