4,75/5 (Hörbuch)
Irgendwie ein klassischer Zwischenband in dem nicht so viel passiert, hat mich aber trotzdem mehrmals im Auto zum Heulen gebracht. Liebe einfach alles daran.
4,75/5 (Hörbuch)
Irgendwie ein klassischer Zwischenband in dem nicht so viel passiert, hat mich aber trotzdem mehrmals im Auto zum Heulen gebracht. Liebe einfach alles daran.
So wie das Leben nun mal spielt..
Auch in das zweite Buch der zweiten Weitseher Reihe bin ich gnadenlos versunken. Man vergisst jedes Mal beim Lesen alles um sich herum. Tatsächlich muss ich aber dieses Mal ein paar Punkte abziehen, weil der Teil doch langatmig war im Gegensatz zum vorherigen Buch. Die Dinge die passieren sind nicht immer spannend und die Entwicklung der ein oder anderen Charaktere haben mich etwas genervt aber ja so ist es im Leben, man trifft auch mal falsche Entscheidungen. Im großen und ganzen ist das Buch wie immer toll zu lesen und ich werde auch den dritten Teil über Fitz und sein Leben noch lesen. Ich bin gespannt was mich erwartet!
For a big book like this, astonishingly little happened. Don’t get me wrong, the political intrigues and the interactions between the characters were quite interesting, but all in all, nothing much happened. Hobb’s writing style still manages to draw you in. Two things I had an issue with, hence only three stars: 1. The fight with the Fool went on for far too long. I do understand him being hurt, but Fitz should have come back begging on his knees much sooner. 2. The homophobia. It’s been present in other books, but in this one it felt almost unbearable. And don’t argue with „realistic medieval setting“ or some shit along these lines. We can have dragons, but we can’t go without homophobia? Come on!
Dies ist das zweite Buch der zweiten Trilogie von Robin Hobb rund um die Weitseher, das ich gelesen habe und meine Begeisterung für diese Reihe ist weiterhin ungebrochen. Fitz, der Protagonist, hat sich zurückgezogen aus der Gesellschaft und sich ein beschauliches Leben aufgebaut – bis er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt wird und schneller als er denkt, wieder inmitten der politischen Probleme seiner königlichen Familie steckt. Er scheint sich seinem Schicksal nicht entziehen zu können, doch dieses Mal versinkt er nicht in Selbstmitleid wie im ersten Band, sondern er beginnt, sein Handeln zu reflektieren, Vergleiche zu ziehen und sich Fehler einzugestehen. Ja, die Entwicklung der Geschichte und auch die der Figuren geht nur sehr langsam voran und es gibt Szenen, die sich zunächst nicht einordnen lassen, durch die man sich ein wenig quälen muss, die aber später ihren Platz im Gesamtbild finden. Doch die mangelnde Spannung wird ausgeglichen durch die Tiefe der Hauptfiguren, die immer wieder neue Seiten offenbaren, immer wieder zu überraschen vermögen. Robin Hobb hat mir mit den Chroniken der Weitseherfamilie eine „Leseheimat“ geschenkt: sobald ich mich auf sie einlasse, versinke ich darin und vergesse tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben Raum und Zeit um mich herum beim Lesen. Jetzt bleibt mir nur noch ein Band aus dieser Serie, was mich ein wenig in Panik versetzt. Aber nichts hindert mich daran, irgendwann noch einmal ganz von vorn zu beginnen. Absolute Leseempfehlung!
4,5 ⭐ Ein solider 2er Band einer Trilogie
Trotz eines ausschweifenden Erzählstils ist die Geschichte keine Seite zu lang. Jedes Wort, jeder Charakter, jedes Handeln hat seinen Platz und fügt sich zu einer Epik, die auf den ersten Blick gar nicht so aufzufallen vermag. Aber sie ist vorhanden. Und wie! Ich freu mich auf den Finalband und alle weiteren Bücher des Universums.
Auch nach dem zweiten Mal lesen ein Highlight. Wie ich die Geschichte liebe und den Sog den diese erzeugt. Die Figur Fitz ist etwas ganz besonderes. Mit der zweiten Weitseher Reihe hat Hobb ihre erste sogar noch getoppt, wie ich finde. Fitz ist reifer und ich kann so viel von ihm fühlen! Noch immer baut er Mist - DER Streit...dafür gehört er sich echt geschlagen - aber das macht ihn auch so menschlich und realistisch. Der zweite Band hat auch immer wieder Gefühle in mir geweckt. All das was Fitz auf sich nimmt, all das was er mitmachen muss/te, all das was andere um ihn herum erlebten und erleben müssen...hach, so hart und so stark!
Dies ist das zweite Buch der zweiten Trilogie von Robin Hobb rund um die Weitseher, das ich gelesen habe und meine Begeisterung für diese Reihe ist weiterhin ungebrochen. Fitz, der Protagonist, hat sich zurückgezogen aus der Gesellschaft und sich ein beschauliches Leben aufgebaut – bis er erneut von seiner Vergangenheit eingeholt wird und schneller als er denkt, wieder inmitten der politischen Probleme seiner königlichen Familie steckt. Er scheint sich seinem Schicksal nicht entziehen zu können, doch dieses Mal versinkt er nicht in Selbstmitleid wie im ersten Band, sondern er beginnt, sein Handeln zu reflektieren, Vergleiche zu ziehen und sich Fehler einzugestehen. Ja, die Entwicklung der Geschichte und auch die der Figuren geht nur sehr langsam voran und es gibt Szenen, die sich zunächst nicht einordnen lassen, durch die man sich ein wenig quälen muss, die aber später ihren Platz im Gesamtbild finden. Doch die mangelnde Spannung wird ausgeglichen durch die Tiefe der Hauptfiguren, die immer wieder neue Seiten offenbaren, immer wieder zu überraschen vermögen. Robin Hobb hat mir mit den Chroniken der Weitseherfamilie eine „Leseheimat“ geschenkt: sobald ich mich auf sie einlasse, versinke ich darin und vergesse tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben Raum und Zeit um mich herum beim Lesen. Jetzt bleibt mir nur noch ein Band aus dieser Serie, was mich ein wenig in Panik versetzt. Aber nichts hindert mich daran, irgendwann noch einmal ganz von vorn zu beginnen. Absolute Leseempfehlung!