Allgemeine Bewertung: 4,25⭐️
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Cover: 4/5
Schreibstil: 4,5/5
Handlung: 4/5
Charaktere: 4,5/5
Tropes: Intrigen, Coming of Age, Heldenreise
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Meine Meinung:
Dieses Buch ist in der Hinsicht definitiv ganz anders, dass es keinen richtigen Anfang, Höhepunkt oder Ende hat. Es ist einfach die Erzählung von ungefähr zehn Jahren über einen jungen Bastard am Königshof, der sich zu einem Stalljungen, Auftragsmörder und politischen Spielball entwickelt. Man muss sich definitiv darauf einstellen, viel Zeit in das Lesen der Geschichte zu investieren, denn es ist wirklich langatmig und 90% des Buches gibt es eigentlich keine wirkliche Spannung. Man darf mich jetzt auch nicht falsch verstehen, ich glaube, da kommt beim zweiten und dritten Teil noch großartiges auf mich zu, doch der komplette erste Teil ist nur eine Einleitung in die Welt und Geschichte. Nicht mehr und nicht weniger, und das muss man auch erstmal überstehen. Trotzdem fand ich den Schreibstil toll und Fitz wird zu einem Charakter, denn man von klein auf sehr gut kennenlernt und der einem Nahe geht. Daher habe ich mir doch auch direkt den zweiten Band gekauft, obwohl mich die Seitenzahl doch auch schon abschreckt.
mit Intrigen gespickte Geschichte und ein Junge als Spielball mittendrin
Der "Junge" kommt mit 6 Jahren an den Königshof. Gebracht von einem alten Mann und mit der Behauptung, er sei der uneheliche Sohn des ältesten Prinzen. So richtig klar ist niemandem, was mit diesem Jungen geschehen soll. Er wird dem Stallburschen zugeteilt, der sich um sein Wohl sorgen soll. Da er dort seine ersten Erinnerungen schafft geht es ihm gut und er hat eine innige Freundschaft mit einem Hundewelpen, bei dem er feststellt, dass er eine Gabe hat. Er wird bestraft, als der Stallbursche es mitbekommt und er verflucht die enge Bindung zu einem Tier. Als der Junge älter wird, wird er auch als Assasine ausgebildet und dann noch im musizieren, Gedichte reziteren und in der Gabe. Er wird hin und her gereicht und hat kein festes Ziel im Leben. So wird er älter und duch seinen Status als unehelicher Sohn der königlichen Familie hat er nur wenige feste Bindungen an andere Menschen in der Burg. Alles gipfelt aber und auch einige Irrungen und Wirrungen werden aufgelöst, als er mit dem Tross des jüngsten Bruders in ein anders Königreich gehen soll um der Vermählung der Prinzessin von dort mit dem mittlerern Prinzen beizuwohnen. Dabei hat er einen wichtigen Auftrag. Nur... es kommmt alles anders als er denkt.
Die Geschichte ist langsam erzählt und wir begleiten ausschließlich den Jungen, der lange keinen offiziellen Namen trägt. Wir erleben die Geschichte ausschließlich aus seiner Perspektive und dadurch hat die Geschichte manchmal ein etwas langatmigen Plot. Obwohl der Junge viele Stationen in wenigen Jahren durchläuft passiert länger nicht soo viel.
Was ich gut geschrieben fand, war, dass man die ständige Beeinflussung von höher gestellten und auch niedriger gestellten Personen spürt und er sich oft nicht sicher ist, wie er handeln sollte oder sogar darf. Er hat dem König seine Treue geschworen und versucht diesen Schwur auch einzuhalten. Allerdings wird es ihm später nicht so leicht gemacht.
Gegen Ende stellen sich einige Intrigen von Menschen heraus, die ich so nicht im Verdacht hatte und es hat mich auch etwas überrascht, wie kaltblütig diese Person ist, weil sie anders beschrieben wurde im Laufe des Buches. Aber so ein richtiger Plottwist war nicht vorhanden. Ich war zumindest nicht baff.
Das Setting ist ein mittelalterliches. Es gibt Königreiche, Burgen, Piraten, Schiffe, Pferde zum Reisen und Sänften. Auch die Gepflogenheiten sind in diesem Setting stimmig.
Ich hatte Spaß mal wieder ein Buch in dem Setting zu lesen und kann es empfehlen, wünsche mir aber von den Nachfolgebänden etwas mehr Spannung zum Mitfiebern.
...oder langsame "Epischkeit"? Man weiss es nicht genau. Was ich aber genau weiss ist, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen um zu erfahren, wie es mit Fitz-Chivalric Weitseher, dem Bastard eines Prinzen, weiter geht. Wer beim 1. Herr der Ringe Film fast eingeschlafen ist, als Gandalf zu beginn gefühlt 5 Jahre mit seinem Karren durch das grüne Auenland gefahren ist, braucht hier nicht mehr weiter lesen. Das Erzähltempo im 1. Band der Weitseher Chroniken ist gemächlich....sehr gemächlich. Ich finde dies jedoch wunderbar da die Autorin sich Zeit nimmt für die Charaktere und das Worldbuilding. Mam hat ständig das Gefühl den Anfang einer epischen Geschichte zu erleben. Es fühlt sich an wie ein Prolog in einem Rollenspiel in dem sich irgendwann die Tür für die offene Welt öffnet und man vor staunen den Mund nicht mehr zu bekommt. Auf die Handlung will ich gar nicht gross eingehen. Das darf jeder für sich erleben. Mir hat es super gut gefallen und ich mach direkt mit Band 2 weiter. 4 Sterne gibt's weil, so ehrlich muss man sein, das Buch schon seine Längen hat und es manchmal etwas Action vertragen könnte.
"Damals wurde das Samenkorn der Einsamkeit in meine Seele gepflanzt, schlug Wurzeln und gedieh zu einem unausrottbaren Teil meines Wesens." (S. 65)
Dieses Buch ist so anders als alle Bücher, die ich bisher las, sticht vollkommen heraus und ist noch dazu ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Da ich schon so viel und vor allem Gutes über diese Reihe bzw. dieses Universum von Robin Hobb gehört habe, war ich seit vielen Jahren unheimlich neugierig darauf, sie zu lesen. Als der Verlag dann eine neue Schmuckausgabe ankündigte, wusste ich, dass jetzt meine Zeit für die erste Trilogie gekommen ist.
Und diese kurze Inhaltsangabe fasst trotz Charakterzentrierung und eher langsamer Erzählweise nicht mal ansatzweise zusammen, was sich hier alles schon im 1. Band zusammenspinnt. Aber da ich natürlich nichts vorweggreifen oder spoilern möchte, belasse ich es lieber dabei.
Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Fitz, was anfangs ungewohnt für mich war. Fitz lernen wir schon als kleinen Jungen kennen und wie er in die Herrscherwelt am Hofe hineingeworfen wird. Zunächst nimmt der Stallmeister des Prinzen ihn unter seine Fittiche. Da sich aber immer mehr Intrigen spinnen, wird auch Fitz in diese eingeweiht und muss sich im Laufe des Bandes entscheiden, ob Gehorsam oder Gewissen siegt.
Diese moralischen Fragen, aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen ohne Namen (anfangs) erzählt, welcher nach und nach wichtiger für die Geschichte und Machtintrigen wird, das hat mich absolut beeindruckt und begeistern können. Gerade, die Gedankenwelt von Fitz, die anfangs natürlich noch sehr naiv und kindlich ist und später dann immer reifer wird, mitzuerleben, hat mich sehr tief in der Geschichte sein lassen. Die Charakterarbeit in diesem Buch ist großartig, so konnte ich mir jeden Charakter bereits vorab bildlich vorstellen, die tollen Illustrationen haben am Ende natürlich hierbei helfen können. Was mich besonders beeindruckt hat, waren auch die vielen Passagen zu Tieren und die tiefe Verbindung, die man hier schon merkt, vor allem von Fitz.
Auch wenn die Geschichte wie gesagt eher langsam beginnt, so merkt man doch bereits spätestens im letzten Drittel dieses ersten Bandes, dass es noch richtig viel zu entdecken gibt. Vor allem auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da hier noch einige Dinge passiert sind, die mir Schnappatmungen bereitet haben. Ich habe mir heute bereits Band 2 bestellen müssen, obwohl ich damit eigentlich noch warten wollte. Ich denke, das sagt alles 🤭😍
Fazit: ein unheimlich gelungener Auftakt einer äußerst vielversprechenden Reihe, die ich schon lange lesen wollte. Ich bin nun wahnsinnig neugierig auf Band 2. Aufgrund von ein paar Längen in der Mitte vergebe ich 4,5 Sterne, die aber viel Potenzial für ein Highlight in den Folgebänden haben, wenn es weiter so geht 😁
4,5⭐️ – ruhig erzählt, aber emotional ziemlich intensiv 👇🏽
Die Gabe der Könige hat mich nicht sofort gepackt – aber es ist das Buch, das sich still und leise in einen hineinschleicht und dann plötzlich ganz tief trifft.
📚 Diese Ausgabe:
Ich habe die neue Hardcover-Sonderausgabe von Penhaligon gelesen, die im März erschienen ist – und sie ist ein absoluter Traum!
Die Ausstattung lässt wirklich kein Wunsch offen:
– hochwertiger, veredelter Umschlag
– Farbschnitt & Lesebändchen
– gestalteter Vor- und Nachsatz
– zehn farbige Illustrationen im Innenteil
– herausnehmbare Karte des Königreichs im Posterformat
So ein Buch möchte man einfach in den Händen halten! Die gesamte Trilogie (Die Gabe der Könige, Der Bruder des Wolfs & Der Erbe der Schatten) erschien in dieser wunderschönen Sonderausgabe.
✨ Was mich begeistert hat:
– eine dichte, fast melancholische Atmosphäre, die von der ersten Seite an spürbar ist
– Fitz als Hauptfigur: nahbar, verletzlich, oft hin- und hergerissen / selten habe ich eine Figur so sehr mit dem Herzen gelesen
– die Beziehungen um ihn herum, die das eigentliche Herzstück der Geschichte sind
Es ist kein plotgetriebenes Buch – und das ist kein Kritikpunkt. Emotional passiert nämlich umso mehr.
🤔 Was Geduld braucht:
– der Einstieg ist bewusst ruhig gehalten und braucht Zeit
– wer sich auf das langsame, fast erzählerische Tempo nicht einlassen kann, wird es schwer haben
Aber genau wer das zulässt, bekommt eine Geschichte, die sich sehr echt anfühlt – und noch lange nachhallt.
Ein Buch für alle, die Fantasie nicht nur erleben, sondern fühlen wollen – und das am liebsten in einer Ausgabe, die selbst ein Kunstwerk ist.
Braucht ihr in Fantasy viel Handlung – oder reichen euch starke Charaktere, um dranzubleiben?
Ein gutes Buch … allerdings nichts für mich persönlich
„Weitseher“ von Robin Hobb hat mich ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten zurückgelassen.
Auf der einen Seite ist das Buch beeindruckend: Das Worldbuilding ist detailreich und durchdacht, die Gabe fügt sich spannend in die Welt ein und vor allem die Figuren sind außergewöhnlich komplex geschrieben. Man merkt, wie viel Tiefe und Entwicklung in den Charakteren steckt – das hebt die Geschichte definitiv über viele andere Fantasy-Romane hinaus.
Auf der anderen Seite hatte ich persönlich große Schwierigkeiten mit einigen inhaltlichen Aspekten. Besonders die Darstellung von Gewalt gegenüber Kindern und Tieren war für mich schwer auszuhalten und hat mir das Lesen stellenweise richtig unangenehm gemacht. Für mich wirkte einiges davon unnötig brutal und eher frustrierend als erzählerisch bereichernd. Das hat dazu geführt, dass es für mich eher ein Kampf war, weiterzulesen, als ein Genuss.
Das heißt aber nicht, dass das Buch objektiv „schlecht“ ist – ganz im Gegenteil. Wenn man mit solchen Themen kein Problem hat, bekommt man hier eine wirklich starke, vielschichtige Fantasygeschichte.
Ich fande die Beschreibungen sehr schön bildlich und die Figur des Fitz so sympathisch, dass ich total mitfiebere und selbst den Hass auf seine Feinde spüre, mieses Intriganten-Pack! 😄 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!
Hier merkt man, dass die Autorin mehrere Teile geplant hat. Die Story fängt langsam an und bietet den Charakteren genug Zeit, sich zu entwickeln.
Das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen. Der detaillierte und bildhafte Schreibstil haben dazu geführt, dass ich mir vorkam als wäre ich selbst in dem Buch.
Die Storyline war extrem gut, ABER die Story hat sich teilweise extrem gezogen und die Spannung hat mir oft gefehlt.
Alles in allem ein richtig toller Auftakt - ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.
Das Buch wurde mit dem Hintergedanken geschrieben eine mehrteilige Reihe zu werden und das merkt man! Tatsächlich jedoch nicht im negativen Sinne.
Das Buch fungiert als eine Art Einführung, bei welcher die Welt und die Kindheit des Protagonisten für spätere Werke erzählt wird. Da die Welt sehr ausführlich und interessant durchdacht zu sein scheint erweckt dies Neugier und man kann kaum erwarten die nächsten Bücher zu lesen.
Die Geschichte ist jedoch in diesem Buch recht langsam und ruhig, was ich eigentlich ganz gut fand. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass dies in späteren Werken anders sein wird. Ich freu mich schon die nächsten Bücher zu lesen!!
Manchmal kommt der Tag an dem man bereits kurz nach Beginn des Buches weiß - das ist etwas episches, eine sich langsam entwickelnde Geschichte mit vielen Nebenschauplätzen, vielen Charakteren und noch mehr Details. "Die Gabe der Könige" ist genau so eine Art Buch.
Die Autorin lässt sich unglaublich viel Zeit für die Charakterentwicklung der Protagonisten. Viele kleine und große Anekdoten helfen dem Leser das Reich, seine Bewohner und deren Gepflogenheiten kennenzulernen.
Man reist von Ort zu Ort, entdeckt neue Schauplätze, um dann wieder an den Anfang zurückzukehren und zu bemerken, wie dort das Leben währenddessen weiterging. Kein Stillstand nur weil man selbst nicht Vorort war.
Inhalt : Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste.
Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss - seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?
Der Schreibstil von Robin Hobb ist so detailreich, teilweise so faszinierend ausladend, dass man genau weiß wie alles um einen herum aussieht, man meint die Gerüche der Küche zu riechen, das Fell der Pferde unter der eigenen Hand zu spüren oder selbst vor einem Kaminfeuer in einem abgelegenen Bereich der Burg zu sitzen und der Ausbildung zum Assassinen beizuwohnen.
Ein absolut gelungener Auftakt der Weitseher-Trilogie, die zu einem umfangreichen Werk der "Realms of the Elderlings" gehört 🖤
Einerseits mochte ich das Buch, andererseits war es ein kleiner Kampf 😅
Erst einmal zu den tollen Dingen: Der Hauptcharaktere bekommen hier viel Tiefe und man bekommt einen super Einblick in seine Gefühlswelt. Meiner Meinung nach bekommen die Nebencharaktere auch viel Farbe ab, der eine mehr der andere weniger.
Das Worldbuilding hat mich auch gecatcht, es ist tolles Fantasy.
Die Storyline an sich war auch gut, ABER es zieht sich oft sehr und Spannung bleibt teils ganz aus. Und das macht für mich schon viel aus.. der „Plot“ kam viel zu spät und auch zu flach. Ich mochte ihn wirklich, aber er war irgendwie zu oberflächlich 🙈😅
Ich bin aber froh dran geblieben zu sein, weil das Ende war schon nochmal interessant. Ich werde Band 2 noch eine Chance geben und lesen, ich hoffe es wird nicht ganz so „langweilig“ wie dieser Teil.
Ich hatte die Weitseher Reihe schon letztes Jahr gekauft und habe im Frühherbst begonnen diesen ersten Teil zu lesen. Und was soll ich sagen?
Obwohl es eine sehr gute bewertete Reihe ist, konnte sie mich einfach nicht abholen. Der Schreibstyl hat mir gar nicht gelegen und das Buch hat mich öfters in eine Leseflaute gebracht. Ende Januar dieses Jahres wollte ich das Buch nach 40% dann doch noch zu Ende lesen und zum Glück gab es diesmal sogar ein paar Gute Kapitel, auch wenn alle mindestens 20 Seiten haben. Ich mochte den Bezug zu den Hunden, und die Bindungen zwischen Mensch und Tier und das Ende hat mich dann doch noch abgeholt. Trotzdem war das Buch oft verwirrend, was wahrscheinlich auch am Schreibstyl lag. Die nächsten zwei Bände werde ich in naher Zukunft wahrscheinlich nicht lesen...
“Nothing takes the heart out of a man more than the expectation of failure.”
Glavni problem ove knjige jeste sto je dosta spora, klasican high fantasy 90-tih godina. Akcije nema do pred kraj i ovdje uglavnom prevladava karakterizacija, odnosno coming of age prica o Fitzu.
Kraj mi je sad bolji bio nego sto mi je ostao u pamcenju, i daje zelju za daljnom pricu, te mu povecavam ocjenu.
4*
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Želio sam da mi se dopadne, ali nekako nije planulo između nas. Mjesec ipo sam čitao ovako kratak roman te samim tim sam imao nekih problemčića. Glavni problem mi je bio, iako priča nije loša , nekako nikad nisam imao onu gorku želju da nastavim, da saznam šta će se tu desiti.
Bilo je tu lijepih ideja, stil pisanja mi se dopao pa čak i povezanost sa Fitzom ali kad opet sagledam, više mi je bilo dosadno nego zabavno. Imam želju nastaviti serijal i siguran sam da ću to radit ali mislim da to neće biti uskoro.
3-
Absolut epischer, grandioser Reihenauftakt, sehr besondere Story und vor allem von Matthias Lühn unfassbar gut eingesprochen🤩
Die Charaktere sind nicht unbedingt tief, aber das macht nichts, dafür ist Fitz ein wunderbarer Protagonist und die Handlung voller Wendungen und Intrigen und meiner Meinung nach absolut unvorhersehbar. Hat sehr großen Spaß gemacht!
Dieses Buch hat mich nicht überzeugt, daher abgebrochen.
Beim Lesen habe ich mich ständig gefragt, was dieses Buch überhaupt erzählen möchte. Ich fand es einfach langweilig. Ich habe mich dann entschieden ausnahmsweise das Buch abzubrechen. Ich lese normalerweise alle Bücher immer zu Ende. Es ist bei diesem Buch das erste Mal gewesen, dass ich aufgehört habe.
Gutes High Fantasy Buch im Mittelaltersetting, allerdings hat mir ein wenig die Spannung gefehlt. Schöner Schreibstil die Geschichte lässt sich angenehm und flüssig lesen. Es ist der erste Teil einer längeren Reihe und führt in die Welt und Figuren ein. Ich werde noch den nächsten Band probieren.
Ein klassisches High-Fantasy-Buch, wie man es heutzutage leider kaum noch findet. Diese Welt um Fitz und den Narren ist wie ein Sog und ich bin mittendrin. Freue mich jetzt schon auf den Folgeband!
Man kann so richtig in die Geschichte eintauchen - dennoch etwas langatmig
Ich hatte nie was von dieser Reihe gehört und irgendwann stand ich vor einem Regal und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Zum Glück hatte ich es gekauft!
Oft tue ich mir mit High Fantasy schwer, weil ich oft nicht mit der Geschichte mit komme aber hier war es überhaupt kein Problem.
Die Schreibweise, meine Güte, man konnte durch sie einfach so in das Buch verschwinden und ich hatte das Gefühl wirklich dabei zu sein. Alles wurde bildhaft beschrieben.
Es war nicht wirklich spannend aber schön und teilweise auch emotional. Fitz ist so ein wunderbarer Charakter der mir manchmal echt leid tat.
Leider hatte ich gegen Ende irgendwie ein wenig den Faden oder die Geduld verloren und hab den Rest mehr überflogen weil es mir dann doch irgendwann zu langatmig wurde. Deswegen war für mich das Buch fast perfekt.
Ich denke ich werde dem zweiten Teil auch eine Chance geben - mich aber drauf einstellen dass man viel Geduld braucht.
4.5
Plötzlich wurde es zum Ende hin nochmal so spannend das ich die letzten 50 Seiten gelesen habe anstatt das hörbuch weiter zu hören. Eine Geschichte wo man die Charaktere lieben lernt, aber irgendwie auch mehr eine Geschichte wenn man Ruhe hat und etwas lauschen will.
An sich ein sehr gutes Buch, aber dennoch zu langatmig
Eine klassische Fantasy Geschichte, die aber schön zu lesen ist. Die Gabe ist interessant und Fitz ein Protagonist, den man schnell ins Herz schließt & für den man auf Gutes hofft. 🥹 Es gibt ein paar wenige spannende Nebencharaktere, was ich ein bisschen schade finde, weil diese nicht wirklich weiter ausgeführt werden.
Der Schreibstil ist finde ich gewöhnungsbedürftig, was denke ich aber der Übersetzung geschuldet ist, da die Sätze teils unflüssig wirken…
Das Buch ist trotz der guten Coming of Age story einfach zu langatmig für mich gewesen, was es ein bisschen für mich kaputtgemacht hat.
Das Ende war spannend und hat es wieder ein bisschen rausgeholt :) ich verstehe wenn man das Buch sehr gut findet, verstehe aber ehrlich gesagt auch wenn man es nicht beenden kann.
Eine vom ersten bis zum letzten Kapitel fabelhafte Geschichte, die nie langweilig wird, mit Intrigen neue Gefahren und Spannung aufbaut. Robin Hobb weiß definitiv, wie man Leser bestens unterhält. Ich freue mich auf die Fortsetzungen und habe die Charaktere bereits jetzt nach dem ersten Band schon in mein Herz geschlossen. Fitz, Burrich, Veritas, Fäustel, der Narr und Naseweis... Mit teilweise einem schmerzendem Herz hab ich die Kapitel um sie verschlungen oder in bangem Hoffen. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil.
Der Auftakt meiner absoluten Lieblings Reihe Aller Zeiten. Selbst wenn man erstmal rein kommen muss und die Story eher langsam voran geht einfach grandios.
Ein sehr guter Anfang. Die Geschichte um Fitz, dem Bastard, wird langsam erzählt. Es ist eine Coming-of-Age Fantasy Geschichte. Der Schreibstil ist außergewöhnlich schön! Das hat mir richtig gut gefallen.
Ich bin sehr gespannt, was Fitz im nächsten Teil alles widerfährt.
Manche Bücher liest man – und andere erlebt man. Die Gabe der Könige ist definitiv Letzteres. Robin Hobb erschafft in diesem ersten Band der Weitseher-Trilogie eine Welt, die so lebendig, rau und emotional greifbar ist, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann.
Die Geschichte folgt FitzChivalric Weitseher, einem königlichen Bastard, dessen Leben von Anfang an von Loyalität, Verrat und der Suche nach seiner eigenen Identität geprägt ist. Hobb erzählt seine Geschichte mit einer Intensität, die selten ist: still, unaufgeregt – und gerade dadurch so tiefgreifend. Es geht nicht nur um politische Intrigen, Magie oder Kämpfe, sondern vor allem um die Einsamkeit eines Kindes und die Last von Verantwortung, die viel zu früh auf seine Schultern gelegt wird.
Der Stil der Autorin ist wunderbar ruhig, fast melancholisch. Jede Figur, sei sie auch noch so klein, wirkt dreidimensional und echt. Und über allem liegt eine stille, stetige Traurigkeit, die sich nicht aufdrängt, sondern sich leise in Herz und Kopf schleicht.
Besonders eindrucksvoll bleibt der letzte Satz:
„Menschen können nicht trauern wie Hunde, doch unser Kummer begleitet uns viele Jahre.“
Ein Satz, der nach all den erlebten Verlusten, Opfern und geplatzten Hoffnungen nicht nur Fitz, sondern auch die Leserinnen und Leser in die Seele trifft. So schlicht und doch so gewaltig – wie das ganze Buch.
Fazit:
Die Gabe der Könige ist eine stille, tiefgründige Geschichte über Schmerz, Loyalität und das Erwachsenwerden. Keine laute Fantasy mit großen Schlachten und Heldentaten – sondern eine feinfühlige Erzählung über einen Jungen, der alles gibt und doch so wenig bekommt. Ein Meisterwerk, das lange nachhallt.
Was soll ich sagen: Für mich die beste charakterfokussierte Fantasy aller Zeiten. Die "Weitseher" ist eine lange Serie, aber es lohnt sich, weil die Bücher immer besser und besser werden. In diesen ersten Teil lernen wir Fitz kennen, der als kleiner Junge an den Königshof kommt. Insofern ist es klassische Fantasy und eine ebenso typische coming-of-age-story - aber doch so anders. Die Welt ist eine High-Fantasy Welt, die aber ganz gemächlich erklärt wird. Und obwohl es natürlich Konflikte gibt, und den Kampf Gut gegen Böse, gibt es so viele ruhige Charaktermomente, die einem das cosy-Fantasy-Gefühl geben. Aber auch so viele berührende, emotionale und herzzerreissende Szenen. Und das verpackt in einer eher ruhigen Geschichte, die auch sprachlich außergewöhnlich gut ist. Und: das deutsche Hörbuch ist eines der Besten, die ich je gehört habe.
Auch beim zweiten mal einfach nur faszinierend. Zum Glück wusste ich vieles nicht mehr und es gab einige Wendungen, die mich ordentlich überrascht haben. Der Schreibstil ist so wunderschön und zieht einen trotz, oder gerade wegen, der ruhigen Erzählweise wie magisch in seinen Bann. Ich konnte es schlicht nicht mehr weglegen und kann es kaum erwarten mit Fitz und all den anderen Charakteren, deren Schicksal einem nicht egal ist, weiter auf die Reise zu gehen.
Man begleitet hier Fitz, den Bastard, seit seiner Ankunft am Hof und wie er dort aufwächst.
Die erste Hälfte des Buches ist schon ab und an etwas zäh; es wird alles extrem detailliert erzählt und könnte an manchen Stellen etwas mehr Schwung vertragen. In der zweiten Hälfte wird es jedoch dann umso besser.
Die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben und vor allem Fitz überzeugt durch seine Tiefe. Auch die Verbindung zwischen Mensch und Tier wird schön dargestellt.
Es ist bei weitem nicht das spannendste Buch und wie gesagt hat es einige Längen. Insgesamt ist es aber schön zu lesen und nimmt einen mit in Fitz‘ Welt.
Schon seit Monaten hat mich kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen wie dieses.
Obwohl es knapp über 600 Seiten hat, habe ich sie innerhalb von 2 Tagen weggeatmet und konnte "Die Gabe der Könige" kaum mehr aus der Hand legen.
Das Buch hat mich in die Geschichte eintauchen lassen, sodass ich alles um mich herum vergessen habe und Teil des Geschehens geworden bin.
Definitiv eine Leseempfehlung!
Hätte ich kein Booktube Video von diesem Buch gesehen, hätte ich es niemals gelesen. Der Klappentext beschreibt nicht mal annähernd, wie großartig dieses Buch ist.
Die langsame, einfühlsame Erzählweise ist nie langweilig oder langatmig, sondern sie lässt uns in die Welt von Fitz eintauchen und begleitet ihn durch seine tragisches Leben. Manchmal ist es herzzerreißend.
Der Schreibstil ist wie wohlschmeckender Honig, der genüsslich im Mund zergeht.
Freu mich schon weiter zu lesen. 
Magie zwischen Mensch und Mensch und Magie zwischen Mensch und Tier.
High Fantasy aus der "ich" Perspektive.
Eine langsam erzählte Geschichte ohne Orks, Elben, Zwerge, Vampire o.ä.
Keine epischen Schlachten.
Keine 27 verschiedenen Handlungsstränge in denen die Geschichten von 196 Protagonisten erzählt werden.
Keine unfehlbaren Helden.
Aber liebevoll ausgearbeitete Charaktere, detailreiche Beschreibungen.
Ränge, Intrigen, Verrat und Morde.
Aber ebenso Freundschaft, Vertrauen und Treue, sowie eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.
Insgesamt ein ruhiges, empathisches, irgendwie melancholisch-harmonisches Buch.
Was ein Auf und Ab. Einige Teile besonders die politischen haben mich sehr gelangweilt, die charaktergetriebenen wiederum sehr an die Seiten gefesselt und bewegt.
Man benötigt etwas Geduld, aber die lohnt sich. Eine Charakterstudie und eine Studie der Macht und Politik. Außerdem ein Aufruf zur Toleranz anderen Gebräuchen gegenüber. Aber letzteres ist ja jede Fantasie! Überzeugte 5 Sterne!
Ein großartiges Fantasyepos.
Die vollständige Rezension, die recht umfangreich ist, gibt es auf meinem Blog
https://buchweiser.com/2017/09/03/rezension-die-gabe-der-koenige-von-robin-hobb/
Als Fitz sechs Jahre alt ist, wird er am Königshof abgegeben. Die Familie seiner Mutter hat keine ausreichenden finanziellen Mittel, um Fitz über die Runden zu bringen. Da Fitz der Bastard von Prinz Veritas ist, hat er nicht den leichtesten Stand am Hof. So kommt es, dass Fitz bei Bullrich einzieht, der für die Falknerei und die Stallungen verantwortlich ist. Da Bullrich stark mit seinen Aufgaben eingebunden ist, versucht er zwar, Fitz in gewissem Umfang einzubinden, lässt er Fitz aber auch viel Narrenfreiheit. So freundet Fitz sich mit dem Hund Naseweis an, und lernt in der Stadt neue Freunde kennen, die aufgrund ihrer Armut stehlen müssen. Doch Fitz neue Freunde und deren Abenteuer bleiben nicht unbemerkt, ebenso, dass die Freundschaft zum Hund Naseweis weit mehr als eine normale Verbindung hinausgeht. Als Burrich merkt, dass Fitz die Gabe der Könige hat, schlägt dies Wellen: Fitz kommt direkt im Königshaus unter, und bekommt nicht nur Unterricht für Kampftechniken, sondern wird auch in Tischmanieren (heute würde man wohl generell Knigge dazu sagen) unterrichtet. Zudem wird er in der Gabe bei Galen gelehrt. Doch das geht nicht gut.
Welchen Herausforderunge wird Fitz bei Galen stellen müssen? Und welche Rolle spielt der nächtliche Unterricht im Turm?
Fazit:
Ein definitiv interessantes Buch. Es hat mich jetzt nicht so gefesselt, wie manch anderes Buch, dennoch hab ich es sehr gerne gelesen. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier besteht seit so vielen Jahrtausenden, und es gibt wirklich viele Menschen, die eine besondere Verbindung zu Tieren haben, und mit diesen auch „blind“ interagieren können. Dass Robin Hobb diese Idee aufgegriffen hat, fand ich gut. In den Zeiten, in die Robin Hobb die Geschichte verpackt hat, gab es sicherlich noch keine so grosse Wissenschaft bzw. Erkenntnis, was sich hinter der Gabe verstecken mag. Man hat das Wissen von Generation zu Generation einfach weiter gegeben. So wird diese besondere Gabe auch bei Fitz ausgebaut. Als Bastard hat er im Prinzip kein Anrecht auf den Königsthron, bekommt aber dennoch seine Rolle im großen und ganzen zugewiesen.
Eine tolle Geschichte, die ohne reißerische Wendungen auskommt!
Der Penhaligon Verlag hat dieses Buch in eine wundervolles Gewand gepackt. Das Buch wurde bereits in den 1990ern das erste Mal veröffentlicht. Penhaligon hat den Hirsch, der das Familienwappen von Fitz Familie ist, wunderschön ins Cover mit eingearbeitet. So ist im ersten Teil die Schrift über dem Hirsch rot, für Teil zwei gibt es einen Wolf unter blauer Schrift und beim dritten Teil gibt es einen Drachen in grün unter grüner Schrift.
Klassische Fantasy über einen Bastard am Hof des Königs, der seinen Platz im Gefüge von Intrigen und Machtansprüchen sucht. Auch wenn die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt hat, verfolgen wir die Fitz auf einer Art Heldenreise vom Niemand zu jemandem, der zumindest einen Haufen Feinde sein eigen nennt.
Die Geschichte wird in gemächlichem Tempo in der ersten Person aus der Sicht des Protagonisten erzählt, bedient sich seiner Gefühle und seiner Fähigkeiten in der Nutzung der Gabe. Entsprechend besitzt der Charakter sehr viel Tiefe, doch auch die anderen, die wir durch seine Augen betrachten, kommen keineswegs zu kurz. Dennoch gab es nur wenige Sequenzen, in denen ich mir mehr Dynamik gewünscht hätte, und bin sehr gespannt, ob die beiden Folgebände sich eines ähnlichen Aufbaus bedienen oder ob es rasanter wird.
Insgesamt kann ich das Buch mit seinem flüssigen und handwerklich hervorragenden Schreibstil definitiv empfehlen.
Eine der Buchreihen meines Lebens.
Über mehrere Jahre hinweg habe ich alle neun Teile dieser Reihe gelesen und es ist so, als würden mich diese Charaktere für immer begleiten. Kein Buch, was man aus der Hand legt und wieder vergisst, es ist so viel mehr als das.
Ich wünschte, ich könnte diese Reihe noch einmal lesen.
Ich weiß nicht genau, was ich von dem Buch halten soll.
Im Großen und Ganzen hat es mich gut unterhalten: es war stellenweise spannend und ein oder zweimal auch recht emotional. Es war gut geschrieben, nur manchmal driftete der Schreibstil etwas ab und wirkte, als ob zwanghaft ein "mittelalterlicher" Touch eingebaut werden sollte. Ich kann es irgendwie nicht anders beschreiben. Aber insgesamt flüssig zu lesen und eine interessante Idee hinter der Story.
Obwohl versucht wurde immer wieder ein Spannungsbogen aufzubauen, zog sich besonders die erste Hälfte, weil Tagesabläufe und Reisen meiner Meinung nach oft zu ausschweifend beschrieben wurden und von der eigentlichen Story abgelenkt haben. Insgesamt war ich manchmal etwas verwirrt. So hat es mich bestimmt 3/4 des Buches gebraucht, um zu verstehen, was die Gabe denn jetzt ist bzw was man mit ihr kann und ganz sicher, dass ich wirklich das komplette Ausmaß erfasst habe, bin ich mir immer noch nicht. So stört mich beispielsweise, dass diese Gefahr der Ekstase oder der Kontrollverlust beim Gebrauchen der Gabe einfach nie wieder thematisiert wird oder auch nur beiläufig erwähnt wird, obwohl im "Unterricht" so ein großes Thema daraus gemacht wird. Und wie genau kannst du jemanden jetzt manipulieren?
Mir persönlich (aber das ist eher ein eigenes Problem meiner Person) fällt es auch schwer, sich zu merken, wer jetzt mit wem wie verwandt war und wer wessen Bastard ist oder welcher Leibdiener wem unterstellt, aber dem Anderen treu ergeben ist. Und zur Hölle: Wer oder Was ist denn der Narr?
Aber mein größtes Problem ist diese "depressive Grundstimmung", die sich durch das ganze Buch zieht, was vermutlich an dem Protagonisten liegt, der ja zugegebenermaßen auch 'n ziemlich mieses Leben führt und dem einfach nichts Gutes passiert. Aber was will man auch erwarten, wenn man von allen nur Fitz, was das Wort für Bastard in der Welt ist, oder schlicht 'Junge' genannt wird. Trotzdem hat mich das beim Lesen irgendwie runter gezogen, aber nicht auf die Art wie man mit einem Protagonisten mitfühlt, sondern umfassender irgendwie.
Es gab eine Vielfalt an Charekteren, die meistens jedoch nur einen Charakterzug stark ausgeprägt hatten und selten sehr facettenreich waren. So kann man 90% der Genannten klar Gruppen zuordnen wie zum Beispiel Böse und/oder intregant, gutmütig und/oder einfältig, Fleißig und/oder loyal. Manchmal stach eine Person dann durch eine eigene persönliche Note etwas heraus, aber das war eher die Ausnahme. Besonders jedoch mochte ich Burrich, der auf seine unperfekte Art irgendwie liebenswert war.
Doch warum dann 4 Sterne bei so viel Kritik? Ich wollte tatsächlich erst nur 3 Sterne geben, doch die letzten 100 Seiten oder so haben es dann nochmal rausgehauen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es gab etwas Aktion und "nicht ganz" unerwartete Wendungen. Allerdings ist der Epilog jetzt nicht so ein Cliffhanger, dass ich unbedingt auch den nächsten Teil lesen muss. Darüber denke ich nochmal in Ruhe nach.
Noch ein kleiner Pluspunkt am Ende: Das Cover find ich recht schön.
Ein eher langsamer Einstieg, der sich dann aber zu einer gewaltigen Erzählung aufbaut! Die Welt war so bildhaft ausgearbeitet, die Charaktere so detailreich und der Schreibstil verdammt fesselnd. Ich habe schon öfter Fantasy-Bücher über die Verbindung mit Tieren gelesen, aber ich glaube, so gut wie hier hat mir das noch nie gefallen.
Und ich hoffe, dass der nächste Band verdammt episch wird, denn es braucht nunmal die richtige Grundlage, damit eine Geschichte episch werden kann. Und die ist hier definitiv gegeben. ;)
Langsamer, harmonischer Aufbau mündet in spannende politische Intrigen und Kampf um Macht und Interessen.
Langsamer, harmonischer Aufbau mündet in spannende politische Intrigen und Kampf um Macht und Interessen.
Sehr spannendes Buch, wenn man kein Problem damit hat, sich einem langsamen und detaillierten Aufbau von Welt und Charakteren zu widmen, der am Ende trotzdem Fragen offen lässt.
Als erster Teil macht das Buch sehr viel Lust auf mehr.
Abgebrochen nach 40%: Ich hatte mich sehr auf dieses Buch bzw. Fantasy-Universum gefreut, da es mich thematisch wirklich sehr angesprochen hat. Allerdings plätschert die Geschichte nur so dahin... Eventuell versuche ich es in ein paar Jahren nocheinmal.
Eines meiner Jahreshighlights! Endlich konnte ich wieder voll und ganz in ein Buch abtauchen, und das trotz Ich-Perspektive, von der ich ja eigentlich gar kein Fan bin. Der langsame Verlauf der Handlung hat mir besonders gut gefallen, da ich Zeit hatte die Charaktere kennen (und lieben) zu lernen. Auch wenn es bisher nur einen kleinen Einblick in die Welt gab, bin ich sicher, dass da noch ganz viel kommt. Es geht für mich direkt mit Band 2 weiter.
Auf social Media wird diese Reihe häufig gelobt. Für gewöhnlich meide ich diese hoch gelobten Bücher, da sie oft deutlich hinter meinen Erwartungen zurück bleiben.
Zum Glück habe ich mich aber doch für dieses Buch entschieden.
Es ist wunderbar entschleunigend und trotzdem flogen die Seiten förmlich dahin.
Ich schätze, für viele kann das Tempo zu langsam sein, für mich aber genau richtig.
Ich finde die Charaktere sind wunderbar glaubwürdig geschrieben und ich fand es auch angenehm, dass keine übertriebene Liebesgeschichte hier rein gezwängt wird.
Ich freue mich sehr auf den nächsten band 😁