In dieser Fantasy Reihe von Kendare Blake geht es um die Insel Fennbirn, welche dunkle Geheimnisse und Machtstrukturen birgt. Es werden von der vorherigen Königin der Insel immer Drillinge geboren. Diese Drillinge müssen dann ab ihrem 16. Lebensjahr um den Thron kämpfen und sich gegenseitig umbringen. In dieser Reihe geht es um die Schwestern Mirabella, Katharine und Arsinoe, welche unterschiedlicher nicht sein könnten und doch verbindet sie das gleiche Schicksal.
Diese Reihe ist wirklich absolut überragend und ich komme aus dem schwärmen gar nicht mehr raus. Diese Reihe ist unglaublich düster und unheimlich, doch gleichzeitig auch so magisch und wunderschön, dass ich nicht aufhören konnte mich in diese Welt zu wünschen.
Der schwarze Thron ist eine herausragende, wundervolle Reihe und ich kann sie jedem empfehlen, der Fantasy möchte und das ganz ohne eine Handlung die nur auf Romance basiert. Bitte bitte lest es!❤️
Leider kam ich überhaupt nicht in die Geschichte rein. Die hat mich nicht gepackt. Wenn es auf den ersten 100 Seiten nicht irgendwo spannend ist und mich die Geschichte nicht mitreißen kann, breche ich Bücher knallhart ab, genauso wie dieses. Schade, viele mögen es ja gerne.
Finde das Thema mit den 3 "Königinnen" echt spannend und sowas habe ich noch nicht gelesen.
Es geht nicht immer nur um "Liebe mit dem Bösen".
Zudem finde ich auch die Charakter Verteilung sehr gelungen.
Die letzten 100 Seiten waren spannend und es ist endlich was passiert. Dafür hat es sich davor leider sehr gezogen.
Mir persönlich fehlt das Worldbuilding. Dafür das man als Leser die drei Schwestern auf so vielen Seiten nur kennen lernt, erfährt man sehr wenig über die Hintergründe und die Welt.
Vielleicht gebe ich Buch zwei noch eine Chance, nachdem ich etwas anderes dazwischen gelesen habe.
Dieses Buch lag soo lange auf meinem SUB - und zwar genau deswegen, damit ich es genau jetzt, zum richtigen Zeitpunkt, lesen konnte und wirklich geliebt habe!
3 Schwestern - darin erzogen worden, die anderen Schwestern zu töten um dadurch die Krone zu erlangen.
Wir lernen Asinoe, Katharina und Mirabella separat kennen, ihren Alltag, ihren Charakter und ihr näheres Umfeld. Obwohl man sagen könnte, dass in dieser Zeit nicht viel Handlung passiert, hat es mir viel Spaß gemacht jeden von ihnen kennenzulernen und in die Welt eingeführt zu werden. Ein kleiner Kritikpunkt: es waren wahnsinnig viele Namen kurz hintereinander und das merken der verschiedenen Konstellationen war am Anfang echt schwer - aber wenn man sich erst einmal eingefunden hat kann man auch diese Hürde meistern!
Da man jede von ihnen kennenlernt hat man um jede von ihnen Angst - was kommt, was sein wird und vor allem wozu zu gedrängt werden. Am Ende des Buches will man unbedingt alles bereinigen, aber man selbst kann nur hilflos dabei zusehen wie alles in einer Katastrophe endet. Man leidet mit den Figuren und kann dennoch nicht sagen, wer nun gewinnen soll und wem man letztendlich die Krone wünscht..
Den letzten Twist habe ich tatsächlich schon erahnt, aber es war trotzdem ein Schock! Das Finale war klasse und ich kann es kaum erwarten, zu wissen, wie es weitergeht!
Am Anfang war ich begeistert.
Die Handlung hat sich jedoch recht schleppend vorrangezogen und auch mit den meisten Charakteren konnte ich nicht wirklich warm werden. Es war ein Gefühlschaos. Betrogen werden, das Gefühl des Ungewissen, Hass, Trauer - Mord und Totschlag - den Teil fand ich toll. Sowie die Tatsache, dass es sich um Schwestern handelt.
Es war gut und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht, denn das Ende verspricht viel Spannung und Kämpfe. Ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band auf Deutsch erscheint!
Ganz überzeugt bin ich diesesmal nicht, bin aber auf die folgenden Bände gespannt.
Dieses Buch lese ich nun bereits zum zweiten Mal. Diesesmal einfach dafür, damit ich die Story nochmal in den Kopf bekam, bevor ich mir endlich den zweiten Band schnappen kann.
Beim ersten Mal war ich begeistert von dieser düsteren Atmosphäre und den Charakteren, die sich daran so passend anschlossen.
Diesesmal gefiel mir die düstere Grundstimmung immer noch, auch der Plot und die Charaktere waren interessant, doch der Schreibstil störte mich diesesmal echt gewaltig. Er ist schon fast zu einfach, zu kindlichen gehalten, das Setting wurde mir zu wenig dargestellt.
Dennoch ließ mich das Schicksal der drei Schwestern nicht ganz los und gerade zum Ende hin fand ich die Handlung doch etwas spannend. Ich werde den zweiten Band auf jedenfall auch noch lesen und hoffe, dass ich hier auf einiges mehr Spannung treffen werde.
Ich finde es sehr schwer das Buch zu bewerten.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ungewohnt. Ich war auch sehr oft verwirrt, es kommen so viele Leute und Namen vor, dass ich immernoch nicht richtig durchblicke.
Das letzte Drittel war aber so spannend, dass ich es irgendwie nicht weglegen konnte.
Ich werde auf jeden Fall die weiteren Bände lesen.
Mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt und habe es abgebrochen! Aber auch weil es mich in der momentane Zeit triggert! Wie kommt wer an die Macht und was muss ich dafür tun .
Allgemeines
Titel: "Der schwarze Thron"
ISBN: 9783764531447
Autor: Kendare Blake
Seitenanzahl: 448
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Der sechzehnte Geburtstag leitet ein brutales Ritual um Leben und Tod ein.Drillinge mit besonderen magischen Gaben - Mirabella, Katharine und Arsinoe. Jede hat eine besondere Gabe, doch nur wenn sie diese beherrscht, kann sie ihre Schwestern besiegen und den Thron an sich reißen.
Meinung
Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen und ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. Angefangen beim Schreibstil - dieser ist flüssig und lässt sich gut lesen, dennoch waren die Erläuterungen und Beschreibungen teils zu ausschweifend und langweilig. Dies hat dafür gesorgt, dass ich direkt am Anfang keine wirkliche Lust auf das Buch verspürt habe.Wir lernen jede Schwester, sowie ihre Freund und Familie kennen. Am liebsten waren mir Katharine und Arsinoe - ebenfalls deren Freunde. Mirabella hingegen gar nicht, wenn dann nur ein ihre Freunde. Am Anfang hatte ich leider meine Probleme mit den Namen und Beziehungen, da sehr viel auf einmal auf einen einprasselt. Die Personen an sich fand ich allesamt gelungen - genauso deren Umstände, in denen sie lebten. Die Idee an sich ist so gut und ich war froh, mehr über alle zu lernen, dennoch hätte man einiges aussparen können.Die Handlung war einfach langwierig und hatte mich leider nicht in den Fängen - bis auf das Ende, welches wirklich gelungen ist. Ein fieser Cliff-Hänger, der auf der einen Seite allerdings auch abzusehen war. Teilweise hatte ich aber leider auch das Gefühl, dass die Handlungen und Geschehnisse absurd waren und ich habe mich mehr als einmal aufgeregt. Andererseits fand ich die Liebes-Anhandlungen sehr gut gelungen und am Ende saß ich mit offenem Mund da und konnte kurzzeitig nicht mehr weiterlesen. Auf der anderen Seite gab es natürlich auch Zerstörung und Verwüstung, was einen sehr schönen Kontrast dargestellt hat - wie oben jedoch beschrieben hätte das Ganze wesentlich spannender sein können.
Fazit
Alles in allem haben es mehr die Neben-Charktere und deren Begleiter herausgeholt - das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir. Ich hatte mit 3 von 5 geliebäugelt, da das Buch einfach viel besser klang als es dann tatsächlich war. Ich würde es dennoch weiterempfehlen, auch wenn ich dazu sagen würde, dass es ein nicht ganz gelungener Auftakt war. Trotzdessen dass es ein erster Band ist war ich nicht begeistert - allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mich jetzt auch auf den zweiten Band freue. Ich habe Hoffnung, dass es an das Ende des ersten Bandes anknüpft, denn dann wird der zweite Band ein 5 Sterne Buch.
Unterhaltende Fantasy mit Längen. Am Ende wurde es spannend, aber gestört haben mich die vielen Charaktere und die Präsens-Form der Erzählung. Aber es ist ein schöner Ansatz mal nicht das klassische Schwarz-Weiß-Schema, Gut gegen Böse, der Handlung zugrunde zu legen.
1,5 Punkte für ein Buch, mit dem es einfach nicht klappen wollte...
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/06/01/rezension-der-schwarze-thron-die-schwestern/
Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch und ich hatten es echt nicht leicht miteinander, dabei habe ich mich doch so auf die Geschichte gefreut. Besonders, da ich die Autorin bereits von ihrer Geistergeschichte kannte und mir hier etwas ebenso tolles und frisches erwartet habe.
Ich muss zwar zugeben, dass die Grundidee gar nicht so schlecht war, aber die Umsetzung hat für mich leider gar nicht gepasst. Da hätte man soo viel mehr daraus machen können. Auch lag es an den Figuren, denen ich mich die ganze Handlung über durch den distanzierten Schreibstil, nicht nahe habe fühlen können. Irgendwie wurden generell die ganze Zeit über fast keine Gefühle transportiert oder sie kamen einfach nicht bei mir an und wenn, dann nur die negativen. Ohne Witz, das Buch hat mich nur schlecht fühlen lassen (deprimiert, traurig, eifersüchtig, betrogen), aber etwas positives, gute Gefühle waren bei mir beim Lesen nie da. Es war regelrecht ein Kampf für mich, das Buch zu lesen bzw. zu beenden. Manche mögen gerade das ja toll finden oder sagen, „Aber hey, die Autorin hat dich doch erreicht, weil du die negativen Gefühle gespürt hast und das muss man einmal schaffen…“ usw. usf. Aber ernsthaft? Das Leben kann manchmal scheiße genug sein im privaten oder beruflichen Alltag, dann gibt es jeden Tag irgendwelche Horrormeldungen in den Nachrichten und daher brauche ich in meiner Freizeit zum Vergnügen kein Buch, dass mich total hinunterzieht und deprimiert nach jedem Abschnitt zurücklässt. Ehrlich! Nach gewissen Passagen musste ich danach sogar Aufmunterungsmusik hören, damit ich mich wieder gefangen habe…
Ihr fragt euch jetzt, was mich so gestört hat oder was das Problem war?? Nun, um die Punkte meiner guten Freundin Tanja zu erwähnen, deren ‚halb-Rant‘ ich beinahe so übernehmen und unterschreiben könnte, kann ich schon mal diese Punkte hier nennen:
* Das nicht vorhandene Worldbuilding/Setting. Während der ganzen Zeit über blieben zu viele Fragen für mich offen. Die Geschichte spielt auf einer Insel, aber wo genau diese ist, weiß man nicht. Es wird immer nur vage auf das Festland hingedeutet, wo alles normal ist und nur auf dieser sagenumwobenen Insel gibt es eben Magie. Wieso und woher und überhaupt – keine Ahnung. Das erfährt man als Leser einfach nicht. Dann wird diese Insel in drei verschiedene Gruppierungen aufgeteilt, je nach Begabung der Einwohner. Die einen sind Giftmischer und können eben Gift brauen bzw. Gift ohne Schaden essen/ trinken und vergiften sich gegenseitig. Sehr witziges Hobby – by the way. ^^ Dann gibt es die Naturverbundenen, die Pflanzen wachsen lassen können oder Fische anlocken. Oder jeder von denen hat auch ein eigenes ‚Tier‘, das immer an deren Seite ist. (Wie bei „Der goldenen Kompass“) Und zu guter Letzt gibt es auch noch diejenige, die die Elemente beeinflussen können. Hier lebt die angeblich stärkste Schwester. Und immer wieder wird zwischen diesen Charakteren/ den Schwestern die Sichtweise gewechselt, um sie laaangsam, langsam alle kennenzulernen. Warum sich diese Schwestern aber gegenseitig killen müssen, damit nur eine überlebt, die dann die nächste Königin auf der Insel wird, bis sie selbst Drillinge bekommt – wird NICHT erwähnt!! Es ist einfach so und KEINER, einfach NIEMAND hinterfragt dieses System. Man könnte ja auch einfach ein Turnier oder was weiß ich abhalten und die zwei Verlierer auf das Festland verbannen. (dort kommen sowieso alle hin, die man abschieben möchte. Sogar die alten Königinnen, sobald sie Kiddies bekommen haben. Warum die Königinnen dann nicht über das Land herrschen, bis die Mädchen erwachsen sind, ist auch so eine Frage, die einfach nicht gestellt, geschweige denn Beantwortet wird *fail*) Aber nein, anscheinend ist es ja gerade cool, einen auf „Game of Thrones“ zu machen und die Leute lieber unnötig und ohne Erklärung abzuschlachten. Gleich viel unterhaltsamer, oder? *gna*
* Wo wir schon bei Punkt zwei wären: Ich konnte nicht sehr viel mit den Charakteren anfangen. Zwar handelt es von drei Schwestern, die alle total unterschiedlich sein sollen, aber so richtig kennengelernt oder mit ihnen mitgefühlt hat man nicht – zumindest ich. Sie kamen mir eher platt und stereotypisch vor.
Da gibt es die liebe, kleine, zarte Katharine (Giftmischerin), die immer wieder gequält und vergiftet wird, damit ihr Körper immun gegen Gifte wird – wie schon oben erwähnt: ein Heidenspaß einfach. *Sarkasmus off* Doch statt stark zu sein, Rache zu üben oder das System zu hinterfragen, nimmt sie es einfach hin, dass sie bald von ihrer stärkeren Schwester Mirabella kalt gemacht werden soll. *jipie* Als letzte Hoffnung sieht sie ihre weiblichen Reize, um damit vielleicht einen Interessenten anzulocken, der ihr später im Kampf beistehen kann (wie auch immer das funktionieren soll, man erfährt es ja nicht). Dass sie sich aber bereits in einen Typen verguckt hat, mit dem sie nicht zusammen sein darf, außer eben das Küssen trainieren (ja genau, er bereitet sie für die anderen Typen vor *haha*), ist nicht sonderlich wichtig. Gefühle kommen hier ja keine vor. Es ist mehr so eine wissenschaftliche Erklärung. :D
Dann haben wir noch Arsinoe (Naturbegabte), die eigentlich nicht wirklich da ist und vom Essen lebt – also nicht so wie wir, sondern echt die meiste Zeit einfach nur isst oder daran denkt. Sonst macht sie nicht viel. Ihre Sichtweise ist sowieso sooo uninteressant, dass selbst die Autorin lieber von Arsinoes bester Freundin Jules erzählt und das große Liebesdrama rund um sie und Joseph. Tragisch, Drama, Baby Drama und extrem doof, aber mehr dazu etwas später. Die letzte Schwester ist schließlich Mirabella, die angeblich stärkste, von der ich noch weniger erzählen kann, außer dass sie Feuer oder Gewitter beherrschen kann. Zu ihrem Charakter – no idea. Sie verguckt sich in einem Typen und hier erfährt man noch die einzige Regung von ihr, ansonsten gähnende Leere und viel Gebete bei irgendso einem Tempel.
* Punkt drei ist, dass sich einfach nicht viel in der Handlung tut – fast gar nichts. Es wird einfach immer wieder zwischen den Mädels gewechselt und hin und wieder machen sie halt etwas. Aber meistens wird nur darüber sinniert, wie sie die anderen Schwestern töten können oder wie wenig Chance sie doch gegen die stärkste von ihnen – Mirabella – haben. Dann planen sie noch eine Geburtstagsparty auf ganz eigene Art und Weise, wobei einfach nur ihre Kräfte zur Schau stellen sollen. Aber auch nicht wirklich aufregend, sondern eher dazu gedacht, die Seiten zu füllen, wenn man mich fragt.
Und was mich neben der zähen, nichtssagenden Handlung dann noch am meisten aufgeregt hat, war diese ganze Sache mit Mirabella und Joseph!!! SEITENLANG wird über diese brühwarme Liebe von Jules und Joseph geschrieben, nur damit dann bei der Hälfte des Buches dieser Kerl einen Schiffsbruch erleidet und Mirabella ihn aus dem Meer fischt. Klarerweise ist ihm kalt, aber anstatt ihn einfach ausgezogen neben das Feuer zu legen, pennt die einfach mal so mit ihm. Und er – der seine Jules ja so sehr liebt – macht doch gleich mal mit, ist ja auch ein mega Spaß. Aber nicht nur, dass es ein Hoppla und eine einmalige Sache ist – nein, weit gefehlt. Die schlafen gleich am nächsten Tag und am Tag darauf nochmal miteinander. Warum auch nicht, wenn es sich so toll anfühlt. *yeah* Nur damit er dann reumütigst zu Jules zurückläuft, der er seine Schandtaten gesteht und Reue, Reue, Reue schwört. Fast vergibt Jules ihm dann sogar noch, pennt selbst fast mit ihm, nur damit der Idiot, sobald er ne halbe Stunde später Mirabella wiedersieht, ihr gleich wieder die Zunge reinsteckt und noch viel mehr. Hallo – geht’s noch? Nach der ganzen Beteuerung und Schuld ist er nach 1 Minute mit Mirabella sofort wieder in ihren Bann. Das kann selbst dieser verhunzte Zauber nicht erklären. Das ist einfach nur ätzend und mir ist ständig nur total übel davon geworden! Besonders da dieser Arsch dann auch noch die Frechheit besitzt, wie ein geschlagenes Hündchen zu heulen, als Jules fast abkratzt. Bei mir hätte der Typ sich längst verpissen können. Sorry, für meine Wortwahl, aber das Buch und diese ganze Sache hat mich furchtbar AUFGEREGT! Ehrlich.
Ich muss leider generell sagen und mich wiederholen, dass dieses Buch die ganze Zeit über nur negative Gefühl transportiert hat. Diese hat die Autorin gut eingefangen, aber positives oder Verbundenheit konnte es gar nicht zu mir bringen. Manchmal war es schon so schlimm, und mir übel und ich fühlte mich deprimiert, dass ich nach dem Lesen gute Laune Musik hören musste, um mich gedanklich von der Wut gegen das Buch und die Handlung abzulenken. Manche mögen jetzt ja sagen: oh, siehst du, dann hat die Autorin dich doch auf der Gefühlsebene erreicht, was etwas Gutes ist.“ – Aber Leute, nein! Das ist nichts Gutes, das ist traurig! Sehr schade drum. :/ Und daher werde ich bestimmt auch nicht weiterlesen oder generell kein Buch mehr von der Autorin anfassen.
(Mehr dazu auf meinem Blog)
Ich hab die komplette Reihe in einer Facebook Gruppe erstanden, weil ich schon das/die Cover echt mega fand und die Beschreibung sehr interessant klang..
Enttäuscht wurde ich hier auf keinen Fall.. Das Buch und die Story haben mich regelrecht gefangen genommen und ich wollte eigentlich nur lesen und wissen wie die Geschichte der drei Königinnen weiter geht..
Den Schreibstil und das Vorankommen in der Story fand ich sehr angenehm. Der Wechsel zwischen den Königinnen und weiteren Charakteren fand ich super angenehm.
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Klappentext)
Der Klappentext hatte ich mich total angesprochen und es klang nach einem richtig guten und fesselndem Fantasy-Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Ich mochte sehr gerne, wie in die Geschichte eingeführt wurde. Nacheinander lernt der Leser jede der drei Schwestern und ihre Umgebung kennen.
Jede von ihnen fand ich charakterlich interessant und irgendwie sympathisch. Sie sind alle sehr unterschiedlich, belastet von ihrer Rolle als Königin und innerlich mehr verletzlich, als die Menschen, mit denen sie am meisten zu tun haben, ahnen. Sie haben auch eine starke Seite und es war interessant, wie jede auf ihre eigene Weise versucht hat mit ihrem Schicksal umzugehen.
Dabei gab es noch den spannenden Punkt, wie stark ausgeprägt ihre Gaben sind und wie sehr Mirabella von vielen schon als Siegerin angesehen wird.
Zitat : "Doch Natalia weiß, dass Katharine mehr brauchen wird als das. Keine Königin aus dem Hause Arron musste sich je einer Gegnerin stellen, deren Gabe so ausgeprägt war wie die von Mirabella. Mehrere Generationen sind herangewachsen, seit es auf der Insel eine Königin gegeben hat, die auch nur halb so stark war."
Auch bei den Nebencharakteren gab es die verschiedensten Personen, die super zu der Geschichte gepasst haben und oft eine große Rolle gespielt haben. Dabei sympathische wie Elizabeth, Jules, Billy oder Bree, oder eher unsympathischere und machtsüchtige wie Natalia, Genevieve, Rho oder Luca.
Die verschiedenen Liebesgeschichte spielen nur am Rande eine Rolle, aber es gab jeweils auch Höhen und Tiefen, und ich bin gespannt, wie sich diese weiterentwickeln werden.
Total gut gefallen hat mir an dem Buch das Worldbuilding und die Fantasy-Aspekte. Einmal mit den Giftmischern, die liebend gerne vergiftetes Essen verschlingen, den Naturbegabten mit ihrer eher bodenständigen Art und den coolen Familiaris, wie Camden. Und die Elementwandler mit ihren Fähigkeiten und den Priesterinnen auf ihrer Seite. Das fand ich überzeugend gemacht und es war spannend mehr über die Insel Fennbrinn und alles was mit ihr zusammenhängt zu erfahren.
Das Buch wird abwechselnd aus den drei verschiedenen Sichten erzählt, von Katharine, Arisone und Mirabella. Dabei fand ich super, dass auch immer der Ort angegeben war, wo das Geschehen gespielt hat, z.B. oft Greavesdrake Haus, Wolfsquell oder Rolanth, und man es dann mit der Karte vorne im Buch zusammen gut verfolgen konnte.
Zitat : "Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Das hat sie immer gewusst, selbst als sie noch zusammen in der Schwarzen Kate gelebt hatten, und trotzdem hatte sie die beiden geliebt. »Sie sind heute nicht mehr diese Kinder«, flüstert sie sich selbst zu. Sie sind Königinnen. Sie müssen sterben."
Die Handlung des Buches mochte ich zwar eigentlich, aber leider ist mir insgesamt zu wenig passiert. Es gab nicht genug Action und es wirkte zu einem großen Teil eher wie Vorgeschichte, bis es richtig losgeht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen war es dann für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein gelungener Auftakt, allerdings erhoffe ich mir von dem zweiten Teil doch noch etwas mehr.
Fazit :
Tolles Worldbuilding mit spannenden Fantasy-Aspekten und drei interessanten Protagonisten. Aber leider nicht immer so spannend, actionreich und fesselnd, wie gehofft.
Tatsächlich hatte ich hohe Erwartungen, aber irgendwie war der Schreibstil anstrengend zu lesen. Einige Fehler in dem Buch, was jetzt aber nicht so schlimm ist..
Die story an sich fand ich echt irgendwie eine gute Idee. Ich glaube da hätte man mehr draus machen können. .
Und dieses ständige, fremdgehen der Männer in dem Buch fand ich sehr anstrengend .
Klappentext:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich wollte wissen, ob man es hier schaffen würde die Fantasy-Standards zu umgehen und eine neue Geschichte zu erzählen... Man macht sich ja vorher so seine Gedanken und fragt sich, ob genau das passieren wird, was man sich schon denken kann. So machte ich mir anfangs Sorgen, dass ich doch wieder eine 08/15 Story vor mir habe. Das war allerdings ganz und gar nicht der Fall...
Die Geschichte war spannend und ich konnte nicht erahnen, wo die Entwicklung hingehen wird.
Meine Annahmen waren allesamt falsch. Was mich natrlich freut. :-)
Der Schreibstil war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig für mich, da man ohne große Vorrede in einen Teil der Geschichte geworfen wird. Somit war es für mich erst schwierig dem Geschehen zu folgen. Nachdem ich aber alle Fäden in einer Hand hatte, konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen und mitfiebern.
Ich fand es interessant den drei Schwestern in einzelnen Erzählsträngen zu folgen und zu sehen, wie sie sich entwickeln.
Für mich war es besonders spannend zu sehen, wie unterschiedelich die drei Schwestern auf die Zeremonie zur Wahl der Königin vorbereitet werden und was sie können müssen.
Auch die Einstellung zu den Traditionen der Inseln, wie sie von jeder der Schwestern verstanden und ausgelebt werden ist wirklich interessant.
Noch während ich diesen Teil las, musste ich mir Band 2 kaufen und das sagt schon viel.
Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es dann weitergeht. Denn der Cliffhanger am Ende des Buches macht mich fast wahnsinnig. Ich bin also sehr froh mir Band 2 schon gekauft zu haben.
Schon als das Buch im englischen Original erschienen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden. Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, deswegen war es klar, das ich es irgendwann, wenn es auf Deutsch erschienen ist, lesen muss. Im Dezember habe ich es mir dann endlich gekauft und kurz darauf gleich angefangen zu lesen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von der Hauptstory etwas anderes erwartet habe. Aber das meine ich auf jeden Fall im positiven Sinn. Deswegen werde ich auch nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich denke, es macht noch mehr Spaß es zu lesen, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zu kommt.
Der Schreibtstil war anfangs etwas schwierig für mich, da er irgendwie sehr sachlich erschien, aber er schafft es trotzdem eine emotionale Ebene aufzubauen. Außerdem ist es ein Allwissender Erzähler, der durch das Buch führt. Das war mal was ganz Anderes, da ich meistens nur Romane lese, die aus der Ich-Perspektive oder in der 3. Person geschrieben sind. Deswegen habe ich einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen.
Vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Im Wesentlichen handelt das Buch natürlich von den drei Schwestern. Diese drei sind alle sehr starke Persönlichkeiten, die aber auch sehr unterschiedlich sind. Jede hat ihre eigene Geschichte und hat mir ihren eigenen Problemen zu kämpfen. An sich sind die Schwestern aber auch nicht die sympathischsten Protagonisten. Aber das passt zu der Story und mich hat das wirklich begeistert, weil man das selten in Büchern hat. Neben den Schwestern spielen aber auch andere Charaktere eine Rolle und auch die waren unglaublich gut ausgearbeitet.
Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Atmosphäre. Alles war so düster und brutal und so gar nicht wie ein „normales“ Jugendbuch. Es gab Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat. Hier war einfach alles enthalten und das hat es so spannend gemacht.
Die Geschichte hat sich zwar auch relativ langsam entwickelt, aber trotzdem wurde es nie langweilig. Der Leser lernt jeden Charakter ins kleinste Detail kennen und es gab auch einige Überraschungsmomente, mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte.
Fazit
Wenn ihr düstere Fantasy mögt und starke Charaktere wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Bis auf die Anfangsschwierigkeiten hat es mir wirklich sehr gefallen. Ich hatte zum Glück den zweiten Teil schon zu Hause, deswegen konnte ich schon damit anfangen. Ich bin unglaublich gespannt wie es weiter geht und freue mich darauf wieder so richtig in der Geschichte einzutauchen.
Etwas düstere Fantasy hat mich ja schon immer fasziniert und gerade bei diesem Buch finde ich die Prämisse unglaublich spannend: Auf der Insel Fennbirn kommen die Königinnen immer nur als Drillinge auf die Welt, jede mit einer anderen magischen Gabe. Sobald sie alt genug werden, müssen sie sich gegenseitig töten, damit die stärkste von ihnen die Krone erhält.
Die Geschichte beginnt sehr langsam, was mich zunächst nicht gestört hat. Gerade die Magie hat mich am meisten interessiert: Es gibt Giftmischer, denen Gifte nichts anhaben können, Naturbegabte, die auf Tiere und die Natur Einfluss haben und Elementwandler, die über Stürme und Feuer herrschen. Jede Königin soll eine dieser Gaben besitzen, doch es ist schon zu Beginn klar, dass Katharine, die Giftmischerin, und Arsinoe, die Naturbegabte, ausgesprochen schwache Gaben haben. Nur Mirabella, die Elementwandlerin, zeigt vielversprechende Kräfte.
Diese Konstellation war von Anfang an interessant, nur hatte ich nach einer Weile das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich anfängt. Alles geht relativ langsam und ziellos voran und ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass die Eröffnungszeremonie für den Kampf um die Krone tatsächlich noch in diesem Band stattfinden sollte. (Geschweige denn der spannende Kampf selbst! Der es tatsächlich nicht reingeschafft hat.)
Sobald es auf diese Veranstaltung zuging, war es besser - es gibt Intrigen, Zweifel, Liebesdrama (ausgerechnet). Gerade das Ende hat viele unerwartete Wendungen bereitgehalten. Nur habe ich es einfach nicht geschafft, eine Beziehung zu den Königinnen aufbauen, obwohl ich ihre Charaktere eigentlich mochte.
Ich bin sehr neugierig, wie das ganze enden wird, weshalb ich irgendwann weiterlesen möchte. Die Geschichte an sich ist ganz gut, obwohl ich mir persönlich mehr Kämpfe und Action und weniger Liebesbeziehungen erhofft hatte - aber das kann ja noch werden.
Schon als ich den Klappentext zu "Der Schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake gelesen habe, war ich wirklich interessiert an der Story. Und eigentlich ist die Geschichte um Katharine, Arsinoe und Mirabella auch wirklich gut. Aber eben nur eigentlich... Was ich damit meine?
Im Klappentext wird von Katharine, Arsinoe und Mirabella erzählt, drei Schwestern, Drillinge, mit interessanten Gaben, die jede einen Anspruch auf den Thron der Insel haben. Allerdings wird daraus wahrscheinlich ein Blutbad, denn nur die Stärkste von ihnen, eben diejenige, die ihre anderen Schwestern besiegt, kann rechtmäßige Königin werden. Die Kurzbeschreibung verspricht Spannung und theoretisch ist diese auch vorhanden, wenn leider auch erst gegen Ende des Buches.
Beim Anfang des Buches hatte ich das Gefühl, ich beweg mich auf der Stelle. Natürlich ist es komplex, die Schwestern, ihre Umgebung und ihre Familien vorzustellen, und natürlich spielt sich alles wahrscheinlich zur selben Zeit ab, aber man kommt nicht weg, zumindest kam ich mir so vor. Nebenbei fühlte ich mich auch irgendwann erschlagen von Personen und Orten, denn durch die abwechselnde Sicht in jedem Kapitel kam man gerade am Anfang wirklich kaum mit. Außerdem passierte es immer wieder, dass ich mich endlich in das Leben der im Kapitel beschriebenen Schwester eingefunden habe, da endete es auch schon wieder und ich fand mich auf einmal wieder ganz woanders.
Etwas, das ich auch als etwas störend empfand und der Geschichte wahrscheinlich nicht Gutes getan hat: Die Erzählweise. Mir gefiel, dass ich wirklich in das Leben jeder Schwester einblicken konnte, allerdings waren manche Kapitel dann doch auch echt unnötig, denn es wurde eben nicht nur über Katharine, Mirabella und Arsinoe erzählt, sondern auch über ihre Familien, aber mal ehrlich, vielleicht mag es für gewisse Situationen nötig gewesen sein, wenn ich allerdings ein solches Buch schreibe, dann muss ich nicht wissen, welche Nebenfigur sich wie fühlt oder ähnliches. Für mich war es schwierig, mich mit den wichtigen Situationen auseinander setzen zu können, denn ich hatte das Gefühl, dass die Nebencharaktere und ihr Hintergrund viel wichtiger waren als die Hauptstory.
(dazu kommt, dass ich Bücher in Präsens als so unglaublich schwer zu lesen empfinde.. aber das ist etwas persönliches und sollte nicht allzu groß im Fokus sein ^^)
Zum Ende des Buches wurde es zum Glück dann doch noch einigermaßen spannend. Die Kapitel konzentrierten sich dann doch wieder mehr auf das Wesentliche und hielten sich kurz, die Handlung war gezielter. Ein Cliffhanger durfte dann natürlich auch nicht fehlen, allerdings habe ich mir da doch mehr versprochen, denn überrascht war ich schon, aber wirklich umgehauen ala "Oh mein Gott, wie soll ich es bis zum nächsten Band aushalten" hat er mich nicht.
An und für sich war die Geschichte nicht schlecht, die Idee ist interessant und auf den letzten knapp 100 Seiten wird es auch endlich ein wenig actionreicher. Allerdings verspricht das Buch von sich selbst zu viel und wird sich selbst nicht gerecht. Fehlende Spannung, wenig Tiefe in den Figuren und zu viele Nebenhandlungen machen es doch schwer, sich voller Begeisterung für den nächsten Band zu erwärmen. (wobei ich mich kenne und gar nicht anders kann, als den zweiten Band zu lesen :D)
Am Anfang kam ich nicht gut mit dem Schreibstil klar, aber ich habe immer mehr in die Geschichte reingefunden. Es ist eine sehr spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen und mit Charakteren zum lieben sowie zum hassen.
Ich hab echt lange gebraucht um rein zu kommen. Die Idee der Geschichte find ich gut aber da es erst in den letzten ca 100 Seiten richtig los geht ist es weniger spannend wie ich erwartet habe. In diesem Band steht es eher im Vordergrund die Charaktere und die Welt etwas kennen zu lernen und zum Schluss geht's dann erst los spannend zu werden .
Die Story an sich kann sich echt sehen lassen und entspringt nicht dem typischen Fantasyklischee.
Es gibt außerdem viele unvorhergesehene Handlungen, weshalb ich eigentlich meist wissen wollte, wie es weitergeht!
Das einzige, was mich etwas gestört hat, war der Schreibstil, der war nicht so meins. Ansonsten aber ein toller Auftakt!
Zusammenfassung:
Auf der Insel Fennbirn leben die Drillinge Katharine, Arsinoe und Mirabella. Sie sind Königinnen und alle drei sind Anwärterinnen auf den schwarzen Thron. Doch nur eine wird am Ende auf dem Thron sitzen.
Jede Königin wird von einer anderen, hoch angesehenen Familie aufgezogen und in ihrer Gabe - Giftmischer, Naturbegabte und Elementwander - unterrichtet.
Ihr Ziel ist es jeweils die anderen beiden Königinnen im Jahr des Aufstiegs zu ermorden um selbst den schwarzen Thron zu besteigen.
Meine Gedanken:
Das Cover ist wunderschön und voller Details - Bären, Raben, Schlangen und mehr. Und wenn man die Geschichte erst gelesen hat, dann versteht man erst so richtig, wie gut das Cover zur Geschichte passt.
Der schwarze Thron ist eine Dilogie von Kendare Blake. Die Schwestern ist der erste der beiden Bände.
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wechselt die Sicht zwischen den drei Schwestern, Katharine, Arsinoe und Mirabella. Es wird zum Teil aber auch zu derren engsten Vertrauten und Freunden gewechselt.
Die Kapitel tragen immer den aktuellen Aufenthaltsort als Titel.
Zur besseren Orientierung ist dem Buch eine Karte von Fennbirn beigelegt - ich liebe Karten in Büchern!
Alle drei Königinnen haben einen sehr unterschiedlichen Charakter und man überlegt sich ständig, welcher der Königinnen man es am meisten gönnt, den Thron zu besteigen. Bei mir hat es auch sehr häufig gewechselt, wem ich den Thron am meisten wünsche.
Eines haben aber alle Königinnen gemeinsam, Sie alle haben schwarze Haare, schwarze Augen und werden immer in schwarz gekleidet.
Katharine ist eine Giftmischerin, aber ihre Gabe ist kaum, wenn überhaupt vorhanden. Durch die ständigen Vergiftungen, welchen sie unterzogen wird ist sie klein, dünn, blass und schwach.
Besonders sie kleine Schwester Ihrer Ziehmutter, triezt sie ständig und übertreibt es schon fast mit den Giftbehandlungen.
Auch Arsinoe, eine Naturbegabte kann nicht auf ihre Gabe zurückgreifen. Eigentlich sollte Sie schon längst ein Tier - einen Familiaris - herbeigerufen haben und Pflanzen problemlos wachsen lassen können.
Der Familiaris ist eine Erweiterung eines Naturbegabten, beide sind eigenständig und doch lebenslang verbunden.
Ihre beste Freundin und Ziehschwester, Jules, ist die stärkste Naturbegabte seit vielen Jahren. Ihr Familiaris ist die Berglöwin Camden.
Die dritte Schwester, Mirabella ist unglaublich stark. Schon in jungen Jahren konnte sie ohne große Anstrengungen die Elemente kontrollieren. Stürme und Blitze liebt sie am meisten.
Aufgrund ihrer großen Stärke hat sich der Tempel und seine Priesterinnen auf ihre Seite gestellt, obwohl sie eigentlich Parteilos bleiben sollten.
Auf Fennbirn sind die Frauen das "starke" Geschlecht. Jede wichtige Position wird von einer Frau eingenommen.
Es wird an eine Göttin geglaubt, welche die Insel, die Gaben und die Königinnen erschaffen haben soll.
Die Königinnen sind immer Drillinge - selten sogar Vierlinge - und immer weiblich.
Das Tempel Oberhaupt ist die Hohepriesterin Luca.
Und auch jedes hohe Haus wird von einer Frau geführt.
Fazit:
Der schwarze Thron - Die Schwestern war ein unglaublich fesselnder Fantasy Roman, ganz ohne Fabelwesel, aber dafür mit umso mehr Spannung, unvorhersehbaren Wendungen und drei liebenswerten Königinnen.
Für mich wurde es erst Richtung Ende,etwa bei 3/5 des Buches spannend,doch dann habe ich nicht nur die Charaktere,sondern auch die Geschichte sehr gemocht. Dennoch ist es für mich ein Kritikpunkt,dass das eigentliche, worauf ich gewartet habe,so garnicht vorkam,wie ich es mir erhofft hatte. Möglicherweise werde ich es im 2. Teil erfahren,falls ich ihn mir hole.
Als ich die Reihe vor einigen Jahren entdeckte kam es mir wie eine erfrischende Abwechslung vor. Zu der Zeit war ich gelangweilt von den ständigen Romane Plots und die immer optimistischen Teenager, die die Welt retten wollen.
Hier ging es nun um einen Kampf um Leben und Tod. Mittlerweile häufig angetroffen besonders als "Spiel" um Leben und Tod.
Die Schwestern waren sehr unterschiedlich und doch gut nachvollziehbar. Ihr einziges Ziel zu Beginn, diejeinge zu sien die überlebt. Und die Dinge, die sie dafür in Kauf nahmen ließen die Spannung nie verschwinden. Einige von ihnen machten eine Entwicklung durch, die ich definitiv nicht erwartet hätte.
Ebenso nett fand ich die Idee von frischen Blut, dass vom Festland anreiste und Teil der Insel wurde. Auch wenn die Informationen über das Festland selbst eher farblos erschienen. Für manchen der Charaktere das Paradies, erinnerte es mich vermutlich doch zu sehr an unsere reale Welt.
Dieses Buch hat beinahe 5 Jahre ungelesen in meinem Regal gestanden, nur um mich dann jetzt voll von sich zu überzeugen.
Erstmal erinnert es mich ein wenig an eine eine Mischung aus Game of Thrones / Die rote Königin. Das Setting ist düster. Die Protagonistinnen passen perfekt hinein. Jeder Charakter wird genug und richtig eingeführt, hat eine eigene Stimme und nichts fühlt sich fehl am Platz an. Die Handlung ist abwechselnd mit Fokus auf eines der drei "Lagern" erzählt. Zuerst beginnt alles recht langsam, längere Kapitel, wenige Ereignisse. Das hält sich aber im Rahmen, denn im Fortlauf des Buches werden die Kapitel immer kürzer, es geschieht mehr auf einmal, Intrigen kommen hinzu, alles passiert nun schneller.
Kendare Blake hat natürlich auch Überraschungen und Plottwists parat, die dann doch sehr plausibel und sinnvoll sind.
Allgemein "passiert" von dem Kampf um den Thron und dem direkten Kampf der Schwestern recht wenig, doch diese Erwartung ist vermutlich dem Klappentext zu schulden. Nichtdestotrotz bleibt der erste Band der Reihe ein sehr guter und starker Einstig in die Reihe um Fennbirn!
Gut, dass ich mit dem Folgeband auch direkt weitermachen kann, da ich mir die beiden damals zusammen gekauft hatte.
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, die Idee klang wirklich gut und der Klappentext hat mich dazu animiert, dieses Buch zu lesen.
Leider hat es mich nicht nur enttäuscht, sondern auch noch unzufrieden gemacht.
Diese wunderbare Idee war so schlecht umgesetzt und der Schreibstil war absolut schrecklich. Er war nicht schlecht, aber man kam einfach nicht vorran und es wurde nicht interessanter, obwohl die Geschichte an Fahrt aufgenommen hatte, hat es das Buch nicht interessanter gemacht.
Ich habe noch nie ein Buch abgebrochen, aber jetzt ist es so weit. Wirklich schade, d amich dieses Buch 14,99 gekostet hat, einfach viel zu viel. Mal sehen ob ich es wieder los werde.
Die Idee hat mich begeistert, das Buch aber nicht und so ging es nicht nur mir.
Ich habe das Buch mit einer Freundin gelesen und der ging es genauso.
Ich habe einem Buch auch noch nie nur einen Stern gegeben, aber dieser Stern ist auch nur für die Idee, für sonst nichts.
Inhalt
Auf dem Inselreich Fennbirn werden Königinnen als Drillinge geboren, jede mit einer anderen Gabe, doch nur eine von ihnen kann den Thron besteigen...
Das Beltanefest und das darauffolgende Jahr des Aufstiegs rücken immer näher. Dort müssen die Schwestern sich beweisen, um zu überleben und die anderen zu übertreffen ...
Katherine ist eine Giftmischerin, und da ihre Gabe sich noch nicht zeigt, ist sie ständig den Giftstoffen ausgesetzt und schwebt in ständiger Gefahr. Großer Druck lastet auf ihr, denn die letzten drei Königinnen waren allesamt Giftmischerinnen.
Auch Arsinoes Gabe hat sich noch nicht entwickelt: Als eine Naturbegabte sollte sie Pflanzen beherrschen können und einen mächtigen tierischen Begleiter haben, aber da das bisher nicht passiert ist, glaubt niemand an ihr Überleben.
Allein Mirabella beherrscht ihre Elementwandler Kräfte und beschwört Stürme und Feuer. Der Tempel unterstützt sie, da sie die stärkste Anwärterin zu sein scheint. Doch Mirabella fällt es schwer, ihre Schwestern als Feinde zu sehen...
Cover und Titel
Beim englischen Cover gefällt mir zwar, dass es drei unterschiedliche Kronen sind und das zum Titel "Three Dark Crowns" passt, was auch wieder zum Inhalt passt. Am deutschen Cover habe ich eigentlich nichts zu kritisieren, aber die Krähen haben nichts mit dem Inhalt zu tun, obwohl es durch die schwarzen Motive natürlich düsterer wirkt. An der Krone mag ich, dass da mit den drei Tieren - Pferde, Bären und Schlangen - mehr oder weniger die drei Gaben dargestellt werden und dass die Cover der beiden Bücher sich zu einer ganzen Krone zusammensetzen - und auf dem Buchrücken ist das auch so!
Protagonisten
Katharine wird seit Jahren mit Gift gefüttert, denn Giftmischer sind gegen Gifte immun. Aber Katharine ist es eben nicht, was aber möglichst geheim bleiben soll, denn wenn sie ihre Schwestern besiegen möchte, muss sie stark sein. Die Gifte, die sie immunisieren sollen, schwächen aber ihren Körper, sie ist dünn und schlaff, aber sie gibt nicht auf. Da sie nun keine richtigen Stärken hat, soll Pietyr ihr beibringen, wie sie die Freier bezirzen kann, damit diese sich von ihren Schwestern abwenden.
Katharine war mir nicht ganz so sympathisch wie die anderen beiden Schwestern, da sie distanzierter ist. Ihr Schicksal fand ich am Anfang besonders krass, aber dann war es bei ihr sehr ruhig.
Arsinoe steht im Schatten ihrer Freundin Jules, die quasi alles hat, was ihr fehlt, und obwohl sie so in ihrem Schatten steht, ist sie nicht wirklich neidisch, eher ärgert sie sich über sich selbst. Arisnoe ist wild und impulsiv, die Freier sind ihr egal, aber ihre Familie - also die Familie, der man sie als Kind übergeben hat, nicht ihre leiblichen Schwestern - ist ihr sehr wichtig. Sie selbst ist angesichts ihrer Machtlosigkeit auch hoffnungslos. Ich habe sie ins Herz geschlossen, weil sie so miesepetrig, wild und ehrlich ist.
Mirabella ist die einzige, die ihre Gabe auch unter Kontrolle hat und viele gehen daher davon aus, dass sie ihre Schwestern als erste ausschalten wird und legen ihre Hoffnungen in sie. Der Tempel will sich ihren Einfluss sichern und schlägt sich auf die Seite dieser stärksten Kandidatin. Eigentlich könnte es einfach für sie sein, wären da nicht diese Albträume. Obwohl sie schon mit sechs Jahren von ihren Schwestern getrennt wurde, was schon zehn Jahre zurück liegt, träumt sie noch von ihnen, meistens geht es dabei um ihren Tod. Mirabella weiß zwar nicht, was aus ihnen geworden ist, aber die Erinnerung an ihre wilde Schwester Arsinoe und die liebe kleine Katharine machen ihr das Leben schwer. Schließlich erwartet man von ihr, dass sie beide eines Tages töten wird.
Mirabella hat mehr als die anderen mein Mitgefühl geweckt, weil diese Last sehr schwer für sie war und sie am meisten an ihrem Schicksal litt.
Andere Charaktere
Da die Handlung an drei verschiedenen Orten spielt, gibt es auch entsprechend viele Charaktere. Ich fand da viele gut ausgearbeitet und bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Manche wurden nur erwähnt, aber ich rechne damit, sie noch kennenzulernen.
Wenn ich jetzt beginnen würde, zu allen Charakteren etwas zu sagen, die eine wichtige Rolle spielen, dann würde man ja schon fast den ganzen Inhalt kennen. Jedenfalls hat jede der drei Königinnen wichtige Unterstützer, die auch alle Reigster ziehen, damit ihre Königin die anderen beiden besiegt. Dabei schrecken sie vor kaum etwas zurück. Diese Leute tun mehr als die Schwestern, um ihre Ziele zu erreichen.
Handlung und Schreibstil
Ich fand diese Königinnen-Sache in Fennbirn zwar cool, aber einige Punkte konnte ich gar nicht nachvollziehen, oder ich brauche in der/den Fortsetzung(en) noch mehr Informationen dazu.
Zum Beispiel folgendes: Wenn die alte Königin neue Königinnen gebärt hat, verlassen sie und ihr Prinzgemahl die Insel und ziehen aufs Festland, ab diesem Zeitpunkt regiert der Rat, bis die Königinnen alt genug sind, um die anderen auszuschalten. Warum kann die alte Königin nicht länger regieren?
Und die Freier kommen vom Festland. Es wird gesagt, dass Königinnen keinen Vater haben, und ihr Mann ist auch nur Prinzgemahl, hat also nicht so viel zu sagen wie ein König. Warum spielt es also eine Rolle, wer die Freier sind? Warum das Ganze?
Viele Dinge basieren auf Traditionen und werden durch Magie verursacht. Ich muss sagen, manchmal habe ich nicht mal genug Fragen gestellt, oder einfach nicht die richtigen Fragen ;)
Das waren so zwei Punkte, die ich ziemlich komisch fand, aber sonst fand ich das Konzept echt klasse! Es lässt auf jeden Fall viel Spielraum und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, da zum Ende noch viele große Dinge passiert sind, die eine drastische Veränderung verkünden!
Fazit
"Der Schwarze Thron - Die Schwestern" hat mir ausgesprochen gut gefallen! Die Schicksale der Schwestern gingen mir alle sehr nah und auch alle anderen Charaktere waren überzeugend. Die magische Insel Fennbirn konnte mich begeistern und in ihren Bann ziehen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Klappentext:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages ...
Meinung:
Dieses Buch habe ich schon länger auf der Wunschliste, denn ich habe es bei vielen englischen Booktubern / Bookstagramern schon gesehen gehabt und da wurde es ja schon ein wenig gehypet. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es ins Deutsche übersetzt wurde. Nun kam ich auch endlich dazu es zu lesen.
Wir haben die Insel Fennbirn, auf der es verschiedene Begabungen gibt, im Gegensatz zum Festland, welches völlig ohne Magie ist. Seit Ewigkeiten werden von der Königin Drillinge geboren, welche je eine Gabe zugehörig sind. Deren Aufgabe ist es nach ihrem 16. Geburtstag sich gegenseitig zu jagen und zu töten, bis die Stärkste als Königin übrig bleibt.
Wir haben auf der einen Seite die kleine, zierliche Kathrine, die Giftmischerin, die die Ära von den Giftmischern auf dem Thron und im Rat fortführen soll. Durch jahrelanges Training mit den Giften und die Tortur ihrer Tanten, ist sie gezeichnet und unsicher. Doch kommt ihr Pietry zur Hilfe, denn er soll sie selbstbewusst und verführerisch zum Tag der Freierwahl machen.
Die Zweite im Bund ist Arsinoe, die Naturbegabte. Eher unscheinbar, aber wild bestreitet sie mit ihrer besten Freundin Jules die Abenteuer und trainiert ihre Kräfte, damit sie ihren Schwestern nicht unterliegt. Aufgewachsen unterm Volk in Wolfsquell ist sie auch sehr verbunden mit den Bewohnern und möchte nur das Beste für diese.
Die Dritte und aussichtsreichste im Bunde ist die starke und schöne Mirabella. Mirabellas Elementarwandler Kräfte sind stark und sie zählt als Favoritin, ganz besonders beim Tempel. Dieser schlägt sich auf ihre Seite und spielt nicht immer mit den Regeln. Doch kann Mirabella ihre Schwestern töten, wenn es soweit ist?
Die Geschichte läuft genau in diesen drei Erzählsträngen. Wir werden von einem Standort zur nächsten, von einer Schwester zur nächsten gereicht, bis die Stränge zusammenlaufen. Zum einen gibt uns das tiefe Einblicke in die Geschehnisse rund um die 3 Königinnen, zum anderen muss man aber auch schnell alle Figuren und Namen lernen und sortieren.
Dank der Karte vorne im Buch konnte man sich ein wenig orientieren, bei dem sehr tollen Worldbuilding. Die Insel mit ihren verschiedenen Begabten und deren Hauptstädten bietet viel Platz für die Geschehnisse.
Interessant fand ich auch, wie die verschiedenen Erzählstränge zueinander finden und dann doch wieder anders verlaufen als gedacht. Leider dauert dieses ein wenig, denn die Einführung in die Hauptcharakter und ihren Geschichten zieht sich ein wenig hin. Erst als das Fest näher rückt, wird es dann so richtig spannend, doch dann konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Besonders gut finde ich auch, dass man zwar mit einer Königin vielleicht etwas mehr sympathisieren kann, aber mir zum Beispiel jede Königin für sich etwas ans Herz gewachsen ist. Umso spannender ist die Frage, wer im Band 2 den Thron holen wird.
Fazit:
Für mich war es die düstere Fantasygeschichte um drei Schwestern, die Königin werden wollen / sollen, die ich erwartet habe. Mit Plot Twists, Intrigen und Zweifeln. Doch dauerte die Einführung in die Geschichten und Charaktere recht lang. Aber wenn Kendare Blake auf den Punkt kommt, dann konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und bin gespannt, wie es mit Kathrine, Mirabella und Arsinoe in Band 2 weitergeht. (und der kommt schon am 25.9.17 raus *freu*)
Wo soll ich nur anfangen: Drei tolle und interessante Schwestern, eine geniale düstere Welt voller faszinierender Magie und Mythen, Sagen und Traditionen. Katherine war mein Absoluter Liebling. Die Liebesgeschichten sind auch sehr schön, nicht zu kitschig. Es gibt viele unerwartete Wendungen und der Schreibstil gefiel mir auch sehr gut. Man kann das Buch super schnell ohne Anstrengung lesen und es wurde (fast) nie langweilig. Ich bin Fan der Reihe geworden und lese gleich weiter. „I want revenge... And then I want my crown“. ❤️
Mirabella, Katharina und Arsinoe sind Drillinge und die Töchter der Königin. Sie werden darauf vorbereitet, dass sie eines Tages gegeneinander um den Thron kämpfen müssen. Dieser Kampf wird für 2 Schwestern tödlich endet, denn nur so kann eine Königin bestimmt werden.
Auf dieses Buch war ich im Vorfeld wirklich sehr neugierig. Der Klappentext klingt wirklich sehr vielversprechend und interessant. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht der 3 Schwestern. Bereits nach der Geburt werden sie ihrer Mutter weggenommen und leben bis zum 6. Lebensjahr bei einer Amme. Dann werden sie ihren neuen Familien zugeführt, entsprechend ihren Gaben. So kommt es, dass alle drei bei anderen Pflegefamilien groß werden. Jeder der Schwestern hat eine besondere Gabe, ebenso wie ihre neuen Familien. Diese Gabe wird trainiert und perfektioniert, damit die Schwestern diese im Kampf gegen ihre anderen Schwestern einsetzen können. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr ungewöhnlich und faszinierend, aber auch sehr grausam und auf dieses Ritual bezogen fast gar nicht nachvollziehbar. Wie ist es dazu gekommen, dass man seine Schwestern töten muss, um Königin zu werden? Leider wird diese Frage im ersten Teil noch nicht beantwortet, würde mich aber sehr interessieren. Im diesem Teil beschäftigt sich die Autorin erst vorrangig mit den drei Schwestern, die alle sehr unterschiedlich sind. Jede von ihnen geht anders mit der Situation um und es war als Leser sehr interessant mit an zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Auch Romantik spielt eine Rolle, aber eher eine kleinere. Wer hier eine typische Liebesgeschichte erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. Aber bei dieser ungewöhnlichen Geschichte muss man auch mit ungewöhnlichen Liebesgeschichten rechnen.
Das Ende ist wirklich richtig fies und ich würde am liebsten sofort weiter leisen. Zum Glück erscheint der 2. Teil bereits im Herbst.
Jeder, der ungewöhnliche Geschichten mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich vergebe dieses Mal 4,5 von 5 Punkte.
Hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Welt ist wunderschön gewoben. Es gibt dauernd Irrungen und Wirrungen, sodass man kaum einen plot twist vorhersehen kann. Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten.
Team Arsinoe!
Aufmerksam auf das Buch wurde ich schon in den Neuerscheinungen und die große Werbeaktion hat ihr Übriges getan. Doch war ich auch etwas unsicher, High Fantasy ist bei mir immer so eine Sache. Entweder ich lieb es, oder ich finde es zäh. Schon mal vorweg, ich liebe es.
Drei schwarze Hexen, unschuldig, klein einem Schoß entsprungen, können niemals Freundinnen sein. Drei schwarze Hexen, jede so schön, zwei werden verschlungen, nur eine gekrönt. Seite 305
Cover und Gestaltung: Ich mag das Cover sehr gerne, wie der Rauch mit den Krähen von der Krone aufsteigt. Noch dazu die Details mit dem Bären, Schlange und Pferden. Sehr schön gemacht. Die Karte am Anfang schaut auch toll aus und ist sehr hilfreich. Ein kleines Personenverzeichnis am Ende wäre auch toll gewesen. Ich persönlich habe es nicht gebraucht, aber ich denke, vielen anderen könnte es helfen.
Zum Inhalt: Drei Schwestern. Ein Thron. Jede hat eine andere Gabe. Und nur eine wird sich durchsetzen. Eine wird auf dem Thron sitzen, doch dafür muss sie zuerst ihre Schwestern umbringen. Leichter gesagt als getan. Denn nur bei Mirabella hat sich die Gabe schon gezeigt. Katharine und Arsinoe warten noch darauf, dass sich ihr Talent zeigt. Und dann mischen noch andere mit, der schwarze Rat und die Priesterinnen haben auch noch ein Wörtchen zu sagen und natürlich die Gefühle. Wer wird am Ende auf dem Thron sitzen?
Der Schreibstil: Der Stil von Kendare Blake ist sehr flüssig zu lesen. Sie hat eine tolle Mischung zwischen Beschreibungen und Handlung. Ich konnte mir die Umgebung sowie die Charaktere sehr gut Vorstellen. Außerdem bringt sie ordentlich Spannung in die Geschichte und schreibt sehr fesselnd. Ich habe das Buch an einem Sonntag komplett gelesen. Dabei wollte ich nur kurz rein lesen. Die Kapitel wechseln zwischen den drei Schwestern, dabei wird aus der Sicht eines Erzählers erzählt. Dies war für mich zuerst umgewöhnt, da ich die Ich-Perspektive mittlerweile so gewöhnt bin. Dann aber doch eine willkommene Abwechslung.
Die Charaktere: Von ihnen gibt es so einige. Jede Schwester hat eine Familie, Freunde und Bewacher. Da kommen einige Menschen zusammen. Zu Beginn war ich überrascht, dass wir als Leser alle drei Schwester so intensiv kennenlernen. Ich dachte irgendwie, eine sei gut und die anderen zwei seien die bösen. Aber ich merkte schnell, es wird nicht leicht sich für eine zu entscheiden. Mirabella hat ein sehr starkes Talent für Elemente. Alle denken sie sei deswegen arrogant und überheblich, dabei ist sie ein sehr herzlicher Mensch. Katharine wird von den Giftmischern aufgezogen und tat mir einige Male so leid. Die Entwicklung die sie im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir sehr gefallen. Arsinoe mochte ich zu Beginn, doch dann kam der Punkt, da nervte sie mich etwas. Ihr Talent als Naturbegabte kam noch nicht zum Vorschein und sie will es auf Teufel kom raus wecken. Außerdem hatten sie und ihre Freunde recht viel Screentime und ich hätte da gerne auch mehr über die anderen gelesen.
Nur ein Prinzgemahl ist dumm genug, sich in eine Königin zu verlieben. Seite 180
Zur Geschichte. Drei Schwestern und nur ein Thron. Da ist Spannung vorprogrammiert. Mir hat der Weltenentwurf sehr gefallen, den die Autorin sich da ausgedacht hat. Eine Insel, auf der Magie herrscht, Menschen die mit besonderen Talenten geboren werden. Eine Insel, die von Nebel umgeben ist und von der Göttin bewacht wird. Die Darstellung der Magie hat mir auch gefallen. So hat eine Naturbegabte zum Beispiel ein Tier, mit dem sie mental verbunden ist. Mit dem Ende konnte die Autorin mich echt überraschen und dies passiert nicht mehr so häufig bei mir. Ich würde am liebsten sofort Band 2 lesen.
Fazit:
Drei Schwestern, doch nur ein Thron, wer wird ihn am Ende besteigen.
Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag gelesen. So sehr konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte fesselnd. Und gäbe es schon Band 2, hätte ich es gleich im Anschluss gelesen.
Spannend und fesselnd begleiten wir hier die drei Schwestern, die trotz aller Unterschiede, doch auch einiges gemeinsam haben.
Die entworfene Welt konnte mich genauso überzeugen, wie die Darstellung der Magie.
„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist 2017 im Penhaligon Verlag erschienen.
Zum Inhalt: Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Schwestern, mehr noch – sie sind Drillinge und die Töchter der Königin des Inselreichs Fennbirn. Jede der drei wird mit einem bestimmten magischen Talent geboren – aber nur diejenige, die ihr Talent auch beherrscht, wird tatsächlich Königin. Dazu muss sie allerdings auch noch ihre beiden anderen Schwestern töten und zeitgleich gegen die Intrigen der verschiedenen magischen Gruppierungen ankämpfen.
Elementwandlerin, Naturbegabte oder Giftmischerin – nur eine kann ihren 16. Geburtstag überleben und tatsächlich als Königin herrschen.
„Drei Königinnen, dunkel, unschuldig, klein
einem Schoß entsprungen,
können niemals Freundinnen sein.
Drei dunkle Schwestern, jede so schön,
zwei werden verschlungen,
nur eine gekrönt.“
Dieses Buch hat mich mal wieder richtig geflasht. Obwohl es tatsächlich unaufgeregt und entspannt beginnt.
Zunächst erfährt man als Leser in einzelnen Kapiteln (wobei abwechselnd aus Sicht der drei Schwestern erzählt wird) alles Wissenswerte über die drei verschiedenen Schwestern, ihre magischen Talente, die verschiedenen Nebendarsteller und über die Welt, in der sie leben. Das ist tatsächlich am Anfang etwas viel, allerdings empfand ich dies zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Im Gegenteil – die Autorin hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, so dass mir Personen und Landschaften detailreich und farbenprächtig nahe gebracht wurden. Ich konnte mir ganz in Ruhe die Zeit nehmen, zum einen die geheimnisvolle Insel kennenzulernen, auf der die Geschichte spielt (und bei der erst nach und nach klar wird, dass sich diese – ähnlich wie „Die Nebel von Avalon“ – mit ihren Geheimnissen im Nebel verbirgt). Zum anderen wachsen mir die drei Schwestern langsam ans Herz – mit all ihren Ecken und Kanten. Blake gelingt es, diese drei so plastisch und greifbar zu charakterisieren, dass man jede Sekunde mit ihnen mit fiebert, mit leidet, sich mit freut. Und dabei kommen sie bestimmt nicht durchweg positiv rüber – das macht sie so menschlich, dass man sich in irgendeiner Art und Weise mit jeder von ihnen identifizieren kann. Eigentlich möchte man ab einem bestimmten Punkt auch gar nicht, dass überhaupt eine der drei sterben muss.
Auch die Nebendarsteller werden liebevoll und detailreich gezeichnet, so dass auch die Beziehungen untereinander deutlich zum Tragen kommen.
Ab Mitte des Buches wird ein ungeheurer Spannungsbogen aufgebaut. Das Tempo steigert sich, so dass man atemlos Seite für Seite umblättert, bis die Geschichte in einem wirklich fiesen Cliffhanger gipfelt.
Bei diesem Buch hatte ich ganz großes Kino in meinen Händen und ganz bildlich auch in meinem Kopf und warte nun händeringend auf September, da dann der zweite Band erscheinen soll.
Eindeutige Lese- und Mitfieber-Empfehlung für alle Fantasyleser und -leserinnen.
Wer nur ein klein bisschen in den letzten Wochen in den sozialen Netzwerken unterwegs war, konnte an diesem Buch eigentlich nicht vorbei kommen. Eine ausgedehnte Bloggeraktion hat dafür gesorgt, dass das Buch einen guten Monat vor dem Erscheinunsdatum der Print-Ausgabe fast täglich im Gespräch war ... Grund genug, um es in einer gemeinsamen Leserunde ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen :).
Zum Inhalt:
Auf der Insel Fennbirn wachsen die Drillinge Arsinoe, Katharine und Mirabella getrennt voneinander auf. Jede der drei hat eine bestimmte Gabe, die sie bis zu ihrem sechzehnten Geburtstag perfektionieren muss. Der Grund dafür ist, dass nur eine von ihnen Herrscherin der Insel werden kann - und dazu ihre beiden Schwestern töten muss ...
Meine Meinung:
Ich gebe zu, dass meine Erwartungen trotz des Werbedauerfeuers nicht besonders hoch waren. Warum? Weil ich mir im Vorfeld einige der Rezensionen auf Goodreads zu diesem ersten Teil einer Tetralogie durchgelesen habe. Dort konnte man sich ein recht gutes Bild machen, was einen erwarten würde. Trotzdem habe ich der Leserunde zugestimmt, weil sich die Geschichte eigentlich interessant anhörte und wer weiß? Ich freue mich immer darüber, positiv überrascht zu werden.
Der Anfang war auch wirklich stark, wow! Was Katharine da als Angehörige des Giftmischer-Clans mitmachen muss, ist schon ziemlich starker Tobak, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hatte. Schon gar nicht in einem Jugendbuch ... Die ersten 60 Seiten flogen damit nur so dahin - aber dann: der große Dämpfer!
Was wirklich spannend begonnen hatte, entwickelte sich zu einem sanften Dahinplätschern, das mit der Zeit immer langweiliger wurde. Jede der drei zukünftigen Königinnen wird mit ihrem Umfeld ausführlich vorgestellt - und auch der Liebe wird ein sehr, sehr großes Feld eingeräumt. Das nahm mir leider nach dem starken Anfang recht schnell die Spannung raus und ich fragte mich immer öfter, wo denn die vielbeworbene düstere Atmosphäre geblieben wäre ... Stattdessen bekam ich viel (Liebes)Geplänkel, einen Hauch Sex, ein kleines bisschen Intrigen - und das war's auch schon.
Beworben wird das Buch außerdem mit dem Etikett "High Fantasy". Auch wenn ich nun nicht die große Fantasy-Leserin bin, bin ich mir nicht sicher, ob diese Geschichte wirklich High Fantasy entspricht. Dafür tauchen einfach viel zu viele "irdische" Dinge auf, beispielsweise wird Champagner getrunken, sehr reale Tiere wie Mittelmeerskorpione, Korallenottern oder Pumas werden immer wieder erwähnt.
Überhaupt hatte ich beim Lesen immer wieder Probleme, die Geschichte einzuordnen. Sowohl indianische, keltische als auch französische Kultur-Eigenheiten werden bunt miteinander vermischt, bis ich mich am Ende gefragt habe, bei welchen Vorbildern sich die Autorin nicht bedient hat. Beltane, die Göttin und die Insel, die im Nebel liegt, erinnerten mich beispielsweise an vielen Stellen an Marion Zimmer-Bradleys Avalon-Reihe ...
Der recht einfache Schreibstil ist im Präsens gehalten, was für einen Fantasy-Roman doch eher ungewöhnlich ist. Die Perspektive wächselt dabei immer wieder zwischen den Erlebnissen der drei Mädchen hin und her. Die Erzählweise in der dritten Person habe ich anfangs begrüßt, später allerdings nicht mehr, da sie mehr und mehr verhinderte, dass ich eine engere Beziehung zu den Mädchen aufbauen konnte.
Keine der drei wuchs mir beim Lesen wirklich ans Herz, die Nebenfiguren blieben bis auf einige wenige sehr blaß. Daher hatte ich auch immer wieder Schwierigkeiten, einige der Namen entsprechend zuzuordnen - was mir normalerweise eigentlich nach dem ersten Drittel eines Romans nicht mehr passiert.
Dies führte leider auch dazu, dass mich das Buch im letzten Viertel, wo es tatsächlich wieder etwas spannender wurde, überhaupt nicht mehr abholen konnte. Selbstverständlich endet das Buch mit einem Cliffhanger, der von der Art her einem Buch des New Adult-Genres entnommen sein könnte: Rasch eingeleitet, wirft er eben mal einiges über den Haufen - und dann Ende, um den Leser zu animieren, sich auch den nächsten Band zu kaufen.
"Der schwarze Thron" ist für mich somit der klassische Fall einer Mogelpackung, ein Buch, das mehr verspricht, als es halten kann. Vielleicht schafft es die Autorin, in den kommenden Romanen dieses Versprechen einzulösen - im Moment sieht es aber nicht so danach aus, als ob ich die drei Königinnen weiter auf ihrer Reise begleiten werde.
Mein Fazit:
Ich habe mir definitiv mehr von diesem Buch erwartet. Die Inhaltsangabe verspricht einen düsteren und spannenden Fantasy-Roman, der Leser bekommt aber die meiste Zeit etwas ganz anderes vorgesetzt. So ist "Die Schwestern" bestenfalls als Vorgeschichte, als Auftakt zu sehen zu dem, was vielleicht in den drei Folgebänden noch kommen wird ...
*Inhalt*
"Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …" (Quelle: Amazon)
*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
ISBN: 978-3764531447
Preis: 14,99€ (Taschenbuch) / 9,99€ (E-Book)
Reihe: Die Schwestern
Die Königin
*Infos zur Autorin*
"Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Die New York Times-Bestsellerautorin hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, darunter die düstere Fantasy-Saga »Der Schwarze Thron«. Kendare Blake wurde in Südkorea geboren und lebt heute in Kent, Washington. Die Tierliebhaberin liebt es zu reisen, Schokolade zu essen und bei »Final Fantasy« zu cheaten." (Quelle: Amazon)
*Erster Satz des Buches*
"Eine junge Königin steht barfuß auf einem Holzblock, ihre Arme sind weit auseinandergestreckt."
*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Nachdem ich vom Verlag zur einer Blogger-Aktion eingeladen wurde, wurde ich neugierig, denn das Buch sagte mir spontan schon sehr zu. Der Klappentext ist einladen und verspricht eine Menge Spannung!
-> Cover: Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut, denn auch wenn es schlicht gehalten ist, wirkt es fesselnd und es gibt einiges darauf zu entdecken. Zur Geschichte passt es wirklich gut und macht Lust auf mehr.
-> Story: Die Story ist schnell erzählt: drei Schwestern, die zwar eine kurze Zeit lang zusammen aufgewachsen sind, dann aber getrennt und einer speziellen Familie zugeordnet wurden, wollen alle auf den Thron - doch so einfach ist das nicht. Jede der drei hat eine spezielle Fähigkeit... Katherine ist eine Giftmischerin, Arsinoe eine Naturbegabte und Mirabella eine Elementwandlerin. Nun ist es jedoch so, dass nur eine auf den Thron kommen kann und auch nur dann, wenn sie ihre Schwestern ermordet... eine spannende Schlacht beginnt..
Auch wenn ich die Story von Anfang an faszinierend fand, so muss ich sagen, dass sie stellenweise doch Längen aufwies und ich mir manchmal ein vermehrtes Vorankommen gewünscht hätte, da ich mehr als einmal versucht war, das Buch einfach in die Ecke zu werfen. Irgendwann ging es jedoch dann etwas mehr zur Sache und so langsam begann mir das Buch dann doch zu Gefallen. Bis es jedoch an Fahrt aufgenommen hat, dauert es noch eine Weile und bis dahin wird unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt... Der Schluss hingegen ist nicht nur völlig unerwartet, sondern zwingt einen ja schon fast, den Folgeband unbedingt zu lesen, denn damit hat man als Leser überhaupt nicht gerechnet!
Ich für meinen Teil finde, dass die Story an sich zwar eine gute Idee ist, das Ganze jedoch deutlich mehr Potenzial hat... Die Autorin gibt sich Mühe, aber ein anderer Autor hätte aus dieser Geschichte sicherlich eine wahnsinnig spannende Sache gemacht, zu deren weiterlesen ich mich nicht hätte zwingen müssen... dennoch interessiert mich nach diesem Ende, wie es weitergeht und ich bin wirklich am überlegen, ob ich den Folgeband im September doch lesen werde.
-> Schreibstil: Das die Geschichte in der Gegenwartsform geschrieben wurde, erleichterte mir das Lesen nicht gerade und jedes Mal, wenn ich das Buch beiseite gelegt hatte, hatte ich das nächste Mal so meine Schwierigkeiten, wieder hineinzukommen.
-> Charaktere: Die drei Schwestern sind Interessante Charaktere, dennoch hätte ich mir eine etwas detailliertere Ausarbeitung gewünscht, denn obwohl wir viel über die einzelnen Figuren erfahren, fand ich sie dennoch etwas farblos.
-> Gesamt: Insgesamt konnte ich nach einigen Längen doch ganz gut ins Buch finden und besonders das Ende überraschte - und faszinierte mich dann doch mehr, als ich es erwartet hätte. Ich bin sehr gespannt darauf, ob mir der nächste Band, der im September erscheint, mehr zusagen wird und vor allem, wie sich die Geschichte nun weiterhin entwickeln wird.
Wertung: 3 von 5 Sterne!
Am Wochenende habe ich ein, für mich, wirklich mega gutes und spannedes Buch beendet. „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake ist erst letzte Woche im blanvalet/penhaligon Verlag erschienen. Die Randomhouse Gruppe und der Verlag haben mir ein Rezensionsexemplar zugesandt, ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an Verlagsgruppe und Verlag ♥
Jetzt aber zu den drei Schwestern und ihrem schwarzen Thron.
Auf der Insel Fennbirn herrscht die Magie. In drei großen Klans den Giftmischern, den Elementwandlern und den Naturbegabten leben die Menschen auf der Insel. Jede Königin bringt im Laufe ihrer Regentschaft 3 Töchter – Drillinge – zur Welt, die jeweils mit einer der magischen Gaben gesegnet sind.
Katharine ist die kleine Giftmischer Königin, Mirabella die starke Elementwandlerin und Arsinoe die wilde Naturbegabte.
Kurz vor dem 16. Geburtstag der Königinnen steigt die Geschichte ein. Katharine muss ihr Kräfte bei einem Giftmischermahl, dem Gave Noir, unter Beweis stellen. Mirabella muss Stärke zeigen und gemeinsam mit dem Tempel ihre Gefühle abschütteln in einer Opferzeremonie. Arsinoe ist immer noch auf der Suche nach ihrem Familiaris, ihrer tierischen Erweiterung ihrer Selbst.
Der Tempel und das Volk stehen hinter der starken Mirabella und halten die „kränkliche“ Katharine und die „schwache“ Arsione für unwürdig Königin zu werden. Die Zieh-Familien der drei Königinnen, die Arrons, die Milones und die Westwoods wollen natürlich alle ihre Schützlinge auf dem Thron sehen und tun alles dafür, um ihre Stärke zu zeigen. Mit dem ein oder anderen kleinen Trick versuchen die Arrons Katharine mehr Stärke zu zaubern und die Milones mit magischen Kniffen Arsiones Familiaris endlich zu rufen.
Höhepunkt und Zeitpunkt der Zurschaustellung ihrer Fähigkeiten ist der Beltanefest. Nach der Erwachenszeremonie, bei der die 3 Königinnen ihre Fähigkeiten dem Volk zur Schau stellen, beginnt der Jahr des Aufstiegs und die Zeit, in der die Königinnen sich töten müssen, bis eine von ihnen übrig bleibt und den schwarzen Thron besteigen kann. „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ endet nach der Erwachenszeremonie mit einem echt gemeinen Cliffhanger…
Mir sind Arsione und Katharine sehr schnell ans Herz gewachsen, obwohl Mirabella mir mit der Zeit auch mal sympatischer und dann wieder unsympatischer ist..
Ganz besonders waren für mich aber Arsinoe und die Milones, vor allem ihrem beste Freundin Jules und ihr Familiaris der Berglöwe Camden. Die Freundschaft der beiden ist einfach unglaublich, man merkt wirklich wie sehr die beiden sich lieben. Als dann auch noch Jules Jugendliebe Jospeh aus der Verbannung wiederkommt ist die Welt der Milones perfekt. Das Dreiergespann aus Jules, Joseph und Arsione ist für mich die wahre Form von Freundschaft, besonders wenn man bedenkt, was die 3 schon alles versucht haben. Arsinoe kämpft noch mit einem ganz anderen Problem, denn ihr Familiaris will einfach nicht zu ihr kommen…
Katharine kämpft mit ganz anderen Probleme, denn sie will einfach nicht immun werden gegen die Gifte und ihre Aussehen und ihre Gesundheit leiden jetzt schon seit Jahren darunter. Natalia, ihre Mentorin, findet Hilfe bei ihrem Neffen Pietry und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Kein Wunder, wenn ein Junge von 16 einem Mädchen im gleichen Alter Charme beibringen soll.
Einzig Mirabella scheint keinerlei Probleme zu haben, der Tempel, die Westwoods und das Volk sehen in ihre ganz klar die nächste Königin auf dem schwarzen Thron. Einzig sie selbst hadert mit ihrem Schicksal.
In drei einzelnen Erzählsträngen tauchen wir in die Welt der drei angehenden Königinnen ein und erleben die Welt und den Verlauf der Geschichte aus ihrer Sicht und wir sehen, wie sich die Geschichten und Schicksale der Schwestern miteinander verweben. Anfänglich hatte ich kleinere Probleme mit den verschiedenen Erzählsträngen und es fiel mir schwer der Geschichte zu folgen, aber das hat sich sehr schnell gelegt, denn die Story ist einfach zu faszinierend!
Ich muss wirklich zugeben, dass ich lange kein Buch mehr gelesen habe, dass mich so in seinen Bann gezogen hat. Ich habe an jeder Stelle mit den Schwestern mitfiebern müssen und natürlich besonders mit meiner Favoritin. Kendare Blake hat eine ganz besondere Magie in ihrem Buch geschaffen, die sich kaum in Worte fassen lässt, man muss „Der schwarze Thron Die Schwestern“ einfach selbst gelesen haben, um es zu verstehen.
Sehr spannend ist es auch, dass Fennbirn, die Insel auf der die Geschichte spielt, der einzige Teil der Welt ist, auf dem Magie existiert und mit Billy hat man noch eine weitere Sichtweise auf das Geschehen auf der Insel, nämlich die eines „normalen“ Menschen. Für uns wirkt Magie immer sehr anziehend aber gleichzeitig auch verwirrend, weil wir es nicht verstehen, das fängt doch bei einem Zauberer an, der Kunststücke vorführt, wie ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern und jetzt stellt euch vor, es gibt richtige Magie. Das muss doch ein Kulturschock sein! Mit Billy verstehen wir die Story noch einmal ganz anders, als die Fennbirner es aus ihrer Sicht tun. Mir persönlich hat das sehr geholfen.
Was ich auch mega cool finde, natürlich die Karte vorne im Buch! Ich liebe es einfach mich in die fremden Welten zu vertiefen und immer mal wieder hineinblättern und schauen, wo ich gerade in der Geschichte stecke und den Weg der Protagonisten nachzuvollziehen.
Ich könnte noch viel mehr über „Der schwarze Thron“ schwärmen, aber keine Bange, das geht erst zur Erscheinung des zweiten Teil – am 25. September – weiter. 😀
Abschließend natürlich noch meine 5 Sterne Bewertung, damit ihr auch alle dieses Buch lest!
Meine Meinung:
So ich sag erstmal "DANKE" an den Penhaligon Verlag (Verlagsgruppe Random House) dass sie mir ein E-Book Rezensionsexemplar zu gesendet haben.
Ich dachte zu erst wo ich das Buch Cover gesehen habe. WOW ist das ein Teil von "Game of Thrones" ? DA habe ich falsch gedacht nach dem ich den Klapptext (siehe "Zusammenfassung") gelesen habe. Ist doch nicht ein Teil von "Game of Thrones", ist ja nichts schlechtes. Ok jetzt mache mal Schluss mit den Thema "Game Of Thrones".
So jetzt das Buch dran.
Die Autorin Kendare Blake hat das Buch sehr gut geschrieben, sodass ich sofort in der Geschichte drin gewesen bin.
So die drei Schwestern oder drei Königinnen Katherine (Giftmischer), Mirabella (Elementwandler) und Arsinoe (Naturbegabten) sind auf ihre Art und Weise sehr starke Charaktere. Ich habe bei jeder Schwester/Königin so richtig mitgefiebert.
Ich bin gestern mit dem lesen fertig geworden. Ich dachte mir danach das Buch ist fast wie "Game Of Thrones" auf gebaut. Weil es gibt sehr viele Parallelen im Buch gibt. z.B. Drei Städte / Drei Familie / Drei Gemeinschaften wollen die Macht der Insel haben.
Mein Fazit:
Kurz und knapp. Es ist wirklich absolut spannend und Überraschung reich. Ich bin gespannt wie es in den 2 Band ("Die Königin") weiter geht.
Die ganze Rezension könnt ihr auf mein Blog lesen.
https://mybookseriemovieblog.blogspot.de/2017/05/der-schwarze-thron-die-schwestern.html
Zugegeben musste ich mich erst einmal an die Grundstimmung gewöhnen, doch dann zog es mich unglaublich in seinen Bann
Ich bin durch Zufall auf diese Buchreihe gestoßen und muss gestehen, dass ich etwas Angst hatte, mit ihr zu beginnen, da ich gar nicht so viel Positives über die Bücher gehört hatte. Dennoch siegte irgendwann die Neugier und darum bin ich so froh, denn dieser erste Band hat mich tatsächlich praktisch von den Socken gehauen.
Zum Einstieg war ich etwas verunsichert, so war es doch vollkommen anders, als alles, was ich normalerweise lese. Die düstere und gefährliche Grundstimmung, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Auch merkte ich schnell, dass es hier nicht, wie normalerweise, eine persönliche Heldin gibt, sondern man die drei Schwestern und ihre Mitmenschen auf ihren Weg begleitetet, sie lieben und hassen lernt.
Was mir richtig gut gefallen hatte, war, dass ich das ganze Buch über keine wirkliche Favoritin unter den Schwestern ausmachen konnte. Mal hat mir die Handlung der einen ganz gut gefallen, dann wieder nicht. Alle drei konnten mich aber von ihrer Stärke, ihrer Macht, Mut und ihrem Eigenwillen überzeugen. Aber auch zu den Nebencharakteren konnte ich eine gute Bindung aufbauen. Alle wirkten sehr authentisch und einzigartig auf mich.
Die Handlung packte mich irgendwann in ihren Bann. Nachdem ich mich an die Stimmung gewöhnt hatte, wurde ich von ihr so gefesselt, ich fieberte förmlich mit.
Es gab auch immer wieder Wendungen, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, welche der ganzen Geschichte immer wieder ein komplett anderes Bild bescherte. Ich konnte einfach nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde.
Gerade das Ende war so unglaublich, nach Beenden des Buches musste ich es tatsächlich erst einmal sacken lassen.
Für mich war dieses Buch wirklich fast ein Highlight, schon lange hat mich auch nach Beenden kein Buch mehr so beschäftigt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte sich noch weiter entwickeln wird, welche Überraschungen sie noch bereithalten wird.
Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!
Sehr spannend. Gerade am Ende hat sich die Geschichte noch mal aufgebäumt und mit einem Cliffhanger abgeschlossen. Bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.
I have to admit that I started this book with pretty low expectations. Sure, I've heard many good things about it, but I also heard many good things about "Graceling" and it was awful. But then I started it and - wow, just wow. The three sisters were entirely different and all of them very equally captivating. Even though I like wild Arsinoe best, I suffered with all of them. And I was fascinated by the idea of a magic island, hidden within a normal world, and those gifts the goddess granted the people of the island. Those gifts were as wonderful as they could be gruesome.
Kendare Blake created a world full of magic, machinations, love and true friendship I had a hard time to brake away from.
4,25 Sterne
Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es sich um eine seeeeehr lange Einleitung handelte. Natürlich lernte man die Figuren und die Welt erst kennen, aber so richtig los ging es für mich erst mit Beltane. Und das kommt ja erst spät, dafür wurde das Buch dann umso besser, teilweise hab ich das Buch einfach nur noch angebrüllt. Das hat das Buch für mich dann gerettet. Allerdings muss ich sagen, dass mich der "große Plottwist" am Ende nicht überrascht hat, da ich die Vermutung selbst schon ziemlich früh hatte. Aber das macht mich nicht weniger neugierig auf den zweiten Teil!