5. Apr.
Rating:5

Überraschend

Der „Sohn des Greifen“ wirkt zunächst wie ein zusätzlicher Nebenstrang, gewinnt aber schnell an Bedeutung. Spannend ist vor allem die offene Frage, ob er wirklich der ist, der er vorgibt zu sein. Das bringt eine neue Ebene in die Macht- und Thronfolge-Thematik. Etwas fordernd ist, dass man sich erst neu orientieren muss, aber insgesamt ein kluger und lohnender Handlungsstrang.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
20. Dez.
Rating:4.5

Der neunte Band von Das Lied von Eis und Feuer, Der Sohn des Greifen, ist ein Buch, das sich anfühlt wie ein grauer Wintertag: schwer, düster und voller stiller Spannung. Ich habe es sehr langsam und bewusst gelesen – nicht nur wegen seines Inhalts, sondern auch aus der leisen Traurigkeit heraus, dass mir nun nur noch ein Band dieser Reihe bleibt. Atmosphärisch ist dieses Buch fast durchgehend dunkel. Hoffnung ist selten, Lichtblicke sind spärlich und kurz. Stattdessen dominieren Hass, Wut, Verfall und eine allgemeine Erschöpfung der Welt. George R. R. Martin zeigt hier keine heroische Fantasy, sondern eine Welt, die müde geworden ist, in der jede Entscheidung ihren Preis fordert. Gleichzeitig wirkt der Band wie ein großes Schachspiel. Die Figuren bewegen sich neu, wechseln Positionen, bilden ungewohnte Konstellationen. Viele bekannte Charaktere begegnen einem aus anderen Perspektiven, was den Blick auf sie verändert und vertieft. Doch gerade diese Neuordnung sorgt auch für ein Gefühl des Stillstands: Man spürt, dass etwas vorbereitet wird, ohne dass es sich schon klar zeigt, wohin die Reise geht. Die Handlung selbst fühlt sich stellenweise wie eine Warteschleife an. Es passiert nicht „viel“ im klassischen Sinn, zumindest nichts, das unmittelbar auf einen Höhepunkt zusteuert. Stattdessen ist dieser Band stark vom Abwarten geprägt – sowohl für die Figuren als auch für die Leserinnen und Leser. Die Spannung liegt weniger im Ereignis als im Gefühl, dass sich unter der Oberfläche etwas zusammenzieht. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieser Zurückhaltung hat mir das Buch gefallen. Der Schreibstil ist wie immer hervorragend: präzise, atmosphärisch dicht und emotional eindringlich. Der Sohn des Greifen ist kein lauter Band, sondern ein leiser, schwerer, der vor allem vorbereitet, verschiebt und vertieft. Es bleibt ein bittersüßes Leseerlebnis: spannend, aber zurückhaltend; bewegend, aber hoffnungslos; gut geschrieben, aber voller Abschiedsschmerz – nicht zuletzt, weil nun nur noch ein letzter Band auf mich wartet.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
24. Sept.
🦅 Detailreich und fesselnd – ein weiterer starker Band
Rating:4

🦅 Detailreich und fesselnd – ein weiterer starker Band

„Das Lied von Eis und Feuer – Der Sohn des Greifen“ überzeugt erneut mit der gewohnt epischen Tiefe von George R. R. Martin. Zwar verliert man sich stellenweise in der Vielzahl an Charakteren und den vielen Details, was manchmal etwas überwältigend wirken kann, doch mindert das nicht die Qualität des Bandes. Insgesamt ein großartiger Teil der Reihe, der die Faszination dieser Welt einmal mehr bestätigt.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
24. Aug.
Rating:4

Spoilerwarnung: Die folgenden Eindrücke beziehen sich auf den neunten Band der Reihe. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und Überraschungen erleben möchte, sollte vorsichtig sein – die Rezension enthält subtile Hinweise auf zentrale Entwicklungen, ohne konkrete Handlungsdetails zu verraten.

Band 9 ist für mich ein Bruch. Hoffnung, Stärke und Aufstieg liegen längst hinter uns – hier herrschen Stillstand, Niederlage und Abscheu. Figuren, die einmal Strahlkraft hatten, wirken nur noch blind, stur oder einfach unfähig. Entscheidungen, die als Größe gemeint sind, entpuppen sich als Dummheit, und jede noch so gut gemeinte Tat zieht nur neues Leid nach sich. Besonders bitter ist, wie tief manche gefallen sind. Einer, der eigentlich schon alles verloren hatte, findet im neunten Band noch Wege, noch tiefer zu sinken. Da sind Szenen drin, die für mich den absoluten Tiefpunkt markieren – Verrat am Eigenen, Handlungen, die jede Restwürde auslöschen. Ich habe selten beim Lesen so viel Hass empfunden. Und dann gibt es noch die Intrigen im Norden: ein Haus, das von innen heraus verrottet, während ein Bastard auf die brutalste Weise Macht ausübt und selbst der Vater ihn verachtet. Abscheu und Kälte regieren, und die wenigen, die sich dem stellen, wirken wie Funken in einem Schneesturm – da, aber kaum von Dauer. Spannend bleibt, dass in all dem Chaos immer wieder Figuren auftauchen, die man längst abgeschrieben hatte. Totgeglaubte leben noch, doch selbst das ist kein Trost – eher eine neue Schachfigur in einem viel größeren, tödlichen Spiel. Fazit: Band 9 liest sich schwerer als die Teile davor. Wenig Hoffnung, kaum Lichtblicke, dafür viel Stillstand und moralischer Verfall. Es ist ein Band, der einen mit Wut, Frust und Abscheu zurücklässt – aber eben auch mit dem Drang, weiterzulesen, weil man wissen will, ob aus all diesem Dreck irgendwann wieder etwas Neues wachsen kann.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
27. Jan.
Rating:4.5

für mich etwas zu brutal

zwar überzeugt mich die reihe weiterhin und ich bin mehr als gespannt auf den letzten teil, trotzdem war mir das hier doch zu brutal, im 5 sterne geben zu können. mir ist klar, dass ramsay das böse in menschen darstellt und dass theons geschichte bestimmt noch einen sinn bekommt. aber nichtsdestotrotz glaube ich, etwas weniger brutalität hätte das ganze nicht weniger glaubwürdig gemacht

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
21. Dez.
Rating:3

Mit diesem Band hatte ich mehr Mühe als mit denen davor. Lag es an der Länge? Oder war es einfach die falsche Zeit? Der Anfang war ok, dann hatte ich einen riesigen Hänger und erst zum Ende hin wurde es besser für mich. Aber die meiste Zeit über dachte ich, dass ich die Reihe abgebrochen hätte, wäre dies nicht bereits der neunte Band gewesen. Hoffentlich geht es mit dem vorläufig letzten Buch dann wieder etwas besser.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
17. Okt.
Rating:3.5

Gute Fortsetzung der Charakteren aber leider nur von ein paar Charakteren 🥲

Schade, dass dieser Band parallel zu den letzten beiden stattfindet. Ich hätte gerne erfahren, wie es bei den Charakteren aus den anderen Bänden weitergeht. Ich hoffe die kommen in dem letzten Band noch einmal vor. Ich habe ein bisschen Angst, den nächsten (und vorerst letzten) Band zu Ende zu lesen. Da die Geschichte ja nicht ausgeschrieben ist 🥲

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
23. Apr.
Rating:4

Schön 😻

⚔️Das Lied von Eis und Feuer - 09 Der Sohn des Greifen⚔️ ⭐️4/5 📖 Ich liebe diese High Fantasy Welt. Ich hatte ja die Serie zuerst gesehen und war gespannt in wie weit die Serie von dem Buch als Grundlage abweicht. In Band 1-9 ist die Serie es sehr nahe am Buch. Ich habe aber gehört das sich dies noch ändert. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber wenn man reingekommen ist gut zu lesen. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und hab es von Zeile 1 an geliebt, leider ist es an einigen stellen etwas langatmig. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Kapitel voller Drachen und die Magie, denn es könnt noch etwas am Fantasy Anteil zunehmen. Ich kann die Bücher jedem High Fantasy Liebhaber sehr empfehlen! Erzählende Charaktere dieses Bandes: Tyrion Lannister - Daenerys Tagarien - Jon Snow- Bran Stark - Davos - Stinker - Melisandre ⚠️ Achtung Spoiler ⚠️ Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht … Unterschied: Nicht Sansa Stark wird Lord Boldens Frau sondern ein Mädchen, das als Aria Stark ausgegeben wird.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
23. März
Rating:3

Es ist interessant, wie sich nun manche Passagen der Geschichte von der Serie unterscheiden. Dennoch wird manchmal so viel beschrieben, dass es langatmig wird und man bei den vielen Namen durcheinander kommt. Das Buch endet auch für alle Charaktere sehr abrupt. Mal sehen, ob der nächste Teil hier etwas Abhilfe schafft…

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
5. Nov.
Rating:5

"Der Sohn des Greifen" ist Band neun der Das Lied von Eis und Feuer Saga von George R.R. Martin und wie die anderen Bände wurde auch dieses aus dem englischen Original im deutschen in zwei Bücher geteilt und bildet somit den Beginn der Fortsetzung. Endlich geht es weiter mit Jon, Daenerys, Bran, Tyrion, sogar Davos Seewert, von dessen Tod im letzten Band die Rede war. Auch Stinkers Perspektive bietet viele Winkel auf angeblich bekanntes und lässt Personen, Allianzen und Komplotte in einem neuen Licht erkennen. Die letzten beiden Bände spielten in Königsmund, Dorne, den Eiseninseln, im Grünen Tal und den windigen Straßen von Westeros und dem Meer. Diesmal fokussiert sich die Geschichte auf die Magie an der Mauer, den zerfallenen Ruinen von Winterfell, Weißwasserhafen mit seinen verworrenen Beziehungen, dem Ort, den Bran so verzweifelt gesucht hat und natürlich die Freien Städte, die mit Daenerys, der Drachenkönigin im Krieg liegen. Die breite Fülle an Plots ist erneut bemerkenswert und der Autor ein wahrer Meister genau dann Charaktere an Orte zu bringen, wenn man am wenigsten damit rechnet. Manchmal fühlte ich mich selbst so, als würde ich in dieser mittelalterlichen Zeit leben, wo die Neuigkeiten von Raben verbreitet werden, die so lange brauchen, bis sie endlich ankommen, dass in der Zwischenzeit genug andere Dinge passiert sind, auf die man seinen Fokus legen kann. Das Lied von Eis und Feuer ist gewaltig mit so vielen Charakteren, wo Schlüsselfiguren neben Lückenfüllern existieren und man als Leser besonders auf die Details achten muss. Das wirklich interessante an "Der Sohn des Greifen" ist die Zeit, in der die Geschichte spielt, denn nicht nur Davos ist plötzlich noch am Leben, sondern Sam, Goldy und Maester Aemon noch auf der Mauer. Für eine Sekunde war ich verwirrt, bis mir klar wurde, dass nun die Sicht der anderen Mitspieler um den Thron und Verbündete erzählt wird. George R.R. Martin hat so viele Geschichten zu erzählen, dass es oft eine Weile - und hunderte von Seiten - dauert, bis eine bestimmte Handlung weiter geht, was es so einfach macht, die Bücher zu verschlingen. Schließlich will ich als Leser wissen, ob der unbedeutende Charakter, der durch Gedicht oder Gesang das Schicksal einer Person verbreitet hat, wirklich recht hatte, oder ob es nur eine Erzählung ist, vielleicht sogar eine Lüge. Oh ja, dieser neunte Band tropft nur so vor falschen Wahrheiten und genau diese verdrehte Art liebe ich an den Büchern, denn man weiß nicht so wirklich wo man dran ist. Ganz besonders merkte ich das am Beispiel von Daenerys Targaryen. Mein Herz gehört diesem Haus, das immer wieder zwischen den Zeilen eine große Rolle einnimmt und Dany, die Brecherin der Sklavenketten wurde natürlich auch von mir bejubelt und ich musste mich fragen, wieso zur Hölle viele dieser Befreiten lieber wieder in die Sklaverei wollten. Und obwohl ich dabei bleibe, dass Dany das richtige getan hat, kann ich auch diese andere Seite sehr gut nachvollziehen. Wieder so ein besonderes Talent des Autors, was er zuvor schon bei Jon und Ygritte bewiesen hat: Eine Münze hat immer zwei Seiten und doch sind sie gleich viel wert. Auf die einzelnen Inhalte möchte ich gar nicht groß eingehen, denn natürlich ist das Buch wieder gewaltig, nicht so ein gefühlter Lückenfüller voller Plünderungen und in Position bringen wie das letzte Buch. Es wird ernst, ganz besonders wenn man zu dem Teil gelangt, der erneut enthüllt, dass der gewählte Buchtitel ein gewaltiges Gewicht trägt. Chapeau, liebe Übersetzer und Herausbringer der deutschen Ausgabe. Fazit: George R.R. Martins Welt voller Ritter, Helden, Zerstörung, Glauben und Legenden hätte eigentlich nie seinen Weg in mein Regal gefunden, wenn ich den Autor nicht selbst über seine Welt hätte reden hören. Martin hat ein Talent mir diese Rittergeschichten, die ich eigentlich noch nie mochte, durch wenige, dafür stimmgewaltige Worte nahe zu bringen. Egal ob gefallener Held oder hinterhältiger Triumphator: sie alle bekommen wenige Worte in den Mund gelegt und erzählen damit so viel mehr, als es auf den ersten Blick aussieht. Die gewählten Analogien sind immer passend und oft wurde ich nachdenklich, weil viele Umschreibungen wie die Faust aufs Auge treffen. Martin erzählt seine Geschichten auf diese besondere Weise und irgendwie habe ich das in den letzten Bänden nicht so deutlich fühlen können, wie jetzt wieder in "Der Sohn des Greifen". Natürlich liegt das daran, dass meine Lieblingscharaktere Dany und Tyrion wieder mitmischen, aber vor allem daran, dass Dany mit ihren Drachen die fantastischen Elemente mitbringt, genau wie Jon an der Mauer, wo die Rote Frau Melisandre darüber spricht, dass ihre Magie noch nie so stark war wie an diesem Ort. Endlich, endlich, endlich geht es wieder mit Eis und Feuer weiter und trotzdem nicht schnell genug. (Wenn man die TV-Serie kennt, fühlt sich das Lesen und voranschreiten der Handlung an, als würde man durch Schlamm kriechen.) "Der Sohn des Greifen" ist mit so vielen Täuschungen gespickt, dass man als Leser viel Freude daran hat die Wahrheitskörner herauszupicken. Wirkliche Charakterentwicklung bleibt ein wenig zurück, doch das ist auch nicht der Fokus dieser Reihe. Für mich ist dieser neunte Band einer der besten der Reihe.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
1. Aug.
Post image
Rating:4.5

Diesen Teil fand ich viel interessanter als den vorherigen. Band 9 spielt parallel zu Band 8 und behandelt die anderen Hauptcharaktere, die in Teil 8 keinen Platz hatten. Unter anderem Daenerys, Jon und Tyrion. Auch dieser Teil entfernt sich immer weiter von der Serie. Besonders den Auftritt den Greifen und vor allem von seinem Sohn war ich extrem überrascht, da dies kein Bestandteil der Serie ist. Was das angeht, möchte ich auch nicht spoilern, falls doch jemand das Buch noch nicht gelesen hat. Daenerys sitzt in Meereen und langsam wächst ihr alles über den Kopf. Yunkai stellt eine Armee zusammen und zieht Richtung Meereen, wobei Astapor, einst von Daenerys befreit, in Flammen aufgeht und sie sich jetzt auch noch um die sterbenskranken Überlebenden kümmern muss. Auf der Mauer muss sich Jon über König Stannis und den Wildlingen den Kopf zerbrechen und bekommt von seinen Schwarzen Brüdern nur bedingt Beistand. Tyrion ist in Essos angelangt und lernt dort den jungen Greifen kennen. Erst einmal relativ sicher vor seiner Schwester wird er dennoch von einem alten Bekannten entführt, weil dieser ihn zur Königin bringen will. Bran hat seine Reise beendet und die Kinder des Waldes und die Dreiäugige Krähe gefunden. Er beginnt zu lernen, was dieser Titel bedeutet. Eine der schlimmsten Personen in der gesamten Geschichte rund um diesen Teil der Geschichte, bekommt mehr Aufmerksamkeit. Ramsay Bolton. Diese Figur hasse ich am meisten. Was er Theon und all den anderen alles angetan hat ist unaussprechlich und er kommt immer so davon. Wie auch schon der Serie empfinde ich tiefstes Mitleid mit seiner Braut.

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
17. Feb.
Rating:5

Oh mein Gott! Ich hab nur noch einen Band vor mir! Was mach ich dann? Warten? Wild Cards lesen? Ich will gar nicht drüber nach denken! Aber, aber, aber Jon ist wieder da und diese neuen Figuren... Aaaahhh! Ich habe mit der Reihe ein Problem. Sie hat keine Zeitangabe, man kann kaum ermessen wie viel Zeit vergangen ist und auf die Jahreszeiten ist auch kein Verlass, um festzustellen, wie viel Zeit vergangen ist. Das treibt mich immer wieder in den Wahnsinn. Darum ist es mir in diesem Band auch schwer gefallen mich immer wieder daran zu erinnern, dass die Geschehnisse von Band neun und zehn zeitgleich mit denen aus sieben und acht passieren. Vielleicht sollte ich mein Bedürfnis nach einer zeitlichen Orientierung einfach über Board schmeißen... Wie vom Autoren angekündigt hat es in diesem Band auch den Figurenwechsel gegeben, so erzählen jetzt wieder Jon Snow, Davos, Tyron und Daenerys ihre Erlebnisse. Ob ich mich über diese neuen alten Stimmen freue? Ich bin mir nicht sicher, denn eigentlich habe ich es wirklich genossen mir an zu sehen was Cersei anstellt oder wie es Ayra und Sansa ergeht. Jetzt musste ich mich erst mal wieder an die anderen gewöhnen... Schließlich hat man so lange nichts von ihnen gehört, da sind sie einem schon fremd geworden. Aber letztlich wollte ich doch wissen, was Jon und Daenerys anstellen. Außerdem hatte ein Bekannter mir vom „Sohn des Greifen“ erzählt, wie überrascht ich sein würde, wenn ich das erst lesen würde. Jon ist Lordkommandant der Nachtwache und hat einen alles andere als leichten Stand. Nicht nur, dass einige der Brüder sich gegen ihn stellen und er sich behaupten muss, nein er muss sich auch noch mit Stannis Baratheon und seiner roten Hexe rum schlagen. Oh und natürlich sind da auch noch die Wildlinge, die besiegt, verwundet und hungernd vor dem Tor der Schwarzen Festung leben. Daenerys befindet sich immer noch in Meereen und versucht dort eine Gesellschaft ohne Sklaverei aufzubauen, doch immer mehr und mehr Steine legen sich ihr in den Weg. Und nicht nur die Meereener scheinen sich gegen sie zu wenden sondern auch die halbe Welt,... die Hälfte die einst Sklaven aus Meereen kaufte. Und auch ihre Drachen sind nicht mehr die zahmen Kreaturen, die sich auf ihrer Schulter niederließen. Sie werden zu wahren Bestien... Und ganz neu der „Sohn des Greifen“. Er macht sich zunächst in der Gesellschaft von Tyron und einigen anderen nach Volantis auf. Doch ist es nicht das was ihm passiert was einen staunen lässt, sonder weit mehr wer er ist und wer sein Vater ist. Da muss man wirklich erst mal schlucken und wünscht sich das nächste Buch herbei. Eine vollständige Handlung Sämtliche Figuren? Vergesst es, das schaff ich nicht mal wenn ich 2000 Wörter nehmen würde, aber diese drei waren die für mich wichtigen, weil mich ihre Geschichten interessiert haben, nach dem ich mich wieder auf die andern Figuren einlassen musste. Und ich freue mich schon diebisch auf den nächsten Band, selbst wenn es erst mal der letzte ist. 10 von 10 Punkten Meisterhaft!

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon
27. Dez.
Rating:5

Epochal, unglaublich ausgeschmückte Charaktere, absolute Leseempfehlung

Wer die Serie kennt, wird hier einige Änderungen feststellen. Diese sind sowohl an Nebencharakteren und Händlungssträngen erkennbar. Martin führt sein Epos weiter und bereitet den vorläufigen Abschluss auf Band 10 vor. Mit der Serie hat es fast nichts mehr zu tun. Ein Glück!

Das Lied von Eis und Feuer 09
Das Lied von Eis und Feuer 09by George R.R. MartinPenhaligon